■
Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Musik
/ Marilyn Manson
/ Die kleine Blockhütte
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Kevi
erstellt: 13.02.2009
letztes Update: 31.10.2010
Geschichte, Allgemein / P16
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Ich bin es gewohnt allein zu sein.
Schon in der Schule war ich eher der Außenseiter und hatte nur wenige Freunde.
Dafür aber Hobbys.
Ich lese viel.
Aber das kann man nicht jeden Tag Stunden über Stunden tun,
ohne das einem irgendwann langweilig wird.
Über die Feiertage ist es immer ganz schlimm.
Marilyn ist bei seinen Eltern.
Pogo feiert mit seinen Freunden.
John zieht es immer in den Süden zu einer Bekannten.
Tim, der neue Bassist,
ist mit seiner Frau in sein Heimatland Schweden geflogen.
Nur ich bin noch hier.
Mit meiner Familie kann ich nicht feiern.
Die sind zu zerstritten und ich bin lieber alleine,
als das ich mir die Streitereien meiner Verwandten antue.
Meine Freunde, die ich habe seit ich Geld verdiene,
sind ebenfalls alle bei ihren Familien.
Bekannte im Norden, Süden, Westen oder Osten habe ich nicht wirklich.
In meinem Heimatland bin ich ja bereits.
Also bleibt mir nichts anderes übrig, als hier zu feiern.
Für mich alleine.
Sicher, ich hätte irgendwo hin fliegen können.
Aber das macht keinen Spaß ohne Freunde.
Wellness kann ich auch zu Hause haben.
Die Hotels sind eh alle überfüllt.
Ich sitze also hier vor dem knisternden Kamin und lese ein Buch.
Oh Wunder.
Einen Thriller.
Irgendwann im Sommer habe ich damit angefangen.
Aber durch die Vorbereitungen für das neue Album,
welches nächstes Jahr raus kommt, bin ich nicht mehr zum Lesen gekommen.
Jetzt im Winter kann ich weiter lesen.
Natürlich habe ich bereits im Oktober vergessen,
worum es in dem Buch überhaupt ging und musste wieder von vorne beginnen.
Vor zwei Tagen habe ich damit angefangen.
Jetzt bin ich auf der vorletzten Seite angekommen.
Sonderlich spannend war es nicht.
Auch ziemlich kompliziert geschrieben.
Eigentlich finde ich gerade das ja toll.
Aber wenn die Story keinen wirklichen Sinn,
geschweige denn überhaupt einen Höhepunkt hat,
macht selbst das mir keinen Spaß.
Vor einigen Tagen hat es angefangen richtig doll zu schneien.
Ich befinde mich im Moment übrigens
in meinem Landsitz in Winnipeg, Kanada.
Okay, es ist nicht mein Landsitz.
Sondern die kleine Blockhütte meiner Eltern.
Na gut, klein ist sie auch nicht.
Fast so groß wie mein Haus in Miami.
Aber wesentlich gemütlicher.
Es liegt außerhalb der Großstadt Winnipeg, gehört aber noch zum Ort.
Mitten im Wald in der Nähe eines kleinen Sees.
Soviel ich weiß trägt er den passenden Namen Winnipeg-See.
Die Blockhütte liegt direkt am Red River, der in den See hinein fließt.
Schön ist es hier.
Als ich klein war sind meine Eltern und ich oft hierher gefahren.
Mit meinem Vater war ich immer angeln.
Auch wenn wir nie etwas gefangen haben, lustig war es auf jeden Fall.
Besonders Eisangeln.
Man stanzt ein Loch in das Eis
und setzt sich dann mit seiner Angel in der Hand
auf einen Stuhl daneben
und wartet.
Eigentlich macht Eisangeln richtig Sinn.
Denn unter dem Eis bekommen die Fische ja weniger Sauerstoff.
Und wenn dann plötzlich ein Loch im Eis ist und Sauerstoff ins Wasser kommt, schwimmen die Fische selbstverständlich dorthin.
Aber auch das hat bei uns nie funktioniert.
Wahrscheinlich lag das daran,
dass mein Vater immer die falschen Köder benutzt hat.
Ich kenne mich mit dem Angeln nicht wirklich aus.
Und ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht.
Ich bewundere nur immer wieder Menschen in den Nachrichten,
die einen besonders großen Fisch gefangen haben.
Werde im Gegensatz dazu aber auch immer wütend,
wenn Menschen Wale fangen.
Einmal habe ich einen gestrandeten Wal gesehen.
Mitarbeiter von Greenpeace haben versucht,
ihn mit Wassereimern am Leben zu erhalten.
Aber es ist relativ klar,
dass ein so großes Tier mit ein paar Eimern Wasser nicht aus kommt.
Als ich das gesehen habe, hat mich das sehr traurig gemacht.
Wale sind schon lange vom Aussterben bedroht.
Genauso wie Pandabären oder Tiger.
Wo ich kann versuche ich zu helfen.
Ich spende nicht.
Da weiß man ja nie, ob das auch wirklich an die betreffende Gruppe geht, dessen Name auf der Broschüre drauf steht.
Aber wenn ich zum Beispiel ein verletztes Tier auf der Straße finde,
nehme ich es mit nach Hause und versuche es wieder auf zu päppeln.
Ich gebe ihnen sogar Namen.
Meistens gelingt es mir auch, sie wieder gesund zu pflegen.
Nur manchmal stirbt eines.
Das begrabe ich dann in meinem Garten.
Mittlerweile habe ich einen kleinen Tierfriedhof hinterm Haus.
Das macht mir aber auch nichts aus.
Schon in der Schule war ich eher der Außenseiter und hatte nur wenige Freunde.
Dafür aber Hobbys.
Ich lese viel.
Aber das kann man nicht jeden Tag Stunden über Stunden tun,
ohne das einem irgendwann langweilig wird.
Über die Feiertage ist es immer ganz schlimm.
Marilyn ist bei seinen Eltern.
Pogo feiert mit seinen Freunden.
John zieht es immer in den Süden zu einer Bekannten.
Tim, der neue Bassist,
ist mit seiner Frau in sein Heimatland Schweden geflogen.
Nur ich bin noch hier.
Mit meiner Familie kann ich nicht feiern.
Die sind zu zerstritten und ich bin lieber alleine,
als das ich mir die Streitereien meiner Verwandten antue.
Meine Freunde, die ich habe seit ich Geld verdiene,
sind ebenfalls alle bei ihren Familien.
Bekannte im Norden, Süden, Westen oder Osten habe ich nicht wirklich.
In meinem Heimatland bin ich ja bereits.
Also bleibt mir nichts anderes übrig, als hier zu feiern.
Für mich alleine.
Sicher, ich hätte irgendwo hin fliegen können.
Aber das macht keinen Spaß ohne Freunde.
Wellness kann ich auch zu Hause haben.
Die Hotels sind eh alle überfüllt.
Ich sitze also hier vor dem knisternden Kamin und lese ein Buch.
Oh Wunder.
Einen Thriller.
Irgendwann im Sommer habe ich damit angefangen.
Aber durch die Vorbereitungen für das neue Album,
welches nächstes Jahr raus kommt, bin ich nicht mehr zum Lesen gekommen.
Jetzt im Winter kann ich weiter lesen.
Natürlich habe ich bereits im Oktober vergessen,
worum es in dem Buch überhaupt ging und musste wieder von vorne beginnen.
Vor zwei Tagen habe ich damit angefangen.
Jetzt bin ich auf der vorletzten Seite angekommen.
Sonderlich spannend war es nicht.
Auch ziemlich kompliziert geschrieben.
Eigentlich finde ich gerade das ja toll.
Aber wenn die Story keinen wirklichen Sinn,
geschweige denn überhaupt einen Höhepunkt hat,
macht selbst das mir keinen Spaß.
Vor einigen Tagen hat es angefangen richtig doll zu schneien.
Ich befinde mich im Moment übrigens
in meinem Landsitz in Winnipeg, Kanada.
Okay, es ist nicht mein Landsitz.
Sondern die kleine Blockhütte meiner Eltern.
Na gut, klein ist sie auch nicht.
Fast so groß wie mein Haus in Miami.
Aber wesentlich gemütlicher.
Es liegt außerhalb der Großstadt Winnipeg, gehört aber noch zum Ort.
Mitten im Wald in der Nähe eines kleinen Sees.
Soviel ich weiß trägt er den passenden Namen Winnipeg-See.
Die Blockhütte liegt direkt am Red River, der in den See hinein fließt.
Schön ist es hier.
Als ich klein war sind meine Eltern und ich oft hierher gefahren.
Mit meinem Vater war ich immer angeln.
Auch wenn wir nie etwas gefangen haben, lustig war es auf jeden Fall.
Besonders Eisangeln.
Man stanzt ein Loch in das Eis
und setzt sich dann mit seiner Angel in der Hand
auf einen Stuhl daneben
und wartet.
Eigentlich macht Eisangeln richtig Sinn.
Denn unter dem Eis bekommen die Fische ja weniger Sauerstoff.
Und wenn dann plötzlich ein Loch im Eis ist und Sauerstoff ins Wasser kommt, schwimmen die Fische selbstverständlich dorthin.
Aber auch das hat bei uns nie funktioniert.
Wahrscheinlich lag das daran,
dass mein Vater immer die falschen Köder benutzt hat.
Ich kenne mich mit dem Angeln nicht wirklich aus.
Und ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht.
Ich bewundere nur immer wieder Menschen in den Nachrichten,
die einen besonders großen Fisch gefangen haben.
Werde im Gegensatz dazu aber auch immer wütend,
wenn Menschen Wale fangen.
Einmal habe ich einen gestrandeten Wal gesehen.
Mitarbeiter von Greenpeace haben versucht,
ihn mit Wassereimern am Leben zu erhalten.
Aber es ist relativ klar,
dass ein so großes Tier mit ein paar Eimern Wasser nicht aus kommt.
Als ich das gesehen habe, hat mich das sehr traurig gemacht.
Wale sind schon lange vom Aussterben bedroht.
Genauso wie Pandabären oder Tiger.
Wo ich kann versuche ich zu helfen.
Ich spende nicht.
Da weiß man ja nie, ob das auch wirklich an die betreffende Gruppe geht, dessen Name auf der Broschüre drauf steht.
Aber wenn ich zum Beispiel ein verletztes Tier auf der Straße finde,
nehme ich es mit nach Hause und versuche es wieder auf zu päppeln.
Ich gebe ihnen sogar Namen.
Meistens gelingt es mir auch, sie wieder gesund zu pflegen.
Nur manchmal stirbt eines.
Das begrabe ich dann in meinem Garten.
Mittlerweile habe ich einen kleinen Tierfriedhof hinterm Haus.
Das macht mir aber auch nichts aus.
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
