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Geschichte: Fanfiktion
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von Teffifee
erstellt: 19.01.2009
letztes Update: 12.05.2009
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Träume könne eine in die Irre führen, doch sind sie die Rettung
Hiermit präsentiere ich meinen Zweiten Shonen-ai. Ich bin für jegliche Kritik offen und hoffe sie gefällt euch. Ich entschuldige mich auch schon im Vorraus für die ganzen Rechtschreibfehler.
Der Dank geht an meine Beta-Leserin und liebe 'Ehefrau'.
Also, los gehts
Kapitel 1.: Merkwürdige Träume
Schwarz, nicht als schwarz umfing ihn. Als er auf den Boden sah, konnte er seinen Schatten als helle Erscheinung sehen, doch mehr vermochte er nicht wahr zu nehmen. Er trat vorsichtig einen Schritt nach vorn… Nichts geschah… Noch einen Schritt… wieder nichts. Langsam tastete er sich mit den Füßen nach vorn. Irgendwann- er wusste nicht nach wie langer Zeit- blieb er stehen und sah sich um. Dort, wo er jetzt stand war es noch genauso schwarz wie bei seinem Startpunkt.
Plötzlich, eine Bewegung. Etwas hatte sich bewegt; er war nicht allein. Wieder ein Geräusch, diesmal deutlich lauter als zuvor. Ein leises Rascheln von Stoff, wie bei einem Mantel und leises Gekicher, dann war wieder alles still.
Plötzlich spürte er heißen Atem an seinem rechten Ohr. Er wirbelte herum und blickte in zwei wunderschöne, graue, leuchtende Augen.
„Hallo Gabriel!“
Er fuhr hoch, schweißnass und um Atem ringend saß er auf seinem Lager. Wieder einmal hatte er einen merkwürdigen Traum gehabt. Er fuhr sich mit der Hand über die Augen, wischte die Scheißperle aus seinem Gesicht und stand auf. „Van Helsing?“ Es klopfte an seiner Tür. „Van Helsing!“ Wieder konnte man die quengelnde Stimme vor der Tür hören.
„Ich bin wach, Carl!“ rief Gabriel zur Tür. Er zog sich an, kämmte sein Haar und öffnete die Tür. Davor stand ein kleiner Mann in einer Mönchsrobe. Er war schlank, hatte braunes, dichtes Haar und einen kleinen Schnauzbart. „Was ist los, Carl?“ fragte der größere von beiden. Carl sah mit seinen klugen Augen zu Gabriel auf. „Nun ja, Sie haben geschrieen und da ich das Zimmer neben Ihnen habe, konnte ich es gut hören.“ Gabriel sah Carl mit einem merkwürdigen Ausdruck an, als wolle er sagen ‚Ich habe geschrieen?’. Carl senkte die Stimme etwas und sagte so leise, dass Gabriel sich zu ihm runter beugen musste: „Hatten Sie wieder einen Sie-wissen-schon-was?“ Gabriel nickte und sagte mit ebenfalls gedämpfter Stimme: „Ich brauche eine Pause.“ Carl verstand sofort. „Kommen Sie, wir werden mit dem Kardinal sprechen.“ Gabriel folgte Carl den Gang entlang und dann die Treppe herunter. Als sie die Halle erreichten wurden sie schon erwartet. Jinette, der Kardinal von dem Carl gesprochen hatte, wartete schon auf die beiden. Er trug eine rote Robe und eine rote Kappe auf dem Kopf, die seine schwarzen, mit grauen Strähnen durchzogenen Haare verdeckte. Er verbeugte sich vor Gabriel und nickte Carl zu. Seid Gabriel sich wieder ein bisschen an seine Vergangenheit erinnern konnte und fest stand, dass er der Erzengel Gabriel war, wurde er von allen Mönchen und Kardinälen, selbst vom Papst persönlich geehrt. Jeder verbeugte sich nun vor ihm und behandelte ihn äußerst höflich. Ihm war es egal wie er behandelt wurde, doch Carl hatte er streng verboten sich wie die anderen zu verbeugen.
„Ich habe euch schon erwartet.“ sagte der Kardinal. „Bitte folgt mir!“ Carl und Gabriel warfen sich einen Blick zu, sagten aber nichts, sondern folgten Jinette durch Reihen experimentierender Mönche zu einem Projektor. Mit einem Schnippen von Jinette ging er an und zeigte einen Mann mit blondem, schulterlangem Haar und einem hübschen Gesicht. „Dies ist Lestart. Er ist ein Vampir, aber ein anderer als ihnen bisher begegnet ist.“ erklärte Jinette. „Er ist eine Gefahr, da er wahllos Menschen verwandelt und tötet. Wir wollen, dass Sie und Carl nach Amerika reisen um ihn auszulöschen.“ Gabriel starrte noch immer das Bild von dem gut aussehenden Vampir an und verzog das Gesicht. Nun meldete Carl sich zu Wort: „Nein, wir nehmen nicht an!“ „Was?!“ fragte der Kardinal empört. Carl zuckte die Schultern und deutete mit einem Kopfzucken auf Gabriel, der noch immer eine Grimasse zog. Der Kardinal sah auf, merkte Gabriels Gesichtsausdruck und winkte Carl zu sich heran. „Was ist los mit ihm?“ fragte er besorgt. Carl schüttelte den Kopf, „Das darf ich euch nicht sagen. Er braucht aber auf alle Fälle Urlaub, das schwöre ich beim heiligen Engel Gabri… äh, Michael.“ Der Kardinal sah noch einmal zu Gabriel, dann sah er zurück zu Carl. „Ich gebe euch frei. Eine Woche! Nicht mehr, nicht weniger!“ „Danke.“ Carl verbeugte sich vor Jinette, schnappte sich Gabriels Arm und zerrte ihn von dem Bild weg. Als sie den Gang zu ihren Zimmern entlang gingen entspannte Gabriel sich wieder. „Ok, dann hab ich jetzt Urlaub.“ „Falsch! WIR haben jetzt Urlaub.“ korrigierte Carl ihn. Der Engel sah ihn an. „Wir? Du begleitest mich?“ Carl nickte. „Aber was ist mit Nicora?“ Nicora war Carls Frau. Er hatte sie in Transsilvanien kennen gelernt und sich in sie verliebt. Sie hatten dann geheiratet und sie war mit ihm und Carl zurück nach Italien gegangen. Anfangs hatte Carl mit Jinette Schwierigkeiten bekommen, doch als Carl erklärte, dass er ja nur Ordensbruder sei, hatte der Kardinal ein Auge zugedrückt und erlaubt, dass Nicora hier wohnen konnte. „Ach, das geht schon klar. Sie meint eh, dass ich mir Mal etwas Urlaub gönnen könnte und sie hat gesagt, dass sie auch zu Hause bleibt, wenn ich mit Ihnen einen Männerausflug machen möchte.“ Antwortete Carl.
Sie gingen gemeinsam zurück um zu packen. Gabriel überlegte kurz ob er ein paar Waffen einstecken sollte, doch nachdem Carl gemeint hatte, sie würden in einer Waldhütte leben, in der genug Vorräte wären, hatte er sich anders entschieden und es nicht getan. Carl wartete mit einer art Seesack und seiner Frau vor dem Schloss des Vatikans auf ihn, Jinette stand bei ihnen. Nachdem sie sich verabschiedet hatten, konnten Gabriel und Carl endlich los reiten.
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So, jetzt habe ich das erste Kapitel geschafft und hoffe ihr wart zufrieden.
Wenn ihr was an der ff auszusetzen habt, bitte ich um Reviews
bb
eure Robbi
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