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Geschichte: Fanfiktion
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von Lantla
erstellt: 02.02.2009
letztes Update: 18.07.2010
Geschichte, Humor / P12 Slash
(fertiggestellt)
Chris sass erschöpft und ausgelaugt auf seinem Bett. Das Gespräch mit Helen wollte einfach nicht aus seinem Kopf verschwinden, obwohl er so lange auf der Brücke gesessen und nachgedacht hatte, dass er jetzt halbverfroren war.
Ein leises Klopfen an der Tür störte seine immer noch wühlenden Gedanken. Fast erleichtert darüber öffnete er sie telekinetisch und liess Wyatt hinein. Dieser drückte ihm ein Elixier in die Hand, während er sich neben ihm hinsetzte.
„Nur eine Vorsichtsmassnahme“, erklärte er sich. „Prue hatte eine Vision – aber von mir, nicht von dir.“
„Alles andere wäre auch eine Überraschung“, kommentierte Chris trocken und steckte den Trank ein.
„Alles okay mit dir?“ Wyatt merkte anscheinend immer sofort, wenn mit ihm was nicht stimmte.
„Helen will, dass ich ausziehe, weil 'es mich weniger wie ein Loser dastehen lassen würde'.“ Chris' Stimme hörte sich bitter an.
„Kleiner, du bist kein Loser! Sie war wohl wütend, als sie das gesagt hat“, beruhigte Wyatt ihn sofort.
„Schon... trotzdem. Hat sie recht?“ Chris hatte fast Angst vor der Antwort, obwohl er wusste, dass Wyatt ihn auf keinen Fall für einen Loser hielt.
„Wenn einer ausziehen müsste, dann ja wohl ich, ich bin noch etwas älter...“, grinste der.
„Das meinte ich nicht“, antwortete Chris kleinlaut.
„Das ist Quatsch. Du bekommst doch alles auf die Reihe, was du anpackst. Du hast eine Beziehung, die meistens ganz gut läuft, viele Freunde, spielst in einem Baseballteam, studierst Ökonomie und hilft, den Club zu managen. Nicht zu vergessen, deine vier Schützlinge“, redete Wyatt ihm zu.
„Vielleicht war es ja nur so dahergesagt“, verteidigte Chris seine Liebe. Sein Verstand glaubte das, sein Herz nicht wirklich.
„Ja, sicher“, stimmte ihm Wyatt aufmunternd zu. „Rede noch mal mit ihr und finde raus, wie sie es gemeint hat. Nur so kannst du das Problem aus der Welt schaffen.“
„Ja, Bruderherz, werde ich.“ Chris lächelte matt. Er war froh, mit jemandem reden zu können, auch wenn Wyatt nicht gerade ein Experte für Beziehungen war. Sie schwiegen eine Minute, ehe Wyatt die peinliche Stille brach.
„Wir werden morgen alle eine Sonderschicht im Club einlegen müssen. Vom Rohrbruch ist alles so durchnässt, dass Mom das unmöglich alleine schafft.“
„Welcher Rohrbruch?“, fragte Chris sofort alarmiert. Wyatt erläuterte ihm das Problem und schilderte ihm die Schäden. Möglicherweise übertrieb er ein klein wenig, als er sagte, dass der gesamte Boden nicht mehr begehbar sei... Doch Chris sah darüber hinweg.
„Deswegen kam sie so früh“, stellte er zum Schluss fest. „Am besten gehen wir ins Bett, damit wir morgen fit sind.“ Da konnte Wyatt nur zustimmen und beide legten sich schlafen. Chris jedoch musste sich noch eine ganze Weile wälzen, bis er endlich den ersehnten Frieden fand.
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Als Chris am nächsten Morgen in die Küche kam, war der Kaffee schon aufgebrüht; glücklicherweise, denn er hatte ihn bitter nötig. Am Tisch sass Wyatt und las wie jeden Morgen die Zeitung. Manchmal wunderte sich der Jüngere, wie man so früh so wach sein konnte. Zwei Minuten nach ihm betraten seine Eltern die Küche. Beide verloren kein Wort über den Abend zuvor und so liess auch Chris das Thema beiseite.
Leo versprach, sie in den Club zu begleiten und beim Aufräumen zu helfen. Da er als Mensch immer noch eine Art Helferkomplex hatte, arbeitete er jetzt bei dem Sozialdienst, bei dem Paige früher gearbeitet hatte. Doch heute war Samstag und er hatte frei.
Nach dem Frühstück machten sie sich auf den Weg – mit dem Auto, trotz Wyatts Protesten. Chris versprach, nachzukommen. Er wollte vorher mit Helen reden. Er wusste, dass er das nicht lange herausschieben konnte, denn ihre Worte gingen ihm nicht aus dem Sinn und wenn er darüber hinweg kommen wollte, musste er das klären. Helen erwartete ihn auch schon regelrecht.
„Chris“, rief sie, als er hereinorbte, und fiel ihm sofort um den Hals. „Ich hatte schon Angst, du lässt dich nie mehr blicken. Es tut mir so leid, was ich gesagt habe.“
„So schnell geb ich nicht auf.“ Er stiess sie etwas von sich und sah sie ernst an. „Hast du das gestern so gemeint? Dass ich ein Loser bin?“
„Natürlich nicht... Ich denke nur, dass du manchmal etwas lockerer sein solltest. Wie gestern zum Beispiel. Was ist so schlimm daran, wenn deine Mutter dich mit deiner Freundin erwischt? Es ist ja nicht so, als wüsste sie nicht, was wir alles miteinander anstellen...“ Dies sagte sie mit einem hintergründigen Lächeln, während sie ihm die Arme um die Hüfte legte.
„Lass uns den dummen Streit vergessen“, gab er nach. „Aber in Zukunft werden wir in meinem Zimmer bleiben.“
„Okay“, stimmte Helen lächelnd zu. Langsam liess sie ihre Finger unter sein Shirt gleiten. Als sie sah, wie Chris' Gesichtsausdruck sanfter wurde, überbrückte sie den letzten Abstand zu ihm und küsste ihn. Er erwiderte es leidenschaftlich, worauf sie ihn zielsicher zu ihrem Bett dirigierte. Doch Chris hatte sein Versprechen noch nicht vergessen. Wieder stiess er sie sanft von sich.
„Sorry, aber daraus wird im Moment nichts... Ich muss Mom im Club helfen, es gab gestern ein riesen Chaos.“
„Aber wir konnten gestern schon nicht“, beschwerte sie sich.
„Heute Abend, versprochen“, sagte er. Er wollte weg, bevor ihn das schlechte Gewissen überkam. Er küsste sie nochmals kurz auf den Mund und verschwand dann in tausend hellblauen Lichtern. Helen liess sich frustriert auf ihr Bett sinken. Manchmal kam es ihr so vor, als wäre Chris alles andere wichtiger als sie. Der Club, seine Familie, seine vier! Schützlinge... Dabei wäre es so einfach, etwas Spass zu haben.
Entschlossen griff sie nach einem kleinen schwarzen Lederbüchlein. Wenn er nicht wollte, dann musste man halt etwas nachhelfen. Sie blätterte eine Weile darin, bis sie einen Zauber fand, den sie so abändern konnte, dass er für ihre Zwecke passte.
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Leo, Wyatt und Piper räumten auf, so gut es ging und kamen auch rasch vorwärts. Noch schneller ging es, als Chris dazu kam. Da sie so in ihre Arbeit vertieft waren, fiel keinem auf, wie Chris kurz von einem rötlichen Schimmer durchzogen wurde, der gleich darauf wieder verschwand.
Als sie soweit alles erledigt hatten, dass Piper den Club wieder aufmachen konnte, setzten sie sich an die Bar und gönnten sich ein Bier. Das heisst, Wyatt und Leo tranken Bier und die anderen beiden unterhielten sich über Bands, die sie ganz dringend brauchten. Irgendwie schien Chris noch engagierter zu sein als sonst. Er schwärmte seit zehn Minuten von einer Band, von der Wyatt noch nie etwas gehört hatte. Und Leo auch nicht, er war in seinem Geschmack irgendwann zwischen seinem Tod und den 60ern stehengeblieben.
„Die Cooby Doos (blöder Name, ich weiss!) sind in der Stadt. Wenn wir die kriegen könnten! Wir können sie ja heute Abend mal auschecken“, schlug Chris begeistert vor.
„Ich komme nicht mit, ich bin zu alt und zu müde“, seufzte Piper. „Aber ich bin sicher, Wyatt wird dich begleiten.“
„Muss das sein?“, wehrte dieser sofort ab.
„Das ist wahrscheinlich die geilste Band des Jahrhunderts! Die können wir auf keinen Fall verpassen! Komm schon! Wann hattest du das letzte Mal Spass?“, versuchte Chris sofort, ihn zu überreden.
„Das ist nicht, was ich unter Spass verstehe“, wehrte sich Wyatt immer noch.
„Chris hat Recht, Wyatt. Du hast neben der Magie kein Leben. Geh mit ihm“, mischte sich jetzt zur Überraschung aller auch noch Leo ein. Da er seine ganze Familie gegen sich hatte, blieb Wyatt nichts anderes übrig, als nachzugeben.
Kaum waren sie zu Hause, machten sich die beiden Jungs ausgehfertig. Chris schmiss sich in eine zerrissene schwarze Jeans mit einem engen schwarzen T-Shirt, stylte seine Haare mit Gel und schlüpfte in ein neues Paar Schuhe.
Wyatt beliess es bei einer blauen Jeans, normalem Shirt und seiner üblichen Strubbelfrisur. Er wollte schliesslich niemanden aufreissen, sondern die Qualität einer Band beurteilen, von der er noch nie gehört hatte. Chris war ziemlich unzufrieden mit seinem Auftritt und wollte ihn davon überzeugen, dass er sich umziehen müsse. Wyatt reagierte trotzig und weigerte sich. Fast hätte es Streit gegeben, wenn Leo nicht ein weises Machtwort gesprochen hätte.
„Chris, lass deinen Bruder doch gehen wie er möchte. Sei froh, dass er mit dir geht. Und Wyatt, versuch wenigstens, etwas Spass zu haben.“ Dabei legte er sein bestes väterliches Gesicht auf.
„Ja, Dad“, kam es brav von seinen beiden Söhnen, obwohl sie synchron die Augen verdrehten. Darauf beamten sie sich zusammen weg.
Einen Wimpernschlag später standen sie schon in dem Club, in dem die Band spielte. Das Gute an der Beamerei war, dass man so die lange Schlange umgehen konnte – obwohl das genau betrachtet unter persönlichen Vorteil fiel.
Wyatt setzte sich an die Bar und bestellte zwei Bier. Chris stellte sich neben ihn und wippte im Takt der Musik.
„Ist die Band nicht einfach der Hammer?“, schrie er seinen Bruder ins Ohr. Wyatt nickte nur aus Mangel an einer Antwort. Stattdessen sah er sich etwas um und ihm fiel auf, dass fast nur Männer hier waren. Und dass einige von ihnen knutschten. Er wollte Chris schon den Hals umdrehen, als er bemerkte, dass dieser verschwunden war.
Erst bei genauerem Hinsehen erkannte Wyatt ihn auf der Tanzfläche. Obwohl erkennen wohl das falsche Wort wäre. Denn das dort war auf keinen Fall sein Bruder! Chris ging gerne aus, doch so hatte er ihn noch nie tanzen sehen. Er bewegte sich sexy im Rhythmus der Musik und liess sich völlig gehen. Erstaunt, verwirrt, aber auch fasziniert beobachtete Wyatt ihn.
Und ihm entging nicht, dass er keineswegs der einzige war, der das tat. Chris zog eine Menge Aufmerksamkeit auf sich. Und nach nur einem Song wurde er auch schon von einem solariumgebräunten Muskelprotz angetanzt. Doch wenn Wyatt gedacht hatte, dass Chris sich wehren würde oder wenigstens zur Vernunft kommen, so wurde er jetzt eines Besseren belehrt. Chris ging darauf ein!
Nach weiteren drei Minuten hatte der fremde Typ seine Hände auf Chris' Po und Wyatt beschloss, dass er das nicht länger mitansehen konnte. Zielstrebig ging er auf die beiden zu und zog Chris etwas von dem Typen weg.
„Chris! Hast du den Verstand verloren?“, schimpfte er.
„Ist doch wohl seine Sache, mit wem er tanzt, oder?“, plusterte sich der Typ auf. Wyatt war froh, dass er mit seinen 1.90 recht gross war, denn so konnte der andere ihn nicht gross beeindrucken, da er ihn immer noch überragte.
„Ist es nicht. Er ist vergeben“, schoss Wyatt zurück. Sofort veränderte sich der Gesichtsausdruck seines Gegenübers.
„Warum sagst du das denn nicht gleich? Ich lass euch zwei Hübschen dann mal alleine.“ Mit einem zweideutigen Zwinkern drehte er sich weg und tanzte einen anderen Typen an. Wyatt verdrehte genervt die Augen. Jetzt wurde er auch noch für den Liebhaber seines Bruders gehalten.
„Was sollte das? Ich bin doch keine neun mehr“, schimpfte Chris neben ihm.
„Hast du vergessen, weswegen wir hier sind? Die Band... Unser Club...“
„Gibt es eine bessere Methode, die Band zu testen, als zu tanzen?“
„Ich glaube, du hast Band geprüft und für gut befunden. Also lass uns gehen. Ausserdem bist du mir Helen zusammen – einer Frau!“ Ungeduldig schob Wyatt Chris zum Ausgang. Dieser wehrte sich nicht mehr, sein Abend war sowieso verdorben, wenn sein Bruder ihn so blamierte.
Sie benutzten – unerlaubt – den Hinterausgang, um schneller auf die Strasse zu kommen. Kaum an der frischen Luft, fielen ihre Blicke auf einen jungen Mann, der dort am Boden lag. Obwohl beide noch etwas sauer auf den anderen waren, sprangen sofort zu ihm. Sie waren halt doch halbe Wächter des Lichts. Sie beugten sich zu dem Mann hinunter und Chris suchte einen Puls.
Noch bevor Wyatt die Gestalt hinter sich hätte bemerken können, schlug ihn eine Hieb nieder. Ein Dämon hatte sich an ihn herangeschlichen.
Chris stand dem Dämon jetzt alleine gegenüber. Um dessen Hand zuckten Blitze und er wollte diese gerade auf Chris loslassen, als dieser sich wegbeamte. Doch er orbte nicht weit, er materialisierte sich direkt hinter dem Dämon und vernichtete ihn mit dem Trank, den Wyatt ihm gegeben hatte. Schreiend ging der Dämon in Flammen auf.
Wyatt erholte sich langsam wieder und griff sich stöhnend ins Genick.
„Warum gehen die immer zuerst auf mich los?“, jammerte er.
„Weil sie langsam wissen, dass man sich mit dir nicht anlegt. Sei froh, dass ich dir gerade den Arsch gerettet habe. Obwohl du es nicht verdient hättest.“
„Ach, sei still“, schimpfte Wyatt halbherzig zurück. Wieder kümmerten sie sich um den Mann am Boden, der einfach nicht zu sich kommen wollte.
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Während Wyatt und Chris im Club „feierten“, amüsierten sich Coop und Prue auf einer Hochzeit. Coop schien sich jedoch viel mehr zu amüsieren als Prue. Er liebte Hochzeiten über alles, da störte es ihn nicht so sehr, dass er das Brautpaar – und alle anderen Gäste – nicht kannte.
Prue war dieses In-fremde-Hochzeiten-eindringen schon immer etwas peinlich gewesen. Heute war es aber noch einen Tick schlimmer, denn ihr Schwarm war ebenfalls unter den Gästen. Und sie glaubte, ständig seine Blicke auf sich zu spüren. Selbstverständlich sah er immer woanders hin, wenn sie ihn mal anblickte.
Nach einer schieren Ewigkeit, in der sie nur missgelaunt an einem Tisch sass und die Blumendekoration zerpflückte, zerrte Coop sie mehr oder weniger auf die Tanzfläche und tatsächlich half ihr das Tanzen, sich etwas abzulenken. Lange konnte sie mit Coops Temperament jedoch nicht mithalten und sie wünschte sich, dass ihre Mutter mitgekommen wäre. Doch die musste daheim die Bogen des Speed-datings auswerten. Was Prue wieder unangenehm daran erinnerte, dass sie ihren gar nicht abgegeben hatte.
Irgendwann weigerte sie sich, weiter zu tanzen und Coop suchte sich eine andere Partnerin. Durch sein Talent und seine fröhliche Art war er der Star unter den Damen – vor allem den älteren. Prue nutzte diese Atempause, um frische Luft zu schöpfen.
Draussen sah sie ihren Schwarm. Sie konnte sich an seinen Bewegungen gar nicht satt sehen... Er war geschmeidig wie eine Katze, zugleich kraftvoll und sanft. Dazu seine strohblonden Haare. Prue folgte ihm fast automatisch. Ihre Beine – und ihr Herz, davon war sie überzeugt – trugen sie von selber zu ihm.
Er verzog sich in den letzten Winkel des Gartens und sie lief ihm immer noch hinterher, obwohl sie ihr Verhalten selber dämlich fand. Welche Frau, die etwas auf sich hielt, lief einem Kerl hinterher?
Schliesslich erreichte er eine Ecke, die sehr schlecht zugänglich war. Er lockerte seine Kravatte und wartete. Prue stand hinter ihm, ohne dass er sie sehen konnte und himmelte ihn immer noch an. Plötzlich schimmerte sich drei Dämonen vor ihn und es war, als würde Prue von einem Bann befreit werden. Plötzlich war in ihrem Kopf für mehr Platz als für diesen Kerl.
Der Dämon in der Mitte baute sich bedrohlich vor dem jungen Mann auf und sagte leise etwas zu ihm. Der Unschuldige schien etwas kleiner zu werden, doch er gab sich tapfer und schüttelte den Kopf. Auch noch als um die Hand der anderen beiden Dämonen Blitze entstanden. Noch bevor sie diese auf ihren Schwarm schleudern konnte, reagierte Prue. Sie stiess ihn zur Seite in Sicherheit. Rasch holte sie den Trank aus ihrer Handtasche und warf ihn auf die Elektrokugeldämonen. Diese waren glücklicherweise zu langsam mit ihrer Reaktion und gingen in Flammen auf. Der Dritte Dämon schimmerte sich darauf weg.
Prue atmete auf und half ihrem Traumprinzen auf die Beine. Als sie ihn ansah, fühlte sie nicht mehr die fast bannende Kraft von vorher. Sie sah nur noch, dass er ein wirklich attraktiver Mann war.
„Wir sollten besser weg von hier“, schlug sie leicht verwirrt vor. Gemeinsam gingen sie wortlos zurück zur Festgesellschaft.
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Kurz darauf sassen sie im Auto. Coop fuhr, während der junge Mann neben ihm sass. Prue versuchte im Fond zu telefonieren, doch Wyatt nahm einfach nicht ab.
„So ein Mist!“, schimpfte sie.
„Was war das überhaupt für ein Dämon?“, erkundigte sich Coop.
„D-Dämon?“, fragte der junge Mann unsicher.
„Übernatürliche Wesen, die sehr gefährlich und rücksichtslos sind“, erläuterte Coop. „Wie heisst du nochmal?“
„Eric“, antwortete er. „Und wenn das Dämonen sind, was seid ihr dann? Hexen?“ Er versuchte sich an einem Grinsen, was deutlich misslang.
„Ja“, sagte Prue knapp und wählte wieder Wyatts Nummer.
„Nein, ich bin ein Cupido“, strahlte Coop. Sofort begann er zu erklären, was er so tat und wie wichtig Cupidos waren. Zu seinem Unglück wurde er von Prue unterbrochen, deren Anruf gerade angenommen wurde.
„Wyatt?“, rief sie.
„Ja...“ Er hörte sich selbst in dieser einen Silbe geschafft an.
„Ist etwas passiert?“
„Viel... viel ist passiert... Wir wurden angegriffen, genau wie in deiner Vision. Chris konnte ihn zum Glück vernichten. Aber unser Unschuldiger will einfach nicht aufwachen“, berichtete er. „Ach ja, und Chris ist irgendwie schräg drauf.“
„Tja, so ziemlich dasselbe wie bei mir. Wir treffen uns im Manor.“ Beide legten auf. Die beiden Männer vorne sahen Prue interessiert an.
„Sie wurden auch angegriffen“, berichtete Prue. „Und sieh um Himmels Willen auf die Strasse! Du fährst fast in den Laster rein!“
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