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von MalaikaSnape
erstellt: 04.02.2009
letztes Update: 28.09.2010
Geschichte, Romanze / P18
(fertiggestellt)
Dieser Stoff. Er war so rau, so fest und doch so weich und besonders – sie wollte ihn wieder berühren.
Hermine! rief sie sich selbst zur Ordnung Er ist dein Professor, nein er ist ein Professor und das ist nur ein dämlicher Umhang! Du hast gleich Unterricht mit ihm. Ihm, der griesgrämigen, alten Fledermaus. Reiß dich zusammen!
Mittlerweile waren sie, jeder in seinen Gedanken versunken, in den Kerkern angekommen und gingen ins Labor. Sie setzten sich auf ihr Plätze und breiteten ihre Sachen auf dem Tische aus.
Plötzlich flog die Tür auf und prallte gegen die Wand, Snape rauschte geradewegs an den Tischen vorbei zum Pult – er schien extrem schlechte Laune zu haben.
„Seite 35 im Buch! Lesen! Dann versuchen Sie, diesen Trank zu brauen. Das sollten Sie wohl hinbekommen.“ Er lehnte am Pult, hatte die Arme verschränkt und zog eine Augenbraue nach oben. Die Schüler fingen an, zu lesen und er nahm sich selbst verschieden Kräuter, um sie für einen Trank vorzubereiten. Nach und nach holten sich auch einige Schüler die für ihren Zaubertrank nötigen Zutaten; Snape beobachtete alles äußerst akribisch und achtete nicht sonderlich auf das, was er tat – die Kräuter hätte er blind und mit einer Hand auf dem Rücken vorbereiten können. Nebenbei behielt er Hermine und gezwungenermaßen Ron im Auge, welcher in dieser Stunde mit Hermine zusammenarbeitete, weil das nach seiner Idee, die beste Möglichkeit war, die Stunde zu überleben.
Doch dem war nicht so:
Während Hermine mit Ron die Zutaten peu á peu und äußerst korrekt in den Kessel gab, sah sie – sie wusste selbst nicht warum – einmal kurz auf und traf Snapes Blick. Sie erkannte die Sorge in seinen Augen und vor Schreck lies sie eine Zutat zu früh fallen, der Trank verfärbte sich in ein schrilles Pink, was definitiv falsch war, und fing an zu blubbern.
Fuck! Jetzt bin ich am Arsch! Dachten sowohl Ron, als auch Hermine.
Augenblicklich hatte Hermine ihren Blick gesenkt – leider auch ihre Hand, wobei sie den Kessel umstieß. Der Trank, der gerade im Begriff war, aus dem Kessel zu schießen, ließ sich davon nicht abhalten und verteilte sich auf Tisch, Boden und auf dem Professor. Noch bevor Snape reagieren konnte – was nicht nur ihn erstaunte – fand er einen beträchtlichen Teil des misslungenen Trankes auf seinen Kleidern, seiner Haut und in seinen Haaren wieder. Die anderen Schüler hatten natürlich alles mitbekommen, Hermine saß schließlich immer in der ersten Reihe, und machten sich schon zum Weglaufen bereit, als Snape den finstersten Todesserblick aufsetzte, den er zu bieten hatte.
„Miss Granger! Mister Weasley! 100 Punkte Abzug für jeden von Ihnen! Sie melden sich ab heute Abend um 19.00h bei mir im Labor – sechs Wochen Strafarbeiten!“ , wetterte er in einer Lautstärke, dass sich einige Schüler die Ohren zu hielten.
„Aber Professor! Das war allein meine Schuld! Bitte bestrafen Sie nicht Ron dafür!“ ,flehte Hermine.
Ron, war kurz davor umzukippen. Einige andere Schüler erklärten Hermine schon geistig für tot. Hermine dachte erstaunlicherweise an nichts. Snape überlegte....
Diese verdammte kleine Gryffindor .. typisch.
Aber ... sehr gut! So kann ich ihr in Ruhe Okklumentik-Unterricht geben. D.h. sobald sie das hier wieder sauber gemacht hat....
„Typisch Gryffindor!
Aber Recht haben Sie. Es lag allein an Ihrer Unachtsamkeit! Sie hätten uns alle in die Luft jagen können! Ich hoffe für Sie, Sie sind sich dessen bewusst.
Der Punkteabzug bleibt. Sie, Miss Granger, kommen zwei Monate zu mir und erledigen Ihre Strafarbeiten!“ Innerlich freute er sich, hatte er doch endlich wieder etwas gefunden, Gryffindor Punkte abzuziehen. Dann weitete er seinen Blick auf die ganze Klasse aus und bemerkte, dass der misslungene Trank an ihm zu kleben begann und sich einige Schüler über die Farbe amüsierten.
„RAUS! Die Stunde ist beendet!“ ,knurrte er äußerst verärgert.
Schneller als sonst, packten die Schüler ihre Sachen ein und sahen zu, den Raum so schnell wie möglich zu verlassen.
„Sie nicht! Sie bleiben, Miss Granger!
Sie glaube doch wohl nicht allen Ernstes, dass ich das hier säubere?!“ ,rief er, bevor Hermine gehen konnte.
Na toll! Das Mittagessen kann ich knicken. Außerdem war es seine Schuld – was muss er mich so ansehen und mich erschrecken?
Er reichte ihr einen Eimer Wasser und eine Scheuerbürste. Sie sah ihn verständnislos an, warum sollte sie putzen? Auch mit einem Zauber würde es wahrscheinlich lange genug dauern.
Na komm, Hermine. Du kennst sicher einen passenden Reinigungszauber ...
„Überlegen Sie erst gar nicht, ob Sie einen Reinigungszauber kennen, der wird Ihnen nichts nützen. Fangen Sie lieber an oder Sie sind bis zum Abendessen nicht fertig!“ ,unterbrach Snape sie in ihrem Denken. Sie nahm Eimer und Bürste und fing an, den Tisch, den Boden und den Kessel zu reinigen. Der Rest war ja auf Snape – und den würde sie sicherlich nicht saubermachen. Snape verließ das Labor und ging in seine Räume, um zu duschen und sich umzuziehen.
Ich hatte zwar gehofft, dass die kleine Know-it-all mir einen Grund gibt, ihr Strafarbeiten aufzuhalsen. Aber hätte sie mich nicht einfach unterbrechen oder wie immer nerven können? Das kann sie sonst doch auch!?
Während er duschte, schrubbte Hermine verzweifelt den Fußboden und fragte sich, wie lange es dauern würde, alles wieder sauber zu bekommen.
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Harry war mit Ron bereits in der großen Halle und versuchte, Ron zu beruhigen, welcher immer noch unter Snapes Ausbruch litt.
„Haaarrryyy .... ich dachte, ich muss sterben! .... und dann ist mir fast das Trommelfell geplatzt!“, stammelte Ron.
„Ganz ruhig, Ron. Du wirst es überleben! Und die Punkte holen wir locker wieder auf! ..... ich mache mir nur ernsthaft Sorgen um Hermine....“ ,sagte Harry.
Dann aßen sie etwas und diskutierten darüber, was mit Hermine los sein könnte und was das mit den versteinerten Personen zu bedeuten hatte. Kaum waren sie fertig, baute sich auch schon Prof McGonagall hinter den beiden auf.
„Kommen Sie? Wir müssen den Schulleiter nicht unnötig warten lassen.“ ,sagte sie und ging in ihrem gewohnten Stechschritt los. Harry und Ron sprangen auf und liefen ihr hinterher. So schnell, wie Minerva lief, waren sie relativ schnell in Dumbledores Büro. Dort angekommen, setzten sie sich in die drei Sessel, welche vor Dumbledores Schreibtisch standen.
„Zitronenbonbon? Bedient euch.“ ,kam es lächelnd vom Direktor.
Die drei schüttelten den Kopf.
„Albus, warum sind wir hier. Worum geht es?“ ,fragte Minerva.
„Es geht darum ...
Harry? Ron? Ist euch etwas an Hermine aufgefallen? War sie oder etwas an ihr irgendwie anderes als sonst? Hat sich euch irgendetwas gesagt?“ ,sagte Dumbledore.
„ Na ja ...“ ,begann Harry.
„Sie hatte Prof Snapes Umhang ... und irgendwie benimmt sie sich komisch.“ ,unterbrach ihn Ron.
„WAS? Wie kommt Miss Granger an Prof Snapes Umhang?“ ,fragte Minerva, sichtlich irritiert.
„Sie sagen, dass Hermine den Umhang auf einer der Treppen gefunden hat.“ ,antwortete Ron.
„Sie?“ ,fragte Minerva weiter.
„Ja.“ ,antwortete Harry. „Hermine wollte uns erklären, woher sie den Umhang hatte und dann antwortete Prof Snape für sie. Sie stimmte ihm dann zu. Das war irgendwie seltsam.“
Minerva sah Dumbledore fragend an, dieser winkte nur kurz ab und wand sich an Harry.
„Das meinte ich nicht, Ron. Harry, war sonst noch etwas?
Hat in letzter Zeit irgendein Gryffindor den Serpensortia Zauber ausprobiert oder habt ihr mitbekommen, dass ihn ein anderer Schüler ausgesprochen hat?“
„Nein. Eigentlich nicht, Professor.“ ,sagte Harry und sah Dumbledore ebenso fragend an wie Minerva.
„Was ist denn überhaupt los? Was ist mit Hermine? Warum hat sie heute Morgen so geschrien und ist zusammengebrochen? – WAS IST PASSIERT?!“ ,schoss es dann aus Harry heraus.
Auch Minerva bat den Direktor, endlich zu erklären, was los war, immerhin ging es um eine Schülerin ihres Hauses.
„Da gibt es ein Problem. Ich kann keinem von euch zurzeit sagen, was mit Hermine los ist. Wir stehen dieser Frage ebenso gegenüber wie ihr. Aber seid versichert, wir tun alles, um es so bald wie möglich herauszufinden. Bis dahin, lasst Hermine nicht mehr aus den Augen und kümmert euch um sie. Sie sollte jetzt nicht noch mehr Probleme haben.“ ,sagte Dumbledore und es tat ihm Leid und fast schon weh, dass er ihnen nicht mehr sagen konnte.
„Mehr Probleme? Sie hat eben von Prof Snape zwei Monate Strafarbeiten bekommen und muss gerade das Labor putzen!“ ,stieß Ron hervor.
„WAS!?“ ,Minerva war entsetzt und böse, sie hasste es, wenn Snape ihre Schüler mit Strafarbeiten und Punktabzügen schikanierte – und er wusste das.
„Albus, bitte erlaube mir, diese Strafarbeiten sofort zu beenden.“
„Harry, Ron, ihr könnt gehen.“ ,sagte Dumbledore und lächelte die beiden an. Die beiden nickten kurz und verließen das Büro. Als sie auch die Treppe verlassen hatten, sprach Dumbledore weiter – zumindest versuchte er es.
„Also ..“
„Albus! Ich will mich nicht in Severus‘ Strafen einmischen, aber das ist doch ein bisschen hart! Hermine kann gar nicht, etwas so schlimmes getan haben, um eine solche Strafe verdient zu haben!“ ,wetterte die alte Hexe.
„Minerva ... beruhige dich! Es ist völlig in Ordnung ...“
„IN ORDNUNG?!“ Weiß er noch, was er sagt? Minerva verstand nun gar nichts mehr.
„Glaub mir. Es ist in Ordnung so. Er soll sie in Okklumentik unterrichten! Er braucht doch einen Vorwand, dass sie zu ihm kommt. Wenn alle Schüler mitbekommen, dass sie Strafarbeiten bei ihm zu erledigen hat, wird keiner Fragen stellen. Und ich darf dich daran erinnern, dass uns schon genug Fragen bezüglich einer bestimmten Kammer gestellt werden.“ Dann sah er über seine Brille.
„Entschuldige, Albus. Aber was ist denn mit Hermine?“
Er hob seinen Blick wieder und lehnte sich im Sessel zurück. Dann erzählte er dem Gryffindor-Oberhaupt die ganzen Vorfälle seit Hermine der Stimme folgte und auf Snape traf.
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Hermine war schon ein erstaunliches Stück weiter gekommen. Der Tisch und der Kessel waren bereits sauber, aber der Trank schien sich förmlich in den Boden gefressen zu haben. Sie schrubbte kraftvoll über den Boden und spürte den Schmerz in ihren Händen gar nicht, diese waren vom Schrubben schon völlig gereizt. Da sie mit dem Rücken zur Tür kniete und das Einzige, was als Geräusch von ihren Ohren wahrgenommen wurde, das Scheuer-Geräusch war, hatte sie auch nicht bemerkt, dass Snape schon seit einigen Minuten an der verschlossenen Kerkertür lehnte und ihr zusah.
Was ist nur passiert, Miss Granger? Warum hören Sie diese Stimme und werden verletzt? Und WARUM musste ausgerechnet ich Sie treffen? So gingen ihm manche Gedanken durch den Kopf, unter anderem auch wieder die Frage, wer der Schlange befehlt hatte, sie zu beißen. - Das die Schlange durch einen Serpensortia aufgetaucht war und der Angriff gezielt geschah, waren bereits klare Punkte.
Doch dann riss er sich aus den Gedanken. Es bot sich ihm eine wunderbare Situation. Innerlich grinste er schon. Er war bereits hinter Hermine und lehnte an einem der Tische, ein knapper Meter trennte die beiden.
„Beim Putzen scheinen Sie sich mehr zu konzentrieren, als in meinem Unterricht!“
Sie erschrak zu tiefst und drehte ihren Oberkörper hastig um. Mit einem vor Schreck versteinertem Gesicht, einigen gelösten Haarsträhnen im Gesicht und weit offenen Augen sah sie ihn an; ihr Herz schien kurz auszusetzen, um dann rasend schnell, dass es fast wehtat, weiterzuschlagen. Sie erinnerte ihn irgendwie an einen verängstigten Hauselfen. Aber, eher an eine schöne Hauselfe.
„Habe ich Sie erschreckt?“ ,fragte er grinsend.
„Machen Sie so etwas NIE wieder!“ ,fauchte sie und musste die drohenden Tränen unterdrücken.
„Sollte das eine Drohung sein? Wenn ja, dann gebe ich Ihnen einen kleinen Rat.“ Er beugte sich zu ihr runter.
„Wagen Sie es nicht, mir zu drohen. Und wenn Sie schon jemandem drohen, lassen Sie ihn nicht ihre Tränen sehen! Das macht das Ganze irgendwie unglaubwürdig.“
Eine Träne rann über ihre Wange, dann sprang sie auf und rannte aus dem Raum. Auf dem Flur rannte sie schluchzend an Harry und Ron vorbei ohne ein Mal aufzusehen. Die beiden wollten sehen, ob Hermine mit dem Putzen fertig war und mit ihr zu Hagrid gehen, doch jetzt blieben sie vor dem Labor stehen und sahen Hermine nach.
„Hermine!“ ,rief Ron noch. Aber es kam keine Reaktion von ihr. Eine Reaktion oder zumindest eine Aktion vernahmen sie aber ....
Im Labor wütete Snape. Er warf mehrere Phiolen zu Boden und stieß einige Kessel um, was die zwei durch die offene Tür sehen konnten.
Was ist denn in den gefahren? Was hat er mit Hermine gemacht?
Dann besahen sich die beiden aber eines besseren und verließen die Gefahrenzone – Snape in seinem derzeitigen Gemütszustand noch zu reizen, hätte ihren Tod bedeuten können. Also gingen die beiden Richtung Hagrids Hütte. Als sie jedoch da waren, stellten sie fest, dass er gar nicht da war und sie setzten sich davor hin.
„Mensch Harry! Was war das eben? Ich meine, erst Mine und dann die Fledermaus?“ ,fragte Ron.
„Keine Ahnung, aber was Hermine angeht, bin ich mir sicher, hat es mit Snape zu tun! Hast du gesehen, wie sie geweint hat? Dieser Mistkerl! Und wenn er sein Labor zertrümmert, mir doch egal.
Ich mache mir nur Sorgen um Hermine. Wo kann sie nur hingelaufen sein? Hoffentlich geht es ihr etwas besser. Lass uns gehen, wir müssen sie suchen!“ ,sagte Harry und ging zurück zum Schloss, gefolgt von Ron.
Hermine hatte sich in den Schlafsaal zurückgezogen und saß am Fenster. Immer noch kullerten Tränen über ihre Wange, aber es wurden mittlerweile immer weniger. Sie sah aus dem Fenster, dann auf ihr Bett. Dort lag das Buch von Snape – wäre es kein Buch gewesen, hätte sie es wahrscheinlich quer durch den Raum geworfen, aber sie besann sich und setzte sich daneben aufs Bett. Dann nahm sie es in die Hand und las noch einmal den Titel und fragte sich, warum sie dieses – selbst in ihren Augen – dicke Buch lesen sollte. Aber dann schlug sie es auf und wie bei jedem anderen Buch konnte sie nicht aufhören zu lesen. Somit verging die Zeit wie im Fluge und sie versäumte es sogar zum Unterricht zu gehen. Sie versäumte eine Stunde bei Lockhart und eine bei Prof McGonagall, welche sofort begann, sich das Schlimmste auszumalen. Hermine hatte das Buch dann endlich durch und legte es zur Seite.
Wow. Sie war definitiv beeindruckt und sehr begeistert. Unter anderen Umständen hätte sie Snape herzlich für die Buchempfehlung gedankt. Aber zum Einen war es Snape und zum Anderen erforderten die Umstände – welche sie nicht genauer kannte oder verstand - ,dass sie dieses Buch las. Dann bemerkte Hermine, wie spät es schon war.
Fuck! Ich habe völlig die Zeit vergessen! Mist – ich muss zum Unterricht!
Aber Hermine lief nicht los, sie blieb ganz ruhig sitzen und starrte auf das Buch.
Der Unterricht ist sowieso gleich vorbei .... Was hatte Snape gesagt? Sobald ich das Buch durch habe, soll ich ohne Umweg zu ihm ..... NEIN schrie alles in ihr nicht, so wie er mich vorhin behandelt hat. Nein!
Hermine wurde wieder wütend, als sie an Snape dachte und hätte das Buch fast wirklich durch den Raum geworfen, dann legte sie es jedoch wieder hin.
Es ist Snapes Buch ... Aaaarrrggghhh ... dieser Mistkerl!
In Hermine kochte die Wut wieder hoch und letztendlich über. Es war ihr plötzlich egal, wessen Buch es war und was es war. Sie hob das Buch wieder auf und warf es achtlos in Richtung Tür. Sie hörte dann nur noch einen gemurmelten Zauberspruch ... das Buch stoppte vor Prof McGonagalls Gesicht. Sie nahm das Buch und las den Titel – zweifellos ein Buch aus Snapes Sammlung.
„Miss Granger! Ich gehe davon aus, dass das Buch nicht Ihnen gehört und eben so wenig in meinem Gesicht landen sollte. Was ist mit Ihnen los? Sie waren weder in Prof Lockharts, noch in meinem Unterricht.“ Minerva sah sie verwundert und etwas böse an. Es hätte nicht so scharf klingen sollen, wie es bei Hermine ankam.
„Entschuldigen Sie, geht es Ihnen gut?“ fragte Minerva erneut und es klang ruhiger, aber dennoch besorgt. Hermine begriff erst langsam, was gerade passiert war.
„Es .. es tut mir Leid, Professor.“ ,sagte Hermine.
„Ich denke, es geht wieder. Ich möchte auch eigentlich nicht darüber reden.
Könnte ich das Buch bitte wieder zurückhaben? Ich werfe es auch nicht wieder irgendwo hin, versprochen.“
„Natürlich.“ ,sagte Minerva und ging auf Hermine zu, die immer noch neben ihrem Bett stand, und gab ihr das Buch.
„Ich schätze, das ist in Ordnung. Wenn Sie reden möchten, können Sie jederzeit zu mir kommen.
Ach, .... in Ihrem eigenen Interesse sollten Sie Prof Snape sein Buch in unversehrtem Zustand zurückgeben; es ist schon etwas Besonderes, wenn er eines seiner Bücher überhaupt aus der Hand gibt.“
Hermine sah sie mit großen Augen an. Woher wusste sie, dass es Snapes Buch war? Dann nickte sie nur kurz und nahm das Buch an sich.
„Danke.
Bitte entschuldigen Sie mich, Professor. Ich sollte mal an die frische Luft.“ Damit ging Hermine an der Professorin, welche zustimmend nickte, vorbei. Sie ging durch den Gemeinschaftsraum, durch die Flure in Richtung See. Auf ihrem Weg traf sie natürlich gleich vier Personen, denen sie ‘unbedingt‘ begegnen wollte ...
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Wenn du meine FF liest, und sie dir gefällt, würde ich mich über eine Review freuen. Aber natürlich auch, wenn du Kritik für mich hast!
Danke! =) M. S.
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