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Geschichte: Fanfiktion
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von BlubbFisch
erstellt: 23.02.2009
letztes Update: 18.05.2010
Geschichte, Drama / P12 Slash
(abgebrochen)
Hej ihr alle
erst mal danke für das eine Review und die Mail, so was motiviert mich...=)
ich hoffe das neue Kapitel gefällt euch
würde mich über ein kleines Kommi freuen, es reicht mir auch, wenn ihr nur ein oder zwei Sätze schreibt.....
LG
Kapitel 19
Ich weiß nicht, wie lange ich hier gesessen bin, ohne mich zu bewegen. Die einzige Bewegung war, dass ich Lenas Hand gestreichelt habe. Vom Handgelenk bis zu den Fingerspitzen und wieder zurück. Vor und zurück. Ich hab so Angst um sie.
Als sich die Türe öffnet schaue ich auf und sehe die Ärztin in der Türe stehen. Sie tritt neben mich und legt eine Hand auf meine Schulter. Wollen sie nicht nach Hause gehen, sie sind jetzt schon vier Stunden hier. Ich schütteln nur den Kopf. ”Lena braucht mich.” ”Sie können morgen früh wieder kommen. Es würde ihnen wirklich gut tun, oder wollen sie jemanden aus ihrer Familie anrufen?”
”Ich rufe jemanden an.” Ich nicke und erhebe mich schwerfällig. Ich brauche jetzt Per. ”Im Flur ist ein Telefon. Und wenn sie wollen können sie danach auch noch kurz bei ihrer Tochter vorbei schauen. Ich kann auf der Station anrufen und sagen, dass sie kommen.” ”Danke, das wäre nett.” Ich lächeln und die Ärztin legt mir nochmal die Hand auf die Schulter.
Ich presse den Telefonhörer an mein Ohr und drücke mich noch fester in die kleine Nische, in der das Telefon steht. Neben die Wand hat jemand seinen Namen, ein Herz und ein Kreuz mit schwarzem Edding gemalt.
”Ja, Per hier.”
”Hey, ich bin Clemens, Per ich...”
”Hey Clemens, alles Ok, du klingst komisch.” Ich beiße mir auf die Lippe um die Tränen aufzuhalten, schaffe es aber nicht. ”Per Scheiße”
”Clemens, was ist los, sag doch was.” Per klingt leicht hysterisch. ”Lena hatte einen Autounfall. Sie liegt im Komma.” ”Scheiße Clemens, wo bist du?” ”Im Krankenhaus bei Lena. Kannst du vorbei kommen?” Meine Stimme bricht ab und die Tränen laufen mir in Strömen über die Wange. ”Ganz ruhig Clemens, ich bin gleich da, bleib einfach wo du bist.” Ich nicke nur, bis mir einfällt, dass Per dass nicht sehen kann also presse ich ein kurzen Ok hervor.
Wie in Trance lasse ich den Hörer singen und lege ihn zurück auf die Gabel, ehe ich mich an der Wand zu Boden sinken lasse.
„Clemens.“ Ich schaue auf und sehe in Pers Gesicht. „Ganz ruhig Clemens, jetzt bin ich da, alles ist gut.“ Per lässt sich vor mir auf die Knie sinken und zieht mich in die Arme, hält mich einfach nur fest. „Per ich hab Angst.“ „Alles wird gut Clemens, denk so, nicht in die andere Richtung.“ Per streicht mir beruhigend über den Rücken und ganz, ganz langsam werden die Tränen weniger und ich kann mich ein bisschen beruhigen.
„Wo ist Ida?“ „Auch hier.“ „Scheiße, wie geht’s ihr?“ „Gut soweit. Ich darf sie morgen mit nach Hause nehmen.“ „Das ist gut.“ „Ich wollte zu ihr, als ich dich angerufen habe, aber ich hab es nicht geschafft.“ „Sollen wir jetzt zu ihr gehen?“ Ich nicke nur und Per zieht mich hoch. Ehe wir uns auf den Weg durch die endlosen weißen Gänge machen.
Als wir in der Kinderstation angekommen sind, sind die Gänge war etwas bunter, aber auf mich wirken sie immer noch trist. Wir gehen zum Schwesternzimmer und ich erkläre eine Schwester wer ich bin. Sie nickt und kann auch eine Verbindung herstellen, das sie mit der Ärztin telefoniert hat. „Kommen sie mit. Ich bringe sie zu ihrer Tochter.“ „Danke.“
Wir folgen ihr in ein Zimmer mit mehreren Kinderbetten, wo uns die Schwester zu dem Letzten führt. Ich trete zu dem kleinen Bett und sehe, dass Ida wach ist und mich mit ihren großen blauen Augen anschaut. „Hey Maus.“ Ich lächle schwach und hebe sie hoch. „Alles ist gut. Papa ist da.“ Ich merke, wie sich ein kleiner Teil der sorge auflöst, auch wenn das meiste noch da ist. Aber immerhin geht es Ida gut.
Ich drücke Ida sanft an mich, welche auch gleich nach meinen Haaren greift. An ihrer Schläfe klebt ein kleines Pflaster, aber sonst kann man von dem Unfall nichts mehr sehen. „Sie können die Kleine Morgen mit nach hause nehmen. Ihr geht es gut, aber wir wollen ganz sicher sein und deswegen behalten wir sie hier.“ Ich nicke nur. Ich merke, dass Per hinter mich tritt und Ida sanft über das Köpfchen streicht. „Na Zwerg.“ „Hier.“ Ich gebe ihm Ida und lächle als er sie sanft nimmt und auch Ida ihn erkennt und quietscht.
Später gehen ich und Per wieder zu Lena. „Willst du, dass ich mit rein komme.“ „Ja, bitte.“ Per nickt nur und zieht sich ebenfalls einen grünen Kittel über.
Lena liegt noch genau so da wie ich sie verlassen habe, regungslos und tief schlafend. Ohne dass ich es verhindern kann kommen mir wieder die Tränen und ich merke, dass auch Per mit sich zu kämpfen hat. Ich nehme wieder ihre Hand und spüre Pers auf meiner Schulter.
Ich hab immer noch Angst.
erst mal danke für das eine Review und die Mail, so was motiviert mich...=)
ich hoffe das neue Kapitel gefällt euch
würde mich über ein kleines Kommi freuen, es reicht mir auch, wenn ihr nur ein oder zwei Sätze schreibt.....
LG
Kapitel 19
Ich weiß nicht, wie lange ich hier gesessen bin, ohne mich zu bewegen. Die einzige Bewegung war, dass ich Lenas Hand gestreichelt habe. Vom Handgelenk bis zu den Fingerspitzen und wieder zurück. Vor und zurück. Ich hab so Angst um sie.
Als sich die Türe öffnet schaue ich auf und sehe die Ärztin in der Türe stehen. Sie tritt neben mich und legt eine Hand auf meine Schulter. Wollen sie nicht nach Hause gehen, sie sind jetzt schon vier Stunden hier. Ich schütteln nur den Kopf. ”Lena braucht mich.” ”Sie können morgen früh wieder kommen. Es würde ihnen wirklich gut tun, oder wollen sie jemanden aus ihrer Familie anrufen?”
”Ich rufe jemanden an.” Ich nicke und erhebe mich schwerfällig. Ich brauche jetzt Per. ”Im Flur ist ein Telefon. Und wenn sie wollen können sie danach auch noch kurz bei ihrer Tochter vorbei schauen. Ich kann auf der Station anrufen und sagen, dass sie kommen.” ”Danke, das wäre nett.” Ich lächeln und die Ärztin legt mir nochmal die Hand auf die Schulter.
Ich presse den Telefonhörer an mein Ohr und drücke mich noch fester in die kleine Nische, in der das Telefon steht. Neben die Wand hat jemand seinen Namen, ein Herz und ein Kreuz mit schwarzem Edding gemalt.
”Ja, Per hier.”
”Hey, ich bin Clemens, Per ich...”
”Hey Clemens, alles Ok, du klingst komisch.” Ich beiße mir auf die Lippe um die Tränen aufzuhalten, schaffe es aber nicht. ”Per Scheiße”
”Clemens, was ist los, sag doch was.” Per klingt leicht hysterisch. ”Lena hatte einen Autounfall. Sie liegt im Komma.” ”Scheiße Clemens, wo bist du?” ”Im Krankenhaus bei Lena. Kannst du vorbei kommen?” Meine Stimme bricht ab und die Tränen laufen mir in Strömen über die Wange. ”Ganz ruhig Clemens, ich bin gleich da, bleib einfach wo du bist.” Ich nicke nur, bis mir einfällt, dass Per dass nicht sehen kann also presse ich ein kurzen Ok hervor.
Wie in Trance lasse ich den Hörer singen und lege ihn zurück auf die Gabel, ehe ich mich an der Wand zu Boden sinken lasse.
„Clemens.“ Ich schaue auf und sehe in Pers Gesicht. „Ganz ruhig Clemens, jetzt bin ich da, alles ist gut.“ Per lässt sich vor mir auf die Knie sinken und zieht mich in die Arme, hält mich einfach nur fest. „Per ich hab Angst.“ „Alles wird gut Clemens, denk so, nicht in die andere Richtung.“ Per streicht mir beruhigend über den Rücken und ganz, ganz langsam werden die Tränen weniger und ich kann mich ein bisschen beruhigen.
„Wo ist Ida?“ „Auch hier.“ „Scheiße, wie geht’s ihr?“ „Gut soweit. Ich darf sie morgen mit nach Hause nehmen.“ „Das ist gut.“ „Ich wollte zu ihr, als ich dich angerufen habe, aber ich hab es nicht geschafft.“ „Sollen wir jetzt zu ihr gehen?“ Ich nicke nur und Per zieht mich hoch. Ehe wir uns auf den Weg durch die endlosen weißen Gänge machen.
Als wir in der Kinderstation angekommen sind, sind die Gänge war etwas bunter, aber auf mich wirken sie immer noch trist. Wir gehen zum Schwesternzimmer und ich erkläre eine Schwester wer ich bin. Sie nickt und kann auch eine Verbindung herstellen, das sie mit der Ärztin telefoniert hat. „Kommen sie mit. Ich bringe sie zu ihrer Tochter.“ „Danke.“
Wir folgen ihr in ein Zimmer mit mehreren Kinderbetten, wo uns die Schwester zu dem Letzten führt. Ich trete zu dem kleinen Bett und sehe, dass Ida wach ist und mich mit ihren großen blauen Augen anschaut. „Hey Maus.“ Ich lächle schwach und hebe sie hoch. „Alles ist gut. Papa ist da.“ Ich merke, wie sich ein kleiner Teil der sorge auflöst, auch wenn das meiste noch da ist. Aber immerhin geht es Ida gut.
Ich drücke Ida sanft an mich, welche auch gleich nach meinen Haaren greift. An ihrer Schläfe klebt ein kleines Pflaster, aber sonst kann man von dem Unfall nichts mehr sehen. „Sie können die Kleine Morgen mit nach hause nehmen. Ihr geht es gut, aber wir wollen ganz sicher sein und deswegen behalten wir sie hier.“ Ich nicke nur. Ich merke, dass Per hinter mich tritt und Ida sanft über das Köpfchen streicht. „Na Zwerg.“ „Hier.“ Ich gebe ihm Ida und lächle als er sie sanft nimmt und auch Ida ihn erkennt und quietscht.
Später gehen ich und Per wieder zu Lena. „Willst du, dass ich mit rein komme.“ „Ja, bitte.“ Per nickt nur und zieht sich ebenfalls einen grünen Kittel über.
Lena liegt noch genau so da wie ich sie verlassen habe, regungslos und tief schlafend. Ohne dass ich es verhindern kann kommen mir wieder die Tränen und ich merke, dass auch Per mit sich zu kämpfen hat. Ich nehme wieder ihre Hand und spüre Pers auf meiner Schulter.
Ich hab immer noch Angst.
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