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Geschichte: Fanfiktion
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von WildChild
erstellt: 26.12.2008
letztes Update: 15.01.2012
Geschichte, Romanze / P16
(in Arbeit)
…seit ich vor wenigen Tagen den dritten Teil der Eragon-Reihe gelesen habe, geistert mir die Idee zu einer FF durch den Kopf und hat mir keine Ruhe gelassen, bis ich angefangen habe zu schreiben.
Daher vorneweg gleich mal ein paar kleine Warnungen:
- Die FF ist etwas planlos, es gibt noch keinen richtigen Plot und ich hab die genauen Inhalte des 1. und 2. Bandes nicht mehr so richtig im Kopf… vll schleichen sich da später ein paar Abweichungen zu den Büchern ein.
- Ich habe einen eigenen Chara erfunden – Faye. Sie ist die jüngere Schwester von Arya. Leider kann ich mich nicht wirklich daran erinnern, wer eigentlich Aryas Vater ist… ich vermute aber fast, dass der Gute nicht mehr unter den Lebenden weilt… Naja. Falls ihr also nach irgendwelchen logischen Erklärungen für Fayes Existenz sucht: lasst es lieber xD Ich hab keine. Es gibt sie eben einfach in meiner FF, lol. (Ihre genaue Herkunft ist für die FF eig sowieso unwichtig, ich wollte einfach nur eine Elfe haben und die Idee mit der Verwandtschaft zu Arya hat mir gut gefallen.)
- Weiterhin gebe ich zu, dass ich hin und wieder einen Hang zu Kitsch und übertriebener Melodramatik habe. Seid also vorgewarnt, dass sich die ein oder andere pseudo-tragische Szene einschleichen könnte… ;) Werde aber versuchen mich zu beherrschen.
- Thema Murtagh: Ich weiss nicht wieso, aber ich hab schon im ersten Band einen Narren an ihm gefressen. Als dann im weiteren Storyverlauf diese ganze tragische Geschichte um ihn herauskommt - da ist mir meine Fantasie durchgegangen und ich wusste, dass wenn ich jemals eine Eragon-FF anfange, sie von Murtagh handeln wird. Naja, jedenfalls ist er einer der Hauptcharas meiner FF (neben Faye). Wer eine Geschichte mit Eragon in der Hauptrolle sucht, ist hier vermutlich falsch.
Nun wünsche ich euch viel Spass mit dem Prolog meiner Geschichte (er ist kurz, ich weiss, aber die nächsten Kapitel werden dann länger =)).
Hinweis:
Die Geschichte beginnt wenige Monate bevor Eragon und Murtagh im ersten Buch das erste Mal aufeinander treffen.
Aufbruch
Ein blasser Mond warf spärliches Licht über die Wipfel der Bäume.
Irgendwo zirpte eine Grille und eine sanfte Brise ließ Blätter und Grashalme rascheln.
Neben dem Schatten eines Baumes hob sich eine Silhouette von der Dunkelheit ab und eine zierliche Person mit einem Bogen über dem Rücken war zu erkennen.
Fayes Blick lag auf der Elfenstadt Ellesméra vor sich und einen Moment zögerte sie. Dann jedoch wandte sie sich ab und schritt zwischen zwei mächtigen Fichten, die die Stadttore symbolisierten, hindurch und in den tiefen Wald hinein.
Sie wusste, dass sie das, was sie gerade tat, nicht durfte. Aber ihre Furcht vor den Konsequenzen wurde von ihrer Neugier, auf das, was jenseits des Waldes liegen könnte, übertrumpft. Und so fiel sie von ihrem zügigen Gang in einen Laufschritt und bald schon in schnelles Rennen – hinaus aus der Stadt und quer durch den mächtigen alten Wald, in Richtung Südwesten.
Denn dort wartete eine Welt auf sie, die sie noch nie zuvor mit eigenen Augen gesehen hatte und deren Entdeckung das größte Abenteuer ihres noch so jungen Lebens zu werden versprach.
Das Gewissen nagte an ihr, während sie gleichmäßigen Schrittes durch den Wald lief, denn Faye wusste, dass sie jetzt nicht mehr umkehren würde. Das drückende Gefühl, dass sie ihrer Familie und den anderen Elfen Sorgen bereitete, lag unangenehm schwer auf ihrer Brust. Doch sie versuchte die Gedanken daran zu verscheuchen und rief sich stattdessen in Erinnerung, wieso sie überhaupt hier war;
Da war ihre Mutter, die Königin, stets beschäftigt und umgeben von Beratern und anderen wichtigen Persönlichkeiten in ihrem Thronsaal, den sie selbst nur selten betreten durfte, da sie noch zu jung war, um an irgendwelchen Verhandlungen teilzunehmen. „Zu jung“ war sowieso das Stichwort, denn Faye bekam es fast jedes Mal zu hören, wenn ihre Mutter sie wieder von irgendetwas abbringen oder ihr etwas verbieten wollte.
Arya, ihre ältere Schwester, hatte Faye schon seit Monaten nicht mehr gesehen. Im Gegensatz zu ihr durfte Arya nämlich so einiges – vor allen Dingen in der Gegend herum reisen und wichtige Aufträge erfüllen, über die Faye nichts näheres erzählt bekam – mit der Begründung, sie sei noch zu jung.
Dann gab es noch Vanir, mit dem sie den Schwertkampf übte und der sie stets nur belächelte und verhöhnte. „Du willst mich schlagen, kleine Faye?“, so hatte er gespottet und über sie gelacht. „Komm wieder, wenn du ein paar Jahrzehnte älter bist.“
Ähnlich verhielten sich die restlichen Bewohner von ihrer Heimatstadt Ellesméra. Sie waren zwar fast immer freundlich, aber auch immer um ihr Wohl besorgt und Faye ging es mittlerweile nur noch auf die Nerven von allen wie ein kleines Kind behandelt zu werden.
Wenn man ihr Alter mit dem der anderen verglich, war das ja auch gar nicht so weit hergeholt, aber sie war trotzdem schon alt genug, um auf sich selbst aufzupassen. Sie war ausgewachsen – zumindest was ihren Körper anging, sofern sie ihn nicht mit Magie weiter verändern würde, und wenn sie ein Mensch wäre, dann würde sie mit ihren 18 Jahren schon längst als erwachsene Frau gelten.
Doch sie war kein Mensch.
Sie war eine Elfe, und bei Elfen waren ihre 18 Jährchen eben gar nichts, verglichen mit den Jahrhunderten, die ihre Familienangehörige, Nachbarn und Freunde schon erlebt hatten.
Sie war eine Elfe, und bei Elfen waren ihre 18 Jährchen eben gar nichts, verglichen mit den Jahrhunderten, die ihre Familienangehörige, Nachbarn und Freunde schon erlebt hatten.
„Du wirst hier bleiben, Faye. Jenseits des Waldes gibt es nichts außer Krieg und Leid. Hier bist du sicher und in den nächsten zwanzig Jahren wirst du Du Weldenvarden auch nicht verlassen, hast du verstanden?“ Die Worte ihrer Mutter, der Königin Islanzadi, hallten noch immer in ihren Gedanken nach.
„Wenn du groß bist, wirst du auch einmal weitere Teile von Alagaësia sehen,“ hatte ihr Arya immer versprochen, „aber das dauert noch viele Jahre, Faye. Bis du erfahren genug bist, musst du in Du Weldenvarden bleiben, denn nur hier bist du sicher.“
Missmutig kickte die junge Elfe einen Stein aus dem Weg.
„Wenn du größer bist, wenn du älter bist, wenn du erfahrener bist…“ – das waren immer die Standartsätze, um sie zu vertrösten, wenn man ihr wieder einmal etwas verbot. Doch sie wusste genau, dass es noch mindestens fünfzig oder hundert Jahre dauern würde, bis die Alten sie auch nur ansatzweise als alt und erfahren genug betrachten würden. Und solange wollte sie nicht warten.
Nach einer Weile blieb Faye schließlich stehen, führte zwei Finger an die Lippen und stieß einen leisen Pfiff aus.
Wenige Augenblicke später tauchte zwischen dem Geäst des Waldes etwas hell Schimmerndes auf und kurz darauf stand ein schneeweißes Pferd vor Faye. Sie hielt dem Tier die Hand unter die Nüstern und gab ihm einen Moment um sie zu beschnuppern. Dann tastete sie vorsichtig nach dem Bewusstsein des Schimmels und fragte höflich, ob er bereit wäre, sie reiten zu lassen.
Nur wenige Sekunden später waren regelmäßige, leicht gedämpfte Hufschläge das einzige Geräusch in dieser sternklaren Nacht.
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Reviews wären schön, damit ich weiss, ob sich überhaupt jemand für meine Geschichte interessiert (:
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