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Geschichte: Fanfiktion
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von Sheela
erstellt: 09.01.2009
letztes Update: 04.03.2011
Geschichte, Thriller / P18
(abgebrochen)
ich habe mich verliebt!
Ja, es ist raus! Ich habe mich in die Welt von Gotham Citiy verliebt. Schon an den alten Teilen noch unter Regie von Tim Burton oder Schumacher konnte ich mich erfreuen. Die Neuauflage von Batman "Batman Beginns" hatte erst leichte Bauchschmerzen in mir hervorgerufen, überzeugte mich dann doch anhand der Schauspielerauswahl und der Umsetzung.
"The Dark Knight", die aktuelle Fortsetzung sprang jedoch den Rahmen der Begeisterung! Selten, dass ich einen Film mehr als zwei Mal anschaue doch "The Dark Knight" hat es wirklich geschafft sich sechs Mal in meinen Kopf einzubrennen! Und nicht allein nur aufgrund des Jokers, der mit Abstand als mein Liebling hervorgeht (die Tragödie einer Fortsetzung dieses Charakters trifft mich jedes Mal aufs Neue wenn ich darüber nachdenke) und somit auch die wichtigste Rolle (tut mir Leid Batman) einnimmt. Selbstverständlich wird auch Gordon vertreten sein und ein weiblicher Hauptchara. Über weitere Teilnehmer lasse ich mich selbst überraschen :)
Ich hoffe euch, meinen Lesern, gefällt die Storyline und das was ich daraus noch bauen werde. Über Reviews, Reaktionen oder E-Mails freue ich mich immer, insbesondere da mir diese Geschichte wirklich sehr am Herzen liegt.
Doch nun will ich euch nicht zulange auf die Folter spannen und beginne mit einer kleinen Einleitung und dem Prolog. Und vielleicht bin ich sogar gewillt schon bald das erste Kapitel online zu stellen, in Hoffnung euch bis dahin beinahe ins Chaos getrieben zu haben ;D
Viel Vergnügen!
Eure Sheela
Disclaimer: Keiner der in dieser Geschichte bekannten vorkommenden Personen sind mein Eigentum. Ich habe sie mir lediglich "ausgeliehen" und verdiene somit auch kein Geld mit dieser Geschichte.
//The chaos of the psyche//
(Das Chaos der Psyche)
(Das Chaos der Psyche)
„Das selbsternannte Chaos?“
„Mhmm ...“
„Das ist unnormal so etwas von sich zu behaupten.“
„...“
„Was?“
„... erklärte das 'Chaos der Psyche' dem personifizierten Chaos … und war selbst gefangen.“
„...“
„Mhmm ...“
„Das ist unnormal so etwas von sich zu behaupten.“
„...“
„Was?“
„... erklärte das 'Chaos der Psyche' dem personifizierten Chaos … und war selbst gefangen.“
„...“
Prolog
Ein Schuss hallte durch die Nacht.
Während sein Körper sich aufbäumte, verließ ein heulender Schrei meine trockene Kehle. Der Wind riss meine Haare mit sich, gewann durch Geschwindigkeit an Kraft und zerschnitt mir dabei mit seinen eisigen Flügeln das Gesicht. Doch ich spürte nichts. Ich sah nur, wie der Körper begann, sich unnatürlich zu verrenken.
Die katzenähnliche Bewegung forderte das Schicksal ein weiteres Mal heraus, wodurch ein zweiter Schuss folgte.
„NEIN!“ Ich streckte hilfesuchend die freie Hand nach ihm aus. Die andere umklammerte noch immer mit festem Griff die Waffe. Die Haut spannte sich über die Fingerknöchel und wurde von weißer Farbe ersetzt, die sich jetzt anstelle des natürlichen Hauttons in den Vordergrund drängte. Doch so sehr ich mich auch bemühte, die sinnlos ausgestreckte Hand erreichte ihn nicht. Die Hand eines Henkers war zum Urteilen verpflichtet, nicht geeignet, Leben zu beschützen.
Noch immer hielt er das dunkle Geschoss in seinen Händen. Nun bereit, es zu benutzen? Ich wusste es nicht. Doch ich konnte keine Gefahr eingehen. Und ich konnte nicht mehr zurück, denn ich war bereits zu weit gegangen.
Ein dritter Schuss.
Der letzte wie ich hoffte.
Bitte, lass es das gewesen sein.
Gebete waren noch nie meine Stärke, und bisher regelmäßig ignoriert worden. Ich versuchte von meinen zerschlagenen Knien aufzustehen. Doch meine Beine fühlten sich wie zähes Gummi an, wollten mir nicht gehorchen und widersetzten sich den wichtigen Anweisungen, die ich ihnen gab. Mit dem letzten Bruchteil eines Willens, den ich noch aufbringen konnte, stemmte ich mich vom Boden ab, stolperte ein paar Schritte, nur, um gleich wieder auf den nassen Asphalt zu prallen, der mich hämisch begrüßte. Dort ist dein Platz, wollte er mir damit sagen.
„NEEIHHEIIN!“ Die Tränen, die über meine blutverschmierte Kehle liefen, verursachten ein unerträgliches Brennen in der Wunde, ebenso in den Augen und verschleierten meinen Blick. Gemessen mit einem Feuer, welches von mir Besitz ergriffen hatte und gierig durch meinen Körper züngelte, mit der Absicht alles zu verbrennen, was sich ihm in den Weg stellte.
Obwohl meine Kräfte dem Ende nahe waren, und eigentlich schon längst aufgebraucht waren, bemühte ich mich erneut auf die Beine zu kommen, stolperte mit meinen wackeligen Beinen einige Schritte und warf mich auf den Körper, der zwischenzeitlich auf dem Boden angelangt war; ebenso durchnässt von dem peitschenden Regen, wie mein eigener. Die Kleidung, die ich am Körper trug, klebte wie zähes Gummi an mir, meine Haare nahmen die Farbe rabenähnlichen Federkleides an und die Feuchtigkeit, verursacht durch den Regen, schickte Wellen der Kälte durch meine Adern. Das ständige und unaufhörliche Zittern bemerkte ich schon bereits nicht mehr.
„Oh Gott … OH GOTT!“ Bitterlich, und ohne, dass ich sie aufhalten konnte, begannen die Tränen unaufhaltsam zu fließen. Mit Entsetzen beobachtete ich die rote Farbe, die langsam die Kleidung durchtränkte, den Asphalt verfärbte und sich wie ein Gemälde präsentierte, bestehend aus dem blutigen Tod, zu dessen Künstler ich unfreiwillig geworden war.
„HILFT MIR DENN KEINER?“ Ich schrie in die kleine Menge, deren Blicke kalt auf meinem Körper ruhten, drehte mich nach allen um, die im Kreis versammelt das Spektakel betrachteten. Sie hielten mich für verrückt. Das musste es sein. Sie dachten, die Zeit in Arkham hatte mich nun völlig ruiniert. Natürlich. Und ich konnte es ihnen nicht einmal verdenken. Wann war ich zu dem geworden, was ich hier darstellte? Zu einem Geschöpf, welches über Tod und Leben entschied?
„Bitte, so helft mir doch ...“, flüsterte ich und konnte dabei nicht feststellen, ob ich Hilfe für mich erbat oder für den Mann, in dessen Stoff ich meine Fingernägel krallte, dass es schon schmerzte. Ich starrte sogar in die Dunkelheit, die nur erahnen ließ, dass dort eine schemenhafte Gestalt Schutz in den Hüllen der Nacht suchte. Doch auch dort regte sich nichts.
„Bitte … Er wird sterben ...“ Ich schluchze jetzt. Und niemand, wirklich niemand rührte auch nur einen Finger, um den Mann, der am Boden lag, vor dem Tod zu bewahren; den Tod, welchen ich herausgefordert hatte.
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