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Geschichte: Fanfiktion
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von dracosprincess
erstellt: 31.12.2008
letztes Update: 09.07.2011
Geschichte, Humor / P16 Slash
(abgebrochen)
Hey! Da wären wir also wieder...leider später als gedacht. Ich muss die Uploads im Moment leider von meinem Computer und der Internetverbindung abhängig machen, das will alles einfach nicht funktionieren- Mr. Compi hat leider so seine Launen. Als kleines Sorry-ich weiß, eigentlich war etwas anderes angedacht und versprochen, aber das hab ich einfach noch nicht fertig übersetzt, :-( - lade ich direkt nach diesem dritten, das vierte Kapitel von 'He's a WHAT?' hoch.......ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen.
Vielen Dank an alle Review-Schreiber! Ich beantworte eure Kommis ja immer schon per Mail, aber ich finde, ihr habt euch den Ehrenplatz vor diesem Kapitel verdient! Ein riesiges DANKE an:
mizu (die allerallerallererste- ~knutsch~), Gin die Katze, Malfoygirl, Drachen-Fan, teufelchen-netty, --buechermaus--, AbyssinianCat, Aleza (, die das 10. Kommi geschrieben hat...weil das aber nur passiert ist, weil sie was überlesen hat...ein Danke auch an->) Drachentochter (, der der Platz des 10. Kommis eigentlich gehört und die die Torte hoffentlich mit Aleza teilt) und Sandfrauchen !!
-wenn ich jemand vergessen hab oder jemand keine mail bekommen hat, laut schreien.....
@ mizu (und alle anderen auch): ich hab vor ungefähr 1 1/2 wochen ana-chan wegen dieser warum-weiß-harry-nichts-von-drays-vampir-dasein-sache angemailt, wie ich es dir versprochen hatte, aber bis jetzt hab ich noch keine antwort bekommen. ich könnte mir vorstellen, dass ana einfach im prüfungsstress ist....oder sowas in der art.....es heißt also warten.
xXx
Sooo....bevor es jetzt weitergeht noch kurz eine kleine, aber wichtige sache:
disclaimer (für alles andere schreibt mich an oder schaut bei chap 1 nach): mir gehört garnichts, genau wie ana-chan. orte, charaktere etc entstammen j.k.r.'s feder. wir verdienen hiermit kein geld.
jetzt, endlich:
Viel Spaß bei Chapter 3! *weghüpf*
oOo
He's a WHAT?
-Warum kann er kein Veela sein?-
Chapter 3
„Haaaaaaaa“, seufzte Harry. Heute war wirklich einer jener Tage gewesen, die man unter ‚Scheiße‘ abstempelte.
Zuerst die verräterische Attacke im Morgengrauen durch niemand anderen als seinen besten Freund; der verrückte Sprint um rechtzeitig zu Zaubertränke zu kommen; die schreckliche Zeit mit Malfoy; dann sein reizender Kurzaufenthalt auf der Krankenstation, den er Malfoy verdankte…uh, besser nicht an diese ultimative Schande denken.
Dann hatte er sich auf den Weg zu Zauberkunst gemacht, wo er wieder einmal mit dem Lieblingshobby der Hogwartsschüler konfrontiert worden war: Harry-Anstarren 2: die Rückkehr.
Er war seit seinem ersten Jahr hier daran gewöhnt-oder an irgendeine Abwandlung davon; nach allem, was passiert war, war er immer noch der Junge-der-lebt, gerettet mit der Narbe und allem. Seht das wandelnde Wunder! Erfreut euch daran!
Sein zweites Jahr war ebenso glorreich gewesen; er hatte brillanterweise den ‚Potenzieller Erbe Slytherins-Contest‘ gewonnen. Er war in seinen schwarzen Roben immer in den schlechtesten Momenten im Korridor aufgetaucht- Darth Vader wäre soo stolz auf ihn gewesen. Er hatte mit Schlangen gesprochen- ein Fakt der sofort vergessen worden war, als man herausgefunden hatte, dass er der einzige war, dem es auch nur annähernd möglich war, Voldie in den Arsch zu treten. Pfff, Leute.
Im dritten Jahr dann; er war das Ziel eines verrückten Mörders gewesen. Armes Harrylein. Sagen wir ihm einfach nicht, dass es sich bei vermeintlichem Mörder, den er beinahe um die Ecke gebracht hätte, um seinen eigenen, unschuldigen Paten handelt. Yaaay. Dafür sollte er dem alten Schwachkopf unbedingt noch danken. Em. Und für alles andere auch.
Viertes bis sechstes Jahr: ‚Show must go on‘. Er war hintereinander Blutspender, Mörder, Lügner und Die-letzte-Hoffnung-für-die–Rettung-der-magischen-Welt gewesen und letztendlich war das eine sehr interessante Karriere. Wenn nicht etwas ungewollt. Zu guter Letzt konnte man wirklich sagen, dass er einen beachtlichen Lebenslauf vorzeigen konnte.
Und nun war er hier. Und wurde schon wieder von allen angestarrt, weil er in den Armen eines bestimmten Eisprinzen ohnmächtig geworden war.
Das war zumindest die Version der weiblichen Hufflepuffs.
Die Ravenclaws waren davon überzeugt, dass es ein hinterlistiger Versuch gewesen war, den Malfoy dazu zu bringen, die Geheimnisse der Slytherins auszuplaudern.
Die Slytherins waren derselben Meinung ( bis auf die Tatsache, dass sie dachten, dass die Ohnmacht nur ein Ablenkungsmanöver war, um Malfoy von den anderen zu separieren und ihn dann zu quälen, bis er ihre Geheimnisse verraten würde).
Die Gryffindors waren nur um Harrys Gesundheit besorgt und vermuteten, dass das zu Malfoys neuen Plänen gehörte, Harry bloßzustellen.
Ums kurz zu machen:
In der Doppelstunde Zauberkunst von den Ravenclaws bewundert-;
Während Kräuterkunde von den Hufflepuffs angegafft-;
Von den Slytherins in den Korridoren wütend angestarrt-;
Und von den Gryffindors den ganzen Nachmittag und während des Essens schamlos angeglotzt zu werden, war etwas Nerven aufreibend.
Harry hatte ziemlich schnell alles Essbare, was auch nur auf dem Tisch zu finden war, hinunter geschlungen, weil er keinen weiteren Aufenthalt im Krankenflügel wollte. UND weil er nicht wollte, dass IRGENDJEMAND ihn im Trag-mich-über-die-Schwelle-Stil IRGENDWOHIN trug.
Er hatte sich entschuldigt und war dann so schnell wie möglich zum Gryffindor-Turm gegangen. Sein Himmelbett hatte so einladend ausgesehen, dass er sich schnell die Zähne geputzt, die Klamotten ausgezogen (sie lagen immer noch dort, wo er sie ausgezogen hatte- was die Entscheidung, was er anziehen würde, sollte er mal wieder zu spät sein, erheblich erleichtern würde), die Vorhänge zugezogen und sich unter die dicken und wunderbar weichen Decken gelegt hatte.
Harry war ziemlich schnell eingeschlafen und hatte den besorgten und etwas misstrauischen Blick von Ron nicht mehr bemerkt, den der ihm zugeworfen hatte, als er vom Essen gekommen war.
Er träumte wieder von diesem silbernen Umriss. Der wurde immer deutlicher und schärfer und blieb zur gleichen Zeit dieses sanft leuchtende Licht, von dem er zuerst geträumt hatte.
Der Gryffindor hatte bemerkt, dass er, wenn er sich sehr konzentrierte, die magische Aura von Personen wahrnehmen konnte. Jede hatte unterschiedliche Farben und Texturen, die sich zu einer einzigartigen Aura verwoben. Manchmal hatte sie Ähnlichkeit mit einem Heiligenschein, manchmal sah sie aus wie Flammen; manche erschienen wie ein buntes Tuch, dass die Besitzer umwaberte. Oftmals sahen die Leute dann aus wie riesige laufende Blasen.
Wie auch immer, das silbrige Licht hatte sich etwas verändert. Es sah nicht mehr so aus wie das, das Harry vor Kurzem gesehen hatte. Am Anfang des zweiten Traumes war es ihm möglich gewesen zu fühlen, dass es nicht bloß eine Aura war. Auras waren nur die ‚äußere Form‘ der Magie von etwas oder jemandem. Der magische Kern selbst war unsichtbar für menschliche Augen. Bis auf die von Harry, wie es aussah. Noch ein Merkmal für die ‚Schaut-mich-an-ich-bin-ein-Freak‘-Serie. Oh Freude!
Die silberne Magie reagierte wie eine Art lebendige, flüssige Kraft; Harry wusste, dass sie entweder ruhig und sanftmütig oder sehr gefährlich sein konnte. Woher er das wusste, konnte er nicht sagen.
Plötzlich hatte das Licht die Form einer Schlange angenommen, die direkt auf Harry zugeglitten war. Und komischerweise hatte er sich alles in allem nicht bedroht gefühlt. Im Gegenteil- es hatte ihn an etwas erinnert…oder eher an jemanden. Er wusste, dass er gerade dabei war, sich zu erinnern, als ihm etwas gesagt hatte, dass er aufwachen sollte. Und es hatte sich beunruhigenderweise so angehört wie die Worte, die diesem Typ in Matrix gesagt worden waren. Nur, dass sein Name nicht Neo war….Wie auch immer.
Alles, an was er sich erinnern konnte, war, dass er dieses Flüstern in seinem Kopf gehört hatte, dann waren seine Augen aufgegangen. Was zur Hölle?, hatte er genervt gedacht. Wenn jetzt sogar schon seine Träume von einem eingebildetem Etwas durcheinander gebracht wurden, würde er sicherlich bald einen von den Traumlos-Schlaftränken nehmen müssen- die, die nach verrotteten Ratten schmeckten.
Harry hatte alles versucht um wieder einzuschlafen: Hippogreife zählen; aufzählen aller Schnarcher von Ron…er hatte sogar die ultimative Waffe versucht: sich die Stimme von Binns in Zaubereigeschichte vorzustellen. Keine Chance.
Er war gerade dabei gewesen, die Stimme in seinem Kopf zum wievielten Male abzuspielen, als ihm die Idee gekommen war, dass ein bisschen Fliegen ihm vielleicht helfen könnte, Entspannung und schließlich auch Schlaf zu finden.
Das erklärte auch, warum er im Moment auf seinem Besen saß und alle möglichen Kunststücke und Tricks flog.
Er wusste nicht warum, aber in der Nachtluft fühlte er sich freier als sonst. Es fühlte sich an, als wäre alles was ihn bedrückte für einige Minuten weggeweht worden. Keine Ahnung, wie oft er schon geflogen war, aber es fühlte sich immer wieder an, wie das erste Mal.
Er war kurzzeitig Kapitän des Quidditchteams gewesen, hatte dann aber Ron den Posten des Strategen überlassen. Sicher, er liebte Quidditch, aber die ganze Organisation und das Ausdenken neuer Strategien war nicht unbedingt das, was er unter diesem Sport verstand. Nein, der wirkliche Thrill war für ihn der Wettkampf. Das Wissen, dass es nur an seinem Können und an nichts Anderem lag, ob sie gewannen oder verloren.
Und, um das Ganze zu komplettieren: das Gefühl, dem anderen Sucher den Schnatz unter der Nase wegzuschnappen, war einfach immens befriedigend. Nehmen wir zum Beispiel Malfoy. Es gab absolut nichts, wobei seine Augen so leuchteten, wie wenn er ein spannendes Spiel beobachtete. Das war ihr Spiel; die jubelnde Menge und die anderen Spieler existierten nicht mehr. Nur Harry, Draco und irgendwo zwischen ihnen der Goldene Schnatz.
Ansonsten benahm sich der Eisprinz von Slytherin leider sehr kalt. Er sprach sogar mit dieser Kälte und er verlor niemals, niemals, seine Beherrschung. Harry fand es wirklich aufwühlend, dass er der Einzige war, der Malfoy von dieser zurückhaltenden und mit Bedacht handelnden Person in diese Leidenschaftliche verwandeln konnte. Warum war Malfoy nur so ein kaltherziger Bastard?
Harry war eine Weile geflogen und wusste, dass er jetzt zurück musste. Ein tiefer Seufzer entkam seinen Lippen. Er landete in der Nähe des Sees und wollte gerade zum Schloss zurück gehen, als er im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Schnell versteckte er sich hinter einem Baum und betete, dass man ihn noch nicht entdeckt hatte.
Er ließ sich zu Boden gleiten, zog seinen Zauberstab und lugte kurz hinter dem Baum vor. Er hatte recht. Jemand war still und leise auf dem Weg in den Verbotenen Wald. Wer war verzweifelt genug um nachts dort reinzulaufen?
Harry focht einen inneren Kampf. Sollte er der Person nachgehen?
Ein Mini-Harry mit einem Heiligenschein erschien auf seiner rechten Schulter; ein Gewand tragend, dass so weiß war, dass es sogar Petunia Dursley dazu gebracht hätte, für das Wissen um das benutzte Waschmittel zu betteln.
Harry dachte sich, dass der Mini-Harry wie eine zu groß geratene Fliege aussah, mit den schlagenden, flauschigen Flügeln.
„Nein Harry, du solltest wirklich zurück ins Schloss gehen“, sagte Mini-Harry. „Du nutzt Dumbledores Vertrauen schon aus, indem du so spät noch hier draußen bi-“
KICK!
„Oh bitte…hör auf damit, du Vollidiot!“, unterbrach eine verärgerte Stimme.
Noch ein Mini-Harry war aus dem Nichts erschienen. Er trug eine enge schwarze Jeans und ein karmesinrotes Seidenshirt. Außerdem war er mit dem ganzen schwarze-Flügel-Schwanz-Hörner-Paket ausgestattet. Seine Hände steckten in den Taschen seiner Jeans und er trat dem Mini-Engel anmutig in dem Hintern; schickte ihn somit eine Runde Fliegen.
„Jeder weiß doch, dass der alte Sack ‘nen Scheiß drauf gibt, was Harry tut!“, schnappte der kleine Teufel. „Und Vertrauen? Was für ‘n Vertrauen? Diese verschrumpelte Pflaume hat Harry seit dem ersten Tag immer nur angelogen! Er braucht etwas frische Luft und er ist mehr als fähig, sich selbst verteidigen zu können.“
„Er…“, versuchte Harry.
„Du- Harry, hör ihm nicht zu!“, rief der, jetzt schwebende, Mini-Engel. „Das ist viel zu gefährlich! Du kennst doch das Sprichwort ‘Neugier ist der Katze Tod‘ und du kannst einfach nic-“
„AAACH! Hältst du eigentlich auch mal deinen riesigen Mund? Krieg den Besen aus dem Arsch, du Streber auf zwei Beinen! Es ist doch nur ein bisschen Spaß!“, schrie der Mini-Teufel.
„…“, sagte Harry.
„Außerdem ist es ja nicht so, als wäre er noch nicht dort gewesen. In seinem ersten Jahr wurde er von Dumbles persönlich zu Voldie geschickt“, brachte es der böse Mini-Harry auf den Punkt. „Nerviges kleines Insekt, das Snakeface…übrigens.“
„…“, stimmte Harry zu.
„Harry…sag mir, dass du dieser…dieser verdorbenen Kreatur von Verführer kein Wort glaubst!“, bat der kleine Engel flehend.
Als er die Beleidigung gehört hatte, hatte sich der Gegenpart des Engels nur graziös verbeugt und ihm einen Kuss geschickt.
„…“, sagte Harry mit Überzeugung.
„Aaah, siehst du. Er ist ein guter Junge…und nicht so eine prüde, schreckhafte Tunte wie du“, stimmte der Mini-Teufel zu.
„Harry…ich weiß, was du im Begriff bist zu tun und ich habe keine andere Möglichkeit, als dir zu gehorchen und zu verschwinden. Ich hoffe, du wirst deine voreilige Entscheidung nicht bereuen. Auf Wiedersehen“, sagte der kleine Mini-Harry-Engel traurig und verschwand mit einem hörbaren ‚Pop‘.
„Genau so ist es! Kauf dir einen Wald und verlauf dich drin, ich hab dich satt!“, rief der kleine Teufel seinem Gegenspieler nach. „Wo wir gerade über Wälder reden…Harry, auf was wartest du?“, fragte er mit einem Grinsen. „Hab Spaaaaaß…“, schnurrte er, bevor er ebenfalls verschwand.
Harry schüttelte seinen Kopf, kam zurück in die Realität. Natürlich war er neugierig. Und er konnte auf sich selbst aufpassen.
Also stand er vorsichtig auf, versicherte sich, dass niemand zusah und machte ein paar große Schritte in Richtung Wald. Der mysteriöse Schatten war sicher schon tief im Wald verschwunden…
Nach ein paar Sekunden, in denen er versucht hatte, die Richtung auszumachen, in die die Person verschwunden war, war Harry einfach dem Pfad zu seiner Linken gefolgt, immer auf die leisesten Töne achtend. Er hatte gezögert, als der Pfad sich wieder gegabelt hatte, doch dann hatten seine Augen ein schwaches Licht, etwa 150 Meter entfernt, zu seiner Rechten aufgeschnappt.
Er folgte dem bläulichen Licht einige Minuten, die ihm wie Stunden vorkamen. Wo zur Hölle wollte dieses verrückte Ding hin? Als er dachte, dass der liebe Mini-Harry vielleicht recht gehabt haben könnte- „Hey“, rief eine wütende Stimme in seinem Kopf- hörte das Licht auf, sich vorwärts zu bewegen.
Die Person befand sich jetzt in der Mitte einer Lichtung und wurde vom fahlen Mondlicht beschienen. Harry kam näher. Er kannte diese anmutige Figur von irgendwoher…Wenn er doch nur etwas näher heran kommen könnte…
Harry konnte sich nur schwer davon abhalten, laut nach Luft zu schnappen.
Malfoy, Malfoy stand dort, mitten in der Nacht, auf einer verlassenen Lichtung im Verbotenen Wald, als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Gut. Er hätte es wissen müssen. Der Schwachkopf war nun mal ein Vampir. Aber dennoch…
Harry sah sich seine Nemesis noch einmal an.
Hölle. Es sollte ein Gesetz dagegen geben.
‚Nicht unter dem Mondlicht stehen, so dass die Haare und das Gesicht märchenhaft leuchten. ‘
Harry war noch dabei sich geistig über die totale Unfairness dieser ganzen Situation zu beklagen, als sich das Objekt seiner Musterung plötzlich versteifte und herumfuhr, den Blick starr auf Harry gerichtet.
Der Blonde war so geschockt zu sehen, dass er von dem Gryffindor verfolgt worden war, dass er nicht sofort reagierte.
„MALFOY! Was zur Hölle machst du hier so spät nachts?“, brüllte Harry mit einem besorgten Unterton, der beide überraschte.
Draco konnte nicht widerstehen.
„Warum? Ich wusste nicht, dass du dich um mich sorgst, Harry…“, schnurrte er.
Harry knurrte. „Ich bin verfickt noch mal nicht BESORGT! …Ich war nur-“
„-neugierig, wie sonst auch. Nein, nein, nein. Schau mich nicht so an! Und versuch ja nicht, dich rauszureden, du würdest nur deine Zeit verschwenden. Aber das meiste von meiner. Also, warum gehst du nicht einfach in dein Zimmer und lässt andere Leute ihren Job machen, hm?“, unterbrach er ihn nonchalant.
Harry entschied sich, den Spott, der nur so aus dieser Aussage tropfte, zu ignorieren.
„Und was, erklär mir, was wäre ihr Job hier und jetzt?“, fragte er.
Er war neugie-eh- er musste schließlich wissen, was Malfoy vorhatte, nicht das es am Ende noch der Schule schadete. Also. Das war plausibel genug für ihn.
„Das geht dich sicherlich NICHTS an!“
Oh, na gut. Offensichtlich nicht plausibel genug für jemand anderen.
„Ich schwöre dir, wenn du hier irgendetwas vorhast, das nur im Entferntesten mit Voldemort zu tun hat, werd-“
„Uh, lass den Kessel auf dem Feuer, du Held. Der hässliche Schwachkopf ist tot, erinnerst du dich? Endkampf? Du schleichst dich an, zerfetzt seinen Zauberstab in winzig kleine Teile und zwingst ihn, die Stück für Stück zu schlucken? Klingelt’s?“, sagte der Malfoyerbe, sich über Harrys Empfindlichkeit amüsierend.
„Ich hab mich nicht von hinten angeschlichen! Der nasenlose Freak hat’s verdient! Ich war nur zu angepisst um an etwas anderes zu denken. Entschuldigung, dass ich nicht ich selbst war, als es darum ging, den verdammten bösen Dunklen Lord um die Ecke zu bringen“, sagte Harry, beleidigt.
„Nein, nein…ich glaube…du warst du selbst…ich fand es nur etwas…sagen wir…unorthodox“, amüsierte sich Draco.
„Ich denke, ich hätte ihm auch einen Spiegel hinhalten können, damit er sich selbst mal betrachten kann…Er wäre sicher an einem Herzinfarkt gestorben…“, grübelte Harry.
„Oder du hättest ihm ein Bild von Pansy nackt zeigen können“, Draco schüttelte sich. „Obwohl ich zugeben muss, dass das wohl etwas zu brutal gewesen wäre. Armer Kerl. Es gibt Dinge, die sind einfach zu krass für menschliche Augen“, sagt er weise. „Selbst wenn besagter Mensch eine halbe Schlange ist“, fügte der Slytherin hinzu.
„Oh. Mein. Gott! Du hast Parkinson nackt gesehen? Ist das überhaupt erträglich für die Augen? Sag mir bitte, dass du sie nicht nackt sehen wolltest…“, empörte sich Harry.
„Machst du Witze?“, kreischte Draco. „Ich bin tödlich, nicht suizidal. Irgendwie hat sie es hinbekommen, die Banne zu brechen, die ich über mein Bett gelegt hatte. Ich hab keine Ahnung, wie sie das hingekriegt hat, aber ich hatte einige Zweifel an Goyles Loyalität“, stirnrunzelnd sprach er weiter. „Dieser Wal hatte zu der Zeit mysteriöserweise nämlich zehn Boxen mit Schokofröschen erhalten. Aber ich musste ihn nicht bestrafen; ihm war für ‘ne Woche schlecht. Geschieht diesem Bastard recht. Ich hab nicht viel von dem Monster gesehen, aber es war wirklich etwas zu viel, glaub mir. Außerdem trug sie eine Art pinken Lippenstift, der auf schreckliche Weise zu ihren Strumpfbandhaltern passte…“, er ließ den Rest offen, während sich beide bei dem Gedanken daran schüttelten.
„Das ist krank. Es ist ein verdammtes Wunder, dass du keine Schäden davongetragen hast…“, stimmte Harry zu. „Okay, ich werde das als Geheimwaffe gegen den nächsten Dunklen Lord im Hinterkopf behalten“, entschied er. „Das erinnert mich an Cho…“, er erzitterte und wurde leicht grün im Gesicht.
„Chang? Was hat sie mit dir angestellt? Ich dachte ihr zwei wärt das glücklichste Pärchen von allen?“, sagte ein verblüffter Draco.
„Urgh…Ich wünschte, ich hätte sie niemals nach Hogsmeade mitgenommen. Das war der schlimmste Fehler meines Lebens…“, er schnitt eine Grimasse. „Sie hat mich ein einziges Mal geküsst. Wie soll ich das erklären…Stell dir eine Schnecke vor, die fünf Liter Schleim pro Meter produziert, um deinen Hals runter zu kommen. Dann hast du ein gutes Bild meines Traumas. Und davor hat sie sich dauernd darüber beschwert, wie heiß es doch plötzlich wäre und sie müsse ihr Shirt ausziehen. Außerdem hatte sie wohl irgendein Problem mit ihren Augen, die haben die ganze Zeit wie verrückt gezwinkert“, erklärte er, versuchte, das größte Mysterium des Lebens zu enträtseln: das verrückte Verhalten eines Mädchens.
„Mädchen sind wirklich nervig…Besonders wenn sie immer um dich herum schleichen und die Make-up-Attacke starten. Es sollte wirklich einen Ratgeber geben, der erklärt, warum Mädchen so denken, wie sie eben denken“, grummelte Draco, während Harry herzlich nickte.
Der Vampir machte eine Pause.
„Ich kann nicht glauben, dass wir eine zivile Konversation führen, noch dazu im Verbotenen Wald um drei Uhr morgens“, sagte er dann.
„Häh? Oh…JA VERDAMMT! WAS ZUR HÖLLE TUST DU HIER?“, brüllte Harry unnötigerweise, denn Draco stand nur etwa zehn Fuß von ihm entfernt.
Eben Genannter seufzte. „So viel zur zivilen Konversation“, muckte er. „Vielleicht sollte ich versuchen dich loszuwerden, indem ich deine Gryffindorsche Neugierde befriedige. Wie du sicher weißt, bin ich ein Vampir-“
Er wurde genau in der Mitte seines Satzes unterbrochen.
„NATÜRLICH weiß ich, dass du ein Vampir bist, du Schattenhirn! Mine wollte einfach nicht aufhören von den fantastischen Vampirfähigkeiten zu schwärmen. Als ob ich das nicht schon wüsste. Das ist verdammt noch mal nicht fair! Du kannst einfach kein Vampir sein! Jetzt kann das nicht mehr meine Lieblingskreatur sein…“, schmollte Harry wie ein Dreijähriger, dem man den Teddy geklaut hatte.
Draco wollte gerade einen zweideutigen Kommentar über die Tatsache machen, dass er Harrys Lieblingskreatur war, als seine Vampirsinne ihm mitteilten, dass hier etwas überhaupt nicht stimmte. Er hatte nicht auf seine Umgebung geachtet, weil Harry da war. Nun war es ihm möglich, hunderte von Kreaturen zu spüren, die langsam auf das Zentrum der Lichtung zu krabbelten.
Mooo~mentchen. Das war genau dort, wo er und Harry sich gerade befanden.
Dann nahm er eins und eins zusammen.
„Fuck“
oOo
So ein verdammter Cliff.....aber nein. Nicht aufregen....das vierte Chap ist schon auf dem Weg.
Danke, dass ihr heute wieder mit dabei wart.....
Lg,
princessssssssssss
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