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Geschichte: Fanfiktion
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von Kevi
erstellt: 13.02.2009
letztes Update: 31.10.2010
Geschichte, Allgemein / P16
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Meinem Gartenboden scheint es ja zu gefallen. Dort wachsen Pflanzen die ich zuvor nie in meinem Garten pflanzen konnte, weil sie immer eingegangen sind. Hobby-Gärtner werde ich jetzt aber trotzdem nicht. Sicherlich, Pflanzen sind was schönes. Und Menschen mit grünem Daumen haben auch meistens einen großen Garten die ich mir gerne angucke. Aber selber bei mir zu Hause? Bei mir gehen ja selbst Kakteen schnell ein. Obwohl die gar nicht viel Wasser brauchen, so als Wüstenpflanze. Nur im Sommer brauchen sie etwas mehr. Verständlich, in Miami wird’s schließlich im Sommer richtig warm. Aber der Winter ist immer mild.
Meistens regnets viel aber was solls.
Das Feuer im Kamin geht aus. Schnell werfe ich noch ein paar Holzscheite nach. Sonst erfriere ich hier noch, trotz Bodenheizung! Ich habe mich immer gefragt, warum meine Eltern in ihrer Hütte einen Kamin und eine Bodenheizung einbauen ließen. Ich meine, normale Heizungen hätten doch auch gereicht. Na gut, es ist recht angenehm, wenn man im Badezimmer gerade aus der Wanne rauskommt und der Boden schön warm ist. Aber was solls. Ich rege mich ja nicht auf.
Ich rege mich selten auf. Mich kann ja noch nicht mal Marilyn aus der Ruhe bringen. Und das will wohl was heißen. Der einzige der mich wirklich aus der Band nervt ist Tim. Ich kann ihn einfach nicht leiden. Twiggy war mir wesentlich lieber. Er war immer so herlich verrückt und konnte jeden aufheitern. Twiggy hat zwar nie sehr viel gesprochen, vor allem nicht in Interviews, aber genau das hat ihn noch sympathischer gemacht. Er drängt sich nicht so auf wie Tim. Tim muss zu allem seinen Senf dazu geben. Er wollte ja sogar, dass mich eine Drum-Maschine ersetzt. Ich hoffe Marilyn checkt irgendwann, dass er nicht zu uns passt. Sogar Pogo verdreht jedesmal die Augen, wenn Tim einen seiner Vorschläge macht, die ja ach so toll sind. Und Pogo kann ja wirklich viel vertragen.
Tim macht die Arbeit innerhalb der Band mehr und mehr zu einer Qual. Aber ich möchte mich ja nicht über ihn aufregen.
Lieber schaue ich mal nach, ob meine Eltern die alten Fotoalben hier gelagert haben. Bei ihnen zu Hause sind sie ja nicht. Und so wie ich meine Eltern kenne....
Das ist seltsamerweise fast in jeder Familie so. Der Vater räumt immer alles in den Keller und will da nach 10 Jahren mal aufräumen und die Mutter sortiert lieber alles und füllt die Schränke und Schubladen auf.
Ich stehe von meinem gemütlichen Sessel auf und gehe zu den riesigen Wandschränken mit den Büchern rüber, die meine Mutter liebevoll nach Autoren und Epochen geordnet hat.
Meine Mutter sortiert alles.Ich weiß nicht, ob das ein Zwang ist, aber manchmal ist das ganz schön gruselig.Ich weiß noch, als ich ungefähr 13 Jahre alt war hat meine Mutter meine Klamotten nach Farben sortiert.Als ich dann angefangen habe fast nur schwarz zu tragen hatte meine Mutter dann ein Problem. Aber für jedes Problem gibt es eine Lösung.
In diesem Fall war es folgende: Sie hat meine Klamotten einfach nach Herstellern geordnet.
Alphabetisch versteht sich.
Ich verstehe diese Frau einfach nicht. Aber ich bin sehr stolz eine solche Mutter zu haben.Sie hat sich früher um alles gekümmert, mein Vater ging arbeiten.Wir lebten recht gut.Hatten ein eigenes Haus mit einem Garten in einem Vorort.Typisch amerikanische Spießer Familie eben.Viele Freunde hatte ich in der Nachbarschaft nicht, lag vielleicht auch daran, dass nicht viele gleichaltrige in meiner Umgebung gewohnt haben. Meistens hat man bei uns Rentner gesehen, die ihren Lebensherbst still verbringen wollten. Früher, als Kind, konnte ich das nie verstehen.
Ich brauchte Action! Mit ein paar Schulfreunden bin ich im Sommer immer zu einem kleinen See gefahren. Wir mussten dafür zwar mit unseren Drahteseln durch die halbe Pampa, aber es hat sich gelohnt. Es war sowas wie unsere kleine Oase. Dort haben wir über Eltern und Lehrer gelästert oder später, im Teenageralter, unsere erste Freundin rumgekriegt. Aber dazu komme ich später noch.
Jedenfalls krame ich eins der alten Fotoalben raus. Meine Mutter hat sie wirklich gut gepflegt.
Natürlich sind auch diese Alben sortiert, nämlich nach Jahrgang. Das ist, wie ich finde, eine sinnvolle Gliederung. Wer will schon ein durcheinander geratenes Fotoalbum anschauen? Na ja wer weiß, vielleicht ist das irgendwann auch mal modern.
Ich setze mich mit dem ersten Fotoalbum zurück in den Sessel und mache es mir wieder bequem.
Ich hätte mir vielleicht noch einen Tee machen sollen. Mein Vorrat geht dem Ende entgegen.
Aber was solls. Später vielleicht.
Jetzt schaue ich mir lieber Fotos von vor meiner Geburt an. Ist bestimmt auch recht schön. Zu der Zeit hatte mein Vater noch Haare. Er sagt mir immer, als ich geboren wurde sind sie ihm ausgefallen. War wohl doch zu viel für ihn. Wobei ich wirklich von mir behaupten kann, dass ich ein leicht zu erziehendes Kind war. Das sagt mir meine Mutter auch ständig und dann führt sie mir Videobände von früher vor. Manchmal ist das wirklich drollig, wenn man seine ersten Gehversuche oder das erste Mal auf einem Fahrrad ohne Stützen sieht. Nur hat mein Vater in den Hintergrund leider so eine bekloppte Kindermelodie reingezaubert. Das macht das Ganze irgendwie peinlicher.
Vor allem, wenns den Freunden vorgespielt wird. Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich meine erste richtige Freundin nach Hause gebracht habe...
Aber dazu komme ich auch noch später.
Meistens regnets viel aber was solls.
Das Feuer im Kamin geht aus. Schnell werfe ich noch ein paar Holzscheite nach. Sonst erfriere ich hier noch, trotz Bodenheizung! Ich habe mich immer gefragt, warum meine Eltern in ihrer Hütte einen Kamin und eine Bodenheizung einbauen ließen. Ich meine, normale Heizungen hätten doch auch gereicht. Na gut, es ist recht angenehm, wenn man im Badezimmer gerade aus der Wanne rauskommt und der Boden schön warm ist. Aber was solls. Ich rege mich ja nicht auf.
Ich rege mich selten auf. Mich kann ja noch nicht mal Marilyn aus der Ruhe bringen. Und das will wohl was heißen. Der einzige der mich wirklich aus der Band nervt ist Tim. Ich kann ihn einfach nicht leiden. Twiggy war mir wesentlich lieber. Er war immer so herlich verrückt und konnte jeden aufheitern. Twiggy hat zwar nie sehr viel gesprochen, vor allem nicht in Interviews, aber genau das hat ihn noch sympathischer gemacht. Er drängt sich nicht so auf wie Tim. Tim muss zu allem seinen Senf dazu geben. Er wollte ja sogar, dass mich eine Drum-Maschine ersetzt. Ich hoffe Marilyn checkt irgendwann, dass er nicht zu uns passt. Sogar Pogo verdreht jedesmal die Augen, wenn Tim einen seiner Vorschläge macht, die ja ach so toll sind. Und Pogo kann ja wirklich viel vertragen.
Tim macht die Arbeit innerhalb der Band mehr und mehr zu einer Qual. Aber ich möchte mich ja nicht über ihn aufregen.
Lieber schaue ich mal nach, ob meine Eltern die alten Fotoalben hier gelagert haben. Bei ihnen zu Hause sind sie ja nicht. Und so wie ich meine Eltern kenne....
Das ist seltsamerweise fast in jeder Familie so. Der Vater räumt immer alles in den Keller und will da nach 10 Jahren mal aufräumen und die Mutter sortiert lieber alles und füllt die Schränke und Schubladen auf.
Ich stehe von meinem gemütlichen Sessel auf und gehe zu den riesigen Wandschränken mit den Büchern rüber, die meine Mutter liebevoll nach Autoren und Epochen geordnet hat.
Meine Mutter sortiert alles.Ich weiß nicht, ob das ein Zwang ist, aber manchmal ist das ganz schön gruselig.Ich weiß noch, als ich ungefähr 13 Jahre alt war hat meine Mutter meine Klamotten nach Farben sortiert.Als ich dann angefangen habe fast nur schwarz zu tragen hatte meine Mutter dann ein Problem. Aber für jedes Problem gibt es eine Lösung.
In diesem Fall war es folgende: Sie hat meine Klamotten einfach nach Herstellern geordnet.
Alphabetisch versteht sich.
Ich verstehe diese Frau einfach nicht. Aber ich bin sehr stolz eine solche Mutter zu haben.Sie hat sich früher um alles gekümmert, mein Vater ging arbeiten.Wir lebten recht gut.Hatten ein eigenes Haus mit einem Garten in einem Vorort.Typisch amerikanische Spießer Familie eben.Viele Freunde hatte ich in der Nachbarschaft nicht, lag vielleicht auch daran, dass nicht viele gleichaltrige in meiner Umgebung gewohnt haben. Meistens hat man bei uns Rentner gesehen, die ihren Lebensherbst still verbringen wollten. Früher, als Kind, konnte ich das nie verstehen.
Ich brauchte Action! Mit ein paar Schulfreunden bin ich im Sommer immer zu einem kleinen See gefahren. Wir mussten dafür zwar mit unseren Drahteseln durch die halbe Pampa, aber es hat sich gelohnt. Es war sowas wie unsere kleine Oase. Dort haben wir über Eltern und Lehrer gelästert oder später, im Teenageralter, unsere erste Freundin rumgekriegt. Aber dazu komme ich später noch.
Jedenfalls krame ich eins der alten Fotoalben raus. Meine Mutter hat sie wirklich gut gepflegt.
Natürlich sind auch diese Alben sortiert, nämlich nach Jahrgang. Das ist, wie ich finde, eine sinnvolle Gliederung. Wer will schon ein durcheinander geratenes Fotoalbum anschauen? Na ja wer weiß, vielleicht ist das irgendwann auch mal modern.
Ich setze mich mit dem ersten Fotoalbum zurück in den Sessel und mache es mir wieder bequem.
Ich hätte mir vielleicht noch einen Tee machen sollen. Mein Vorrat geht dem Ende entgegen.
Aber was solls. Später vielleicht.
Jetzt schaue ich mir lieber Fotos von vor meiner Geburt an. Ist bestimmt auch recht schön. Zu der Zeit hatte mein Vater noch Haare. Er sagt mir immer, als ich geboren wurde sind sie ihm ausgefallen. War wohl doch zu viel für ihn. Wobei ich wirklich von mir behaupten kann, dass ich ein leicht zu erziehendes Kind war. Das sagt mir meine Mutter auch ständig und dann führt sie mir Videobände von früher vor. Manchmal ist das wirklich drollig, wenn man seine ersten Gehversuche oder das erste Mal auf einem Fahrrad ohne Stützen sieht. Nur hat mein Vater in den Hintergrund leider so eine bekloppte Kindermelodie reingezaubert. Das macht das Ganze irgendwie peinlicher.
Vor allem, wenns den Freunden vorgespielt wird. Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als ich meine erste richtige Freundin nach Hause gebracht habe...
Aber dazu komme ich auch noch später.
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