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Geschichte: Fanfiktion
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von Tokio-Hotel-Child
erstellt: 01.01.2009
letztes Update: 04.04.2010
Geschichte, Drama / P18 Slash
(abgebrochen)
Header:
Titel:
Tausendschön...
~*~
Autor:
Tokio-Hotel-Child
~*~
Beta:
-keinen-
~*~
Rating:
P18- Slash (als ob sich wer dran halten würde...)
~*~
Hauptpersonen:
Bill und Tom
~*~
Nebencharaktere:
so einige, die Wichtigsten dürften Daniel und Manuel sein...
~*~
Pairing:
Bill* Tom (wenn man von Pairing sprechen kann)
~*~
Sicht:
steht über jedem Kapitel...
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Chapter:
-offen-
~*~
Widmung:
Miriam und Natalie
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Genre:
Drama/ Romanze
~*~
Warnungen:
Slash, Lemon, Shonen-ai
~*~
Wichtig:
Bill und Tom sind in dieser Geschichte nicht verwandt, also kein Twincest...
~*~
Posting:
Och... das kommt ganz darauf an^^
~*~
Disclaimer:
Mir gehören weder Bill noch Tom und und ich habe (leider) keinerlei Ansprüche auf deren Personen, ebenso wenig wie auf eventuelle Songtexte und Orte, alles frei erfunden, ich verdiene kein Geld damit und ich bin mir sehr sicher, dass weder Bill noch Tom schwul sind! Denn es wäre meiner Meinung nach auch viel zu schade! -Jungs? Ihr seid endgeil ;-)
~*~
Claimer:
Die Handlung entspringt meiner (total kranken) Phantasie und Nebencharaktere sind frei erfunden, also meins *hrhrhr*
~*~
Summary:
Tom ist verwöhnt und kann alles haben was er will. Dann soll er auf ein Internat gehen. Eigentlich ist das auch gar kein Problem für den schlagfertigen Dreadhead. Für ihn ist es eine Leichtigkeit sich einzuleben und neue Freunde zu finden. Sogar richtig wohl fühlt er sich, doch dann muss er die Erfahrung der ersten Liebe machen... Tom kann alles und jede/n haben -wirklich? Unsterblich verliebt ist er schließlich in Bill, doch der zeigt nicht die kleinste Zuneigung. Nicht einmal dann, als Tom ihm alles gesteht und nicht mehr ohne ihn leben kann... Eine Geschichte über die Liebe, die Abhängigkeit und die Besessenheit zweier Menschen voneinander.
~*~
~*~ Tausendschön ~*~
Prolog:
Einen Karton nach dem Anderen begann der dunkelblonde Junge mit breitem Tesaband zuzukleben und schob sie in eine Ecke seines großen Zimmers.
In großen Blockbuchstaben schrieb er auf jeden Karton den Inhalt.
‚BÜCHER‘ stand auf einem und ‚KLAMOTTEN‘ auf drei anderen. ‚LAPTOP, LADEKABEL UND ZUBEHÖR‘ schrieb er soeben auf einen vierten Karton. Und‚ DVDS UND PC-SPIELE‘, ‚SCHUHE‘, ‚KAPPEN UND UNTERWÄSCHE‘ und so ging es weiter.
Als er sich daran machte alle Kartons in den Flur zu tragen musste er aufpassen, dass er nicht über seine weiten Baggys stolperte.
Tom machte sich fertig für seinen Start ins Internatleben. Noch waren Sommerferien, doch die waren nächste Woche auch vorüber und deshalb blieben ihm bloß noch wenige Tage.
Er blickte sich in seinem Zimmer um und stellte zufrieden fest, dass es fast leer war.
Sein Kleiderschrank stand offen, war jedoch inhaltslos und sein Schreibtisch glich einer dürren Wüste. Auch seine Bücherregale waren restlos kahl, sowie seine Wände, jedes Poster hatte er höchstpersönlich abgehangen.
Das Einzige was noch fehlte waren die Dinge, die in seine Kulturtasche kommen würden und die Klamotten die er trug, sowie ein paar Boxershorts.
Alles in allem hatte er seine Sachen gut verstaut, fand er.
Tom gönnte sich eine kleine Pause und band seine verfilzten Dreadlocks zu einem Pferdeschwanz zusammen, dann setzte er sich auf sein Bett und zupfte sein XXL-Shirt zurecht.
Wenn er sich nicht gewaltig irrte, dann war heute Freitag und er würde Sonntagabend ins Internat gebracht...
Zweifel, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte, hatte Tom nicht.
Vor einigen Wochen waren seine Eltern auf ihn zu gekommen und hatten ihn gefragt, wie er es denn finden würde auf ein Internat zu gehen.
Spontan hatte er zugestimmt, ohne lange darüber nachzudenken.
Was würde sich denn für ihn schon ändern?
Seine Eltern waren beruflich sowieso viel unterwegs und Tom hatte keine feste Freundin, die ihn hier vielleicht gehalten hätte.
Sein Vater, ein verdammt reicher Ingenieur wollte für eine Weile ins Ausland und seine Frau sollte ihn begleiten, als freie Schriftstellerin konnte sie überall arbeiten und Tom hätte sie entweder begleiten müssen, oder konnte ins Internat gehen.
Das Internat war seine erste Wahl gewesen.
Ein Kumpel von ihm, der Sohn eines Studienkollegen seines Vaters, ging ebenfalls auf das teure Internat nach München und hatte ihm keine besonders negativen Berichte erstattet und es wäre sicher lustig und eine wichtige Erfahrung in seinem Leben.
„Oh mann...“, stöhnte er und ließ sich auf den Rücken ins Kissen fallen.
War er eigentlich schon immer so wahnsinnig vernünftig?
Doch im Stillen kannte Tom die Antwort sehr gut, er war alles andere als Vernünftig, er war draufgängerisch, verwöhnt und desöfteren aufbrausend. Außerdem schaffte er es nicht mit seinen Weibergeschichten verantwortungsvoll umzugehen. Doch vor einem Leben in einem Internat hatte er dennoch keine Scheu.
Sein Vater hatte seine guten Kontakte spielen lassen, er kannte auch den Direktor des Internates persönlich und hatte es für seinen Sohn so arrangiert, dass er mit Daniel, dem besagten Kumpel, in ein Zimmer kam, so hatte er sofort Anschluss, obwohl Tom nicht der Typ war, der Angst haben brauchte allein auf dem Schulhof zu stehen.
Er war ein Aufreißer, ein Macho, einer von den Coolen, die es im Leben einfacher hatten...
„Tom!“, rief ihn seine Mutter und er erhob sich schnaubend. Langsam und lässig lief er die breite Treppe hinunter in das einladende Wohnzimmer und sah seine Mutter gelangweilt an.
„Hast du gepackt?“, fragte sie.
„Natürlich!“, schnarrte er. „Deshalb rufst du mich nach unten?“
„Ja und weil ich dich fragen wollte, wann genau dein Vater dich übermorgen fahren soll.“
„Kann ich nicht mit dem Zug fahren? Oder nach München fliegen?“, wollte Tom wissen. Es war keine rosige Aussicht für ihn mit seinem Vater in einem Auto eingesperrt zu sein, zumindest nicht solange die Fahrt von Hamburg nach München dauern würde.
„Willst du all deine Kartons tragen, mein Junge? Sei doch nicht blöd, natürlich muss dein Vater dich fahren!“
Tom zuckte abfällig mit seinen Schultern und musterte seine Mutter unbeeindruckt. „Dann frag‘ ihn doch wann er Lust hat mich zu fahren! Ich richte mich dann nach ihm.“
„Wie großzügig von dir“, spöttelte seine Mutter und lächelte.
„Nicht wahr!“, grinste Tom und drehte sich auf dem Absatz um, um zurück in sein Zimmer zu marschieren.
Gerade als er es betrat vibrierte das Handy in seiner Hosentasche. Er fischte es umständlich heraus und las die SMS, die er erhalten hatte.
Maja wollte sich mit ihm treffen, bevor, er am Sonntag verschwand.
Maja...
An sie hatte Tom gar nicht mehr gedacht...
Das war aber auch nicht weiter verwunderlich, schließlich war Maja nur eine von vielen und mit Sabrina wollte er sich noch morgen treffen.
Lässig tippte er eine Antwort und schickte sie los, dann kramte er in seinen wenigen Habseligkeiten die noch nicht verpackt waren herum und fand noch ein unbenutztes Kondom, vorsorglich packte er es ein, falls Maja ihre wieder einmal vergessen hatte...
*Prolog Ende*
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