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Geschichte: Fanfiktion
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von Eponine
erstellt: 15.03.2009
letztes Update: 17.10.2010
Geschichte, Drama / P18
(abgebrochen)
Prolog
Gehetzt blickte Esmeralda sich um. Die Schritte näherten sich ihren Versteck, aber es gab kein Entrinnen. Sie drückte sich in die hinterste Ecke des alten Schuppens und hoffte, betete, dass sie unsichtbar werden, sich in Luft auflösen würde. Bitte, sie durften sie nicht finden!
Doch ihre Gebete verhallten ungehört. Die morsche Türe wurde so grob aufgerissen, dass sie aus den Angeln fiel. Den Mann kümmerte es nicht im Geringsten. Mit zwei großen Schritten stand er neben ihr und riss sie brutal an den Handgelenken ins Waagrechte. Zitternd hing sie in seinem eisenharten Griff. Ihre beiden schmalen Handgelenke passten in seine Faust. „Hab ich dich endlich, du Schlampe!“, schnaubte der Mann. Dann hieb er ihr die Faust ins Gesicht und Esmeralda schwanden die Sinne.
Als sie Stunden später mit dröhnenden Kopfschmerzen und blutverschmiertem Gesicht wieder zu sich kam, lag sie auf einem Haufen stinkendem Stroh in einer feuchten Zelle. Hinter der Gittertür konnte sie die Schemen einer Person in Umhang ausmachen. Zerschlagen wollte sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht streichen, wurde doch mit einem kräftigen Ruck daran gehindert.
Verwirrt starrte Esmeralda auf ihre Hände. Diese waren mit kräftigen Ketten an der Wand befestigt und erlaubten ihr nur ein geringes Maß an Bewegungsfreiheit. Angst schwappte wie eine eisige Flutwelle über sie hinweg, kroch ihr in die Glieder, lähmte ihre Atmung. Was hatten sie mit ihr vor?
Da ertönte von der Gittertür ein quietschendes Geräusch, sie wurde aufgestoßen. Im Türrahmen stand der Mann von vorhin. Drohend schritt er mit wehendem, schwarzem Umhang auf sie zu.
„Albus!“ Keuchend klopfte der junge, schwarzhaarige Mann an die Bürotür des Schulleiters. „Ich muss Sie unbedingt sprechen!“
„Jaja, keine Hektik, ich komme ja schon!“ Albus Dumbledore öffnete gemächlich die Tür zu seinem kreisrunden Büro. „Ah, Severus, was verschafft mir die Ehre?“
Der junge Mann stolperte vor Hast über die Türschwelle. „Albus, sie haben die Muggelsiedlung überfallen, in der sie wohnt! Sie haben die Häuser dem Erdboden gleichgemacht und alle Bewohner ermordet. Aber von ihr fehlt jede Spur. Wir müssen etwas unternehmen!“
„Severus, beruhige dich erst mal. Du sagst also, Todesser hätten eine Siedlung vernichtet? Aber wer hat dort gelebt? Von wem sprichst du, Severus?“
„Von Esmeralda Valdez Clark! Sie haben sie mitgenommen. Todesser…“
„Und wo wurde sie hingebracht?“
„An einen stark bewachten Ort.“
„Dann, Severus, können wir im Moment nichts unternehmen, um ihr zur Hilfe zu eilen. Es wäre zu gefährlich. Für Miss Valdez, für den Orden, für dich, deine Position… du würdest auffliegen und das Mädchen erst recht in Gefahr bringen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten. Uns sind die Hände gebunden.“
„Aber…“ Entsetzt starrte Severus Snape den Schulleiter an. „Aber damit haben wir womöglich ihr Todesurteil unterschrieben!“
„Ich weiß, Severus, ich weiß…“ Alle Traurigkeit der Welt schien aus Albus Dumbledores Augen zu blicken. „Aber jetzt etwas zu unternehmen, würde an Selbstmord grenzen.“
Gehetzt blickte Esmeralda sich um. Die Schritte näherten sich ihren Versteck, aber es gab kein Entrinnen. Sie drückte sich in die hinterste Ecke des alten Schuppens und hoffte, betete, dass sie unsichtbar werden, sich in Luft auflösen würde. Bitte, sie durften sie nicht finden!
Doch ihre Gebete verhallten ungehört. Die morsche Türe wurde so grob aufgerissen, dass sie aus den Angeln fiel. Den Mann kümmerte es nicht im Geringsten. Mit zwei großen Schritten stand er neben ihr und riss sie brutal an den Handgelenken ins Waagrechte. Zitternd hing sie in seinem eisenharten Griff. Ihre beiden schmalen Handgelenke passten in seine Faust. „Hab ich dich endlich, du Schlampe!“, schnaubte der Mann. Dann hieb er ihr die Faust ins Gesicht und Esmeralda schwanden die Sinne.
Als sie Stunden später mit dröhnenden Kopfschmerzen und blutverschmiertem Gesicht wieder zu sich kam, lag sie auf einem Haufen stinkendem Stroh in einer feuchten Zelle. Hinter der Gittertür konnte sie die Schemen einer Person in Umhang ausmachen. Zerschlagen wollte sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht streichen, wurde doch mit einem kräftigen Ruck daran gehindert.
Verwirrt starrte Esmeralda auf ihre Hände. Diese waren mit kräftigen Ketten an der Wand befestigt und erlaubten ihr nur ein geringes Maß an Bewegungsfreiheit. Angst schwappte wie eine eisige Flutwelle über sie hinweg, kroch ihr in die Glieder, lähmte ihre Atmung. Was hatten sie mit ihr vor?
Da ertönte von der Gittertür ein quietschendes Geräusch, sie wurde aufgestoßen. Im Türrahmen stand der Mann von vorhin. Drohend schritt er mit wehendem, schwarzem Umhang auf sie zu.
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„Albus!“ Keuchend klopfte der junge, schwarzhaarige Mann an die Bürotür des Schulleiters. „Ich muss Sie unbedingt sprechen!“
„Jaja, keine Hektik, ich komme ja schon!“ Albus Dumbledore öffnete gemächlich die Tür zu seinem kreisrunden Büro. „Ah, Severus, was verschafft mir die Ehre?“
Der junge Mann stolperte vor Hast über die Türschwelle. „Albus, sie haben die Muggelsiedlung überfallen, in der sie wohnt! Sie haben die Häuser dem Erdboden gleichgemacht und alle Bewohner ermordet. Aber von ihr fehlt jede Spur. Wir müssen etwas unternehmen!“
„Severus, beruhige dich erst mal. Du sagst also, Todesser hätten eine Siedlung vernichtet? Aber wer hat dort gelebt? Von wem sprichst du, Severus?“
„Von Esmeralda Valdez Clark! Sie haben sie mitgenommen. Todesser…“
„Und wo wurde sie hingebracht?“
„An einen stark bewachten Ort.“
„Dann, Severus, können wir im Moment nichts unternehmen, um ihr zur Hilfe zu eilen. Es wäre zu gefährlich. Für Miss Valdez, für den Orden, für dich, deine Position… du würdest auffliegen und das Mädchen erst recht in Gefahr bringen. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten. Uns sind die Hände gebunden.“
„Aber…“ Entsetzt starrte Severus Snape den Schulleiter an. „Aber damit haben wir womöglich ihr Todesurteil unterschrieben!“
„Ich weiß, Severus, ich weiß…“ Alle Traurigkeit der Welt schien aus Albus Dumbledores Augen zu blicken. „Aber jetzt etwas zu unternehmen, würde an Selbstmord grenzen.“
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