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Geschichte: Fanfiktion
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von Iana
erstellt: 28.01.2009
letztes Update: 18.12.2009
Geschichte, Allgemein / P6
(abgebrochen)
Es war einmal … , so fängt jedes gute Märchen an, welches ein glückliches Ende findet. Das hoffe ich für die Protagonistin im folgenden Stück ebenfalls.
Es war einmal ein wunderhübsches Mädchen. Sie hatte schulterlanges gold-braunes Haar, welches sie immer zu einem Pferdeschwanz zusammen band. Sie saß auf der kleinen Tribüne des Basketballplatzes am Fluss’ von Tree Hill. Traurig ließ sie den Kopf hängen, zog ihre Knie an den Körper und schaukelte sich im Gleichklang mit dem Wind, der allmählich stärker wurde. Eine einzelne Träne kullerte ihr über ihre Wange.
Plötzlich hörte sie ihren Namen und schleunigst wischte sie sich mit ihrem Ärmel ihre Augen trocken. Sie drehte sich um und sah einen stroh-blonden Jungen auf sie zu gehen.
„Hey Lilly, dachte ich’s mir doch, dass du hier bist. Wolltest du mir nicht deine Hefter vorbei bringen?“ Der Junge kam näher und schaute in das traurig wirkende Gesicht von Lilly. „Die erste Woche in der Highschool war wohl nicht so toll, he?“
„Nicht so toll? Das ist noch maßlos untertrieben. Jamie, jeder weiß was damals passiert ist. Wir sollten uns der neuen Klasse vorstellen und bevor ich etwas sagen konnte, hat einer der Jungs schon alles rausgeplaudert, dass ich keinen Dad hab und mein Onkel ein Mörder sei. Jeden Tag wurde mehr spekuliert, wie und warum, und jeden Tag wurden die Geschichten noch spektakulärer und tragischer. Von den Witzen mal abgesehen hat sich niemand getraut mit mir zu sprechen, es wollte ja nicht jeder gleich zu den Freaks der Schule gehören.“
Jamie setzte sich neben seine Freundin, „Es tut mir leid, wenn ich da gewesen wäre, dann …“
„Dann was? Ach komm schon, das hätte auch nichts geändert, ich hätte mich nur nicht so allein gefühlt.“
„Du bist nicht allein, du hast deine Mom, Lucas und mich.“ Er grinste breit. „Jetzt sei nicht so unglücklich. Was kümmert dich, was andere sagen?“
„Du hast leicht Reden, du hast ja auch einen Dad.“, konterte Lilly zerknirscht.
Jamie stand auf, nahm sich den Basketball und dribbelte vor sich her.
„Was macht dich wirklich so traurig daran? Dass alle bescheid wissen? Oder glauben bescheid zu wissen?“
„Nein, ich vermisse meinen Dad!“
„Du kennst ihn doch überhaupt nicht, wie kann man jemanden vermissen, den man nicht kennt?“
„Ach du verstehst das nicht.“, sie schnappte sich den Ball und legte einen glatten Korb hin.
Sie schauten sich einen Moment lang schweigend an, Jamie wusste nicht was er sagen oder tun sollte, er konnte es nicht nachvollziehen, er hatte ja noch seine Eltern.
„Komm, ich such dir den Schulkram raus, den du in der Woche verpasst hast.“, Lilly drehte ihm den Rücken zu und ging in Richtung des Cafés ihrer Mutter.
„Wie war die Woche eigentlich bei Deb?“, fragte sie, um das Thema zu wechseln.
Jamie zuckte mit der Schulter, „Für eine Oma ist sie schon echt cool drauf, aber ein bisschen durchgedreht finde ich ist sie trotzdem, vor allem seit dem sie zu ihrem neuen Lover gezogen ist.“
Lilly grinste, sie mochte Deb, mit ihr wurde es nie langweilig.
„Hast du mit Karen gesprochen?“, fragte Jamie. Lilly schüttelte den Kopf, ich will ihr nicht noch mehr Kummer bereiten.
„Weißt du Lil, manchmal glaube ich, sind wir für 13-Jährige ganz schön erwachsen.“, er legte freundschaftlich einen Arm um die Schulter von Lilly. „Tja, ich darf das, ich bin ja auch viel älter als du.“, grinste sie ihn an. „Gerade Mal ein Tag.“
„Überlegst du dir manchmal, was gewesen wäre, wenn mein Dad nicht gestorben wäre? Oder stellt dir mal vor, was gewesen wäre, wenn es nie ans Tageslicht gekommen wäre, dass Lucas’ Dad ihn ermordet hat, dann hätte ich ihn vielleicht als meinen Dad bezeichnet.“
„An so was darfst du nicht denken.“, Jamie seufzte und balancierte den Basketball auf den Fingern entlang während sie auf dem Weg ins Café waren.
„Manchmal habe ich das Gefühl, wir kämpfen gegen den Rest der Welt.“, meinte Lilly. „Naja, eigentlich nur gegen die Highschool und das noch ganze 4 Jahre.“ Beide stöhnten entnervt auf und betraten das Café.
Es war einmal ein wunderhübsches Mädchen. Sie hatte schulterlanges gold-braunes Haar, welches sie immer zu einem Pferdeschwanz zusammen band. Sie saß auf der kleinen Tribüne des Basketballplatzes am Fluss’ von Tree Hill. Traurig ließ sie den Kopf hängen, zog ihre Knie an den Körper und schaukelte sich im Gleichklang mit dem Wind, der allmählich stärker wurde. Eine einzelne Träne kullerte ihr über ihre Wange.
Plötzlich hörte sie ihren Namen und schleunigst wischte sie sich mit ihrem Ärmel ihre Augen trocken. Sie drehte sich um und sah einen stroh-blonden Jungen auf sie zu gehen.
„Hey Lilly, dachte ich’s mir doch, dass du hier bist. Wolltest du mir nicht deine Hefter vorbei bringen?“ Der Junge kam näher und schaute in das traurig wirkende Gesicht von Lilly. „Die erste Woche in der Highschool war wohl nicht so toll, he?“
„Nicht so toll? Das ist noch maßlos untertrieben. Jamie, jeder weiß was damals passiert ist. Wir sollten uns der neuen Klasse vorstellen und bevor ich etwas sagen konnte, hat einer der Jungs schon alles rausgeplaudert, dass ich keinen Dad hab und mein Onkel ein Mörder sei. Jeden Tag wurde mehr spekuliert, wie und warum, und jeden Tag wurden die Geschichten noch spektakulärer und tragischer. Von den Witzen mal abgesehen hat sich niemand getraut mit mir zu sprechen, es wollte ja nicht jeder gleich zu den Freaks der Schule gehören.“
Jamie setzte sich neben seine Freundin, „Es tut mir leid, wenn ich da gewesen wäre, dann …“
„Dann was? Ach komm schon, das hätte auch nichts geändert, ich hätte mich nur nicht so allein gefühlt.“
„Du bist nicht allein, du hast deine Mom, Lucas und mich.“ Er grinste breit. „Jetzt sei nicht so unglücklich. Was kümmert dich, was andere sagen?“
„Du hast leicht Reden, du hast ja auch einen Dad.“, konterte Lilly zerknirscht.
Jamie stand auf, nahm sich den Basketball und dribbelte vor sich her.
„Was macht dich wirklich so traurig daran? Dass alle bescheid wissen? Oder glauben bescheid zu wissen?“
„Nein, ich vermisse meinen Dad!“
„Du kennst ihn doch überhaupt nicht, wie kann man jemanden vermissen, den man nicht kennt?“
„Ach du verstehst das nicht.“, sie schnappte sich den Ball und legte einen glatten Korb hin.
Sie schauten sich einen Moment lang schweigend an, Jamie wusste nicht was er sagen oder tun sollte, er konnte es nicht nachvollziehen, er hatte ja noch seine Eltern.
„Komm, ich such dir den Schulkram raus, den du in der Woche verpasst hast.“, Lilly drehte ihm den Rücken zu und ging in Richtung des Cafés ihrer Mutter.
„Wie war die Woche eigentlich bei Deb?“, fragte sie, um das Thema zu wechseln.
Jamie zuckte mit der Schulter, „Für eine Oma ist sie schon echt cool drauf, aber ein bisschen durchgedreht finde ich ist sie trotzdem, vor allem seit dem sie zu ihrem neuen Lover gezogen ist.“
Lilly grinste, sie mochte Deb, mit ihr wurde es nie langweilig.
„Hast du mit Karen gesprochen?“, fragte Jamie. Lilly schüttelte den Kopf, ich will ihr nicht noch mehr Kummer bereiten.
„Weißt du Lil, manchmal glaube ich, sind wir für 13-Jährige ganz schön erwachsen.“, er legte freundschaftlich einen Arm um die Schulter von Lilly. „Tja, ich darf das, ich bin ja auch viel älter als du.“, grinste sie ihn an. „Gerade Mal ein Tag.“
„Überlegst du dir manchmal, was gewesen wäre, wenn mein Dad nicht gestorben wäre? Oder stellt dir mal vor, was gewesen wäre, wenn es nie ans Tageslicht gekommen wäre, dass Lucas’ Dad ihn ermordet hat, dann hätte ich ihn vielleicht als meinen Dad bezeichnet.“
„An so was darfst du nicht denken.“, Jamie seufzte und balancierte den Basketball auf den Fingern entlang während sie auf dem Weg ins Café waren.
„Manchmal habe ich das Gefühl, wir kämpfen gegen den Rest der Welt.“, meinte Lilly. „Naja, eigentlich nur gegen die Highschool und das noch ganze 4 Jahre.“ Beide stöhnten entnervt auf und betraten das Café.
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