Fanfiktion / Reale Personen / Sport / Fußball / Enter Sandman
1. Kapitel
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von Katha2105    erstellt: 05.03.2009    letztes Update: 05.03.2009    Allgemein / P18 Slash    (fertiggestellt) 22 Reviews
Titel: Enter Sandman
Rating: P-18 (und ich MEINE P-18)
Warning: D/s, Sexspielzeug, böse Wörter...
Pairing: Per/Clemens
Beta: Hara-Ayumi
Widmung: Hara, weil mit ihr die Per-Peitschen Idee entstanden ist, Chaggy weil sie immer mehr wollte, mich lieb unterstützt hat und mich erst auf einige Ideen gebracht hat und Herthanerin weil sie es scheinbar auch ganz gut fand ;)
A/N: Hmh... was sag ich denn hierzu? Eigentlich gar nix, glaub ich. Für Kritik und Lob bin ich immer offen, über Reviews freu ich mich und ansonsten... have fun!


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Müde lasse ich mich auf das Bett zurückfallen, während Per geradeaus durch ins Badezimmer geht. Ich bin einfach nur müde, fertig, am Ende. Unentschieden gegen Milan. Wir haben es geschafft, haben es wirklich geschafft. Eine Runde weiter im UEFA-Pokal. Wer hätte das gedacht. Ich kann es immer noch nicht glauben.
Ich muss lächeln und schließe die Augen, als ich höre, wie er aus dem Bad zurück kommt und sich neben mich fallen lässt.
Seine Nase reibt leicht an meiner Wange, und ohne hinzusehen weiß ich, dass er lächelt.
„Wir haben es geschafft“, flüstert er in mein Ohr und ich ziehe nur seinen Arm über meinen Bauch, ehe ich einschlafe. Ich schaffe es noch nicht einmal, mich auszuziehen. Schlafe einfach nur ein. Gleite hinab ins Land der Träume...

Ich öffne die Augen und mir ist gleichzeitig heiß und kalt. Ich brauche einen Moment, um mich zu orientieren.
Es ist eindeutig mein Schlafzimmer, in dem ich mich befinde - und auch wieder nicht. Etwas ist anders, und ich weiß nicht genau was.
In den Ecken des Raumes flackern Kerzen, ansonsten ist es vollkommen dunkel. In meinem Bauch macht sich ein komisches, fast schon ängstliches Gefühl breit und ich versuche, mich aufzusetzen.
Es wird nicht mehr als ein Versuch. Meine Hände sind... gefesselt. Schwarze Lederriemen um meine Handgelenke und die Bettpfosten, wie mir ein Blick bestätigt. Was zur Hölle?...
"Du bist wach."
Ich sehe nicht, wer redet, höre nur die Stimme. Die Stimme, die mir einen Schauer über den Rücken jagt. Tief, warm, vertraut - und doch fremd.
"Per?!" Eine Mischung aus Angst und etwas, das ich nicht beschreiben kann, macht sich in mir breit.
Vorfreude? Lust? Verlangen? Geilheit? Ich bin keine Jungfrau mehr und hatte weiß Gott genug Leute in meinem Bett, männlich und weiblich, um zu wissen, worauf das hier hinausläuft. Oder zumindest, um es zu erahnen.
Ich höre, wie er sich von hinten nähert. Höre seinen Atem - er ist erregt.
Ich schließe die Augen und atme tief durch. Ich bin längst nicht so ruhig, wie ich vorgebe zu sein. Der Beweis findet sich ziemlich offensichtlich zwischen meinen Beinen.
"Per" Ich klinge heiser, obwohl meine Stimme nur ein Flüstern ist.
Ich drehe meinen Kopf zur Seite, als Per neben mich tritt und muss schlucken. Nackt, hart und einfach nur... geil.
Ungehemmt lässt er seinen Blick über mich wandern und ich kann nicht anders, als zu stöhnen.
„Per, mach was... bitte.“
Ein kleines, fast schon diabolisches Lächeln zeichnet sich auf seinem Mund ab, als er zum Ende des Bettes geht.
Ich hebe meinen Kopf leicht an und verfolge jede seiner Bewegungen, wie sich die Muskeln anspannen.
Mit einer geschmeidigen Bewegung schiebt sich Per über mich und stützt seine Hände neben meinem Kopf ab. Nur Zentimeter sind unsere Gesichter voneinander entfernt und ich kann das Funkeln in seinen Augen erkennen. Ich habe Per schon oft erregt gesehen, weiß, wie er aussieht wenn er mich will, wenn er kommt. Aber dieses Funkeln ist neu und es beschert mir eine Gänsehaut.
Ich spüre seinen warmen Atem und hebe mein Becken, versuche, ihm entgegen zu kommen, will ihn fühlen.
Doch er entzieht sich mir, grinst und schüttelt den Kopf.
„Nicht so schnell, Kleiner. Wir wollen das hier doch genießen, oder?“ Dieser Ton in seiner Stimme – als würde er mich herausfordern.
Das ist nicht Per. Das ist nicht der Per, den ich kenne und liebe, aber der Per, den ich mir manchmal gewünscht habe. Nachts, in meinen geheimsten Phantasien.
Ich nicke etwas verzögert. Per grinst nur und schaut mich weiter an.
Ich bin kurz davor zu flehen, zu betteln, dass er irgendwas macht, als ich seine Zunge spüre, die meine Lippen nachzeichnet. Langsam, genüsslich.
Ich keuche, öffne meine Lippen und will ihn küssen. Doch wieder entzieht er sich mir, hockt sich stattdessen auf meine Unterschenkel und sieht mich mit geöffnetem Mund an.
„Weißt du eigentlich, wie heiß du aussiehst?“ Prüfend wandert sein Blick über meinen Körper und ich kann ihn nur anstarren und versuchen, zu atmen.
„So heiß. Deine Lippen... dein Mund. So heiß und so talentiert.“ Per lehnt sich leicht vor, fährt mit seinem Zeigefinger über meine Lippen. Ich komme ihm mit meiner Zunge entgegen, umspiele die Fingerkuppe mit meiner Zungenspitze, ehe er den Finger tiefer wandern lässt.
„Deine Brust, deine Nippel. Ich liebe es, mit ihnen zu spielen. Du bist so empfindlich. Ich wette, ich könnte dich kommen lassen, nur wenn ich mit deinen Nippeln spiele. Ich würde sie küssen, immer wieder mit meiner Zunge drüber lecken, mit meinen Zähnen beißen, bis du mich anflehen würdest, dich zu nehmen. Aber stattdessen würde ich nur weiter machen. Und du würdest abspritzen, ohne dass ich deinen Schwanz auch nur angefasst hätte.“
Während er spricht fährt sein Finger über meinen Oberkörper. Federleicht streicht er über meine Brustwarzen, dann wieder fester, kneift leicht zu und lässt mich aufstöhnen. Wenn er so weiter machte, würde ich allein von seinen Worten kommen.
„Dann mach, Per. Bitte...“, bettele ich ihn förmlich an. Ich will mehr als nur seinen Finger, will, dass er mich richtig anfasst, ganz. Doch Per schüttelt nur den Kopf und lässt seinen Finger wieder tiefer wandern.
„Dein Bauch, deine Muskeln. Ich liebe es, auf deinem Bauch zu kommen und dich dann sauber zu lecken.“
Wie um seine Worte zu bestätigen beugt er sich vor und leckt eine feuchte Spur von meinem Bauchnabel zur Leiste.
Ich stöhne laut auf, hebe ihm mein Becken entgegen, will mehr, doch Per drückt mich grob zurück auf die Matratze.
„Ich hab dir doch gesagt, du sollst nicht so schnell sein.“
Frustriert keuche ich auf, beiße mir auf die Unterlippe und schließe die Augen, in der Hoffnung, mich so halbwegs beruhigen zu können.
Meine Hoffnung wird zerstört, als ich seine Hand an meinem Schwanz fühle.
„Ich liebe deinen Schwanz, wie er sich anfühlt, wenn er tief in mir ist, wie groß und tief und heiß. Ich liebe es, ihn zu massieren, bis du kommst.“
Fest legt er seine Hand um mich und laut stöhnend werfe ich den Kopf zurück. Er streicht ein paar Mal über meine gesamte Länge, ehe er tiefer wandert und meine Hoden sanft mit der Hand knetet. Ich kann nicht mehr, weiß, dass ich innerhalb von Sekunden kommen werde, wenn Per jetzt nicht aufhört.
Er scheint es zu wissen, zu ahnen, irgendwas, denn er legt seine Hand wieder fester um meinen Schwanz, drückt leicht zu.
„Wage es nicht, jetzt abzuspritzen.“, flüstert er mir dunkel ins Ohr. Ich nicke und schüttele gleichzeitig den Kopf. Ich kann nicht mehr denken. Mein ganzer Körper steht unter Strom.
„Bitte, Per, bitte, bitte, bitte...“ flüstere ich vor mich hin, will, dass er mich nimmt. Jetzt. Sofort. Ich werfe meinen Kopf hin und her, schreie auf, als Per mit einem Finger in mich eindringt.
„Ich liebe deinen Arsch. Du hast den geilsten Arsch, den ich kenne. So fest und so rund. Und so heiß, so eng. So geil in dir zu sein.“
Er krümmt seinen Finger und es ist vorbei. Mit einem heiseren Schrei komme ich, spritze mein Zeug auf den Bauch, auf Pers Hand.
Ich zittere und versuche, von ihm weg zu rutschen. Es ist zu viel. Der Finger, der sich immer noch in mir bewegt, die Hand, die immer noch meinen Schwanz massiert.
Doch Per hört nicht auf, mich zu streicheln, egal wie empfindlich ich gerade bin. Stattdessen beugt er sich vor und leckt mich sauber. So, wie er es vorhin beschrieben hat, und sieht mir dabei fest in die Augen. Ich kann meinen Blick nicht abwenden, sehe ihm zu, wie er sich auch noch genüsslich die Finger ableckt.
„Du schmeckst so gut“, murmelt er, als er zu mir hoch rutscht und mir seine Lippen aufdrückt. Ich habe keine Kraft etwas zu tun, außer meine Lippen für seine Zunge zu öffnen, die forsch in meine Mundhöhle eindringt und ihr Gegenstück sucht.
Per bestimmt den Kuss, er ist schnell, leidenschaftlich, heiß. Ich schaffe es nicht, von meinem Orgasmus runter zu kommen. Per reißt mich direkt wieder mit, lässt mich nicht durchatmen. Er will mehr, viel mehr. Das weiß ich, spüre ich. Und er wird es sich nehmen.
Diesmal ist es Per, der laut aufstöhnt. Er beginnt, sich an meinem Oberschenkel zu reiben, löst sich aus dem Kuss und sieht mich an. Sieht mir fest in die Augen, während er sich an mir befriedigt. Ich kann nichts tun, kann ihn nicht berühren, kann nur zusehen, wie er mich... benutzt.
Und schon wieder merke ich, wie es mich anmacht. Bisher war ich immer der Dominante in meinen Beziehungen, habe mich nie komplett fallen lassen. Aber das hier macht mich an. Ich kann mich nicht wehren, kann nichts tun außer zu genießen, mich Per hinzugeben und ihm zu vertrauen. Ich weiß nicht, wie weit er gehen wird, aber ich vertraue ihm. Vertraue ihm, dass er mir nicht weh tun wird, jedenfalls nicht mehr, als ich es will, brauche, mir wünsche.
Ich sehe in seinen Augen, dass er kurz davor ist zu kommen, als er sich wieder aufsetzt. Für einen Moment schließt er die Augen und atmet tief durch.
„Und jetzt... fangen wir richtig an“, murmelt er dunkel. Es ist eine Drohung, ein Versprechen und ich weiß, dass er es wahr machen wird, weiß, dass ich es genießen werde, jede einzelne Sekunde.
„Per bitte...“, flüstere ich, spüre sofort einen leichten Schlag auf meinem Oberschenkel und keuche auf.
„Du wirst nur sprechen wenn du gefragt wirst...“ wispert er, während er die gerötete Stelle auf meinem Bein sanft streichelt.
„Verstanden?“ Fragend sieht er mich an und ich nicke, habe die Spielregel verstanden.
„Gut.“ Per beugt sich vor und haucht mir einen sanften Kuss auf den Mundwinkel, küsst sich weiter bis hin zu meinem Ohr.
Eine Gänsehaut breitet sich auf meinem Körper aus, als seine Zunge beginnt, mit meinem Ohrläppchen zu spielen.
„Heute Abend gehörst du mir. Nur mir. Du wirst tun, was ich verlange und du wirst nicht widersprechen. Und vielleicht, wenn du dich gut benimmst und... gehorsam bist, vielleicht bekommst du dann eine Belohnung.“
Ich werde allein durch die geflüsterten Worte wieder hart und muss schlucken. Selten war ich so geil wie jetzt in diesem Moment. Per könnte alles mit mir machen, ohne dass ich eine Möglichkeit hätte mich zu wehren – und genau diese Tatsache macht mich mehr an als alles Andere.
Dann küsst er sich wieder bis zu meinem Mund vor und sieht mir in die Augen, und ich weiß, dass er nichts machen wird, was ich nicht will. Dass ein Wort von mir genügen würde, damit er aufhört.
Scheinbar reicht ihm mein Blick als Antwort auf seine nicht gestellte Frage und er beginnt, mich wieder zu küssen.
Zuerst sanfte Küsse auf meinem Gesicht, dann den Hals hinab. Mit der Zunge fährt er meine Halsschlagader nach, beginnt dann, an meiner Haut zu knabbern, mich zu markieren.
Nach Sekunden, Minuten, Stunden – ich weiß es nicht, habe jedes Zeitgefühl verloren – wandert er tiefer, leckt über meinen Oberkörper, küsst mich, verteilt kleine Bisse. Ich versuche, mich ihm entgegen zu drücken, werde aber sofort von seinen Händen auf meiner Hüfte wieder zurück ins Laken gedrückt.
Ich schmecke Blut, habe mir meine Lippe blutig gebissen damit ich nicht aufstöhne.
Als nächstes spüre ich seine Zunge auf der Innenseite meiner Oberschenkel, wie sie über die empfindliche Haut leckt. Dann wieder leichte Bisse, zu weich, um Spuren zu hinterlassen und doch kräftig genug, um sie zu spüren.
Als er über meine Hoden leckt ist es zu viel.
„Per!“, schreie ich auf und zerre an den Lederriemen.
Als ich wieder seine Zähne an meinem Oberschenkel spüre, ist der Biss deutlich fester, gefolgt von einem leichten Klaps seiner Hand. Es tut weh, ich keuche erneut auf, doch der Schmerz verwandelt sich in ein anderes Gefühl, er ist gut und ich will mehr.
„Zwing mich nicht, dich zu bestrafen.“ Per lehnt sich wieder zurück, streichelt sanft über mein Bein und sieht mich mit einem undefinierbaren Blick an. Er legt den Kopf schief, scheint zu überlegen und grinst dann schmal.
„Mach die Beine breit.“ Das Grinsen auf seinem Gesicht wird breiter.
„Per!“ Noch bevor ich zu Ende gesprochen habe, ein weiterer Schlag, diesmal der andere Schenkel, wieder macht es mich an, wieder will ich mehr.
„Clemens!“, knurrt Per mich an und drückt meine Beine auseinander.
„Ich hab dir doch die Spielregeln erklärt. Willst du wirklich, dass ich dich bestrafe?“ Ich nicke, schüttle meinen Kopf und nicke wieder. Ich hab keine Ahnung, was ich will – außer Per. Jetzt, direkt, stundenlang...
„Na also...“ Per grinst erneut und lässt seinen Blick über meinen Körper wandern, dann nimmt er seine Hände von meinen Schenkeln und beginnt, sich selber zu streicheln.
Mein Mund wird trocken, als ich jede seiner Bewegungen in mich aufsauge, die langen Finger, die über seine Brust streichen, mit seinen Nippeln spielen, dann tiefer wandern.
Ich schließe die Augen, versuche nicht hinzusehen, als Per beginnt, sich vor meinen Augen selber einen runterzuholen. Zu geil dieser Anblick und ich bin schon wieder steinhart.
Ich möchte ihn berühren, ihn schmecken, fühlen – aber alles was ich spüre sind die Lederriemen, die sich mit jedem Zug schmerzhafter in meine Handgelenke schneiden.
„Ich werde dich ficken, Clemens. Ich werd' dich ficken, die ganze Nacht.“ Seine Stimme macht mich unwahrscheinlich an, genau wie sein Blick, der unverhohlen zwischen meinen Beinen ruht.
Schließlich schiebt er sich wieder auf mich, küsst mich. Hart, fordernd, verlangend. Ich spüre seinen Schwanz an meinem Hintern und ich versuche, mich ihm entgegen zu schieben, aber wie schon vorher hält er mich zurück.
„Nein“, murmelt er und beißt mir erneut in den Hals, auf die Stelle, die er schon vorher markiert hat.
Ich kann mein Stöhnen nicht mehr zurückhalten, schreie auf, als ich seine Finger an meinem Eingang fühle.
Ich will, dass er in mich eindringt, will ihn in mir fühlen. Ich höre ein Klacken an meinem Ohr, aber kann das Geräusch nicht zuordnen.
Dann spüre ich zwei kalte, glitschige Finger, die mehr oder weniger sanft in mich eindringen, dazu Pers heißer Atem, der mein Ohr streift.
Ich schiebe mich den Fingern entgegen, will sie tiefer spüren, doch meine gefesselten Handgelenke halten mich zurück.
Ein dritter Finger schiebt sich in mich und ich schreie wieder leise auf. Es geht zu schnell, doch Per gibt mir keine Zeit, krümmt seine Finger und trifft den Punkt, der mich Sterne sehen lässt.
„Du bist so heiß wie du da liegst. Geil darauf, gefickt zu werden...“, flüstert Per rau in mein Ohr, ehe er sich wieder von mir runter schiebt, seine Finger aus mir herauszieht.
„Bitte...“, wimmere ich, hasse das Gefühl der Leere, der Kälte.
„Was willst du, Clemens? Sag mir, was du willst!“ Pers Stimme lässt keinen Widerspruch zu, aber ich kann die Worte nicht zusammen bringen.
„Bitte...“, flüstere ich nur wieder.
„Wir können hier stundenlang so weiter machen, bis zu mir sagst, was du willst.“, grinst Per mich an, lässt seine Finger hauchzart über meinen Schwanz streichen.
„Fick mich!“, herrsche ich ihn schon beinahe an und klinge doch gleichzeitig verzweifelt, geil.
Per leckt sich leicht über die Lippen und greift dann hinter sich. Als ich realisiere, was er in der Hand hält, muss ich schlucken, muss allein schon bei dem Gedanken aufkeuchen.
Pers Augen verdunkeln sich schlagartig, als er mit dem Dildo mein Bein entlang fährt, meinen Schwanz entlang, dann wieder tiefer.
Schließlich dringt er Zentimeter für Zentimeter, beinahe quälend langsam, in mich ein. Meine Augen fallen zu, ich keuche, versuche mich gleichzeitig dem Dildo entgegen zu schieben und weg zu rutschen. Ich kann nicht mehr, es ist zu viel. Dazu Pers Finger, die hauchzart über meine Leiste streicheln, mich beinahe um den Verstand bringen.
Als er ganz in mich eingedrungen ist, hält er still.
Ich will ihm sagen, dass er weiter machen soll, nicht aufhören soll, irgendwas, jetzt, bitte, sofort. Aber ich kann nicht, kann nicht mehr reden, finde keine Worte. Mein ganzer Körper scheint in Flammen zu stehen und gleichzeitig habe ich eine Gänsehaut, zittere. Ich will weg und will gleichzeitig mehr, viel mehr.
Dann beginnt Per, den Dildo zu bewegen. Dreht ihn, zieht ihn fast ganz aus mir raus, nur um ihn sofort wieder in mir zu versenken.
Ich stöhne bei jedem Stoß auf, komme ihm entgegen. Dann fühle ich wieder Pers Finger an meinem Schwanz. Ich öffne die Augen, sehe wie er ein Kondom über mich drüber rollt und scheiße, er kann doch nicht...
Meine Lider flattern, als er aufhört in mich zu stoßen und stattdessen beginnt, kühles Gel auf meine Spitze zu tropfen.
Dann rutscht er leicht nach vorne und während er beginnt, sich auf mich drauf zu setzen, fängt er gleichzeitig an, wieder mit dem Dildo in mich zu stoßen.
Ich stöhne, keuche, schreie wahrscheinlich, als Per seine Muskeln um mich herum anspannt und mit einem letzten Stoß den Dildo in mir versenkt. Ich komme so heftig wie nie zuvor.
Per bewegt sich immer noch langsam auf meinem Schwanz, reißt mich so immer weiter. Ich zittere, während Welle für Welle des Orgasmus über mich schwappt.
Als ich meine Augen wieder öffne, sitzt Per auf mir und massiert sich selber. Nur Sekunden später spritzt auch er ab, auf meine Brust, mein Hals, mein Kinn.
Keuchend lässt er sich nach vorne fallen, leckt mein Kinn sauber und haucht mir dann einen Kuss auf den Mundwinkel, ehe er mir eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht streicht und mich anlächelt.

Ich spüre, wie mir jemand durch die Haare streicht und öffne die Augen, sehe mich verwirrt um. Was zur Hölle... wo bin ich?
Als ich mich halbwegs orientiert habe – Italien, Mailand, Hotelzimmer – fällt mir Per auf, der nur in Boxershorts steht und mich breit angrinst.
„Per? Was zur Hölle?“, murmele ich verschlafen und gähne.
„Nette Träume gehabt?“, grinst der Jüngere mich immer noch an und lässt seinen Blick in meine unteren Körperregionen wandern, wo meine Jeans...
Verdammt, das - scheiße, ich hab geträumt. Geträumt von Per, der mich an sein Bett fesselt und... schlagartig laufe ich rot an und suche nach einem Loch, in das ich mich verkriechen kann.
„Also ja!“, stellt Per fest und sieht mich dann prüfend an. „Magst du mir erzählen, was du geträumt hast, das scheinbar so anregend war?“
Ich lasse mich zurück ins Bett fallen und ziehe mir die Decke über den Kopf. Per wird nicht aufhören zu fragen, bis er die Antwort hat. Ich kenne ihn, bin schließlich schon lang genug mit ihm zusammen.
„Von dir“, nuschle ich und hoffe, dass er das als Antwort durchgehen lässt und nicht weiter nachfragt.
„Von mir?“, höre ich ihn grinsen, während er sich neben mich auf das Bett fallen lässt. „Was genau?“
Ich laufe noch dunkler an, wenn das überhaupt möglich ist und wünsche mir, spontan zu sterben. Aber wie war das? Ehrlichkeit ist wichtig in einer Beziehung?
„Du, ähm, also“, beginne ich. Schonmal gar kein schlechter Anfang, Herr Fritz, nur weiter so.
„DuhastmichansBettgefesseltunddanngefickt...“ spule ich in einem Atemzug runter.
„Ich... was? Ich hab dich... oh...“
Ich blinzle über die Bettdecke hinweg und sehe, dass auch Pers Ohren eine leicht rosa Färbung angenommen haben.
„Also so mehr... härter.“, erkläre ich und bin mir sicher, dass mein Kopf im Dunkeln leuchten würde.
„Ich hab also die Peitsche raus geholt?“, lacht Per mich jetzt an und ich zucke mit den Schultern.
„Hmh...“, nuschle ich von irgendwo unter der Bettdecke, kurz bevor Per diese von meinem Gesicht wegzieht und mich ernst ansieht.
„Meinst du wir... also, was ich sagen will ist das, also, ich wollt eigentlich nur... würd' dir das gefallen?“
Ich sehe, dass ihm diese Frage schwerfällt, trotzdem liebe ich ihn in diesem Moment noch mehr, als jemals zuvor.
„Ich weiß nicht, vielleicht, ja, doch... eventuell.“, gebe ich mehr oder minder zu und bemühe mich, nicht weg zu schauen.
Per nickt und legt einen Arm um mich.
„Wir können ja mal schauen, wenn wir wieder in Bremen sind... solange ich mir nicht wirklich eine Peitsche kaufen muss.“
Ich lache, ziehe ihn näher und hauche ihm einen Kuss auf die Stirn.
 
 
   
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