Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
«
»
von adversity    erstellt: 09.02.2009    letztes Update: 06.10.2011    Geschichte, Humor / P18    (pausiert)
So heute gibt es das erste Kapitel! Voraussichtlich werde ich ein bis zwei Mal pro Woche posten. Öfter geht’s leider nicht, da ich zwei andere Story auch noch offen habe.
Ich hoffe euch gefällt das kommende Kapitel und ihr lasst mir ein kleines Review da!

²dani86
Freut mich, das dir der Anfang gefällt! :)

²AnGelTeaRs
Ja, du hast mich “durchschaut”. Ich wollte unbedingt ein paar seiner Storys in diese einbringen. Ich hoffe nur, das ich dich damit nicht öde. :>


*~* Always by my side *~*



Drei Tage später mache ich mich, nachdem ich die Jungs im Hamburger Tonstudio getroffen habe, auf den Weg zu einem Möbelhaus um einen neuen Badezimmerschrank zu besorgen.
Es dauert nicht lange und ich finde einen geeigneten für unser Bad. Acht Fächer hat es. Perfekt.
Vier für meine Süße, vier für mich.
Eine halbe Stunde später parke ich in der Tiefgarage, die zu unserer Wohnung gehört und fahre mit dem Fahrstuhl und dem neuen Schrank im Schlepptau hinauf ins Loft.

“Hallo Jemand zu Hause?”, rufe ich und stelle unser neues Badezimmerschmuckstück an der Wand ab.
“In der Küche.”, meldet sich Lilly zu Wort.
Ich schlüpfe aus meinen Schuhen, ziehe meine Jacke aus, die anschließend an die Garderobe gehängt wird, und geselle mich zu Lil.
“Hey.”, lächelt sie mich an, während sie in der Hand eine Tüte Nudeln hält.
“Na Schatz.”, begrüße ich sie, gehe auf sie zu und gebe ihr einen Kuss.
“Wie wars im Tonstudio?”, fragt sie und füllt die Nudeln in eine Auflaufform.
“Gut. Nach unseren Urlaub wird schön viel aufgenommen.”, berichte ich seufzend.
“Ohh.”, sagt sie mitfühlend und streichelt mir flüchtig die Wange.
“Dafür kannst du dich jetzt bald zwei Wochen schön erholen, Schatz.”, redet sie liebevoll auf mich ein.
Ich erwidere nur ein Nicken.
“Ach ja rate mal, was ich gerade noch gemacht habe.”, fordere ich sie auf.
“Keine Ahnung erzähl es mir.”, neugierig sieht sie mich an.
“Schau im Flur nach.”, sage ich nur und ihre Augen verengen sich missmutig.
“Und guck nicht so, es wird dir gefallen.”, grinsend schiebe ich sie aus der Küche in den Flur hinein.

“Hmpf.”, äußert sie nur und lässt sich meine Geste gefallen.
“Hey ein Badezimmerschrank. Der ist ja hübsch. Oh und da passt ja auch alles rein!”, quiekt sie fröhlich und kommt auf mich zugehopst.
“Das hast du gut gemacht.”, haucht sie vor meinen Lippen, legt ihre Arme um meinen Hals und stellt sich auf die Zehenspitzen, damit sie überhaupt in die Höhe meines Gesichtes kommt.
“Ah, vielen Dank.”, antworte ich und lächel sie keck an.
“Ey, das mein ich ernst.”, lacht sie und legt zaghaft ihre wohlgeformten weichen Lippen auf meine. Genussvoll massieren ihre Lippen meine.

Ich genieße ihre Küsse. Ich verbinde sie mit Geborgenheit, Freiheit, Spaß und Zuneigung. Und dies kann sie echt gut vermitteln.

“Haa. Der Ofen! Der Nudelauflauf!”, abrupt löst sie sich aus unseren Kuss und hastet in die Küche.
“Ich bau schon mal den Schrank auf.”, lache ich und mache mit meinem Einkauf auf den Weg in unsere Badezimmer.

Keine vierzig Minuten bin ich fertig mit dem Aufbauen des weiß-roten Monstrums, was auch wirklich überhaupt nicht viel Platz verschwendet!

“Essen ist fertig.”, ruft dann auch schon Lilly.
Zusammen essen wir ihren selbst gemachten Nudelauflauf.
“Wir müssen heute schon einmal die Koffer packen Tom. Es geht ja schließlich schon übermorgen los. Ich glaube morgen sollten wir noch gemeinsam in die Stadt gehen und Kleinigkeiten wie Sonnencreme und so weiter kaufen. Denn davon haben wir ja gar nichts im Schrank.”, schlägt Lil vor.
“Lilly wir haben Januar, was sollen wir in dieser Jahreszeit mit Sonnencreme anstellen?”, frage ich sie belustigend.
“Ja aber trotzdem.”, seufzt sie. “Lass uns Morgen noch einkaufen gehen.”
Ich nicke nur.

Nicht das ihr denkt, diese Frau hat mich schwer unter ihren Fittichen. Nein auf keinen Fall. Sie denkt ja an die Sachen, die mir gar nicht in Kopf kommen würden.
Falls ihr euch nun auch fragt, warum ich die letzten zwei Tage in Hamburg zu Hause war und nicht in irgend einer anderen Stadt dieser Welt um mit meiner Band an noch größeren Erfolg zu arbeiten, kann ich euch beruhigen. Wir schreiben heute das Jahr 2010 und haben uns fast Weltweit Erfolg zugefügt. Die letzten drei Jahre waren wir pausenlos unterwegs und waren nicht einmal eine Woche am Stück zu Hause, wenn man jetzt Bills Not Op an der Zyste wegschiebt. Dieses Jahr haben wir uns vorgenommen es etwas langsamer an zu gehen. Jedenfalls Georg, Gustav und ich. Wir haben bis Ende Februar Urlaub und dann geht es für kurze Zeit in die Staaten, wo wir einige Konzerte spielen werden. Bill wird in den nächsten zwei Monaten für einen weiteren Film synchronisieren und ist damit sehr beschäftigt. So kommt es auch dazu, dass ich das erste Mal ohne meinen Bruder in den Urlaub fliege und das mit meiner Freundin Lilly.

Nach dem Essen beschließe ich Bill noch einen Besuch ab zu statten. Lil bleibt zu Hause, da sie noch ein wenig für die Uni lernen möchte und schon einmal anfängt sommerliche Klamotten aus unseren Kleiderschrank zu suchen. So verlasse ich um kurz nach Acht unsere Wohnung und verbringe mit Bill und Georg, der sich heute schon bei meinem Zwilling angemeldet hat den Abend.

Da ich meine Süße nicht den ganzen Abend alleine lassen möchte, verabschiede ich mich nach eineinhalb Stunden und zwei getrunkenen Bieren von den beiden Jungs, die gleich wohl noch auf die Piste gehen werden.

Ein Stockwerk höher dröhnt laut Musik einer Xavier Naidoo CD aus der Wohnung.
“Lilly warum hörst du bloß nur immer Schnulzen?”, seufze ich leise und werfe meinen Haustürschlüssel auf die Kommode, die im Flur steht.
“Weil sie mein Herz berühren.”, höre ich ihre samtweiche Stimme plötzlich hinter mir reden. Etwas verschreckt zucke ich zusammen.
“Erschreck mich doch nicht so.”, grinse ich und drehe mich zu ihr, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu geben. “Entschuldigung aber ich musste dir doch antworten.”, sagt sie keck und schaut mich zuckersüß mit ihren großen runden blauen Augen an. Ihren Körper zieren nur noch Unterwäsche, was sie wirklich sexy wirken lässt.
“Stimmt. Und schöner hättest du deinen Musikgeschmack nicht ausdrücken können.”, schmunzelnd streife ich eine ihrer blonden Haarsträhne, die ins Gesicht gerutscht ist, hinter ihr Ohr.
“Vielen Dank Herr Kaulitz.”, sie macht einen Hofknicks vor mir was mich zum Lachen bringt.
“Hast du irgendetwas bestimmtes noch vor oder warum bist du so knapp bekleidet?”, neugierig mustere ich sie, da mich ihr Anblick keines Falls kalt lässt.
“Ich hab jetzt ein Date mit der Badewanne.”, sagt sie und will sich auf den Weg ins Badezimmer machen.
“Ohne mich?”, frage ich etwas enttäuscht uns halte sie somit für einen Moment auf.
“Jap”, sie grinst schelmisch, “du musst dir Jetzt deine Klamotten raussuchen, vorher darfst du das Bad nicht betreten.”, meint sie und verlässt mit geschmeidigen Bewegungen den Flur. “Ach ja und ich finde wir sollten bis wir in den Urlaub fliegen keinen Sex mehr haben.”, ruft sie dann noch, bevor sie die Badezimmertüre hinter sich schließt.

Mit offener Kinnlade starre ich ihr hinterher. Was hat sie gerade gesagt? Wie um Gottes Willen kommt sie denn darauf?
Ach Quatsch! Das wird eine Anspielung sein, da bin ich mir ganz sicher. Lilly schafft es doch immer wieder mich aus den Latschen gucken zu lassen.

Da ich ihr noch zu gerne einen Besuch in der Badewanne abstatten möchte, führt mein Weg zum Kleiderzimmer. Gezielt suche ich mir ein paar der extra von Lilly raus gelegten Kleidungsstücke zusammen und verfrachte sie auf dem Bett unseres Schlafzimmers.
Somit bin ich mit meiner Aufgabe fertig und nun kann ich meiner Zeit ja meiner Freundin widmen.

Hastig streife ich mir die Klamotten vom Leib. Ich bin heiß auf eine Badewanne zu Zweit! Nackt, so wie Gott mich geschaffen hat, renne ich quer durch die Wohnung um zum Badezimmer zu gelangen.
Die Türe ist nur angelehnt und so merkt Lil nicht das ich das Zimmer inzwischen schon betreten habe. Ihre Augen sind geschlossen, der Mund leicht geöffnet, das Licht ist ausgeschaltet. Einzelne Kerzen erhellen unser weißes Badezimmer und leise erklingen Balladen aus den extra aufgestellten Musikboxen in den Ecken.

Na also Tom. Das sind doch alles gute Zeichen, das es deinen kleinen Freund heute wieder sehr gut gehen wird.

Leise tapse ich zur Wanne und hebe mein linkes Bein um damit zuerst in die Wanne Fuß zu fassen. Lilly hat inzwischen auch schon meine Anwesenheit bemerkt, lässt ihre Augen aber geschlossen und ein wohliges Lächeln auf ihren Lippen zieren. Das zweite Bein ist nun auch drin und langsam lasse ich mich nieder. Das Wasser ist fast noch heiß aber sehr angenehm auf der Haut. Es riecht etwas nach Eukalyptus und nicht viel Schaum ist heute vorhanden. “Bist du krank oder warum gibt’s heute ein Erkältungsbad?”, frage ich skeptisch. “Nein. Aber ich habe auch nicht vor, vor unseren gemeinsamen Urlaub krank zu werden.”, schmunzelt sie.

Frauen und ihre Logik. Wenn Man(n) sie doch verstehen könnte, wäre so vieles einsehbarer in unserem Leben.

“Ah ja.”, bringe ich daher nur heraus.
Ich habe nicht wirklich Lust mich über Erkältungen oder dem Weg zur Erkältung zu unterhalten.
Aber wie bringe ich meine Süße am besten dazu mich zu verwöhnen?
“Wie wärs mit ‘ner Massage?”, biete ich Lilly also an, die nun endlich die Augen öffnet und ein breites Grinsen hervorbringt. “Tom du denkst echt das zieht jedes Mal beim Baden, was?”, lacht sie. “Man kanns ja mal versuchen.”, schmolle ich und zucke mit den Schultern.

Komm schon Lil, lass mich hier nicht auf den heißen Kohlen sitzen. Fast schon gebannt starre ich meine Freundin an, die ihre Augen wieder geschlossen hat.
“Ist heute nicht Tom.”, sagt sie monoton.
“Wie a- aber warum denn nicht?”, stottere schon fast traurig.
“Weil ich irgendwie das Bedürfnis verspüre dich etwas zu zügeln.”, sagt sie normal und versprüht keinen Funken von Ironie.

Das kann doch jetzt nicht ihr Ernst sein? Ich bin 20 Jahre alt, da ist man auf regelmäßigen Sex angewiesen. Mich und zügeln? Ich meine das hat sie doch schon geschafft!
Ich weiß noch sehr genau, wie ich am Anfang unserer Beziehung uns beide immer stoppen musste, bis wir dann nach etlichen Wochen zum ersten Mal miteinander geschlafen haben.
Also ist die Rede von Zügeln gar nicht notwendig.

Na warte Lilly, dich werde ich heute noch so geil machen, dass du nachher auf den Knien nach mir flehen wirst!
«
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.3-6311