■
Geschichte: Fanfiktion
/ Bücher
/ Harry Potter
/ He's a WHAT? oder Warum kann er kein Veela sein?
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von dracosprincess
erstellt: 31.12.2008
letztes Update: 09.07.2011
Geschichte, Humor / P16 Slash
(pausiert)
Es tut mir echt wahnsinnig leid, dass das Chap erst heute kommt. Ich hatte/habe ziemliche Probleme mit meinem Computer, die es mir leider nicht möglich gemacht haben, das Kapitel vor vier Tagen, wie es geplant war, hochzuladen. Mea culpa und Asche auf mein Haupt.
Aber nun zu den erfreulichen Dingen. Gaaaaaanz lieben Dank für die Reviews und die Favo-Einträge. Ich bin bemüht per Mail alle Kommis zu beantworten, hab ich jemand vergessen ganz laut schreien. Danke an alle.
Lg, princessssss
PS: Ich werde in der nächsten Zeit eine kleine Entschuldigung hochladen, die seeehr zitrusfruchtig ausfallen wird. Es ist wieder eine autorisierte Übersetzung, diesmal von der lieben Bru (von der ganz bald noch mehr kommen wird, jahaaa!) Vielleicht schaut ihr einfach mal rein.
Und bevor ichs wieder vergesse: Harry New Year an alle!
Sooo. Es kann weiter gehn. Viel Spaß bei Kapitel 2.
---
Für Rating, Warnings etc. seht bitte bei Kapitel 1 nach oder fragt mich einfach. Danke.
Disclaimer: Mir, genausowenig wie ana-chan, gehört hier nichts. Alle Orte und Charaktere stammen aus der Feder von J.K.R. und wir verdienen hiermit kein Geld.
---
He's a WHAT?
-Warum kann er kein Veela sein?-
Chapter 2
oOo
Das Schloss Hogwarts, die berühmte Schule für Hexerei und Zauberei lag stolz im grauen Morgenlicht. Der Verbotene Wald glich einem dunklen, stillen Meer in der Ferne. Der Wind raschelte leicht in den Blättern, brachte die Bäume zum Flüstern. Das grüne Gras war von einem leichten Tau überzogen und alles lag in friedlicher Ruhe, bis…
„AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!“
„Du hast es so gewollt, Mann“, sagte ein breit grinsender Ron.
„RONALD BILIUS WEASLEY! Komm her, du Bastard! Ich schwöre dir, du wirst den verfluchten Tag deiner Geburt bereuen, du Verräter!“, brüllte ein sehr nasser Harry Potter, der gerade dabei war, aus dem Bett zu klettern.
„Aber Harry! Wasser hat noch niemanden umgebracht, weißt du…Ich meine, es war nur ein kleiner Eimer-“
„BLEIB STEHN, DU RIES-“
„Moment…Mine hat mir mal gesagt, das Wasser auch gefährlich sein kann… Sie hat mir erzählt, dass viele Leute von diesem Typ mit dem komischen Namen umgebracht worden sind…Titan Ick wars…is das überhaupt ein Name? Egal. Aber ich denke, dass dieses Wasser sehr viel kälter war als das, was ich über dich gekippt hab, also-“
„DU HAST MICH AUS DEM HINTERHALT ANGEFRIFFEN! KOMM HER UND KÄMPF WIE EIN MANN, DU FEIGLING!“, bellte ein wütender Junge-der-lebt.
„Harry, ich musste etwas tun. Du hast geschlafen wie der TOD…nun ja, wie ein totes sabberndes Etwas. Und ich weiß das du eine Stunde brauchst um aufzustehn, deshalb habe ich dir damit nur einen Gefallen getan. Wie ein echter Freund. Du solltest mir danken, wirklich…“
„ECHTER FREUND, MEIN-“, kreischte Harry.
„Ach, ach…ihr jungen Leute seid heutzutage so undankbar…“, unterbrach ihn Ron, bevor er etwas wirklich Schreckliches sagen konnte.
Dean, Seamus und Neville schauten sich die Jagd durch ihren Turm an, während sie sich für den Unterricht fertig machten.
"Eins zu zehn, dass Harry sich dafür rächen wird“, behauptete Seamus.
„Keine Chance! Der kriegt Ron doch nie, so klein wie er ist“, erwiderte Dean.
„Ich hab nicht gesagt, dass er ihn kriegt…“, antwortete Seamus mit einem Grinsen.
„Sollten wir ihnen nicht sagen, dass es nicht mal mehr 20 Minuten sind, bis der Unterricht anfängt?“, fragte Neville beunruhigt.
„Nö, die kommen klar“, sagte Dean, „sie wissen das sie irgendwann aufhören müssen, wenn sie ihren Zeitplan einhalten wollen.“
„Na los, Leute, ich hab Hunger!“, sagte Ron fröhlich, während er Harry davon abhielt, ihm eine reinzuhauen, indem er ihn mit einer Hand auf dem Kopf blockte.
Ohne eine weitere Warnung ließ er los und der Kleinere stürzte aus dem Raum.
„Denkt ihr, Harry ist ok?“, fragte ein besorgter Neville, den Blick auf die Tür zum Turm gerichtet, von wo ein lautes Krachen und anschließend eine Serie gedämpfter Laute kamen.
„Er ist ok, Neville. Du bist so eine Glucke…“, stichelte der Rotschopf. „Was ich gesagt habe stimmt. Harry würde am ersten Schultag nicht aufwachen. Und ich wette er fängt mit Zaubertränke an, niemand wird also mitbekommen, dass er auf mich sauer ist und nicht auf Snape“, sagte Ron überlegen. „Denkt ihr es gibt heute Pfannkuchen?“, fügte er hinzu. Seinen durchtränkten Freund hatte er bereits vergessen.
xXx
Harry Potter war wirklich angepisst von der Situation. Nach allem, was er durchgemacht hatte- die Dursleys, die vielen Versuche ihn zu töten durch Voldemort, die Belästigungen von besagtem Psycho für ein bisschen von seinem Blut, der finale Kampf im sechsten Jahr- hatte der Junge-der-zu-stur-war-um-zu-sterben gedacht, er könne endlich die ersten ruhigen Stunden Schlaf genießen. Aber neeeeeeeein, nun da sein schlimmster Feind Satans Socken in der Hölle wusch, hatte ihn sein bester Freund im Schlaf attackiert.
Er wusste, dass er normalerweise nicht soooo sehr angepisst war, wenn er geweckt wurde, aber es hatte etwas mit seinem Traum über…
Von was hatte er doch gleich geträumt? Irgendetwas von einem sanft-schimmernden silbernem Etwas*, das mithilfe von starker Magie geleuchtet hatte. Er hatte sich so glücklich und zufrieden gefühlt in der Anwesenheit dieses Dings, was auch immer es war.
Harry war sich sicher, das dieser Traum etwas bedeutete…Sein Unterbewusstsein hatte versucht ihm etwas mitzuteilen. Hatte er nicht letzt erst das komische Gefühl gehabt, etwas würde in seinem Leben fehlen? Oder jemand?
Er erinnerte sich an das letzte Mädchen, von dem er gedacht hatte, sie würde ihm etwas bedeuten…
Cho…
Urgh…
Plötzlich war er sich nicht mehr so sicher, dass dieser Traum etwas mit seinem Liebesleben zu tun hatte. Er brauchte sicherlich keinen nassen, ungeschickten Kuss mehr von einem Mädchen, dass nur mit ihm zusammen war wegen seinem verdammten Ruf.
Also was-
Harry erstarrte, als er auf seine Uhr sah.
„SHIIIIIT, ichbinzuspätichbinzuspätichbinzuspät!“
Und mit seinem Glück würde er in der ersten Stunde Zaubertränke mit einem sehr, sehr grantigen Snape haben.
‚Ich bin sowas von tot‘, dachte er, während er ins Bad stürzte um sich das Gesicht zu waschen. Dabei dachte er noch nicht einmal daran, seine Haare, den verlorenen Kampf, zu verfluchen. Zu hoffen, wenn sie ein bisschen länger wären, würde es vielleicht weniger unordentlich aussehen, war Verschwendung gewesen.
Harry sah in den Spiegel und schnitt eine Grimasse, während er die kinnlangen schwarzen Locken betrachtete, die ihm ins Gesicht fielen. Schnell band er so viele wie möglich zu einem kurzen Pferdeschwanz zusammen. Seine Augen waren so grün wie immer- auch wenn sie etwas stumpf aussahen.
Den Anstarr-Wettbewerb mit seinem Spiegelbild unterbrechend, spritzte er sich noch etwas Wasser ins Gesicht –nicht das er nicht schon genug gehabt hätte- und rannte endlich hinunter zum Gryffindor Gemeinschaftsraum, kaum ein paar Stufen auslassend; die verdammte Treppe hinunter zu fallen war sicherlich keine mögliche Option vor Zaubertränke.
Warum hatte er doch gleich Zaubertränke gewählt? Ach, richtig. Der alte Glatzkopf hatte ihm versichert, dass er sich gar nicht vorstellen könne, wie nützlich dieses Fach war, selbst wenn er sich noch nicht entschieden hatte, was er nach der Schule machen würde. Der alte Mann hatte ihm zugestimmt, dass das in diesem Alter viel zu schwer zu entscheiden wäre und ihn dann nebenbei gefragt, ob er ein Zitronendrops haben möchte.
Harry knirschte mit den Zähnen. Er würde kein verdammter Auror werden, so wie Dumbles es wollte, herzlichen Dank auch. Es war genau dieser Job gewesen, der seine Eltern getötet hatte. Und außerdem, so dachte sich der Junge-der-seinen-verdammten-Job-gemacht-hatte, hatte er es verdient etwas von seiner hart erkämpften Freiheit zu bekommen. Zur Hölle mit den Erwartungen von anderen Leuten.
Harry erreichte endlich die riesigen Türen der Großen Halle und stieß sie auf, nur um dann Hermine zu überfallen, wie Goyle einen Schokokeks.
„Harry, wo-“
„KEINEZEITichbinzuspätichbinzuspätichbinzuspätohmannichhättewissenmüssendaswirindererstenStundeZaubertränkehabenSnapewirdmichSOWASvonumbringenDankeMine!“
Noch einige Zeit später, der erwähnte beste Freund hatte die Große Halle bereits wieder verlassen, saß die Schulsprecherin am Gryffindortisch und versuchte, die Sätze zu entziffern, die Harry ihr eben an den Kopf geworfen hatte. „Kein Problem, Harry“, sagte sie dann, ihre Mundwinkel zuckten verräterisch. Wie kriegt er es nur immer wieder hin, schon am ersten Schultag in Schwierigkeiten zu stecken?, grübelte sie. Sie entschied, dass sie es bis zum Ende des Tages sowieso wissen würde und machte sich auf den Weg zum Büro des Direktors, wo sie ein 1 ½ stündiges Treffen mit den Vertrauensschülern erwartete.
Sie war nicht überrascht gewesen, als sie erfahren hatte, dass Malfoy Schulsprecher war. Neben all den schrecklichen Dingen, die der unerträgliche Blonde definitiv getan oder gesagt hatte, so musste sie zugeben, dass er auch ebenso ein großer Gegner im Kampf um die besten Noten war. Sie erinnerte sich daran, dass er, zur Überraschung der Gryffindors –und Slytherins- Snape während des Krieges beim Tränke brauen geholfen hatte. Außerdem hatte die kluge Hexe bemerkt, dass er aufgehört hatte Harry zu verhöhnen, Ron zu beleidigen und sie ein „Schlammblut“ zu nennen. Natürlich war er noch der arrogante, stolze Malfoy, aber in abgeschwächterer Form als in der Vergangenheit.
Hermine wusste, dass sein Verhalten nicht auf das seines Vaters zurückzuführen war. Der blonde Erbe hatte klar gemacht, dass er definitiv erfreut war über die Art, wie seine Mutter mit ihrem Bald-Ex-Mann umging. Der junge Aristokrat der er war, hatte immer noch Niveau.
Die Schulsprecherin war neugierig, wie er sich dieses Jahr verhalten würde.
xXx
Harry schaffte es gerade noch zum verhassten Klassenraum in die Kerker. Er betrat den Raum schwer atmend und ließ sich dann an einem Einzeltisch im hinteren Bereich des Raumes nieder. Er dankte wem auch immer er diese Gnädigkeit zu verdanken hatte und achtete gar nicht auf die anderen Schüler, die alle ausnahmslos Slytherins waren.
Eines Tages würde er in die Bibliothek gehen und versuchen herauszufinden, welchen Gott er beleidigt hatte, dass sowas immer ihm passierte.
Allerdings hatte er keine Zeit über diese Idee länger nachzudenken, denn Snape stürmte in den Raum.
Bauschende schwarze Roben; abgehakt
Schlechte Stimmung; abgehakt
Mürrischer Gesichtsausdruck; abgehakt
Letzter Punkt: fettige Haare; abgehakt
Ekelerregendes Aussehen unter Kontrolle.
„Sie haben sicherlich mitbekommen, dass es ein gewisses Maß an Wissen braucht, um diesem Fortgeschrittenen Kurs folgen zu können”, begann Snape.
„Einige von Ihnen hatten vielleicht etwas Hilfe um in diesen Kurs einsteigen zu können, doch auch diejenigen werden sich anstrengen müssen um überhaupt zu verstehen, wie man einen Zaubertrank braut“, sagte Snape, einen bestimmten Gryffindor nicht aus den Augen lassend.
Maaaan, hat diesem öligen Schwachkopf noch niemand gesagt, dass man den Groll, den man gegen jemand hegt, nicht auf das Kind dieser Person übertragen muss? Komm endlich drüber weg, du schleimiges Etwas!, dachte Harry genervt.
Unwissend über die Gedanken seines meistgehassten Schülers, drehte Snape sich zur Tafel, wo, mithilfe eines Schlenkers seines Zauberstabs, die Anweisungen für die Herstellung von Veritaserum erschienen.
„Ich erwarte nicht, dass irgendjemand von ihnen sich vorstellen kann, wie schwierig und anspruchsvoll die Herstellung dieses Serums ist. Die Herstellung dieses Trankes wird als eine Art Test gewertet; diejenigen die durchfallen, werden definitiv von diesem Kurs ausgeschlossen“, fuhr er mit einem hinterhältigen Glanz in den Augen fort.
„Sie haben 1 ½ Stunden, sie sollten sich also jetzt bewegen“, fügte er schadenfroh hinzu.
Harry seufzte und schleppte sich zum Lagerraum, wo ihn eine ganze Armee von stinkenden, toten Tieren erwarten würde. Er wusste, dass er ein toter Mann war, wenn er diesen verdammten Trank nicht richtig hinbekam. Und er hasste Snapes kleinen Plan um ihn völlig erniedrigt aus dem Kurs zu kicken. Eigentlich müsste er den verdammten Trank richtig brauen, nur um dem öligen Ekel eins auszuwischen.
Plötzlich fiel ihm ein, dass Hermine außer ihm die einzige Gryffindor sein würde, die diesen Kurs gewählt hatte. Und dann erinnerte er sich, daran das sie irgendetwas von einem Treffen erzählt hatte…verdammt.
Bitte, welcher Gott mich auch immer hört, lass Hermine hier auftauchen bevor der Unterricht vorbei ist…Ich brauche dringend jemand, der mir mit diesem Trank helfen kann…
Während Harry im Vorratsraum zugange war, hatte sich die Tür zum Klassenzimmer geöffnet und Draco Malfoy war anmutig in den Raum getreten, gelangweilt wie immer. Er ging direkt auf Snapes Pult zu und gab dem Professor die Notiz über das Treffen.
Sich nach einem freien Tisch umsehend, bemerkte er den rot-goldenen Schal über einem Stuhl und entschied, dass es eine gute Gelegenheit wäre, mehr über den Kommentar, den seine schwarzhaarige Nemesis gestern ausgespuckt hatte, zu erfahren.
Ein fieses Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Es war einfach zu lange her gewesen, dass er das letzte Mal seinen Lieblingsfeind geärgert hatte. Er würde es sicherlich nicht zulassen, dass der Gryffindork ihn vergaß. Niemand vergaß je einen Malfoy. Nicht mal-und besonders nicht- der Retter des Lichts.
Snape bekam etwas Panik, als er bemerkte, dass sein brillantester Schüler auf den Tisch dieser- dieser…Missgeburt zusteuerte. Das durfte doch nicht wahr sein! Sein Plan, dieses dumme Balg-das-lebt aus diesem Kurs zu kicken war perfekt! Was dachte sein Patensohn sich denn dabei? Er war viel zu schlau, um nicht bemerkt zu haben, wer diesen Tisch belegt hatte.
„Mr. Malfoy ? Ich denke, sie wollen ihr Wissen und ihre Zeit nicht an unserem…-Helden…verschwenden. Ich schlage vor-“
„Es ist schon ok, Professor, ich denke es wäre nett mit Potter zu arbeiten“, unterbrach Draco den Professor. Er dachte nicht daran sich noch einmal umzudrehen um seinen Paten anzusehen und verpasste deshalb dessen erstauntes Gesicht. Und das der restlichen Slytherins.
Während Snape überlegte, ob er seinen Patensohn auf irgendwelche Flüche oder Tränke untersuchen sollte, kam Harry, die Arme voll von übel riechenden Zutaten, aus der Vorratskammer zurück. Als er zu seinem Platz sah, hätte er aus Schreck fast alles fallen gelassen. Was zur Hölle tat Malfoy da?
Seinen wütenden Blick auf Snape richtend, fiel ihm auf, dass der Mann wohl genauso überrascht war wie er selbst. Der Rest der Klasse starrte ihn an, als würden sie auf einen Hinweis über den Zauber warten, den er allem Anschein nach auf Malfoy gelegt hatte.
„Guten Morgen, Potter. Lange nicht gesehn, hm? Ich werde dich nicht nach deinen Ferien fragen, nichts interessiert mich weniger… Übrigens- wie wäre es, wenn du aufhörst mich anzustarren als wäre ich plötzlich hässlich geworden?“, sagte der Blonde mit einem wissenden Lächeln. Harry schloss seinen Mund mit einem hörbaren ‚klick‘.
„Und jetzt beweg deinen Arsch hier her, das Veritaserum braut sich nicht von allein!“
Harry pflückte seinen verstreuten Verstand, er hatte sich beim Anblick des Blonden verräterischer Weise verpisst, zusammen.
„Du- verfickt noch mal! Was machst du hier, du Vollidiot!?“, qualmte ein wütender Harry, traute sich aber nicht, mit dem Finger auf ihn zu zeigen. Er hatte Angst, mit zerquetschten Würmern eingeschmiert zu werden.
„Ausdruck, Potter. Nun, weil es so aussieht, als hätte deine schlechte Ausrede von Gehirn deinen vertrackten Kopf im Stich gelassen und weil ich so geduldig bin, werde ich es dir dieses Mal erklären. Ich will gerne in diesen Kurs einsteigen und außerdem die UTZs bestehen, deshalb fang endlich an, die Zutaten in die richtige Reihenfolge zu bringen, damit wir endlich anfangen können.“
„Ach..halt’s Maul! Ich weiß warum du hier bist, was ich nicht verstehe ist, warum du hier bist!“, gab Harry zurück, immer noch in der Mitte des Weges stehend.
„Mr. Potter…Wenn ich Sie wäre, würde ich einfach meinen hübschen Mund schließen und Mr. Malfoy dafür danken, das er sich überhaupt dazu herablässt mit jemandem von ihrer Unwissenheit zu arbeiten. 30 Punkte von Gryffindor, dafür, dass sie ihre Mitschüler davon abhalten zu ihren Plätzen zu gelangen und dafür, dass sie in meinem Kurs eine Szene machen“, unterbrach Snape mit einem gefährlichen Unterton.
Harry schnaubte vor Wut, als Snape seine Mitschüler erwähnte. Das war nicht mehr als Haufen heimtückischer Slytherins, die die ihnen dargebotene Show genossen. Die hätten sicher noch nicht einmal den Moment mitbekommen, in dem Dumbledore in den Raum tänzeln würde; bekleidet mit einem rosa Tu-Tu und eine Serie von Entrechats tanzend.
Der Gryffindor setzte sich mit einem ‚huff‘. Er hatte fast vergessen, wie sehr Malfoy darauf abfuhr ihn in der Öffentlichkeit bloßzustellen, mit kleiner Vorliebe für Zaubertränke.
In diesem Moment klopfte es an der Tür und Hermine kam in den Raum, blieb aber gleich wie angewurzelt stehen, als sie das Bild sah, welches sich ihr bot.
Snape sah aus, als wöllte er sich gleich alle fettigen Harare ausreißen; die Slytherins machten sich Sorgen darüber, ob sie über den Gryffindor lachen sollten oder Malfoy anglotzen, als ob ihm ein Horn gewachsen wäre; und Harry saß mürrisch dreinblickend neben einem selbstzufriedenen Malfoy. Was war hier los? Hermines Gehirnzellen schrien Alarm.
„Ms. Granger. Ich schlage ihnen vor, sie hören auf damit, die gegenwärtige Situation verstehen zu wollen und setzen sich. Ich kann die kleinen Rädchen bis zur Erschöpfung in der grundlosen Grube, genannt ihr Gehirn, arbeiten sehen. 10 Punkte von Gryffindor für ihre Ankunft nach Mr Malfoy“, sprach er, auf der verzweifelten Suche etwas-oder jemanden- zu finden, um seiner Wut Luft zu machen.
Hermine blieb ruhig, wusste sie doch, dass sie sowieso diejenige war, die alle Punkte erarbeitete.
Sie ging durch die Reihen, bis sie den Tisch hinter Harry erreicht hatte und ließ sich neben einem immer noch verwirrten Theodore Nott nieder.
„Auf was warten Sie, Sie Schwachköpfe? Zurück an die Arbeit!“, schnappte ein sehr wütender Zaubertränkemeister.
Jeder löste sich aus seiner Starre und begann eilig zu hacken, zu schneiden, zu schütten und zu rühren.
Harry qualmte im Stillen vor sich hin. Was wollten die Götter denn von ihm?... Sie haben deine Gebete erhört, sagte eine fiese Stimme in seinem Kopf. Hermine kam noch rechtzeitig und du hast jemanden, der dir helfen kann, oder nicht?
Aaach! Zur Hölle damit! Harry verbannte die kleine Stimme in die dunkelste Ecke seines Gedächtnisses.
Er achtete nicht auf Malfoy, der ihn wieder mal vor der ganzen Klasse beleidigt hatte.
„Ach, komm schon Potter, spiel hier jetzt nicht den beleidigten Dreijährigen! Obwohl ich sagen muss; es steht dir!“, fügte der Vampir noch an.
„Ich bin nicht beleidigt, du Freak!“, rief Harry.
„Hast du den zweiten Teil der Aussage verpasst? Das war fast ein Kompliment, du Held“
„Das war kein Kompliment! Du hast mich als Dreijährigen bezeichnet und dann behauptet, dass mir das steht! Oh man…warum bist du-“
„Ich dachte wir hätten geklärt, warum ich hier bin…“, seufzte Draco.
Und so vergingen die Minuten, in denen Draco sich seinen Ruf erhielt, die einzige Person zu sein, Harry so leicht aus der Ruhe bringen zu können.
Wie auch immer, Harry fühlte sich von Minute zu Minute schwächer. Warum drehte sich denn plötzlich alles? Ach, genau. Er hatte gestern Abend nichts gegessen, weil er damit beschäftigt gewesen war, alles, was sich auf dem Tisch der Gryffindors befand, zu zerstören. Und heute Morgen hatte er keine Zeit mehr gehabt irgendetwas zu essen, weil er zu spät dran gewesen war. Es schien so lange her zu sein…
Draco bemerkte, dass irgendetwas faul war, als er Harry neben dem Kessel wanken sah.
„Potter! Was ist-“
Noch bevor er den Satz fertig sprechen konnte, kippte Harry schon nach hinten um. Wer hat das verdammte Licht ausgemacht?, dachte der Gryffindor noch bevor er von einer schwarzen Leere aufgefangen wurde.
xXx
Harry öffnete seine Augen und fand sich in einem großen weißen Etwas vor. Es war eine nette Abwechslung zu dem schwarzen Nichts. Was hatte er diesmal angestellt, dass er einen Gratistrip auf die Krankenstation gewonnen hatte?
Sein Verstand war noch etwas neblig. Vielleicht sollte er einfach bei den üblichen Gründen anfangen?
Quidditch? Nein. Er persönlich hatte dem Team erklärt das er mit dem Training nicht früher als in zwei Wochen beginnen würde.
Und da er sich persönlich um Mordievolt- Vordimlot- wie auch immer sein lächerlicher Name war, gekümmert hatte, konnte das also auch nicht mehr der Grund für seinen Aufenthalt hier sein.
Also. Was hatte er-
„Oh Shiiiiiit“, fluchte er zum zweiten Mal an diesem Tag. Er war vor Hunger ohnmächtig geworden. Vor Malfoy…Er konnte schon die Überschrift im nächsten Tagespropheten vor sich sehen:
‚DER-JUNGE-DER-LEBTE-UM-ZU-VERHUNGERN‘
„Warum ich?“, sagte Harry laut. Madam Pomfrey, die Harry mit sich selbst reden gehört hatte, war nun etwas beunruhigt und fragte sich, trotz Dracos Aussage, dass dem nicht so war, ob der Goldjunge sich den Kopf angeschlagen hatte.
„Mr. Potter? Ist alles in Ordnung? Haben sie irgendwo Schmerzen? Ich musste ihnen einen nährenden Trank geben…Was haben sie sich eigentlich dabei gedacht, nichts zu essen? Sie müssen regelmäßig essen, sie sind noch im Wachstum“- sie schnaubte argwöhnisch und murmelte etwas was sich stark nach ‚immer noch nicht erwachsen‘ anhörte- „Abgesehen davon können sie es sich nicht leisten, ihren ersten Tag in der Schule zu verpassen. Sie sollten Mr. Malfoy danken, dass er…eh…sie hierher gebracht hat“, schloss sie, vermied es aber in seine Richtung zu sehen.
„MALFOY hat mich hergebracht?“, fragte er ungläubig. Dann bemerkte er, dass da noch etwas war. Er hatte so eine komische Vorahnung…
„Was meinen sie mit er ‚brachte‘ mich her?“, wollte er stirnrunzelnd wissen.
„Ehm…Ja. Ich meine das…äh…Wörtlich. Eh…Im äh- Brautstil?“, erklärte sie, mit leicht rötlichen Wangen und immer noch den wunderschönen Stuhl neben seinem Bett bewundernd.
„Wa- waaaaaaa- aber er…ich meine…wir…“, stotterte er zusammen. „Warum war er derjenige der- warum hat er nicht den Mobilicorpus genommen?“, bekam er endlich zusammen.
„Ich habe nicht die geringste Ahnung. Sie müssen ihn fragen, wenn sie ihn das nächste Mal sehen…“, sie stockte und wurde rot.
Stille.
„Neiiiiiineineineinein, es ist nicht so wie sie denken, wir sind-“, versuchte er zu erklären, ebenfalls einen schönen violetten Touch annehmend.
„Wie auch immer, Mr. Potter…“, sagte sie, schaute ihm immer noch nicht in die Augen. „Ich denke, sie sind jetzt fit genug, um wieder am Unterricht teilnehmen zu können“, sie scheuchte ihn aus der Krankenstation, ihr Gesicht immer noch feuerrot. So stand Harry vor der verschlossen Tür.
„Ist das eine verfickte Verschwörung oder was?“, fragte er sich selbst. Oh man, er sollte aufhören laut mit sich selbst zu reden. Madam Pomfrey war wegen ihm schon beunruhigt genug. Hölle, sogar er selbst machte sich Sorgen um sich. Wollten denn alle, dass er aus Verlegenheit starb?
Seufzend machte er sich auf den Weg zu Zauberkunst, im Stillen dafür betend, dass das das letzte unheimliche und seltsame Ereignis des Tages gewesen war.
oOo
Soo. Das wars für jetzt. Wäre lieb wenn ihr n paar Wörtchen hinterlasst.
Lg, princessssssss
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
