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von RedMoon    erstellt: 21.02.2009    letztes Update: 17.06.2010    Geschichte, Drama / P18 Slash    (fertiggestellt)
Hey ihr Lieben, wir haben mal eine neue Geschichte am Start und hoffen das sie euch gefallen wird. Und nun viel Spaß mit dem Kapitel und viel Spaß beim Lesen.

Bills Sicht: dani86
Toms Sicht: soneabill
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Wie die letzen Abende auch sitze ich im Esszimmer, vor mir liegen offene Rechnungen von meinem Haus. Ich schlage die Hände über den Kopf. Es wird mir alles zu viel. Ich kann sie nicht mehr bezahlen. Ich seufze einmal. In letzter Zeit rennen mir der Makler und der Gerichtsvollzieher das Haus ein.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mein Blick gleitet zum Kamin. Dort steht ein Bild meiner Eltern. Warum mussten sie mich denn auch so früh verlassen. Sie sind vor Zwei Jahren bei einem Autounfall gestorben. Sie waren auf dem Weg zu einem wichtigen Termin. Ein besoffener hat ihnen die Vorfahrt genommen. Sie kamen von der Strasse ab und sind dann gegen einen Baum gefahren.

Sie waren sofort tot. Es war ein riesengroßer Schock für mich. Wir sind nie Arm gewesen, leider ist bis heute kein Testament aufgetaucht. Deshalb habe ich auch heute diese finanziellen Probleme.

Bis vor einem Jahr habe ich als Altenpfleger gearbeitet. Leider habe ich die Stelle verloren. Ich habe mir dann sämtliche Nebenjobs gesucht, am Anfang hat auch alles geklappt aber mittlerweile komme ich einfach mit den offenen Rechnungen nicht mehr hinter her.

Mit zittrigen Händen greife ich zu meinem Wasserglas. Mein Hals ist staubtrocken. Ich setze das Glas an und nehme einen großen Schluck. Das Flüssige kalt tut meiner trockenen Kehle gut. Dann nehme ich erneut eine Rechnung in die Hand.

Ich habe alles zusammengerechnet ich habe ungefähr 16.235€ offen. Morgen früh kommt der Makler wieder und will dann endgültig das Geld sehen, welches ich nicht habe.

Kontakt zu meiner restlichen Familie habe ich auch nicht. So kann ich keinen um Geld fragen. Meine Familie, ja die ist schon immer sonderbar gewesen. Sie haben mich nie akzeptiert, da ich mich schminke und zu dem Schwul bin.

Sie haben es mich bei jeder kleinen Gelegenheit deutlich spüren lassen das sie mich nicht mögen. So etwas wie ich passt nicht zu ihrer Familie. Meine Eltern hingegen haben mich immer unterstützt, bei allem.

Ich reibe mir mit den Händen über das Gesicht. Dann stehe ich auf, nehme die Rechnungen und lege sie in den Schrank.

Ich gehe hoch ins Schlafzimmer und ziehe mich bis auf die Boxershorts aus. Dann lege ich mich ins Bett. Tief kuschle ich mich in meine Decke. Warum muss mir das eigentlich alles passieren? Was habe ich Gott getan. Erst nimmt er mir meine Eltern und dann auch noch das Haus.

Ich merke wie sich Tränen in meinen Augen bilden. Ich drehe mich auf die Seite und beginne zu schluchzen. Irgendwas muss man da doch machen können!

Irgendwann verliere ich den Kampf gegen die Müdigkeit und sickere ins Land der Träume.

Am nächsten Morgen wache ich schon recht früh auf. Gähnend setze ich mich hin und reibe übers Gesicht. Dann stehe ich auf und nehme aus der Kommode eine frische Boxershorts.

Mit dieser in der Hand gehe ich ins Badezimmer. Dort entledige ich mir meiner Boxer und stelle mich vor den Ganzkörper Spiegel. Ich betrachte mich eingehend.

Meine Schulterlangen schwarzen Haare hängen glatt und etwas durcheinander über meine Schultern. Meinen schlanken Körper zieren zwei Tattoos. An meinem rechten Beckenknochen habe ich ein Sterntattoo und meine linke Seite von der Hüfte bis zur Achseln ist ein Schriftzug tätowiert.

Meine Haut ist Blass sehr blass, fast Porzellan artig. Ich lächle einmal. Ich sehe gut aus und das weiß ich. Jedoch habe ich nie eine Beziehung gehabt. Ich habe einfach Angst verletzt zu werden.

Ich wende mich meinem Spiegelbild ab und stelle das Duschwasser an. Als es eine für mich angenehme Temperatur hat stelle ich mich unter die Dusche. Das warme Wasser prasselt an meiner Haut ab. Ich schließe die Augen und lehne mich an die Duschwand.

Ich genieße einfach das warme Wasser und hänge meinen Gedanken hinter her. Irgendwann öffne ich meine Augen wieder und greife nach dem Duschgel um mich einzuseifen. Ich lasse es von dem Wasser abspülen und stelle das Wasser ab.

Dann steige ich aus der Dusche und trockne mich ab. Anschließend wickle ich mir das Handtuch und die Hüften und stelle mich vor den Spiegel.

Ich putze meine Zähne, kämme und föhne meine Haare glatt. Danach streife ich mir das Handtuch ab und ziehe mir die frische Boxershorts an. Dann gehe ich wieder ins Schlafzimmer und stelle mich vor dem Schrank. Ich entscheide mich für eine enge dunkelblaue Röhrenjeans und einem roten Shirt mit goldenen Applikationen.

Danach schminke ich meine Augen verrucht dunkel. Als ich gerade mit allem fertig bin klingelt es an der Tür. Ich rolle einmal mit den Augen. Wer will denn um alles in der Welt morgens um 10 Uhr schon was von mir. Ich gehe die Treppen runter und öffne die Tür. Der Makler.

„Guten Morgen Herr Kaulitz. Haben sie das Geld?“, ich schüttle mit dem Kopf. „Aber…bitte ich habe alles verloren und…ich will nicht auch noch das Haus verlieren.“, ich sehe ihn flehend an. Ein hämisches grinsen schleicht sich auf seine Lippen.

„Ich hätte da eine Idee. Wenn sie einen meiner drei Söhne zum Mann nehmen, also ihn heiraten, lasse ich ihnen das Haus.“, ich glaube ich höre nicht richtig. Was will der von mir? Aber was bleibt mir anderes übrig. Ich nicke nur uns senke meinen Blick. „Wunderbar, in einer Stunde bei mir, dann lernen sie meine Söhne kennen.“, damit ist er verschwunden.

Ich gehe in die Küche und setze mir einen Kaffee auf. Wie gemein muss man sein? Mir solch ein unmoralisches Angebot machen. Seufzend lasse ich mich auf einen Stuhl nieder und stütze meinen Kopf auf meinen Händen ab. Aber wenn ich so mein Haus behalten darf, mache ich es. Ich würde jeden Preis zahlen!

Nachdem ich den Kaffee getrunken habe schlüpfe ich in meine Sneakers und mache mich auf dem Weg zu Herr de Rothen. Vor dem Haus angekommen atme ich noch einmal tief durch und betätige dann die Klingel.

Sofort wird mir von ihm persönlich die Tür geöffnet. „Herr Kaulitz, schön dass sie es einrichten konnten. Kommen sie doch rein.“, ich verdrehe einmal die Augen. Der brauch gar nicht so tun als würde ich das freiwillig machen.

Wir gehen in den Flur und bleiben neben einer Treppe stehen. „ Jungs!“, ruft er und sofort kommen zwei junge Männer runter. Ich verziehe einmal mein Gesicht, das ist jetzt nicht sein ernst. Ehe ich etwas sagen kann beginnt er zu sprechen.

„Das hier ist Matthias, er ist 18 Jahre alt und studiert Medizin.“, naja danach sieht er auch aus. Kurze blonde Haare, Brille, einfach nur spießich. „ Und das hier ist Paul, er ist 20 Jahre alt und studiert Jura.“, mir wird schlecht. Paul hat leicht fettige Haare, ist Dick und sein Hemd sieht so aus als würde es jeden Moment platzen. Eine Nummer größer hätte es auch getan. Nein DEN nehme ich mit Sicherheit nicht. Pickel hat der auch noch. Also von Hygiene und pflege hält der auch nichts.

„Ähm, haben sie nicht gesagt, sie haben drei Söhne?“, wende ich mich nun an Herr de Rothen. Er verdreht die Augen und schnaubt einmal aus. „TOM“, donnert er durch Haus. Ich zucke kaum merklich zusammen.

Dann höre ich eine Tür knallen ich sehe die Treppe hoch. Mir stockt der Atem und klappt der Mund auf. Na dass er so einen gutaussehenden Sohn hat, hätte ich nie im Leben gedacht. Er ist groß, schlank, hat ein ebenmäßiges Gesicht. Seine linke Unterlippe ziert ein Piercing. Er hat seine Haare zu Dreads. Er sieht aus wie ein Hopper.

Als er unten bei uns angekommen ist sieht er desinteressiert einmal in die Runde. „Was ist denn?“, blafft er gleich los. „Und das ist Tom. Viel kann man über ihn nicht sagen, er ist 22 Jahre alt und faul.“, wobei er das Wort faul sehr betont.

Ohne lange zu zögern sage ich: „Ich nehme ihn.“, und deute mit meiner Hand auf Tom. Dieser reißt erschrocken seine Augen auf.
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So das war es auch schon und wir hoffen es hat euch gefallen und ihr lasst nen Kommi da.

LG dani86 und soneabill
 
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