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von Aelphaba
erstellt: 03.02.2009
letztes Update: 03.02.2009
Geschichte, Humor / P16 Slash
(fertiggestellt)
Ein paar Zeilen, die schon viel zu lange bei mir rumliegen...
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Es war früher Morgen in Shiz und jeder schlief noch friedlich. In einem Zimmer im Grattler-Kolleg lagen zwei junge Damen eng umschlungen beieinander. Die normalerweise getrennt stehenden schmalen Betten hatten sie schon vor einer Weile zusammengeschoben.
Glindas Haar war eine ungezähmte Mähne, zerwühlt in einer leidenschaftlichen Nacht. Sie lag auf ihrer schlafenden Zimmergenossin, genauso wie sie gestern in Ekstase über ihr zusammengebrochen war. Ein klebriges Bein lag noch immer zwischen den grünen Beinen. Besitzergreifend schlangen sich Elphabas Arme um Glinda, als wolle sie selbst im Schlaf ihre Nähe nicht missen.
Vor der Tür zum Zimmer der beiden Damen quietschten die Holzdielen und es waren leise Stimmen zu hören. Ein Schlüssel wurde vorsichtig in das Schloss geschoben und knarrend gedreht. Dann machte es Klick und die Tür schwang auf.
„Hallo Galinda-Spatz! Überraschung! Wir haben uns gedacht, wo wir schon in der Gegend sind, kommen wir dich ganz spontan besuchen.“
Polternd fielen mehrere Gegenstände zu Boden.
Glinda war mit einem Schlag glockenwach und sah die Besucher entsetzt an. „Mamsilein! Papsipups!“ Während sie aus dem Bett sprang, schnappte sie sich die Decke und verhüllte sich damit notdürftig. Dadurch erhielten ihre Eltern einen spektakulären Blick auf das grünhäutige Mädchen, dass nackt in ihrem Bett lag. Mit offenen Mündern standen sie da und trauten ihren Augen nicht. Die Geschenke für ihre Tochter waren ihnen aus den Händen geglitten.
Elphaba war die Erste, die ihre Stimme wiederfand. „Gleichfalls Überraschung. Glinda-Spatz wird ihnen gleich etwas zu Trinken anbieten.“
Elphaba stand ohne eine Spur von Scham auf und zog sich einen hellen Morgenmantel über. Ihre intensive Hautfarbe zeichnete sich als leichter grüner Schimmer unter dem Stoff ab.
„Galinda, ist das deine Zimmernachbarin?“, wollte ihre Mutter wissen. „Das letzte Mal als du daheim warst, hast du doch gesagt, ihr könntet euch nicht ausstehen.“
Glindas Gesicht wurde noch roter als es ohnehin schon war und sie fuhr sich mit einer Hand durch das blonde Desaster auf ihrem Kopf, bis ihre Finger in den Knoten stecken blieben. Am liebsten wäre sie im Boden versunken. „Nun ja, unser Verhältnis hat sich in letzter Zeit ganz entscheidend verbessert. Und man nennt mich inzwischen Glinda, mit stummem ‚ga’. Was haltet ihr davon?“
„Meine Dame, ich bin der Meinung, sie besitzen eine geradezu exotische Schönheit.“, wandte sich Glindas Vater an Elphaba. Er zog seinen Hut, verbeugte sich vor ihr und gab ihr einen angedeuteten Handkuss.
„Papsipups!“, quietschte Glinda schrill.
Elphaba musste bei so viel Charme lächeln. Von irgendwem musste Glinda ja schließlich gelernt haben, ihr den Kopf zu verdrehen. „Es freut mich sehr, sie kennen zu lernen, Herr von und zu Hochborn. Ihre Tochter ist wirklich ein ganz besonderer Mensch und es macht mich sehr glücklich, dass wir nicht nur das Zimmer miteinander teilen.“ Elphaba warf ihrer erröteten Freundin einen liebevollen Blick zu. „Sie hat einen außergewöhnlich einnehmenden Charakter, ist überaus intelligent und ihre Schönheit strahlt heller als die Sonne. Ich könnte nicht glücklicher sein, weil sie meine Liebe erwidert.“
„Junges Fräulein, sie sind ja ein ganz hinreißender Mensch!“, entschied Glindas Mutter entzückt und umarmte sie herzlich. Eine Frau, die ihre Tochter offensichtlich so innig liebte, konnte nicht verkehrt sein. „Haben sie eigentlich gewusst, dass unsere liebe Galinda – Verzeihung...“, meinte sie zu ihrer Tochter gewandt. „Du wolltest jetzt Glinda genannt werden, nicht wahr, mein Spatz?“ Die Angesprochene schaute nur vollkommen verdattert zurück. „Wussten sie, wie unsere liebe Glinda mit fünf Jahren einen Frosch mit nach Hause gebracht hat und ihn küssen wollte um zu sehen, ob er sich in einen Prinz verwandelt? Wie mir scheint, hat sie jetzt eine Prinzessin gefunden!“
Glinda stapfte trotzig mit dem Fuß auf, als wäre sie immer noch fünf Jahre alt. „Mama! Du hast versprochen, das niemals zu erzählen!“
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Der Besuch
Es war früher Morgen in Shiz und jeder schlief noch friedlich. In einem Zimmer im Grattler-Kolleg lagen zwei junge Damen eng umschlungen beieinander. Die normalerweise getrennt stehenden schmalen Betten hatten sie schon vor einer Weile zusammengeschoben.
Glindas Haar war eine ungezähmte Mähne, zerwühlt in einer leidenschaftlichen Nacht. Sie lag auf ihrer schlafenden Zimmergenossin, genauso wie sie gestern in Ekstase über ihr zusammengebrochen war. Ein klebriges Bein lag noch immer zwischen den grünen Beinen. Besitzergreifend schlangen sich Elphabas Arme um Glinda, als wolle sie selbst im Schlaf ihre Nähe nicht missen.
Vor der Tür zum Zimmer der beiden Damen quietschten die Holzdielen und es waren leise Stimmen zu hören. Ein Schlüssel wurde vorsichtig in das Schloss geschoben und knarrend gedreht. Dann machte es Klick und die Tür schwang auf.
„Hallo Galinda-Spatz! Überraschung! Wir haben uns gedacht, wo wir schon in der Gegend sind, kommen wir dich ganz spontan besuchen.“
Polternd fielen mehrere Gegenstände zu Boden.
Glinda war mit einem Schlag glockenwach und sah die Besucher entsetzt an. „Mamsilein! Papsipups!“ Während sie aus dem Bett sprang, schnappte sie sich die Decke und verhüllte sich damit notdürftig. Dadurch erhielten ihre Eltern einen spektakulären Blick auf das grünhäutige Mädchen, dass nackt in ihrem Bett lag. Mit offenen Mündern standen sie da und trauten ihren Augen nicht. Die Geschenke für ihre Tochter waren ihnen aus den Händen geglitten.
Elphaba war die Erste, die ihre Stimme wiederfand. „Gleichfalls Überraschung. Glinda-Spatz wird ihnen gleich etwas zu Trinken anbieten.“
Elphaba stand ohne eine Spur von Scham auf und zog sich einen hellen Morgenmantel über. Ihre intensive Hautfarbe zeichnete sich als leichter grüner Schimmer unter dem Stoff ab.
„Galinda, ist das deine Zimmernachbarin?“, wollte ihre Mutter wissen. „Das letzte Mal als du daheim warst, hast du doch gesagt, ihr könntet euch nicht ausstehen.“
Glindas Gesicht wurde noch roter als es ohnehin schon war und sie fuhr sich mit einer Hand durch das blonde Desaster auf ihrem Kopf, bis ihre Finger in den Knoten stecken blieben. Am liebsten wäre sie im Boden versunken. „Nun ja, unser Verhältnis hat sich in letzter Zeit ganz entscheidend verbessert. Und man nennt mich inzwischen Glinda, mit stummem ‚ga’. Was haltet ihr davon?“
„Meine Dame, ich bin der Meinung, sie besitzen eine geradezu exotische Schönheit.“, wandte sich Glindas Vater an Elphaba. Er zog seinen Hut, verbeugte sich vor ihr und gab ihr einen angedeuteten Handkuss.
„Papsipups!“, quietschte Glinda schrill.
Elphaba musste bei so viel Charme lächeln. Von irgendwem musste Glinda ja schließlich gelernt haben, ihr den Kopf zu verdrehen. „Es freut mich sehr, sie kennen zu lernen, Herr von und zu Hochborn. Ihre Tochter ist wirklich ein ganz besonderer Mensch und es macht mich sehr glücklich, dass wir nicht nur das Zimmer miteinander teilen.“ Elphaba warf ihrer erröteten Freundin einen liebevollen Blick zu. „Sie hat einen außergewöhnlich einnehmenden Charakter, ist überaus intelligent und ihre Schönheit strahlt heller als die Sonne. Ich könnte nicht glücklicher sein, weil sie meine Liebe erwidert.“
„Junges Fräulein, sie sind ja ein ganz hinreißender Mensch!“, entschied Glindas Mutter entzückt und umarmte sie herzlich. Eine Frau, die ihre Tochter offensichtlich so innig liebte, konnte nicht verkehrt sein. „Haben sie eigentlich gewusst, dass unsere liebe Galinda – Verzeihung...“, meinte sie zu ihrer Tochter gewandt. „Du wolltest jetzt Glinda genannt werden, nicht wahr, mein Spatz?“ Die Angesprochene schaute nur vollkommen verdattert zurück. „Wussten sie, wie unsere liebe Glinda mit fünf Jahren einen Frosch mit nach Hause gebracht hat und ihn küssen wollte um zu sehen, ob er sich in einen Prinz verwandelt? Wie mir scheint, hat sie jetzt eine Prinzessin gefunden!“
Glinda stapfte trotzig mit dem Fuß auf, als wäre sie immer noch fünf Jahre alt. „Mama! Du hast versprochen, das niemals zu erzählen!“
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