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von StrawberryCupcake    erstellt: 29.11.2008    letztes Update: 07.03.2012    Geschichte, Romanze / P18    (in Arbeit)
hey!
ich bin grade erst von ner party nachhause gekommen, bin immer noch betrunken und hab noch null komma nichts geschlafen, und ihr kriegt trotzdem das neue kapitel! da seht ihr mal wie ich mich für euch aufopfere *gg*

ich schaffs jetzt wirklich nicht alle namen von den kommischreibern aufzulisten, mein hirn arbeitet nicht wirklich so, wie es sollte ^^

also: DANKE AN DIE KOMMISCHREIBER!!!!!

gut....und jetzt ab zum chap! :)

viel spaß!

achja...ne kleine anmerkung vielleicht noch: hermione wechselt in der story einmal vom "du" aufs "sie" wenn sie mit draco spricht....in der englischen version sagt sie da auch "mr. malfoy" zu ihm....nur damit ihr euch nicht wundert....ich denke einfach, dass sie in zanes gegenwart lieber auf der "geschäftlichen" ebene mit ihm umgeht...!

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Chapter 4: Waiting for Morning to Wake You

Draco hätte schwören können, dass er gerade in Gringotts war und mit einem Hula-tanzenden Kobold redete. Oder war er in Malfoy Manor und tanzte Tango mit der Tusse, die in Zanes Schule unterrichtete….Danny? Denny? Donny? Achja, das ist es, Donny.

Oh, nein….er war in Hogwarts und rannte Runden ums Qudditchfeld, und zwar nackt.

„Daddy,“ brach Zanes leise Stimme durch den unglaublich merkwürdigen Traum, den Draco gerade hatte. „Daddy, wach auf.“
Draco öffnete ein Auge und sah, dass Zane in seinem Pyjama neben seinem Bett stand und seinen Vater mit seinem Finger in den Arm piekste.

„Geh wieder schlafen, Zane,“ murmelte Draco, schloss sein Auge wieder und stoppte die Hand seines Sohnes.

„Aber Daddy, es ist Zeit zum Aufstehen,“ antwortete er. „Der Uhrzeiger zeigt auf die Sieben.“

Draco verwendete ein sehr schlimmes Schimpfwort in seinem Kopf und rieb sich die Augen. Er blickte auf die Uhr und fragte sich, warum sein Zauberstab nicht gepiept hatte, um ihn aufzuwecken. Zum Teufel noch mal, es war erst 6.59 Uhr. Er hätte noch eine Minute haben können! Verdammt! Das wäre die wundervollste Minute überhaupt geworden…..und jetzt war sie weg.

Einige Sekunden später fing der Zauberstab auf seinem Nachttisch an zu piepen. Großartig.

„Siehst du?“ sagte Zane und zog seinen Daumen aus dem Mund, eine Angewohnheit, die Draco verzweifelt versuchte, ihm abzugewöhnen. „Zeit zum Aufstehen.“

Draco zwang sich aus dem warmen Kokon in seinem Bett, ging ins Badezimmer und ließ Zane zurück, der in sein Bett kletterte und sich in die warmen Decken kuschelte.

Draco erledigte seine morgendlichen Geschäfte: Pinkeln, Duschen, Rasieren, Zähne putzen usw. Er ging zurück in sein Zimmer und sah, dass Zane schlief. Typisch für ihn. Draco lehnte sich über das Bett und küsste die Stirn seines Sohnes.
Zane blinzelte zu seinem Vater hinauf. Er lächelte und versteckte seinen nassen Daumen unter dem Kissen. „Zeit zum Aufstehen, Daddy.“

Draco lachte und verwuschelte ihm die Haare. „Beweg deinen dürren Hintern aus dem Bett, Kleiner, und such dir die Sachen raus, die du heute anziehen willst.“

Zane kletterte aus dem Bett und rannte durch den Gang in sein Zimmer. Draco ging los um den beiden Frühstück zu machen: zuckerreiche, farbenfrohe Cornflakes mit warmer Mich. Nicht die gesündeste Wahl aber was soll’s….er hatte eine ganze Minute Schlaf verloren. Er würde den Zucker brauchen.

Nachdem er Zane gewaschen und angezogen hatte, sodass er präsentabel aussah, machten sich die beiden auf den Weg zur Schule. Zane schien an diesem Morgen beinahe hin zu hüpfen, verglichen mit dem Widerstand am Tag zuvor.

„Ich werde Wolf meine Glaskugel zeigen,“ sagte Zane. „Ich hab sie in meinem Rucksack mitgenommt.“

„Verlier sie aber nicht,“ erwiderte Draco. „Das war ein Geschenk von Gamma.“

„Das kann ich niemals machen, Daddy!“ sagte Zane mit geweiteten Augen. Großer Gott, wie kann Daddy so was Schlimmes überhaupt andeuten?

„Du wirst dich heute gut benehmen?“ fragte Draco.

Ja,“ antwortete Zane automatisch.

„Und kein Daumenlutschen.“

Zane blieb bei dieser Anklage still.

„Das ist eine ekelhafte Angewohnheit, Z. Du bist vier Jahre alt und jetzt ein großer Junge. Große Jungen lutschen nicht am Daumen.“

Ok, Dad….ich hab’s ja verstanden. Meine Güte! Daumenlutschen = nicht cool. Hab’s kapiert. Aber werd ich drauf hören….? Sicher nicht.

„Ich hol dich heute wieder um Fünf ab.“

„Wir werden heute Makkaroni mit roter Sauce zum Mittagessen kriegen, Daddy,“ erklärte Zane.

„Schön zu wissen, dass mein Geld deinen kulinarischen Freuden zu Gute kommt,“ murmelte Draco.

„Was?“

„Nichts, Z.“

Sie erreichten die Tür zu dem Ort, wo dieses schreckliche Weib ihr Unwesen trieb….ehm, unterrichtete.

Zwei Elternteile und drei Schüler waren schon im Eingangsbereich. Draco musste sein Temperament zügeln, bevor er sich Granger näherte. Oh, nein, warte, eine weitere Möglichkeit, um seine launische Stimmung (auf Grund der Minute Schlaf, die er verloren hatte) auszustesten.

„Wolf!“ rief Zane und lief zu dem kleinen Jungen, der die Hand seiner Mutter hielt.

Die zwei Jungen umarmten sich, und Draco versuchte, über das richtige Alter nachzudenken, in dem Jungen damit aufhören sollten, sich zu umarmen. Fünf? Das sollte genügen. Sollte das Kind sich der Umarmungen entledigen, und dann konnte sein fünfter Geburtstag kommen, und dann bumm, keine Umarmungen unter Jungen mehr. Nur mehr Vater-Sohn Umarmungen, Großvater-Enkel Umarmungen (obwohl Lucius nicht wirklich der Umarm-Typ war), und sonst nichts.

„Mama! Das ist Zane!“ sagte Wolf aufgeregt zu der Frau, die leuchtend gelbe Zöpfe hatte.

„Die Haare von deiner Mummy haben die gleiche Farbe wie Pipi,“ sagte Zane, sozusagen als lässige Vorstellung.

Draco musste gleichzeitig sein Lachen zurückhalten und stöhnen. Danke, dass du meine Fähigkeiten als Vater so wunderbar zur Schau stellst, Zane. Ich bin dir was schuldig.

„Zane, es ist nicht nett, so was zu sagen,“ schalt Draco ihn schnell. „Entschuldige dich.“

„Aber es ist gelb wie Pipi, Daddy,“ verteidigte sich Zane.

Draco erhaschte das Lächeln auf Tonks’ Gesicht.

„Ist mir egal, Z. Sag, dass es dir Leid tut,“ sagte Draco und schrieb Zanes Namen auf die Anmeldungsliste.

„Tut mir Leid,“ sagte Zane leise. „Ich mag deine Haare. Die sind gelb wie….Senf.“

„Danke, Zane,“ sagte Tonks und verschluckte sich fast an ihrem Lachen. Das Kind hatte sein fehlendes Taktgefühl sicher von der Black-Seite geerbt. Die hatten allesamt die nervige Tendenz dazu, zu sprechen bevor sie nachdachten.

Sie blickte zu Draco auf und streckte ihm ihre Hand entgegen. „Hallo, Draco. Lange nicht gesehen.“

„Nymphadora,“ sagte Draco höflich und schüttelte ihre Hand. „Ich will mich auch für Zanes abscheuliche Bemerkung
entschuldigen. Normalerweise sagt er so was nicht weil er weiß, dass ihm dann in naher Zukunft ein Klaps auf den Hintern bevorsteht.“

Zane legte seine Hände entsetzt auf seinen Hosenboden. „Ich hab Entschuldigung gesagt, Daddy.“

„Ist schon in Ordnung,“ sagte Tonks fröhlich. „Ehrlichkeit ist die beste Politik, nicht wahr Jungs?“

Die zwei Jungen nickten und gingen durch die Tür, die in den Klassenraum führte, gerade als Hermione von dort heraustrat.

Sie blickte zwischen dem Cousin und der Cousine hin und her und lächelte Tonks an. „Freut mich, dass ihr zwei miteinander redet, denn ich kann euch sagen, dass die beiden Jungs von nun an unzertrennlich sein werden.“

„Du siehst heute echt süß aus, Hermione,“ sagte Tonks.

Sie spielte auf die blassrosa Roben an, die Hermine trug, und die das genaue Gegenteil von den grauen, marineblauen und schwarzen waren, die sie üblicherweise zum Unterrichten anhatte. Ihre Haare trug sie in einem leicht chaotischen Dutt, der ihren schlanken Hals entblößte und ihr feminines Gesicht betonte.

„Danke, Tonks,“ sagte Hermione, und ein Hauch von Rosa erschien auf ihren Wangen. „Ich musste Donny versprechen, dass ich etwas Fröhlicheres trage. Sie hat gesagt, dass ich vorher ausgesehen habe wie ein Leichenbestatter.“

Tonks lachte über diese unverblümte Bemerkung. „Du siehst echt toll aus, Schätzchen. Es wird Zeit, dass ich die Düse mache. Kingsley reißt mir den Hintern auf, wenn ich wieder zu spät komme. Wir sehen uns, Amigos.“

Sie verließ die Schule und ließ Draco und Hermione alleine zurück, die nun mit der greifbaren Spannung und dem schrecklichen gesellschaftlichen Druck fertig werden mussten.

Warum zur Hölle bin ich nicht gleich gegangen, nachdem ich Zane angemeldet hab? Verdammte Scheiße! Das ist das letzte Mal, dass ich mehr als eine Minute in der Gegenwart dieses Weibs verbringe. Ok, schnell, sag was und verschwinde.

„Ich kann ihr nur zustimmen, du siehst wirklich gut aus,“ sagte er,

FUCK! Was zur Hölle ist mit mir los? Was hat mich verfickt noch mal dazu gebracht, das zu sagen? Nie wieder dieses zuckrige Teufelszeug zum Frühstück, Draco. Wenn du heimkommst, schmeißt du die verdammte Packung sofort weg.

„Ehm…danke,“ sagte Hermione langsam.

„Ich werde um Fünf kommen und Zane abholen.“

„Ok, er wird hier sein,“ witzelte sie.

Hermione schlug sich selbst in Gedanken. „Er wird hier sein?“ Ist das dein Ernst? Natürlich wird er hier sein. Er ist vier, wo sollte er denn sonst sein? Versuch nicht, witzig zu sein und mach einfach deinen Job.

Draco nickte, fuhr sich durch die Haare und verließ schnellst möglich die Schule. Was für eine fantastische Art um einen fantastischen Tag zu beginnen. Wenn er doch nur diese zusätzliche Minute geschlafen hätte….
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Die Arbeit verlief ereignislos, gefüllt mit lästigen Angestellten, zwei beinahe verlorenen Aufträgen und einigen Frustrationsanfällen. Alles in allem, ein guter Tag.

Der erste Atemzug, den Draco nahm, als er das Bürogebäude verließ, war wie der Schlüssel zu seiner Entspannung. Er schlenderte den Gehsteig entlang und reinigte seine Gedanken von jeglichen Sorgen und Ärgernissen, bis er schlussendlich einfach den Wind auf seiner Haut und den hypnotischen Rhythmus seiner Schritte genießen konnte.

Ehe er sich versah, stand er vor der Schule, wieder aufgeladen und bereit für alles, was ihm das Leben zuwerfen würde, ob es nun das Geschwätz seines Sohnes oder der Hass der muggelgeborenen Lehrerin war.

„Grüß Sie, Mr. Malfoy,“ sagte Donny von ihrem Schreibtisch aus, sie hatte die Beine hochgelegt und ihr Gesicht war hinter einem Buch verborgen, das überraschenderweise nicht über Oliver Wood war.

„Ehm….hi,“ antwortete er, nicht sicher, was er auf diese lockere Begrüßung erwidern sollte.

„Wie war Ihr Tag?“ fragte sie, ihre Nase immer noch im Buch vergraben.

„Wie immer,“ antwortete er und ging schon automatisch zum Abmeldungszettel. „Und Ihrer?“

„Ein Schüler hat mich angekotzt und dann hab ich mir noch die Zehe am Türrahmen gestoßen,“ sagte sie. „Aber er war nicht so witzig wie Hermiones Tag.“

Draco nickte höflich in dem Wissen, dass sie wahrscheinlich darauf wartete, dass er sie fragte, warum genau Hermiones Tag witziger war als ihrer. Er fiel nicht darauf rein, weil es ihn offen gesagt nicht interessierte.

„Wussten Sie, dass der ultimative Weg um einen Kerl dazu zu kriegen, sich in dich zu verlieben, der ist, ihm deine ganze Aufmerksamkeit zu schenken und sicher zu gehen, dass er weiß, dass er der Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit ist?“ fragte sie und blickte von ihrem Buch auf.

„Das nächste Mal wenn ich will, dass sich ein Mann in mich verliebt, werde ich das beherzigen,“ sagte Draco direkt. „Wenn ich das nur schon vorher gewusst hätte…“

Donny brach in Gelächter aus. „Ich lese ein Buch darüber, wie man einen Mann dazu bringt, sich in einen zu verlieben. Ich brauch so viel Information wie ich kriegen kann, wenn ich mir Woodie jemals angeln will.“

„Woodie?“

„Oliver Wood. Ich hab ihm einen Spitznamen gegeben. So werde ich ihn nennen, wenn wir erstmal verheiratet sind,“ antwortete sie, als ob das die selbstverständlichste Sache der Welt wäre.

„Weiß er, dass ihr beiden heiraten werdet?“

„Natürlich nicht,“ winkte sie ab. „Aber er wird es in der Sekunde wissen, in der er mich trifft. Es wird Liebe auf den ersten Blick sein, außer er hegt eine Abneigung gegen altbackene, unförmige Lehrerinnen….dann müssten wir an den Liebesdingen vielleicht ein bisschen arbeiten.“

Draco runzelte die Stirn. „Sie sind weder altbacken noch unförmig.“

„Finden Sie?“ fragte sie und blickte an sich hinunter. Sie hatte offensichtlich Halluzinationen, da sie den Körper einer Fee hatte, klein und zierlich.

„Ja, ich finde, dass Sie nichts von beidem sind,“ antwortete er. „Also, wann werden die Kinder denn raus gelassen? Es ist fast zehn nach Fünf.“

Donny blickte auf die Uhr, die hinter ihr hing. „Ich dachte, die Babies sind schon gegangen. Ich weiß, dass Wolf und Angie und Carter schon weg sind. Aber offensichtlich sind nicht alle Babies weg, wenn Sie hier sind um Zane abzuholen…“

Draco konnte das bisschen Sorge, dass sich in seine Eingeweide bohrte, nicht unterdrücken. Er war genau um Fünf gekommen, also wo war Zane?

„Oh, da sind sie,“ sagte Donny, als Hermione und Zane aus dem Klassenraum schlenderten.

Zane rannte seinem Vater in die Arme und umarmte seinen Hals, er blieb komplett still. Normalerweise brabbelte er ohne Pause.

„Ist alles in Ordnung?“ fragte Draco, während er den Rücken seines Sohnes streichelte, und wandte sich an Hermione.

Hermione verflocht ihre Hände ineinander und blies sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Wir hatten einen kleinen Unfall.“

Das bisschen Sorge wuchs zu einem gigantischen Schmerz heran. „Was ist passiert?“ schaffte es Draco zu sagen. „Ist Zane verletzt?“

Hermione schüttelte den Kopf. „Zane hat unabsichtlich ein kleines bisschen Magie benutzt.“

„Wurde irgendjemand verletzt?“

„Nein, aber Zane war ziemlich verängstigt, und ich denke, dass es das erste Mal war, dass er Magie verwendet hat.“

„Er hat sie schon Mal verwendet,“ seufzte Draco. „Er war wütend und hat die Tür zuknallen lassen, das hat ihn ziemlich erschreckt.“

„Naja, ich denke nicht, dass er dieses Mal wütend war, aber er hat den Tisch zusammenbrechen lassen,“ sagte Hermione mit einem Anflug von Sorge in ihrem Blick.

„Z? Bist du okay?“ fragte Draco ruhig.

Zane schüttelte den Kopf und vergrub ihn in der Schulter seines Vaters.

„Oh, Herzchen, es ist in Ordnung. Ich hab dir gesagt, dass der Tisch wieder repariert ist,“ sagte Hermione und trat näher an den kleinen Jungen in den Armen seines Vaters heran. „Niemand wurde verletzt und du hast nichts kaputt gemacht.“

„Ich hab den Tisch zerbrochen, Daddy,“ sagte Zane mit quiekender Stimme.

„Zane, es ist okay,“ sagte Hermione abermals. Sie tätschelte seinen Rücken und strich ihm die Haare aus der Stirn. „Ich hab ihn repariert und alles ist wieder in Ordnung. Du hast nichts Falsches gemacht.“

Zane blickte auf und sah abwechselnd zu seinem Vater und Hermione. „Ich krieg keinen Ärger?“

Draco schüttelte den Kopf. „Nein, Z. Du kannst niemals Ärger für etwas kriegen, über das du keine Kontrolle hast.“

„Ich hab nur daran gedacht, dass der Tisch zerbricht, Daddy, und dann ist es passiert! Ich wollte nicht, dass mein Tisch zerbricht aber dann ist es einfach passiert und Angie hat geschrieen.“

„Ja, naja, Angie ist ein kleiner Rotzlöffel..“ murmelte Donny hinter dem Schreibtisch. „Sie schreit, als ob das ihre zweite Muttersprache wäre.“

„Donny!“ schalt Hermione. „Nicht vor anderen Schülern.“

Donny zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder ihrem Buch zu.

Draco ging hinüber zu der Reihe an Haken und nahm Zanes Pullover und seinen Rucksack. „Sag Miss Hermione Danke dafür, dass sie den Tisch repariert hat,“ forderte er Zane auf.

„Danke,“ sagte Zane.

Er legte seinen Kopf wieder auf die Schulter seines Vaters und steckte sich den Daumen in den Mund.

„Mr. Malfoy, könnte ich kurz mit Ihnen sprechen?“ fragte Hermione, ging hinter den Schreibtisch, an dem Donny saß und nahm einen Schlüsselbund aus einer Lade.

Draco unterdrückte ein Seufzen und nickte.

„Donny kann auf Zane aufpassen,“ sagte Hermione. „Ich muss nur etwas mit Ihnen besprechen.“

Sie führte ihn ins Büro und bedeutete ihm, in einem der Sessel, die gegenüber von ihrem Schreibtisch standen, Platz zu nehmen. Draco setzte sich und wartete darauf, dass sie anfing zu sprechen, damit er wieder verschwinden konnte. Ganz egal wie sehr er versuchte, ihre Gegenwart zu meiden, es schien immer einen Grund zu geben, warum sie miteinander reden mussten. Das kostete ihn seinen letzten verdammten Nerv.

„Ich werde gleich zum Punkt kommen,“ fing Hermione an. „Ich will, dass du weißt, dass das, was Zane heute passiert ist, ganz normal war. Er ist in dem Alter, wo magische Kinder anfangen, erste Erfahrungen mit ihren Kräften zu machen und es ist wichtig, dass sie lernen, wie sie sie kontrollieren.“

„Ich weiß,“ sagte Draco einfach, er war jetzt schon genervt von dieser Rede.

„Er ist ein außergewöhnlicher Junge und bis jetzt ist er das erste Kind in seiner Altersgruppe hier in der Schule, das Magie gebraucht hat. Ich habe die Magie von Kindern intensiv studiert und ich will, dass du weißt, dass du dir um seine Kontrolle darüber keine Sorgen machen musst. Ich werde mich persönlich darum kümmern, dass er daran arbeitet.“

„Ok, danke,“ sagte er und stand auf.

„Eins noch,“ sagte sie schnell. „Wenn du Zane dazu bringen willst, mit dem Daumenlutschen aufzuhören, schlag ich dafür verdünntes Chili vor.“

Dracos Hand lag auf der Türklinke, doch er drehte sich langsam um, um die geistesgestörte Frau anzusehen. „Wie bitte?“

„Schneide eine Chilischote in Stücke und leg sie in ein Glas mit Wasser. Dann musst du ihn irgendwie dazu bringen, seinen Daumen ins Wasser zu tauchen und er wird dann letzten Endes mit dem Daumenlutschen aufhören, wenn er mal gemerkt hat, dass es unangenehm für ihn ist.“

„Das klingt grausam,“ antwortete er. „Ich würde meinen Sohn nie absichtlich verletzen. Irgendwann wird er von selbst damit aufhören. Danke für den Rat, aber nein danke.“

„Er wird nicht von selbst damit aufhören,“ sagte sie mit einem Anflug von Zorn. „Sei nicht so stur. Er muss darauf konditioniert werden, damit aufzuhören, ansonsten wird er damit weitermachen.“

„Ich werde das meinem Kind nicht antun.“

„Es wird ihm nicht wehtun. Es ist nur Chiliwasser, und keine Habanero-Schote vom Rande der Halbinsel Yucatan. Es macht es nur unangenehm für ihn, am Daumen zu lutschen.“

„Du bist krank.“

„Und du bist ein sturer Trottel.“

„War’s das oder hast du noch einige Perlen der Weisheit für mich? Soll ich ihm das nächste Mal wenn er flucht eins auf’s Maul hauen oder ihm jedes Mal in die Eier treten, wenn er ins Bett macht?“

Hermione schüttelte genervt den Kopf. „Schön, mir ist es egal. Ich versuche nur, zu helfen. Meine Bemühungen sind offensichtlich umsonst bei so einem unfähigen Vater.“

Dracos Blick wurde eiskalt und Hermione fühlte förmlich, wie die Temperatur im Raum sank. Sie bereute ihre Worte augenblicklich und wünschte sie wieder in ihren dämlichen, dämlichen Mund zurück.

„Tut mir Leid, das war unglaublich unverschämt von mir….“

„Hi, mein Name ist Hermione Granger, ich sage unglaublich geschmacklose Dinge und entschuldige mich danach als ob das alles wieder gut machen würde. Fick dich, oh, warte, tut mir Leid, das war unhöflich. Du bist eine unglaubliche Schlampe, ups, tut mir Leid, das hätte ich nicht sagen sollen. Ich hasse dich und wünschte, du wärst nicht die Lehrerin meines Sohnes, damit ich ihm sagen könnte, was für ein schrecklicher Mensch du bist, oh, nein, das tut mir auch Leid. Das wollte ich nicht sagen,“ sagte Draco mit wütender, hasserfüllter Stimme.

Hermione ballte ihre Hände zu Fäusten. „Du bist auch nicht grade das moralische Vorbild schlechthin, Malfoy. Ich glaube, mich daran zu erinnern, dass du unzählige Male unverschämte Dinge gesagt und mit Beleidigungen um dich geworfen hast, als ob du dafür geboren worden wärst. Du hast mich und meine Freunde mit den schlimmsten Namen betitelt, hast unsere Familien bedroht und uns dazu gebracht, dich mit jeder Faser unseres Körpers zu hassen.“

Draco biss die Zähne zusammen und verengte die Augen.

„Ich habe nie jemanden gehasst bevor ich dich kennen gelernt hab,“ fuhr sie fort, und ihre Stimme sprühte förmlich vor Böswilligkeit. Du bist derjenige, der mir gezeigt hat, wie es ist, jemanden wirklich zu hassen und aus vollem Herzen zu verabscheuen! Ich hab dich so sehr gehasst, und ich hasse dich immer noch. Also wag es nicht hier rein zu kommen und so zu tun als ob ich der böse Dämon wäre, der es darauf anlegt, deine Gefühle zu verletzen. Nimm eine Beleidigung wie ein Mann, du bist damals in der Schule auch bei jeder Gelegenheit eine losgeworden.“

„Ich bin froh, dass wir uns in einem Punkt einig sind,“ spuckte Draco.

„Was?“

„Du hasst mich und ich hasse dich. Das ist ein Packt, der in der Hölle geschlossen wurde,“ sagte er, verließ den Raum und knallte die Tür hinter sich zu.

Hermione kämpfte gegen den Drang an, einen befreienden Schrei loszulassen und ging stattdessen in ihrem Büro auf und ab, während sie ein und aus atmete, um ihren Zorn unter Kontrolle zu bringen.

Ich glaube nicht, dass ich ihn jeden Tag aushalte…..ich werde durchdrehen.

„Hermione?“ Donny’s Stimme kam von der anderen Seite der Tür.

Hermione gewährte ihr Einlass und Donny betrat langsam das Zimmer. Sie nahm vor dem Schreibtisch Platz und beobachtete Hermione, die stehen blieb.

„Mr. Malfoy hat ziemlich wütend ausgesehen, als er hier raus gekommen ist,“ sagte sie.

„Wir hatten eine kleine Auseinandersetzung.“

„Mit kleiner Auseinandersetzung meinst du wohl einen explosiven Streit den ich sogar noch im Eingangsbereich hören konnte.“

Hermione erbleichte. „Oh Gott, hat es Zane gehört?“

Donny schüttelte den Kopf. „Ich hab einen Taubheitszauber über ihn gelegt als ihr zwei ins Büro gegangen seid. Es ist irgendwie traurig, dass ich wusste, dass ihr beide streiten würdet.“

Hermione sank in den Sessel hinter ihrem Schreibtisch und legte ihren Kopf auf die Tischfläche. „Ich kann nicht glauben, wie sehr ich ihn hasse.“

„Vergiss nicht, Schatz, lass deine Beziehung mit den Eltern nicht dein Leben beeinträchtigen. Vergiss ihn einfach. Er ist den ganzen Stress wirklich nicht wert.“

„Ich kann nicht anders. Ich kann mich einfach nicht von seinen Worten distanzieren und so tun, als ob es mir nichts ausmacht. Ich mag es nicht, mit jemandem zu streiten, Don. Es ist keine schöne Erfahrung und ich hasse es, dass Zane von so einem abscheulichen Mann abstammt.“

„Ich bezweifle, dass Zane deine Meinung da teilt.“

Hermione stöhnte und massierte ihre Schläfen. „Ja, ich weiß. Dieser bescheuerte Arsch ist wirklich ein großartiger Vater für Zane und doch weiß ich nicht, wie er sich so leicht von SuperDad in Evil Mutant Ass-face verwandeln kann.“

„Evil Mutant Ass-face…..reizend,“ lachte Donny.

Hermione fühlte, wie sich ihre Lippen zu einem Lächeln verzogen. „Du hast Recht. Er ist es nicht wert, dass ich mich über ihn aufrege. Lass uns was essen gehen und dann können wir in Rons Wohnung vorbeischauen. Ich hab gehört, dass er das restliche Team eingeladen hat.“

„Ooooh, leckere Quidditchspieler nach einem langen Trainingstag. Ich bin so was von dabei,“ sagte sie träumerisch. „Obwohl keiner der Cannons an Oliver rankommt, ist ein bisschen schamloses Flirten genau das, was wir brauchen.“

„Verdammt, jetzt wünschte ich, ich hätte es nicht erwähnt. Ich wollte einfach nur Harry und Ron wieder sehen. Du wirst mich zwingen, mit dem Team zu flirten, oder?“

„Klar. Du brauchst einen Mann, Schatz. Einen Mann, zu dem du gehen und ihn bumsen kannst, bis deine Sorgen verfliegen,“ sagte sie einfach.

Hermione konnte das Lachen, das ihren Lippen entwich, nicht zurückhalten. „Du bist eine wahre Dichterin, Don.“

Donny lächelte schüchtern und blinzelte. „Jap, und jetzt gehen wir. Ich bin am Verhungern, solo, und bereit für nen Gigolo.“ (1)

„Donny!“, keuchte Hermione lachend.

„Nur ein Scherz!“, flötete Donny. „Und jetzt, heb deinen Hintern aus dem Sessel, damit wir gehen können. Die Quidditchspieler flirten nicht mit sich selbst……außer sie sind schwul, und ich bin ziemlich sicher, dass ich in der letzten Ausgabe von „Queer Quidditch“ gelesen hab, dass der Sucher von den Cannons ein Auge auf den neuen Jäger, Rodney Blue, geworfen hat.“

„Warum liest du „Queer Quidditch“?“

„Ich muss sicher gehen, dass sie nicht blöd über Woodie reden oder Gerüchte über seine Sexualtität verbreiten,“ erklärte Donny.

Hermione schüttelte erstaunt den Kopf und folgte Donny aus ihrem Büro, nachdem sie noch einige Sachen kontrolliert und abgeschlossen hatte. Das würde sicherlich eine harte Nacht werden.
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„Bist du wütend auf mich, Daddy?“ fragte Zane Draco, als sie nach Hause gingen, seine kleine Hand lag in der großen seines Vaters.

Draco war so beschäftig mit seinen Gedanken und seinem Hass, den er für Hermione empfand, dass er die Frage seines Sohnes beinahe nicht mitbekam. „Was? Nein, Zane….ich bin nicht wütend auf dich.“

„Warum bist du wütend?“

„Ich bin nicht wütend,“ log er. „Ich bin nur ein bisschen müde.“

„Oh. Willst du ein Nickerchen machen?“ fragte Zane.

Draco lächelte sanft. „Ein Nickerchen klingt wundervoll….aber wir müssen zuerst bei Gamma und Gampa zu Abend essen.“

„Juhu!“, rief Zane. „Ich kann ihnen was von der Schule und Miss Hernime und Wolf erzählen und wie viel Spaß ich die ganze Zeit hab!“

„Sie werden sich freuen, zu hören, dass du Spaß hast.“

„Können sie morgen mit mir in die Schule kommen?“ fragte Zane nach ein paar Minuten.

„Du hast morgen keine Schule, Z. Morgen ist Samstag,“ erklärte Draco und dankte allen Muggelgöttern und mythologischen Göttern und unbekannten Göttern, dass er diese bescheuerte Granger für zwei ganze Tage nicht sehen musste. Es war ein Segen.
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Narcissa schloss ihren Enkel sofort in eine Umarmung, als er das Manor betrat. „Zane, mein lieber Junge,“ sagte sie zwischen Küssen und Kniffen in die Wange.

„Gamma, ich bin zur Schule gegangt und meine Lehrerin ist so nett und hübsch und sie hat gesagt, dass ich klug und nett bin und ich hab einen besten Freund und sein Name ist Wolfgang aber jeder nennt ihn Wolf, so wie das Tier, Gamma, und dann hab ich die ganze Zeit in der Sandkiste gespielt, und mit den Bauklötzen und Wolf und ich haben einen ganz großen Turm mit den Bauklötzen gemacht und der ist umgefallt und wir haben so laut gelacht, dass mir der Bauch wehgetan hat! Ich hab eine Zeichnung von Daddy gemacht und ich hab sie ihm gezeigt und er hat sie in seinem Zimmer an die Wand gehängt und ich werde eine Zeichnung von dir und Gampa machen wenn wir Kunststunde haben, und werdet ihr die in eurem Zimmer aufhängen?“ sagte Zane mit so großer Geschwindigkeit ohne einmal Atem zu holen, dass Lucius und Draco nur ein paar Wörter verstanden.

Narcissa allerdings, verstand jedes einzelne Wort. „Natürlich werde ich alles an die Wand hängen, was du zeichnest. Ich bin so froh, dass du so eine nette Lehrerin hast und einen neuen besten Freund gefunden hast! Er hat so einen einzigartigen Namen und ich würde ihn sehr gerne kennen lernen.“

„Daddy sagt, dass Wolf mein Cousin ist,“ erklärte Zane.

Narcissa hob Zane hoch und ging mit ihrem Sohn und ihrem Ehemann ins Esszimmer. „Das hast du ihm gesagt?“ fragte sie Draco.

„Wolf ist der Enkel von Tante Andromeda,“ antwortete er und lächelte bei dem geschockten Gesichtsausdruck seiner Mutter.
„Du machst Witze,“ stotterte sie.

„Nein. Nymphadora hat Remus Lupin geheiratet, den Werwolf, der in meinem dritten Jahr Verteidigung gegen die Dunklen Künste unterrichtet hat, und ihr Kind ist Wolf Lupin.“

„Wolf Lupin,“ sagte Narcissa und rollte mit den Augen. „Nymphadora hatte immer schon einen komischen Sinn für Humor.“

Draco wandte sich an seinen Vater. „Du scheinst es gut aufzunehmen, dass dein Enkel der beste Freund des Sohnes eines Werwolfs ist.“

Lucius lächelte langsam. „Warum sollte ich ein Problem damit haben?“

Hmm…mal überlegen, du warst nur der voreingenommenste Mann der je auf Erden wandelte und mir beigebracht hat, alle Leute zu hassen, die nicht so sind wie ich.

„Du hast dich verändert, Vater,“ lachte Draco.

„Ich bin mir meiner vergangenen Fehler bewusst und hoffe, dass du nicht die gleichen mit Zane machst. Der Junge ist zu klug um den selben Weg einzuschlagen, den wir genommen haben,“ sagte Lucius streng.

Draco nickte, er verstand die Empfindungen seines Vaters. Menschen konnten sich verändern. Seine Familie hatte sich von voreingenommen Extremisten zu arroganten Adeligen entwickelt, denen bescheuerte Dinge wie Blut oder Abstammung egal waren. Leute nach ihren Persönlichkeiten zu verurteilen war viel erwachsener als die andere Alternative.

„Miss Hernime hat gesagt, dass ich das Buch für die Geschichtenstunde aussuchen darf,“ erklärte Zane seinen Großeltern, als sie sich alle an den Tisch gesetzt hatten, um zu essen.

„Miss Hernime? Das ist ein ziemlich merkwürdiger Name,“ sagte Narcissa.

„Eigentlich heißt sie Miss Hermione,“ korrigierte Draco.

„Warum kommt mir der Name bekannt vor?“ sagte Lucius und nahm einen Schluck von seinem Cabernet Sauvignon.

„Hermione Granger, ein Drittel des fröhlichen Trios, bestehend aus dem jüngsten Weasley und dem berüchtigten Harry Potter,“ kam Dracos bösartige Antwort.

„Diese Muggelgeborene, die mit dir zur Schule gegangen ist?“ fragte Narcissa mit gehobener Augenbraue. „Sie ist die Lehrerin deines Sohnes?“

„Natürlich ist sie das. Du kennst ja mein Glück, es ist entsetzlich. Natürlich würde die Person, die ich h-a-s-s-e mein Kind unterrichten und mich zwingen, beinahe täglich mit ihr zu reden. Ich bin der unglücklichste S-c-h-e-i-ß-k-e-r-l auf der ganzen Welt.“

Zane versuchte dem Gespräch zu folgen, aber sie benutzten Wörter, die er nicht verstand. Und was sollte das, dass sie Buchstaben statt Wörter benutzten?“

„Ich kann p-q-r-l-t-z,“ sagte Zane. „Spielen wir Buchstabieren, Daddy? Ich kann meinen Namen buchstabieren! Z-a-n-e. Zane.“

„Bravo, mein Schatz,“ sagte Narcissa mit einem breiten Lächeln. Sie warf Draco einen strengen Blick zu. „Du musst aufpassen, Liebling. Er wird bald die negative Stimmung zwischen dir und seiner Lehrerin bemerken, wenn du nicht aufpasst. Also, hör auf, Sachen zu buchstabieren, er lernt schnell.“

Draco nickte, er war zu müde um zu diskutieren und verbrachte den Abend damit, seiner Mutter und seinem Vater zuzuhören, die ihm von dem banalen höheren Kreis von Freunden berichteten, und Zane zuzuhören, der über die zusammenhanglosesten Dinge plapperte, mitunter über die Diskussion, ob Gamma und Gampa Hotties waren. Abendessen im Manor war nie langweilig….
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Irgendwie ging eine Woche vorüber und Draco merkte, dass er in ein tägliches Muster verfiel. Grundsätzlich sah es so aus:

-Zane aufwecken (wenn der kleine Mistkerl ihn nicht schon vorher aufweckte)

-die morgendlichen Geschäfte erledigen und sicher gehen, dass Zane das gleiche macht

-Frühstück (Kein zuckerhaltiges Teufelszeug!)

-Zane zur Schule bringen

-Denny begrüßen….nein, verdammt, ihr Name ist Donny. Gott, wie schwer kann es sein, sich das zu merken?

-den wuschelköpfigen Komodowaran ignorieren, außer wenn Zane anwesend war, dann sagte er „Guten Morgen“

-zur Arbeit gehen

-die Angestellten wegen ihrer Inkompetenz anbrüllen

-Arbeit erledigen

-die Minuten bis zur Mittagspause zählen

-die Angestellten noch mal anbrüllen

-Mittagspause

-zurück zur Arbeit

-die Angestellten anbrüllen

-die Minuten zählen, bis es fünf Uhr war

-Feierabend machen

-zu Zanes Schule gehen

-Danny begrüßen. Oh, verdammte Scheiße. Donny. Donny mit O. Leute sollten Namensschilder tragen

-das besserwisserische Sumpfmonster ignorieren, außer wenn Zane in Hörweite war, dann sagte er höflich Auf Wiedersehen

-die Schule verlassen und einen inneren Tanz aufführen, weil der Tag fast vorbei ist. Schlüsselwort: innerlich

-Zane etwas Essbares zum Abendessen machen. (Empfehlung für die Zukunft: keine Rezepte nachkochen, die man in der Hexenwoche gefunden hat…..die neigen dazu, unglaublichen Durchfall auszulösen)

-ein Spiel mit Zane spielen, das weder das Sprechen mit quiekender Stimme, noch die Verwandlung von einer Actionfigur in eine Puppe beinhaltet

-Zane baden

-sich trockene Sachen anziehen, da „bleib ruhig sitzen“ im Vierjährigen-Jargon anscheinend „spritz so viel herum wie du kannst“ heißt

-Zane eine Gutenachtgeschichte vorlesen

-Zane zuhören, wenn er erklärt, dass die Geschichte viel besser gewesen wäre, wenn Drachen und/oder Dinosaurier dem Helden der Geschichte den Kopf abgebissen hätten

-sicher gehen, dass Zane einschläft

-ins eigene Bett fallen und schlafen

-den Teufelskreis wieder von vorne beginnen
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Eine weitere Woche verging mit dem gleichen, wunderbaren Muster. Die Dinge liefen großartig für Draco und Zane. Draco hoffte sogar, dass sein Sohn Pansy bald vergessen würde, was einfach wunderbar war. Das Letzte, was das Kind brauchte, war die Erinnerung an seinen hohlköpfigen Brutkasten.

Zane liebte die Schule über alles. Er lernte, wie er seine Magie kontrollierte, ihm wurden die grundlegenden Dinge beigebracht und er hatte Spaß mit Wolf.

Ärgerlicherweise fing er auch an, den muggelgeborenen Barrakuda, der seine Lehrerin war, zu lieben. „Miss Her-mi-one dies, und Miss Hernime das und Miss Her-mi-one hat dies gesagt und Miss Hernime hat das gesagt…“

Doch als Draco eine Eule von Blaise Zabini, Dracos altem Schulfreund und Zanes Paten, erhielt, wurde ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Blaise arbeitete im Ministerium in der Abteilung für Magische Strafverfolgung als juristischer Sachwalter, die magische Version eines Anwalts. Er kümmerte sich hauptsächlich um wirtschaftliche Fälle, doch für Draco machte er eine Ausnahme.
Vor allem, wenn er solch schreckliche Neuigkeiten erfahren hatte…

Draco war komplett geschockt, als er Blaise’ kurzen Brief las.

Draco,
Mir wurde gerade von meinem Vorgesetzten mitgeteilt, dass wir einen neuen Fall bekommen haben. Es scheint, als ob Pansy Parkinson das Sorgerecht für ihren Sohn will und einen erfahrenen juristischen Sachwalter engagiert hat, um für sie zu kämpfen.
Wir müssen reden. Du könntest deinen Sohn verlieren, und es ist zwingend erforderlich, dass wir so bald wie möglich miteinander sprechen. Eul mir zurück.
Blaise


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(1) der reim ist lahm, ich weiß und wahrscheinlich merkt ihr erst jetzt, wo ich euch drauf hinweise, dass das ein reim sein soll ^^ es war aber nicht grade leicht....findet mal ein wort, das sich auf "solo" reimt und was mit sex zu tun hat *g*

der titel des chaps kommt von dem song "the funeral" by band of horses

kommis bitte! :)
bis nächsten samstag!
glg sabs
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