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von SkatesJdz    erstellt: 11.12.2008    letztes Update: 11.12.2008    Geschichte, Romanze / P12    (fertiggestellt)
Hallihallo!=)
Also ich habe mir heute zum wiederholten Male Van Helsing angeguckt und ich finde das Ende einfach irgendwie blöd...^^ Und weil ich heute mal ausnahmsweise Zeit habe, habe ich einen kleinen Oneshot geschrieben. Ich hoffe, er gefällt euch. Kann mir auch durchaus vorstellen, dass ich mal eine längere Story dazu schreibe, aber im Moment ist die Zeit einfach knapp.
Trotzdem viel Spaß!=) Und schön Reviews dalassen. Auch anonyme Reviews sind zugelassen;-)
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Forever

Wie wäre es weitergegangen, wenn Anna nicht gestorben wäre? Lest selbst.

***

Als Carl den Turm mit dem Labor betrat, erstarrte er. War er wirklich zu spät gekommen? Konnte man Van Helsing nicht mehr helfen? Bis jetzt konnte er nur den Rücken des Werwolfes sehen. Er hatte sich über den leblosen Körper Anna Valerious’ gebeugt und betrachtete sie.
Carl bekreuzigte sich und holte den Eisenpflock aus seinem Umhang. ‚Vergib mir!’, war das Letzte, was er dachte, bevor er auf Van Helsing zueilte. Doch kurz bevor er ihn erreichte, stockte er. Der Werwolf hatte sich gedreht und in seinem Bauch steckte die Spritze. Langsam verwandelte er sich zurück zu einem Menschen.
„ Mein Gott, Van Helsing du lebst!“, rief Carl erfreut und lief auf seinen Bekannten zu. Doch Van Helsing wurde schlagartig bewusst, warum er noch lebte und drehte sich zu Anna. Geschockt wandte er sich zu ihr und musste erkennen, dass sie leblos auf dieser Liege lag. Geschockt sackte er zusammen und fühlte sich zum ersten Mal richtig schlecht. Auch Carl hatte Anna nun erblickt. Doch er hatte auch gesehen, dass sie eine große Platzwunde am Kopf hatte. Schnell kontrollierte er ihren Puls und atmete beruhigt auf.
„ Sie lebt!“, stieß er hervor.
„ Was?“, keuchte Van Helsing und stand auf.
„ Ja sie lebt. Wir müssen sie nur zum Schloss bringen.“ Mit seinen kräftigen Armen hatte Gabriel van Helsing sie hochgehoben und so verließen er und Carl Schloss Dracula in Richtung des Dorfes.

Im Schloss Valerious angekommen, legte Gabriel sie in ihr Schlafzimmer. Carl hatte unterdessen Handtücher, Lappen, Vodka und warmes Wasser besorgt. Vorsichtig griff er nach dem Alkohol und einem der Lappen, um ihre Wunden zu reinigen. Danach wusch er ihr Gesicht und band ihr ein Tuch um den Kopf. Van Helsing hatte die ganze Prozedur von einer Ecke des Raumes verfolgt. Er konnte es noch immer nicht fassen. Es hatte alles geklappt. Dracula war tot und Anna hatte ihm rechtzeitig das Gegenmittel gegeben. Nun hoffte er einfach, dass sie wieder aufwachen würde.
Mit einem Nicken erklärte Carl ihm, dass er fertig war, und verließ den Raum. Behutsam setzte er sich auf die Kante des Bettes und griff nach ihrer Hand. Liebevoll strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht und ließ seine Hand an ihrer Wange ruhen.
Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, während er sie so betrachtete.
„ Du bist wunderschön.“, flüsterte er, bevor ihn die Müdigkeit übermannte.

Seit langer Zeit schien die Sonne wieder in Transylvanien. Die einfallenden Sonnenstrahlen kitzelten ihr Gesicht und langsam begann sie aufzuwachen. Als Anna ihre Augen öffnete, erkannte sie ein braunes Etwas, dass auf ihrer Brust lag. Lächelnd versuchte sie sich aufzurichten, was ihr allerdings nicht gelang. Also blieb sie ruhig liegen und genoss einfach nur seine Nähe. Nach einiger Zeit vernahm sie eine Bewegung des Haarschopfes.
„ Na gut geschlafen?“, fragte sie amüsiert, worauf der Kopf des Angesprochenen augenblicklich in die Höhe schoss. Lächelnd schaute sie in die Augen, die ihr inzwischen so viel bedeuteten. Sie gehörten dem Mann, der ihr als Einziges noch geblieben war. Dracula hatte ihr die ganze Familie genommen.
„ Ähm… ja. Wie geht’s dir?“, wollte er schnell wissen, um seine Verlegenheit zu überspielen.
„ Bis auf die Kopfschmerzen ganz gut. Was ist denn noch passiert?“
„ Naja als du mir das Gegenmittel geben wolltest, war ich wohl etwas ungestüm und hab dich umgehauen. Dabei bist du auf den Hinterkopf geknallt. Tut mir leid.“
„ Na wenn jetzt alles wieder gut ist, soll das das kleinste Übel gewesen sein.“, antwortete sie ihm und stand auf.
„ Wo willst du hin? Du solltest noch liegen, hat Carl gesagt.“, stellte er irritiert fest.
„ Ach das ist doch nur eine kleine Verletzung. Ich möchte raus und meine Freiheit genießen. Es ist eine Befreiung für uns Transylvanier, endlich nicht in Angst und Schrecken leben zu müssen.“, antwortete sie ihm tough. Schnell stand auch Van Helsing auf und eilte ihr hinterher.
„ Und was machst du jetzt?“
„ Komm mit, ich will dir einen Ort zeigen.“, antwortete sie und zog ihn hinter sich her. Dass sie dabei seine Hand nicht los ließ, bemerkte weder sie noch er. Zu froh waren beide, dass es endlich vorbei war.

Nachdem sie eine Weile gegangen waren, stoppte Anna, als sie eine kleine Lichtung mit einer großen Steingruppe erreichten. Sie ging einmal um die Steine herum, bevor sie zwischen sie krabbelte und verschwand.
„ Was machst du denn?“ Ungläubig stand Gabriel Van Helsing vor den Steinen und starrte auf das kleine Loch.
„ Na los, komm schon!“, forderte sie ihn auf.
Vorsichtig ging er in die Knie und quetschte sich durch das Loch. Als er wieder aufsah, befand er sich in dem Inneren der Steingruppe. Vereinzelt fielen Lichtstrahlen durch die kleinen Löcher, die sich durch das Aufeinanderliegen gebildet hatten.
Ihr Gesichter waren sich nun ganz Nahe. Keiner der Beiden konnte mehr klardenken. Die Anwesenheit des jeweils Anderen machte sie beide völlig verrückt. Van Helsing war längst in Annas Augen versunken und auch Anna konnte sich nicht mehr zurückhalten. Langsam näherten sich ihre Gesichter und verschmolzen schließlich zu einem langen Kuss. Der Kuss wurde immer leidentschaftlicher und Anna hatte das Gefühl, seine Hände überall zu spüren.
Notgedrungen trennten sie sich, als beide keine Luft mehr zum Atmen hatten. Vorsichtig lehnten sie die köpfe aneinander und Gabriel strich Anna zärtlich über die Wange.
„ Ich möchte dich nie mehr verlieren!“, flüsterte sie.
„ Ich dich auch nicht. Keine Sorge, ich bleibe immer bei dir.“, erwiderte er sanft, bevor er sie wieder zu sich zog, um sie zu küssen.

Fast den ganzen Tag kuschelten sie sich einfach aneinander und lagen einfach nur da.
„ Was ist das eigentlich für ein Ort hier?“, wollte Van Helsing irgendwann wissen.
„ Hier habe ich mich immer von Velkan oder Vater zurückgezogen, wenn wir uns mal gestritten hatten oder wenn ich einfach mal Zeit zum Nachdenken brauchte.“, erzählte sie.
Vorsichtig legte Gabriel ihr eine Hand unter das Kinn und zwang sie, ihn anzusehen, bevor er sie wieder küsste.
„ Ich liebe dich.“
„ Ich dich auch.“, lächelte sie glücklich.
„ Wollen wir wieder zurück?“
„ Ja, da wartet ein Bett auf uns.“, zwinkerte sie. Und so standen sie auf und gingen Hand in Hand glücklich und zufrieden zurück zum Schloss

Ende=)
 
 
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