Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
 
»
von Princessaenigma    erstellt: 17.02.2009    letztes Update: 22.01.2011    Geschichte, Allgemein / P12    (fertiggestellt)
Der Zukunft wandel


Es war jetzt Jahre her das Chaos besiegt worden war. Die Senshis genossen diese Ruhe. Kaum war Galaxia fort da verwandelte sich Hotaru wieder in das kleine Baby das sie gewesen war und entwickelte sich normal weiter. Sie erinnerte sich an das vergangene Geschehen und hatte auch noch ihre Gaben aber sie brauchte sie in Zeiten des Friedens nicht mehr. Die wenigen Dämonen die gelegentlich mal auftauchten schafften die Sailor Senshi auch allein. Dafür brauchten sie oft noch nicht mal Sailor Moon zu rufen, so schwach waren die Dämonen.
Die anderen nahmen an das es bis zum entstehen von Chrystall Tokio keine gefählichen Gegner mehr geben würde. So konzentrierten sich die Senshis auf Chrystall Tokio. Hotaru war mittlerweile im Kindergarten.
Ami machte zur Zeit ein Freiwilliges Praktikum in der Uniklinik und bereitete sich genau so wie ihre Freundinnen Rei, Minako, Makoto und Usagi darauf vor die Schule das Jahr zu beenden.
Mamoru hatte vor einem Jahr sein Medizinstudium als bester beendet und arbeitete nun als Assistenzarzt .
Setsuna überwachte Regelmäßig den Fluss der Zeit und Haruka und Michiru kümmerten sich um Hotaru und bauten ihre Karriere weiter aus.
Usagi und Mamoru steckten mitten in der Planung ihrer Hochzeit die im September stattfinden sollte und alles schien gut zu laufen bis im Januar, kurz nach dem Neujahrsfest eine Erschütterung des Raum Zeit Kontinuums stattfand.

Pluto starrte ungläubig in das Tor der Zukunft. Die Zukunft war im Wandel. Aber wie konnte das sein! Das ging nicht.
Entsetzt sah sie was es verursachte.
„NEIN!“ sie musste die anderen unbedingt warnen!

Auf der Erde kam Usagi gerade von der Toilette. Es war ihr in letzter Zeit morgends immer so schlecht. Sie konnte es sich nicht erklären und bat ihre Mutter sie zum Arzt zu begleiten.
Ikuku machte sich sorgen um ihre Tochter. Sie war die letzten Tage morgends immer sehr müde und ihr war es immer wieder schlecht. Besorgt rief die blauhaarige Frau in Usagis Schule an und entschuldigte sie. Dann wurde der Arzt angerufen wegen eines Termines.
Sorgenvoll musterte sie ihre blonde Tochter die gedankenverloren am Tisch saß und in ihrem Essen herumstocherte. Es war ihr letztes Schuljahr und sie konnte sich dann entscheiden ob sie studieren gehen würde oder eine Ausbildung beginnen wollte...

Michiru und Haruka wurden unsanft von Pluto geweckt die urplötzlich in einem Hellen Licht in deren Schlafzimmer erschien.
„Setsuna, ich freue mich immer dich zu sehen... aber hast du schonmal von Anklopfen gehört?“ erkundigte sich Michiru sanft.
„Für Höflichkeiten ist keine Zeit. Wir müssen reden! Sonst haben wir bald große Probleme!“ kam es wie immer kryptisch von der Wächterin der Zeit.
„Was für Probleme. DU hattest doch selbst gesagt das es keine größeren Gegner mehr geben wird seit wir Chaos besiegt haben.“ Haruka rieb sich die Augen. Sie sah noch total verschlafen und müde aus.
„Ja, das stimmt. Aber die Zukunft ist in großer Gefahr. Wir müssen sofort mit Prinz Endymion reden!“ damit marschierte die Senshi auf die Schlafzimmertür zu.
Hotaru die im Nebenzimmer geschlafen hatte lauschte. Was ging da vor?
„Ok, ruf ihn doch eben an und wir ziehen uns in der Zeit an.“ damit war die Senshi des Windes auf den Beinen. Michiru streckte sich und erhob sich ebenfalls. Sie angelte nach ihrem Morgenmantel und warf ihn sich über.
Das kleine Mädchen tat so als wenn sie tief und fest schlafen würde als Sailor Pluto einen kurzen Blick reinwarf. Die Senshi der Zeit musterte das kleine schwarzhaarige Mädchen. Sie hatte die Befürchtung das die Kleine auch etwas mit dem Geschehen zu tun hatte und das bereitete ihr große Sorgen.
Die Wächterin der Zeit verwandelte sich zurück und setzte sich ans Telefon. Sie wählte die Handynummer des Prinzen der Erde. Nach mehrmaligen Klingeln hob er ab.
„Chiba.“
„Hallo Mamoru, ich bin es Setsuna. Bitte komm schnell zu Haruka und Michirus Haus, wir müssen etwas wichtiges klären.“
„Ich komme sofort.“ damit legte er auf.
Schritte auf der Treppe lenkten die Aufmerksamkeit der Granataugen auf Haruka die Leichtfüssig diese herunterkam. „Also, was gibt es?“
„Warten wir eben noch auf Michiru denn was ich im Tor der Zeit gesehen habe ist im bestenfall beunruhigend im Schlimmsten fall eine Katastrophe.“ damit ging die Wächterin der Zeit in das Wohnzimmer. Besorgt folgte Haruka der grünhaarigen. „WAS?“
„Haruka was schreist du so?“ Michiru stolzierte regelrecht die Treppe runter. „Sei doch bitte etwas leise Hotaru schläft noch.“
Die sandhaarige Senshi verdrehte leicht die Augen und ließ sich in das Sofa plumpsen.
„Also Setsuna, was gibt es so dringendes?“
Sie beobachteten wie Setsuna einmal tief durchatmete und mit den Fingern rang. „Wie ihr wisst beobachte ich das Tor der Zeit regelmäßig damit wir die uns erträumte Zukunft ohne größere Probleme erreichen.“
„Ja. Und?“ Haruka war schon immer ungeduldig gewesen. Aber heute morgen hätte Setsuna ihr gern den Hals umgedreht. Es war schon schwer genung was sie gesehen hatte. Aber es den anderen begreiflich zu machen wollen, das machte es nicht einfacher mit einer ungeduldigen Haruka...
„UND wir haben ein Problem. Es gab eine Erschütterung des Raum Zeit Kontinuums. Und das exakt zu dem Zeitpunkt an dem Chrystall Tokio entstehen soll...“ die Wächterin der Zeit wurde von der Klingel unterbrochen. Michiru erhob sich und ließ Mamoru rein.
„Hallo Mamoru.“ die türkishaarige Senshi des Meeres lächelte ihn freundlich an.
„Hallo Michiru, was ist passiert, warum sollte ich sofort herkommen?“ der dunkelhaarige Mann wirkte besorgt. Es war sehr selten das die Outer Senshis sich an ihn wandten und Setsuna hatte mehr als bedrückt geklungen.
„Komm ins Wohnzimmer. Setsuna ist da und wollte gerade mir und Haruka alles erklären.“ die Frau mit dem Meergrünem Haar geleitete Mamoru in ihr Wohnzimmer. Unbemerkt von den beiden kauerte Hotaru im Schatten der Treppe. Sie belauschte das Gespräch so gut sie konnte und was sie bis jetzt gehört hatte ließ sie sorgenvoll die Stirn runzeln.

Usagi saß neben ihrer Mutter im Wartezimmer und rang mit ihren Händen. Sie hatte fast schon panische Angst vor dem Arzt und was er sagen würde. „Du Mama...“
„Shh, es ist schon gut Liebes. Wir stehen das gemeinsam durch.“ ihre Mutter drückte leicht die Hände.
„Tsukino Usagi?“
Gemeinsam gingen die Beiden in den Behandlungsraum. Der Doc begrüßte sie freundlich und erkundigte sich nach dem Grund des Besuchs.
„Mir ist es seit Tagen morgends schlecht heute morgen musste ich mich übergeben und ich... fühle mich so schlapp und müde.“ erklärte Usagi unbeholfen.
Nachdenklich nickte der Doc und begann dann mit den Untersuchungen.
„So jetzt nehmen wir noch eben Blut ab und dann analysieren wir es sofort. Ihr könnt gerne draußen einen Momentlang warten. Ich rufe euch wieder rein wenn die Ergebnisse vorliegen.“

„Also wie ich vorhin schon sagte, es gab eine Erschütterung des Raum Zeit Kontinuums. Exakt zu dem Zeitpunkt als Chrystall Tokio entstehen soll. Wie es scheint ist Usagi nicht die wahre Mondkönigin. Sie versucht die Welt nach der großen Kälte wiederzuerwecken aber sie schafft es nicht. Die Welt bleibt kalt und stirbt. Die andere Möglichkeit die ich sah war das es gelang die Welt wiederzuerwecken. Aber die Frau die ich sah war nicht Usagi. Es war eine andere. Ihre Macht war viel reiner und klarer als alles andere was ich bisher gespürt habe.“ Setsuna sah die drei Leute besorgt an. „Wenn wir weiterhin glauben das Usagi die zukünftige Neo Königin Serenity ist, dann wird diese Welt sterben.“
„Verdammt!“ Haruka sprang auf. „Ich kann es nicht glauben.... Setsuna, bist du dir sicher das Usagi nicht die Richtige ist?“
„Ja. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.“ nach ihrer Aussage kam von den anderen ein kollektives stöhnen. Haruka drehte sich fluchend um während Michiru auf einen imaginären Fleck starrte. Das musste erstmal verdaut werden. Sie haben jetzt schon solange an Usagi als Königin Serenity geglaubt und jetzt das!
„Ich kann es nicht glauben.“ Mamoru fuhr sich durch das Haar und stöhnte auf.
„Soll das etwa heißen das wir die ganze Zeit die falsche Person beschützt haben?“ Michiru schüttelte den Kopf. „Ich es doch geahnt! So eine unfähige, tollpatschige und schusselige Person konnte einfach nicht unsere Prinzessin sein!“
„Usagi ist nicht die wahre Mondprinzessin...“ Mamoru wirkte immer noch fassungslos. „Aber wie... warum... Chibiusa! Wie konnte Chibiusa herkommen und wir haben ja auch Chrystall Tokio gesehen! Und Königin Serenity... Setsuna ich bin verwirrt!“
„Ich habe versucht die ganze Sache mir zusammenzureimen. Was wäre wenn Usagi eine art Doubel von der wahren Serenity ist. Königin Selina hat sie mit gewissen Fähigkeiten und dem Mondzeichen für sie und ihre Nachfahren ausgestattet damit es wirklich glaubhaft rüberkommt. Womöglich ist sie sogar soweit gegangen und hat einen Silberkristall für sie erschaffen. Eine billige Imitation aber sie wirkt auf eine gewisse Art und weise.“ mutmaßte Setsuna. Michiru stieg darauf ein. „Und wenn wir schon dabei sind... Was wäre wenn diese Kopie nur dazu da war um die wahre Identität der Prinzessin zu schützen. Dann ist die wahre Mondprinzessin noch draußen schutzlos und ohne Wissen um ihre wahre Identität und ihre Aufgabe.“
„Aber Neo Königin Serenity...“ begann Mamoru, aber Setsuna nickte und erklärte: „Ja, das ist mir klar. Auch ich habe ja Königin Serenity gesehen. Aber es war nicht Usagi. Versteht ihr? Es war jemand anderes. Ausserdem hattet ihr sie ja nur im Kristall gefangen gesehen. Und ich habe sie nur durch die Ferne beobachten können. Das ist eine Katastrophe! Was wenn unsere Prinzessin verletzt wurde oder aber wir haben sie Tag täglich gesehen und nicht bemerkt wer sie ist!“

Die beiden Tsukino Frauen waren von ihrem Hausarzt an den Gynekologen verwiesen worden der in der gleichen Praxis praktizierte. Es wurde Usagi immer wieder heiß und kalt. Sie ahnte warum und gleichzeitig versuchte sie sich einzureden das alles gut wurde. Ihre Mutter hatte die ganze Zeit einen Arm um sie gelegt und strich ihrer Tochter beruhigend über das Haar. „Mama...“
„Shshsh.“ Ikuku gab einen beruhigenden Ton von sich. „Es ist alles in Ordnung, Liebes.“
„Miss Tsukino.“ der Arzt lächelte fast freudig. „Mrs. Tsukino. Kommen sie doch bitte mit.“
In seinem Büro ließen sie sich nieder. Usagi suchte die Hand ihrer Mutter. Diese ergriff sie und drückte sie leicht. „Alles ist gut, Schatz.“
„Nun, ich habe sehr gute Nachrichten für sie. Usagi, ihnen fehlt nichts aber auch wirklich gar nichts. Sie sind schwanger! Im Vierten Monat um genau zu sein.“ der Arzt strahlte regelrecht die beiden Frauen an. „Meinen Glückwunsch!“
Entgeistert starrten die beiden den Doc an. Dann begann Usagi zu weinen. Sie wusste erst gar nicht mehr ob aus Freude oder etwas anderem. Aber ihre Mutter tröstete sie sofort. „Shshsh... Liebes... alles ist gut!“
„Ich... bin schwanger!“ schluchzte Usagi. Ikuku lächelte: „Ich weiß. Das ist doch toll! Du hast es dir doch schon immer gewünscht.“
„J..ja!“ schniefte das blonde Mädchen. „Aber ich wollte erst die Schule beenden!“
„Liebling, das kannst du immer noch. Jetzt beruhige dich doch erstmal. Alles ist gut. Wir müssen Mamoru doch erstmal informieren. OK?“
„Ja...ja...“ Usagi schniefte und wischte sich die Tränen aus den Augen. Vorsichtig fingerte sie ihr Handy aus der Tasche. Ihre Hand zitterte so heftig das ihr das kleine Gerät beinahe aus der Hand fiel. Ikuku fing es auf und umarmte ihre Tochter. „Komm, fahren wir erstmal nach Hause und ich mache dir einen schönen Tee. Dann rufen wir Mamoru an und sagen das er erstmal zu uns kommen soll. Das ist die Art von Nachricht die man nicht über Telefon mitteilen soll.“
Zusammen verließen sie die Praxis und fuhren zu den Tsukinos nach Hause. Die blauhaarige Frau rief ihren Mann an und erklärte ihm nur das mit ihrer Tochter alles in Ordnung sei. Als das Wasser für den Tee kochte füllte sie Wasser in die Tassen und jeweils einen Teebeutel. Usagi saß in der Zeit im Wohnzimmer und nagte an ihrer Unterlippe.
„Hier, Schatz. Trink erstmal einen Schluck.“ Ikuku reichte ihr eine Tasse und streichelte über das Haar ihrer Tochter. Usagi kramte in ihrer Tasche und zerrte ihr Handy wieder hervor. „Danke Mama... ich..ich muss....“
„Sh...“ Ikuku streichelte wieder über Usagis Haar. „Ich rufe Mamoru an und sage ihm das er herkommen soll. OK?“
Die blonde nickte nur und starrte in ihre Teetasse. „Danke... weißt du ich habe es mir schon lange gewünscht... Aber ich wollte erst nach der Schule und der Hochzeit mich mit der Familienplanung beschäftigen. Ich weiß nicht ob ich schon soweit bin.“
Die blauhaarige gab ihr einen Kuss auf das Haar und lächelte leicht. „Ich weiß Liebes. Aber du wirst eine wunderbare Mutter sein. Du hast dich sehr verändert in den letzten Jahren. Ich bin immer stolz auf dich. Ich hab dich Lieb.“
„Oh Mama!“ Usagi umarmte ihre Mutter stürmisch. „Das bedeutet mir soviel!“
„Ich rufe dann mal deinen Verlobten an.“ lächelnd erhob sich Ikuku und ging zum Telefon. Ihre blonde Tochter lehnte sich auf der Couch zurück und legte behutsam eine Hand auf den Bauch. Sie konnte es nicht fassen, sie war schwanger. Langsam verzogen sich die Lippen zu einem Lächeln. Sanft streichelte sie ihren Bauch und strahlte mittlerweile wie ein Honigkuchenpferd. `Ich bin schwanger!´

Haruka rieb sich den Nacken. „Na schön wenn Setsuna das sagt dann wird es schon Hand und Fuss haben. Aber wisst ihr auch was das bedeutet?“
Mamoru schlug mit der Faust auf die Lehne des Sofas. „Ja ich weiß was es bedeutet! Usagi hat uns die ganze Zeit zum Narren gehalten! Ich habe mir die ganze Zeit ihr dummes kindisches getue angetan und über ihre tollpatschige Art hinweggesehen nur damit ich herrausfinde das ich das alles umsonst getan hab? Sie ist nicht unsere Serenity meine geliebte Serenity. Nur so eine billige Hochstablerin! Kein Wunder das sie auf diesen Seiya gestanden hat.“
„Nun zu Usagis Verteidigung muss man auch sagen das sie sich dessen nicht bewusst ist. Sie sollte ja glauben das sie unsere Prinzessin ist. Wir müssen sie erstmal überzeugen und dann sollten wir dafür sorgen das sie uns nie mehr in die Quere kommt.“ Setsuna klang sehr entschlossen. Grimmig blickte sie Haruka und Michiru an. „Denn wenn sie uns nicht glaubt kann sie uns alle in Gefahr bringen. Und wenn wir die wahre Prinzessin gefunden haben wird sie sie immer wieder verunsichern durch ihre Anwesenheit.“
„Das stimmt Setsuna. Wir sollten auch erstmal mit den Inners darüber reden bevor wir uns auf Usagi stürzen. Es muss eine geschlossene Front sein. Sollte Usagi glauben das auch nur einer von ihnen zu ihr hält dann wird sie uns immer wieder hinter herdackeln wie ein Schosshündchen.“ analysierte Michiru. Haruka nickte. „Das stimmt. Prinz bis zu der endgültigen Konfrontation mit ihr wäre es wohl das beste wenn Ihr weiterhin so tut als bedeute sie euch viel. Als wenn alles normal wäre...“
Mamorus Handy piepste in dem Augenblick. Er zog es aus seinem Jackett und sah drauf. „Es ist Usagi.“
„Geh ran.“ riet Setsuna. Sie tauschte mit den anderen beiden Senshis einen Blick.
„Chiba.“ meldete er sich. Er schwieg einen Moment lang. „Wie bitte! Ja.... Ja.... Ich komme sofort!“
Der dunkelhaarige sprang sofort hoch und klappte das Handy zu. „Verdammt!“
Michiru sah ihn besorgt an. „Was ist passiert?“
„Ikuku war gerade am Telefon. Sie ist gerade mit Usagi beim Arzt gewesen, weil es ihr ja morgends immer so schlecht ging und jetzt wollen sie mich sehen.“ Mamoru fuhr sich durch das Haar. Haruka fluchte und auch Michiru und Setsuna sahen nicht gerade begeistert aus. „Willst du damit etwa andeuten...?“
„Ja, ich befürchte das sie schwanger ist.“ Mamoru stöhnte auf. „Verdammt!“
„Wie konnte das...“
„Ich habe mich bei der Verhütung auf Usagi verlassen... Immerhin wollte sie erst ihre Schule beenden und dann Heiraten und so....“ Mamoru rieb sich die Augen. „Ich werde euch bescheid geben wenn es sich bewahrheitet. Wenn ja...“
„Wenn ja dann müssen wir damit warten bis nach der Geburt des Kindes.“ Setsuna sah finster in die Runde. „Ich bin nämlich nicht gewillt eine Schwangere anzugreifen.“
„Ja. Ich bin auch dafür.“ Michiru stimmte Haruka nickend zu. Mamoru seufzte. „Ich denke auch das wir erst mit den Inners über alles reden sollen und bis nach der Geburt warten sollten. Ich bin nämlich nicht gewillt das Leben meines Kindes aufs Spiel zu setzen.“
„Aber ihr könnt doch keinen Bastard auf den Thron setzen!“ empörte sich Michiru.
„Nein.“ Mamoru sah sie scharf an. „Aber wenn es mein Kind ist will ich auch das es ihm gut geht. Egal wer seine oder Ihre Mutter ist. Ich werde es lieben und großziehen wie mein eigenes Kind. Aber den Thron wird es nie erben. Nur unsere erste Tochter von Serenity und mir wird jemals das Silberreich regieren.“
„Wie ihr wünscht, euer Hoheit.“ die drei Senshis verneigten sich.
Mamoru ging aus dem Haus und fuhr zügig zum Haus der Tsukinos.
„Haruka, Michiru. Sagt bitte den Inners das sie sich nach der Schule hier unverzüglich einfinden sollen.“ Setsuna verschränkte die Arme vor der Brust. „Wir müssen es ihnen unbedingt erklären.“
„Ja.“ die beiden nickten.
„Ok, ich fahre zu Reis Schule.“ Haruka holte ihren Helm.
„Gut, dann fahre ich zur Schule der anderen.“ Michiru schnappte sich die Schlüssel für das Auto.
„Alles klar. Ich werde hier bleiben und auf Hotaru aufpassen.“ Setsuna ging zur Treppe.
„Bis nachher!“
Das kleine Mädchen schlich schnell in ihr Zimmer und tat so als wenn es mit seinen Spielsachen am spielen sei. Das gerade gehörte lag ihr sehr quer im Magen. Konnten die anderen wirklich glauben was sie gerade gehört hatte. Es war unmöglich das jemand anderes als Usagi die Prinzessin war. Das musste doch jedem klar sein!
„Hei, Hotaru!“ Setsuna öffnete die Tür und lächelte das kleine Mädchen warm an.
„Setsuna!“ freudig rannte Hotaru auf die Frau zu und umarmte sie.
„Na meine Kleine, hast du denn schon gefrühstückt?“ Setsuna hob sie auf die Arme und tippte gegen ihre Stupsnase. „Du siehst nämlich wie ein kleines hungriges Mädchen aus. Obwohl es ja auch schon fast Mittag ist. Du hast aber lange geschlafen!“
„JA!“

Mamoru parkte seinen Sportflitzer vor dem Haus der Tsukinos und musterte aufmerksam das Gebäude. In seinem inneren herrschte ein emotionales Chaos. Einerseits befürchtete er das was bei dem kommenden Gespräch rauskommt andererseits wusste er das es notwendig war. Da Usagi ja nicht die wahre Prinzessin war musste er sich von ihr Trennen. Aber das würde er erst nach der Geburt seines Kindes tun.
Es hätte ihm aber auch von vornherein klar sein müssen das sie nicht Serenity war. Sie war tollpatschig, dumm, schusselig und alles andere als elegant.
Er ging zur Tür und klopfte an. Ikuku öffnete die Tür. „Ach Mamoru, schön das du da bist. Komm rein.“
Die blauhaarige Frau führte ihn ins Wohnzimmer wo er eine verweinte Usagi traf.
„Mamoru!“ ein freudiges Glitzern trat in ihre Augen. Er musste sich zusammenreißen das er sie nicht herablassend ansah. Sie sah so erbärmlich aus wie sie auf der Couch saß mit ihren verweinten Augen. Lächelnd streckte sie eine Hand nach ihrem Verlobten aus, dieser nahm sie. „Hei, Usagi. Was ist passiert.“ Mamoru schaffte es besorgt auszusehen.
Das blonde Mädchen wand sich und stammelte einiges zusammen bis es ihre Schultern straffte, ihn ansah und fast schon freude strahlend sagte: „Ich bin Schwanger!“
„Das ist ja... TOLL!“ er umarmte sie fast schon freudig. Das einzige was ihm zu schaffen machte war das er nicht von Serenity ein Kind bekam.
„Ich bin sogar schon im vierten Monat!“ Usagi schmiegte sich an ihren Verlobten. Dieser versteifte sich etwas. ´Oh man...´
„Ich bin ja so... überrascht!“ Mamoru erwiderte die Umarmung. „Das müssen wir feiern, sollen wir heute Abend schön essen gehen?“
„Ich denke das Usagi sich heute ausruhen sollte. Es war ein Anstrengender Vormittag. Wir haben immerhin schon fast 13 Uhr. .“ Ikuku strich ihrer Tochter fast schon liebevoll über das Haar. „Deswegen wäre es schön wenn du jetzt gehen könntest damit sie sich ausruhen kann.“
„Aber Mama..“
„Nein mein ... Liebling sie hat recht. Du bist jetzt im vierten Monat und du solltest schlafen. Die nächsten Monate werden bestimmt anstrengend.“ Mamoru gab ihr fast schon widerwillig einen Kuss auf die Stirn und erhob sich. „Ich komme morgen  wieder. Dann unternehmen wir etwas in der Mittagspause.“
„OH ja!“ seine Verlobte umarmte ihn abermals. Mamoru erwiderte die Umarmung halbherzig und erhob sich dann. „Also, bis morgen!“
„Ja, bis morgen!“ Usagi strahlte regelrecht. „Ich liebe dich.“
Der dunkelhaarige Mann versteifte sich wieder etwas. „Ich dich auch.“
Dann ging Mamoru zügig zu seinem Auto.

„Rei!“ die schwarzhaarige Senshi des Feuers sah überrascht auf.
„Haruka, hallo! Was tust du hier?“ die jüngere Frau lief auf die Senshi des Windes zu.
„Du musst mit mir mitkommen. Wir haben noch etwas wichtiges zu besprechen.“ Haruka warf ihr einen weiteren Helm zu. „Komm, steig auf.“
„Ist alles in Ordnung?“ Rei fing den Helm geschickt und setzte ihn auf. Sie erwähnte nicht das sie eigentlich noch Schule hätte. Wenn Haruka sei abholte musste es schon wichtig sein.
„Nein, aber wir wollen erst mit allen Inners sprechen bevor wir auf Usagi zutreten. Keine Sorge wir erklären es euch gleich wenn alle da sind.“ die sandhaarige Senshi startete ihr Motorrad. Gemeinsam fuhren sie zum Haus der Outers.
Dort kam gerade ein ziemlich aufgelöster Mamoru an.
„Setsuna!“
„Mamoru, was ist passiert?“ die Senshi der Zeit musterte den Prinzen der Erde besorgt. Er sah wütend und besorgt zugleich aus.
„Setsuna, ich hatte Recht.“ der schwarzhaarige Mann zog die Frau vom Küchentisch und von Hotaru fort. „Usagi ist schwanger. Sie ist im vierten Monat!“
„Nein!“ die Senshi der Zeit schloss einen Moment die Augen. „Das verkompliziert die ganze Situation.“
„Oh ja, das glaub ich dir. Und sie freut sich schon richtig darauf.“ Mamoru lehnte sich gegen die Anrichte und stöhnte kaum hörbar auf. „Ich weiß nicht wie ich es sagen soll aber ich weiß nicht mehr wie ich mit Usagi umgehen soll. Ich bin so unglaubliche wütend. Ich bin so sauer das es alles eine Lüge war und das sie mich noch immer so verliebt anstarrt. Es ist übertrieben, ich weiß. Immerhin wissen wir es ja auch erst seit heute morgen. Aber ich hasse sie gerade regelrecht. Habt ihr euch schon überlegt wie ihr die Suche nach Serenity koordinieren wollt?“
Der Prinz der Erde rieb sich den Nacken. Es war alles so unglaublich und doch spürte er das es richtig war was geschah. Auf eine Art und weise...
„Nein, wir wollen jetzt erstmal die Inners aufklären. Haruka und Michiru holen die vier ab.“
„Alles klar. Ich gehe einen Moment lang an die frische Luft.“
Sorgenvoll blickte Hotaru dem Mann nach. Wie er durch die Terassentür das Haus verließ. Sie konnte spüren wie eine gefahr heraufzog. Aber es war für sie keine Gefahr und deswegen konnte sie nichts tun.

„Glaubst du mit Bunny ist alles in Ordnung?“ Makoto, Minako und Ami verließen das Hauptgebäude der Schule. Sie hatten Pause und wollten sich in aller Ruhe auf dem Schulhof entspannen. Es kam zwar schonmal vor das Usagi erst zur zweiten oder dritten erschien aber das jetzt war doch schon sehr ungewöhnlich. Besorgt hatten sie die Lehrerin gefragt ob sie wüsste wo Usagi war und diese hatte ihnen gesagt das sie von ihrer Mutter entschuldigt worden wäre. Es ginge ihr nicht so gut.
„Ich denke schon. Sie hat vielleicht nur eine leichte Erkältung.“ Minako zuckte unbeschwert mit den Schultern.
„Makoto! Minako! Ami!“ Michiru winkte den drei Mädchen zu. „Kommt!“
„Michiru, hallo!“ die drei eilten verwirrt auf die junge Frau zu. „Ist alles in Ordnung?“
„Nein, aber wir klären das später.“ die Frau mit dem Meergrünem Haar bedeutete ihnen einzusteigen. „Kommt. Haruka holt Rei ab und wir fahren zu unserem Haus damit wir alles in Ruhe bereden.“
„Ok. Holt jemand Bunny ab?“
„Nein, wir reden später über Bunny.“ Michiru wirkte ungewohnt ernst. Die drei Mädchen tauschten einen besorgten Blick untereinander aus und stiegen zu ihr ins Auto.

„Glaubst du Mamoru hat sich gefreut?“ Usagi saß mittlerweile wie ein Paket eingewickelt auf der Couch während ihre Mutter immer wieder reinkam und sie betüttelte. Es kam dem blonden Mädchen fast  schon komisch vor. Sonst war ihre Mutter manchmal so aufbrausend oder genervt und jetzt schien es so als wollte sie ihr alle Wünsche aus den Augen ablesen.
„Ach Schatz. Ich glaube es war etwas zu viel auf einmal für ihn. Keine Sorge das gibt sich schon wieder.“ Ikuku lächelte leicht. „Kenshin war ziemlich geschockt als ich ihm sagte das ich mit dir schwanger bin. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie er geguckt hatte.“
Usagi musste ebenfalls schmunzeln und nippte an ihrem Tee. Langsam durchdrang sie immer mehr die Erkenntnis das sie schwanger mit Chibiusa war. Es konnte gar nicht anders sein. Es musste ihre geliebte Tochter sein.
„Dein Vater kommt gleich von der Arbeit und wir müssen ihm dann sagen das du bald sein Enkelkind bekommst!“ Ikuku strahlte sie an. „Wir werden dich in jeglicher Form unterstützen. Du musst nicht glauben du wärst allein. Dein Vater und ich wir werden immer für dich da sein. Immer...“
„Ich weiß Mama. Und ich bin so froh darüber. Wirklich.“ Usagi erwiderte das strahlen.
Man hörte wie die Tür geöffnet wurde und Kenshin fröhlich rief: „Hallo! Bin da!“
„Kenshin!“ Ikuku lief ihrem Mann entgegen und gab ihm einen Begrüßungskuss.
„Hallo Schatz!“ sie zog ihn ins Wohnzimmer. „Es ist schön das du heute eher Feierabend hast.“
Verwirrt sah er seine Frau an. „Ist alles in Ordnung? Du wirkst so aufgeregt... Hallo Usagi, ist alles in Ordnung?“
„Ja Papa.“
Ikuku zog ihren Mann zum Sofa und ließ ihn neben seiner Tochter Platz nehmen während sie sich hinter ihm auf der Lehne setzte. Total verwirrt sah er von einer zur anderen.
„Schatz, wir müssen etwas wichtiges besprechen.“ eröffnete seine Frau ihm und sah Usagi auffordernd an.
„Duhu, Papa. Ich.. mir war es doch morgends immer wieder schlecht und komisch und ich war in letzter Zeit auch so müde und matt.. Wir waren heute beim Arzt und der sagte das ich gesund sei...“
„Also, dann muss er sich doch geirrt haben. Denn das kommt ja nicht ohne Grund...“ die Augen ihres Vaters wurden auf einmal groß als ihm ein anderer Grund für Morgenübelkeit kam. „Usagi....bist du....“
„Ja, ich bin im vierten Monat schwanger.“ abwartend betrachtete die blonde ihren Vater. Dieser starrte sie erst groß an und schließlich nahm er sie in den Arm. „Mein kleiner Engel... meine kleine.... ist schwanger....“
„Ich werde auch die Schule beenden und dann will ich eine Ausbildung machen oder vielleicht doch Studieren... das weiß ich noch nicht genau aber auf jeden fall wird die Schwangerschaft nicht meine Schulnoten beeinflussen...Und heiraten werden Mamoru und ich ja auch im August!“
„Liebling. Liebling. Ganz ruhig. Ich glaube dir, du hast dich die letzten Jahre so angestrengt um von einer schlechten Schülerin zu einer guten zu werden. Und du hast dich so verändert. Bist erwachsener und reifer geworden... Keine Sorge ich weiß das du die Schule zuende machen willst und dann etwas aus dir machst. Aber ein Kind bringt auch viel Verantwortung, das weißt du. Oder?“ Kenshin strich ihr über das Haar und legte eine Hand auf Ikukus Arm. „Du weißt wir sind immer stolz auf dich. Und Mamoru und du, ihr seid so ein tolles Paar. Er wird dich bestimmt unterstützten wo es nur geht. Und ihr heiratet bald, dann hast du eine tolle Unterstützung! Weiß er denn schon bescheid?“
„Ja, wir haben es ihm direkt nach dem Termin gesagt.“ Ikuku lächelte leicht und wandte sich an ihre Tochter. „Aber vorerst bleibst du bei uns wohnen. Denn er hat ja als Arzt im Tokio Hospital viel zu tun.“
Usagi nickte. „Stimmt. Ich will ihm keine Last sein denn immerhin hat er seine Assistenzzeit ja bald rum und sie war so anstrengend für ihn.“
„Gut, liebes.“ Ikuku umarmte ihre Tochter nochmal und grinste dann: „So und ich mache uns jetzt erstmal was richtig leckeres zum Essen!“

„Kommt, ihr drei.“ Michiru stieg aus dem geparkten Wagen. Die drei Mädchen folgten ihr durch die Garage und betraten dann das Gebäude. Zielstrebig marschierte sie auf das Wohnzimmer zu wo Rei, Haruka und Setsuna schon waren. Ami, Minako und Makoto folgten ihr direkt. Sie waren schon ein paar mal da gewesen aber durch die Garage waren sie noch nie ins Gebäude gekommen.
„Hallo! Dann sind wir ja vollzählig.“ Setsuna nickte den dreien zu.
„Sollte man nicht Luna und Artemis informieren? Oder Bunny?“ erkundigte sich Minako. Es kam ihr merkwürdig vor das weder eine der Katzen anwesend war noch Bunny.
„Nein, noch nicht. Luna und Artemis rufen wir später an das sie kommen sollen und Usagi sollte später erst informiert werden. Ihr werdet nachher verstehen warum.“ Setsuna ließ sich auf einem Sessel nieder. Haruka lehnte neben dem Sessel an der Wand während Michiru sich auf die Lehne von Setsunas Sessel setzte. Die anderen Senshi verteilten sich auf den Rest der Sitzgruppe.
„Also, warum ich um ein Treffen der Senshis bat ist der das es zu einer massiven Erschütterung im Raum Zeit Kontinuum kam. Und zwar zu genau dem Zeitpunkt zu dem sich Chrystall Tokio erheben sollte. Ich sah zwei mögliche Szenarien. Das eine war das Usagi mit dem Silberkristall versucht die große Kälte zu beenden und die Welt wiederzuerwecken aber sie schaffte es nicht. Die Welt blieb kalt und alle starben ohne Hoffnung jemals wieder zu kommen. Das zweite Szenario das ich sah war das eine andere uns derzeit noch unbekannte Frau versucht nach der Großen Kälte die Welt wiederzuerwecken . Sie schaffte es und das Leben kehrte wieder auf die Erde zurück. Es war eine andere Frau mit einer viel reineren und klareren Macht. Jemand die mehr der Mondkönigin ähnelte als Usagi es jemals tat.“ ernst blickte Setsuna in die Runde. Die anderen Outers kannten das schon und wirkten gefasst. Aber die Inners wirkten total geschockt.
„Setsuna, was willst du uns damit sagen?“ erkundigte sich Makoto seltsam ruhig.
„Sie will damit sagen das Usagi nicht die Erbprinzessin des Mondes ist und das wenn wir weiterhin an Usagi als zukünftige Neo Königin Serenity glauben, dann wird diese Welt sterben!“ Mamoru war gerade reingekommen. Er sah ziemlich wütend aus.
„Wie kommt ihr denn darauf?“ Minako sah in die Runde der fast schon verschlossen wirkenden Gesichter.
Die Wächterin der Zeit seufzte regelrecht auf. „Wie ihr alle wisst bin ich die Hüterin der Zeit und kann in diesen Strom schauen. Und dort habe ich entdeckt das Usagi nicht die wahre Mondprinzessin Serenity ist. Wenn wir auf sie bauen dann wird die Erde sterben.“
„Das glaube ich nicht!“ Makoto sprang auf. „Habt ihr Bunny das eigentlich schon gesagt?“
„Nein.“ Haruka trat auf die Senshi des Donners zu und stieß sie zurück auf s Sofa. „Bleib sitzen und höre dir an was wir zu sagen haben.“
„Du wagst es...“
„Makoto sei bitte still. Hören wir uns an was sie zu sagen haben.“ meldete sich Ami nun zu Wort.
„Aber Ami!“ Minako sah geschockt aus.
„Sie hat recht. Lasst sie sagen was sie uns sagen wollen und dann entscheiden wir uns.“ Rei lehnte sich betont gelassen zurück.
Setsuna legte ihre Argumente abermals und detailierter dar. Auch ihre Theorie über Usagi und Chibiusa und dem Silberkristall.
Minako und Makoto schienen noch immer nicht überzeugt. „Aber was war mit dem heiligen Gral?“
„Wieso mit dem heiligen Gral?“ Michiru klang gereizt.
Minako tauschte einen Blick mit Makoto und erwiderte: „Na ja. Usagi konnte den Gral benutzen und sie war, wie es sich herrausstellte der Messias. Ausserdem hatte sie einen ungewöhnlich reinen Herzkristall und ihr Sternenkristall....“
„JA ist KLAR!“ fuhr Rei dazwischen. „Aber wenn du richtig zugehört hättest dann wäre dir auch aufgefallen das Setsuna gesagt hat das sie eine billige Kopie von Prinzessin Serenity ist. Deswegen sollte sie wahrscheinlich auch einen ungewöhnlich reinen Herzkristall haben und einen aussergewöhnlichen Sternenkristall.“
„Nun der reine Herzkristall ist vorgabe dafür das sie den Silberkristall benutzen kann. Und der heilige Gral ist ja auch nicht weiter aufgetaucht. Oder?“ Setsuna blickte in die Runde.
„Wie auch, er wurde zerstört.“ kam es bissig von Makoto.
„Nein, die wahre Prinzessin hätte ihn wieder zusammensetzen können. Aber das hat sie nicht getan, oder?“ Haruka musterte Makoto und Minako. Sie nahm an das diese beiden noch zu Usagi halten würden und somit unangenehme schwierigkeiten bereiten konnten. Darum musste sich dann auch noch zu gegebener Zeit gekümmert werden.
„Und warum hat sie immer noch nicht wenigstens etwas Prinzessinnenhaftes an sich?“ Rei funkelte gefährlich in die Runde. „Sie ist immer noch das verfressene ewig zu spät kommende rumheulende nervige etwas.“
„Nein, sie hat sich gebessert. Sie ist in der Schule besser geworden, und heulen tut sie auch nicht mehr so oft.“ hielt Minako dagegen. „Auch das zuspätkommen hat sich gebessert.“
„Ach Quatsch.“ Ami schüttelte den Kopf. „Ich bin ja immer beim Üben dabei und versuche immer wieder ihr gewisse Sachverhalte näher zu bringen aber sie ist einfach nicht besser geworden immer noch hängt sie hinter dem Stoff her. Sie hat keinen Analytischen Verstand und Zusammenhänge kann sie nur schwer erkennen.“
„Nein, das stimmt nicht.“ Minako schüttelte den Kopf. „Ich sitze doch hinter ihr. Sie hat die letzte Arbeit in Mathe eine Eins gehabt.“
Ami starrte sie an. „Unmöglich. Du musst dich geirrt haben.“
„Ihre Schulische Leistung steht hier nicht zur Debatte.“ Mamoru schaltete sich in die Diskussion ein. „Usagi ist nicht die Mondprinzessin. Aber das ist derzeit das kleinere Problem.“
„Findest du?“ Makoto musterte ihn kalt. „Ich finde das das schon ein etwas größeres Problem ist. Immerhin haben wir die Letzten Jahre daran geglaubt das sie unsere Prinzessin ist. Und von jetzt auf gleich heißt es sie sei nicht die Prinzessin und selbst wenn, was dann? Sollen wir sie jetzt umbringen oder was?“
„Nein, das wäre derzeit keine Option.“ Setsuna nickte Mamoru zu.
„Ich wünsche das ihr euch vorerst ganz normal benehmt als wenn nichts wäre.“ der dunkelhaarige bemerkte den verächtlichen Blick von Makoto und Minako. „Usagi ist schwanger. Es ist zwar ein denkbar schlechter Zeitpunkt dafür aber sie bekommt ein Kind von mir und ich wünsche nicht das sie sich unnötig aufregt. Deswegen sollt ihr im verborgenen nach der wahren Prinzessin suchen und mein ungeborenes Kind auf jede erdenkliche Art schützen.“
„Na das nenn ich ja Timing.“ Rei schaubt wütend. „Kann es sein das es unsere ´Prinzessin` schon weiß oder vielleicht etwas ahnt und das sie sich deswegen hat schwängern lassen?“
„REI!“ Makoto sprang wütend auf. „Ich verbiete dir so über Usagi zu sprechen!“
Die beiden Senshis funkelten sich wütend an. Bis Rei irgendwann zur Seite sah.
„Nein, Usagi weiß nichts von der ganzen Sache, rein gar nichts. Wir werden erst nach der Entbindung mit ihr darüber reden. Prinz Endymion wünscht es so. Und ich muss gestehen mir ist es auch lieber. Ganz besonders da es zur Hälfte ja auch ein Kind der Erde ist. Es hat zwar kein Anrecht auf den Thron aber muss dennoch einer angemessenen Ausbildung folgen.“ kam es sachlich von Setsuna. „Ich verstehe das es etwas viel verlangt ist aber Makoto, Minako, sagt nichts zu Usagi. In ihrem derzeitigen zustand wäre es einfach zuviel Aufregung und ich möchte nicht das sie etwas tut was das Baby gefärdet.“
„Geht es euch etwa derzeit nur um das Kind?“ Minako erhob sich ebenfalls.
„Ja, da es ein uneheliches Kind von unserem zukünftigen König ist. Selbstverständlich.“ es kam so überzeugt von Setsuna das Minako sie groß anstarrte.
„Und auf die Gefühle von Usagi wird gepfiffen, oder was?“ Makoto schüttelte verächtlich den Kopf. „Ihr wisst gar nicht wie sehr ich euch gerade verachte.“
„Ich auch.“ wütend verließen die beiden den Raum. Haruka und Michiru folgten ihnen.
Setsuna erhob sich und musterte sowohl Rei als auch Ami. „Was ist mit euch beiden?“
„Wie was ist mit uns?“ Rei sah verwirrt aus.
„Werdet ihr uns helfen meine Serenity zu finden?“ Mamoru sah die beiden ernst an.
„Das werden wir.“ Ami nickte bekräftigend. „Denn immerhin ist es auch zu unserem eigenen wohl.“
„Ja, das ist es. Wenn ihr Usagi in der Schule seht dann versucht normal mit ihr umzugehen und gebt vor als wüsstet ihr nichts von ihrer Schwangerschaft. Klar?“ Setsuna klang streng. Aber sie war schonmal froh das sie zwei der Inners auf ihrer Seite hatte.
„Ja, ist klar!“ die beiden nickten.  
„Gut, dann würde ich sagen das die Besprechung zuende ist...“
„Noch nicht, wir müssen noch eben klären wie wir Serenity finden.“ Mamoru stieß sich ab. Er wollte endlich seine Prinzessin in die Arme schließen können.
„Wir sollten das später machen. Ami, überleg du dir eine sichere Methode wie wir unsere Prinzessin suchen können, Neptun und ich versuchen es ebenfalls. OK?“
„Gerne Setsuna.“ damit verließen die beiden das Haus der Outers. Sie gaben vor das sie Makoto und Minako nicht bemerkten die noch im Garten waren mit Haruka und Michiru.
„Eure erste Pflicht gilt der Prinzessin!“ fauchte Makoto.
„Ja das tut es. Und deswegen suchen wir sie ja auch!“ merkte Michiru an.
„Nein, ihr zieht ihren Namen in den Dreck wenn ihr Usagi aus dem Team schmeisst.“ Minako funkelte die beiden wütend an.
„Sie war niemals dazugedacht den Thron zu übernehmen. Sie sollte nur eine Art Schutz für die wahre Prinzessin sein und diesen Job hat sie jetzt auch erledigt. Nun ist es Zeit die Richtige zu finden und sie zu erwecken!“ Haruka erwiderte den wütenden Blick.
„Das stimmt nicht! Bunny ist unsere Prinzessin!“ herrschte Makoto sie an. Daraufhin traf die brünette ein harter Schlag der sandhaarigen Senshi der sie zu Boden schickte. Minako erstarrte. Vorsicht schlich sich in ihre Augen.
Michiru lächelte kalt. „Ich bin mir sicher das wir unseren Standpunkt klar gemacht haben, oder? Ihr beteiligt euch an der Suche nach Prinzessin Serenity. Wenn nicht... ich denke wir haben uns verstanden.“
Das blonde Mädchen ließ sich neben ihrer Freundin nieder und half ihr vorsichtig hoch. Haruka blitzte die beiden gefährlich an. „Haben wir uns verstanden?“
„Ja, wir haben verstanden.“ die blauen Augen sahen zu Boden. „Wir haben sehr genau verstanden.“
„Sehr schön, dann bis zum nächsten Treffen.“ damit zogen die beiden sich zurück.
„Komm, Mako. Wir müssen dich erstmal verarzten.“ Minako zog ihre Freundin auf die Füße und zusammen gingen sie zum Haus der Familie Aino. Keine der beiden verlor ein Wort über das was geschehen war. Sie wussten beide das sie nichts ändern konnten und verloren hatten.

Hotaru hatte alles mitangehört und mitangesehen. Sie saß in ihrem Zimmer auf dem Bett und sah sorgenvoll auf den Boden.
„Hi Hotaru. Es ist Zeit ins Bett zugehen.“ Michiru kam lächend in den Raum.
„Du Michiru wie kommt es das heute so ein reges kommen und gehen ist?“ erkundigte sich Hotaru.
„Ach liebes, das braucht dich nicht zu kümmern. Geh jetzt ins Bett, du musst morgen wieder zum Kindergarten.“
„Hmhm. Gute Nacht.“
„Gute Nacht Kleines.“ Michiru deckte die Senshi des Todes zu und verließ den Raum. Hotaru setzte sich wieder auf und grübelte durch die Fakten. Usagi war schwanger, anscheinend schon im vierten Monat. Pluto hatte eine Raum Zeit Anomalie ausgemacht, die besagte das Usagi nicht die Mondprinzessin sei... Das kleine Mädchen konnte sich nicht helfen aber irgendetwas lief schief. Aber sowas von schief...
Michiru setzte sich im Wohnzimmer auf das Sofa und blickte Setsuna an. „Hast du Luna und Artemis schon benachrichtigt?“
„Ja sie sind auf dem Weg her.“

Am nächsten Morgen wurde Usagi sanft von ihrer Mutter geweckt. „Liebes, aufstehen. Du musst zur Schule!“
„Hm, ich weiß Mama.“ langsam schälte sich Usagi raus aus dem Bett. Verwundert blickte sie auf die Stelle wo Luna sonst schlief. „Nanu, wo ist denn Luna?“
„Die ist schon den ganzen Abend weg. Hat vielleicht nen neuen Freund, hm?“ Ikuku schmunzelte leicht. Usagi fragte sich manchmal wieviel ihre Ma eigentlich wusste aber sie würde nie nachfragen. Denn dann müsste sie antworten geben die ihr nichtgefielen.
„Morgen Liebes. Wie geht es dir?“ Kenshin saß schon am Tisch und frühstückte. Shingo ihr Bruder blickte sie an. Er kam den Abend erst sehr spät nach Hause und hatte gerade erst erfahren das Usagi schwanger war. „Hei sach mal Schwesterchen sieht man schon etwas Bauch?“
„Na ja viel noch nicht. Ich hab erst gedacht ich hätte zugenommen aber das ist wohl nicht der Fall.“ sie schob ihr Oberteil etwas hoch und präsentierte ihren Bauch.
„Hallo, meine kleine Nichte wie geht es dir?“ Shingo legte eine Hand drauf. Usagi kicherte leicht. „Wieso Nichte, es könnte auch ein Neffe werden.“
„Nein, ich bin mir ziemlich sicher das es ein Mädchen wird.“ Shingo sah sehr überzeugt aus.
„Was möchtest du denn zum Früstück.“ erkundigte sich Ikuku.
„Oh das ist egal... ich nehme es eh mit. Mir ist noch immer schlecht.“ Usagi nippte an ihrem Wasser. Plötzlich sprang sie auf und rannte wieder ins Bad.
Kenshin sah besorgt aus. „Ich werde sie zur Schule bringen. Dann weiß ich wenigstens das sie gut angekommen ist.“
„Das ist eine sehr gute Idee.“ Ikuku packte Usagis Frühstück zusammen in ihren Beutel und stellte alles bereit.
„Usagi, komm. Ich fahr dich.“ Kenshin lächelte seine Tochter an. „Mein Großes Mädchen.“
„Ach und Schatz denk dran im Sekretariat die Bescheinigung vom Arzt abzugeben!“ Ikuku gab Usagi den Briefumschlag.
„Danke Mama!“
„Ich hole dich dann nachher zufuß ab.“ Ihre Mutter stand in der Tür und winkte hinterher.
Shingo lächelte leicht. „Sie wirkt irgendwie richtig Erwachsen. Wenn du willst hole ich sie ab. Dann kannst du hierbleiben. Ich muss eh an der Schule vorbei.“
„Oh das ist aber lieb Schatz. Vielen Dank!“ Ikuku wuschelte durch das Haar ihres Sohnes. Er war mittlerweile so groß wie sie. Shingo grinste: „Tja der kleine Bruder muss auch auf die große Schwester aufpassen.“

Minako und Makoto diskutierten hitzig mit Ami als Usagi den Schulhof betrat. Sofort zischte die blauhaarige: „Schluss. Wir reden später darüber!“
„Hallo!“
„Hei Bunny, man wir haben uns schon sorgen gemacht wo du warst gestern. Ist alles in Ordnung?“ Ami rang sich ein lächeln ab.
„Makoto! Was ist dir denn passiert?“ Usagi starrte geschockt die bläulich verfärbte rechte Gesichtshälfte ihrer Freundin an. Die Oberlippe schien aufgeplatzt zu sein und war an der Seite noch leicht geschwollen.
„Ich bin die Treppe runtergefallen.“ nuschelte Makoto. Minako sah ernst drein.
„Also, wo warst du gestern?“ widerholte Ami die Frage.
„Ich war gestern krank mir ging es gar nicht gut und als wir dann beim Arzt waren... na ja ich bin schwanger. Schon im vierten Monat!“ Usagi sah ihre Freundinnen erwartungsvoll an.
„Das ist ja toll!“ Minako umarmte ihre Freundin heftig. Makoto legte ihr einen Arm um die Schulter und Ami klopfte nur leicht drauf. Bemerkte aber: „Das ist ja schön aber was ist mit der Schule und so?“
„Die werde ich weitermachen und wenn es geht auch noch meinen Schulabschluss und ne Ausbildung oder Studium. Sogenau hab ich es mir noch nicht überlegt... Ich muss jetzt eben zum Sekretariat und mit dem Direktor und der Sekretärin sprechen.“ damit ging Usagi in das Schulgebäude. Sie konnte sich nicht erklären aber irgendwie hatte das ganze einstudiert gewirkt. Die werdende Mutter schüttelte leicht den Kopf und sagte sich das sie derzeit einfach nur empfindlich sei.

Fortsetzung folgt....
 
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.3-6311