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Go Press the Dissonance
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| von StrawberryCupcake erstellt: 29.11.2008 letztes Update: 02.01.2010 Romanze / P18 | 277 Reviews |
hey!
eine woche is rum, also gibts das neue kapitel! :)
ich bemüh mich, jeden samstag ein neues chap zu posten, kann aber leider nichts versprechen...das real life kann mir da jeder zeit einen strich durch die rechnung machen ^^
ich muss sagen, ich bin echt überrascht,wie gut die story ankommt.....14 kommis und 35 favoriteneinträge, und das schon nach nur einem kapitel ^^
DANKE an: Dibbii, Franzilein92, Yoshiko, Claire Fraser, nachtdrude, Lufa, Maggie, Phebe, Violinchen, -dracoM-, Skairdycat, darkJeanne, AnonymerDracoFan und SunChild!
achja, eine sache noch:
verzeiht mir das wort "hottie" bitte ^^ das hab ich nicht übersetzt, da das wort öfter fällt und ich nicht jedes mal "sahneschnittchen" oder sowas schreiben will....das klingt so komisch....also hab ichs einfach beim original belassen....ich hoff das is okay ^^
so...und jetzt viel spaß beim neuen kapitel! :)
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Chapter 2: Go Press the Dissonance
Das Bimmeln von Glocken, die über dem Türrahmen angebracht waren, erklang, als Hermione „Das Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“ betrat.
Ein sanftes Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie ins Hinterzimmer des kleinen, Cottage-ähnlichen Gebäudes ging. Sie hatte endlich ihre eigene Schule eröffnet, etwas, wofür sie Ewigkeiten gespart hatte, nachdem sie ihren Abschluss in Hogwarts gemacht hatte. Da Voldemort am Ende ihres siebenten Schuljahres besiegt worden war, befand Hermione es nicht für nötig, ihre Ausbildung abzubrechen. Der Dunkle Lord hatte ein großartiges Timing.
Sie sperrte den Raum auf, der als Büro diente und ging hinein, nur um Donny schon mit einem Becher Kaffee in der Hand auf sie wartend vorzufinden.
Donatella Miller war Hermiones Assistentin seit die Schule vor drei Jahren zum ersten Mal geöffnet hatte. Donatella, die von ihren Schülern und allen anderen nur Donny genannt wurde, war eine quirlige und sehr süße Person, die Hermione über die Jahre, die sie gemeinsam gearbeitet hatten, ziemlich ans Herz gewachsen war.
„Guten Morgen, Hermione,“ sagte sie fröhlich. „Ich hab dir auf dem Weg hierher einen Becher Kaffee geholt.“
Hermione stellte ihre Tasche ab und nahm hinter ihrem Schreibtisch Platz. „Danke, Donny. Ich wüsste nicht, was ich ohne dich machen würde.“
Donny lächelte und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. „Du bist heute später dran als sonst.“
Hermione zuckte mit den Schultern und blies etwas von dem Dampf weg, der aus dem Styroporbecher in ihrer Hand strömte. „Harry und Ron haben gedacht, dass ein Weckruf um fünf Uhr Früh eine tolle Idee wäre. Sie sind um diese unmenschliche Zeit in meine Wohnung gestürmt und haben angefangen, davon zu faseln, dass das Quidditch Training anfängt und Rons Team es diese Saison endlich bis zur Meisterschaft schafft.“
„Die Cannons haben wirklich eine ziemliche Chance in dieser Saison,“ sinnierte Donny. „Aber ich verwette trotzdem mein gesamtes Geld auf Puddlemere United.“
Hermione grinste wissend. „Diese unbeugsame Unerstützung von Puddlemere hat nicht zufällig etwas damit zu tun, dass du in einen gewissen schottischen Hüter verknallt bist, oder?“
Donnys Wangen färbten sich rosa und sie lächelte zurückhaltend „Ich kann immer noch nicht glauben, dass du mit ihm zur Schule gegangen bist! Allmächtiger Gott! Was hätte ich dafür gegeben um im selben Turm zu schlafen wie Oliver Wood!“
Hermione lachte und schüttelte den Kopf. Donny war ein kleines Bündel aus breit gefächerten Charaktereigenschaften. Sie war ruhig, aber eigensinnig; klein, aber taff; und bei allem unglaublich optimistisch. Sie konnte Hermione auch so sehr zum Lachen bringen, dass sich Tränen in ihren Augen bildeten.
„Also, gestern hab ich mit Jameson und Carly an ihrem Einmaleins gearbeitet, und sie haben sich beide echt toll geschlagen,“ erzählte Donny Hermione, als sich die beiden in eine mehr geschäftsmäßige Verfassung versetzten.
Hermione war dafür verantwortlich, mit den jüngeren Kindern, von drei bis sechs Jahren, zu arbeiten. Donny arbeitete mit den älteren Kindern. Da ziemlich viele magische Familien ihre Kinder nicht in Schulen stecken, sondern lieber zuhause unterrichten wollten, war „Das Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“ nicht sehr gefragt und schaffte es gerade mal so, sich zu erhalten.
Sie kämpfte mit einem inneren Seufzen während sie Donny zuhörte, die ihr erzählte, dass zwei ihrer Schüler nicht miteinander auskamen.
Hermione musste sich nur um vier Schüler kümmern, und Donny unterrichtete nur fünf. Mit so einer kleinen Teilnehmerzahl mussten beide hart arbeiten um sicher zu gehen, dass die Schule geöffnet blieb, und sogar dann mussten sie ab und zu etwas von ihrem Gehalt abziehen um die Rechnungen und die Miete zu bezahlen.
„Wir haben gestern eine neue Lieferung von Bauklötzen bekommen,“ sagte Donny, während sie ein paar Zettel in ihrem Schoß durchsah. „Von den wirklich farbenfrohen für die Babies.“
„Ich wünschte, du würdest meine Schüler nicht Babies nennen,“ lachte Hermione. „Ich verbringe jeden Tag mindestens zehn Minuten damit, sie zu überzeugen, dass sie große Jungen und große Mädchen sind. Andernfalls würden sie sich nur weiter wie Babies benehmen und ich muss mich dann mit ihren Trotzanfällen herumschlagen.“
Donny grinste und zuckte mit den Schultern. „Manchmal würde ich töten um mit den Babies arbeiten zu können, und nicht mit den rotznäsigen Fratzen mit denen ich mich rumschlagen muss. Die werden manchmal so verdammt frech, dass ich mir wünsche, die Prügelstrafe wäre erlaubt.“
„Du bist diejenige, die sich auf die Halbwüchsigen spezialisiert hat, Donny,“ lächelte Hermione. „Ich liebe es, mit der Kleinkindergruppe zu arbeiten. Die sind solche Engel.“
Donny rollte mit den Augen. „Angeberin,“ murmelte sie.
Hermione grinste und hörte das Bimmeln der Glocken, das die Ankunft der Schüler signalisierte.
Sie blickte zur Uhr, die an der Wand hing, und runzelte die Stirn. Es war noch zu früh dafür, dass Schüler ankamen. Normalerweise kam das erste Kind um acht Uhr Früh, und es war erst halb acht.
Donnys Kopf blockierte das kleine Fenster, von dem aus man in den Eingangsbereich der kleinen Schule blicken konnte, als sie nachschaute, wer gekommen war.
Hermione zog ihren Stundenplan für den Tag hervor, in dem Wissen, dass Donny sich um den Besucher kümmern würde.
„Heilige Makrele,“ hauchte Donny, ihr brünetter Kopf schaute genauer durch das kleine Fenster. „Hottie Alarm.“
Hermione kicherte und tauchte ihre Feder in das Tintenfass, um ihre Pläne für den Tag aufzulisten.
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„Aber ich will bei dir bleiben, Daddy,“ schmollte Zane.
Draco blickte auf seinen Sohn hinunter, der langsam neben ihm ging, und dessen kleine Hand Dracos große hielt. Sie gingen durch die ruhige Straße in Hogsmeade, die zu der kleinen Schule führte, über die Draco im Tagespropheten gelesen hatte.
„Du musst in die Schule gehen, Zane,“ sagte Draco. „Willst du denn keine neuen Dinge lernen?“
„Ich kann schon das Aphlabet…“
„Alphabet,“ korrigierte Draco.
„Ja, und ich kann schon von eins bis hundert zählen!“, bettelte Zane. „Ich will bei dir bleiben.“
Draco drückte die Hand seines Sohnes und lächelte traurig. „Tut mir Leid, Kumpel.“
„Warum kann ich nicht bei Gamma und Gampa bleiben?“, fragte er.
„Grandma und Grandpa sind auch der Meinung, dass du in die Schule gehen sollst,“ erklärte Draco. „Willst du keine Freunde finden?“
„Du bist mein Freund, Daddy,“ sagte Zane stur.
Zane wusste immer, was er sagen musste, um Draco das Herz zu zerreißen. Das Kind war durch und durch Slytherin, manipulativ und listig.
Die Schule befand sich am Rand von Hogsmeade, weit weg von allem anderen in einer abgeschiedenen Ecke des magischen Dorfes.
Das Gebäude sah eher wie ein kleines Wohnhaus aus und nicht wie eine Schule, doch das Schild, auf dem „Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“ stand, belegte, dass es sehr wohl eine Schule war.
„Bitte, Daddy?“ bettelte Zane noch einmal, als er die Schule mit geweiteten Augen betrachtete. „Ich will nicht, dass du arbeiten gehst und mich hier ganz alleine lässt!“
„Du wirst nicht alleine sein, Zane. Du wirst Klassenkameraden und einen Lehrer haben,“ antwortete Draco, als er die Tür der Schule öffnete.
Zane versuchte, sich zu wehren, indem er seine Fersen in den Boden grub, doch Draco hob ihn rasch auf und trug ihn.
„Nicht fair. Du bist stärker als ich,“ sagte Zane traurig.
Draco sah sich im kleinen Eingangs- und Wartebereich der Schule um, der vollkommen ausgestorben zu sein schien.
„Niemand ist da, Daddy. Gehen wir nachhause,“ sagte Zane schnell hoffnungsvoll.
Draco lachte sanft und verstrubbelte Zanes Haare. „Hier kommt jemand, also sei höflich, Zane.“
Als Antwort vergrub Zane sein Gesicht in der Schulter seines Vaters.
„Hallo!“ Eine kleine, aufgeweckte, brünette Frau schlenderte aus dem Hinterzimmer. „Willkommen im „Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“! Mein Name ist Donny Miller.“
Sie hielt Draco die Hand hin. „Ich bin Draco Malfoy,“ stellte sich Draco vor. „Ich wollte meinen Sohn in der Schule anmelden.“
„Wunderbar!“ sagte Donny enthusiastisch. „Wie ist dein Name, Süßer?“
Zane vergrub seinen Kopf tiefer in die Schulter seines Vaters.
„Er ist ein bisschen schüchtern,“ erklärte Draco lahm. „Und er ist böse, weil ich ihn zur Schule schicke. Zane, warum sagst du nicht Hallo?“
Zane grummelte als Antwort, hob aber nicht den Kopf.
Donny lächelte. „Schön, dich kennen zu lernen, Zane. Du musst hier nicht schüchtern sein. Jeder ist supernett und wir alle wollen deine Freunde sein.“
Draco hielt sich davon ab, mit den Augen zu rollen.
„Sie haben Glück, Mr. Malfoy, weil wir das gesamte Jahr über neue Schüler aufnehmen, und alles, was Sie tun müssen, ist, ein bisschen Papierkram auszufüllen und mit der Lehrerin für die kleineren Kinder zu reden.“
„Klingt toll,“ sagte Draco. „Kann das heute passieren oder muss ich noch mal wiederkommen?“
„Wir können das alles heute Morgen erledigen, und Zane kann heute schon anfangen. Lassen Sie mich kurz Miss Hermione holen.“
Draco nickte abwesend, und als Donny davonging, wurden seine Augen weit. Hat sie gerade Miss Hermione gesagt?
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„Hermione, er hat ein kleines Baby, also wird er nicht in meiner Klasse sein,“ sagte Donny, als sie zurück in das kleine Büro ging.
„Wie alt?“ fragte Hermione und blickte von ihrem Stundenplan auf, an dem sie gearbeitet hatte.
„Weiß nicht, vielleicht drei oder vier Jahre. Aber verdammte Scheiße, Hermione, der Vater ist ein echtes Sahneschnittchen, und weißt du was? Kein Ehering,“ sagte sie mit Sing-Sang Stimme.
Hermione lachte und schüttelte den Kopf, eine Handlung, die sie in Donnys Gegenwart oft vollführte. „Er will seinen Sohn anmelden?“
„Jap, und er wartet gerade darauf, mit dir zu reden, also geh jetzt. Vergiss nicht zu flirten, Hermione,“ sagte Donny ernst. „Wir müssen dir einen Mann besorgen, und dieser Hengst da draußen ist ein Meter weiß-ich-wie-viel achtzig voll purer maskuliner, männlicher Männlichkeit.“
„Ja, ich werde mit dem Vater eines Schülers flirten. Brillanter Plan, Don. Einfach brillant,“ spottete Hermione und applaudierte.
„Ich wär total hinter ihm her, wenn er mein Typ wäre. Aber ich kann mir nicht vorstellen, mit einem Typen zusammen zu sein, der schöner ist als ich,“ sagte Donny mit einem kleinen Lächeln. „Außerdem, wie soll ich mir Oliver Wood angeln, wenn ich anderen Typen nachlaufe?“
Hermione rollte mit den Augen.
Donny lächelte breit und zwinkerte. „Ich werd mal den Unterricht vorbereiten. Viel Spaß mit dem heißen Daddy!“
Hermione schüttelte abermals den Kopf und verließ mit einem Stapel an Papierkram für den Elternteil des neuen Schülers das Büro. In dem Moment, als sie in den Eingangs- und Wartebereich trat, fiel der Papierstapel zu Boden und ihr Mund klappte auf.
„Malfoy?“
Draco blickte sie an und schüttelte leicht den Kopf. „Wunderbar,“ murmelte er. Er hatte Donny richtig verstanden. Die wuschelköpfige Nervensäge, allgemein bekannt als Hermione Granger, würde sich fünf Tage in der Woche um seinen Sohn kümmern. Absolut wunderbar.
„Was tust du hier?“ fragte sie auf äußerst unprofessionelle Weise.
„Ich bin der verdammte Rauchfangkehrer. Was zur Hölle denkst du denn, das ich hier mache?“ konterte er.
Eine gedämpfte Stimme kam von dem kleinen Kind in seinen Armen. „Zwei schlimme Wörter, Daddy.“
„Tut mir Leid, Kumpel. Was ist die Bestrafung?“ fragte Draco, ignorierte Hermiones Sprachlosigkeit und wandte sich seinem Sohn zu, der seinen Kopf vor Schüchternheit und Missmut immer noch verborgen hatte.
„Ehmm….zwei Minuten Auszeit zuhause,“ kam Zanes erstickte Antwort.
„In Ordnung,“ sagte Draco und küsste das unordentliche dunkelblonde Haar seines Sohnes.
„Er darf dich bestrafen?“ fragte Hermione, ihr Gehirn und ihr Mund trugen einen geistigen Wettstreit darüber aus, wer zuerst dran war, bevor sie etwas sagte.
„Ja. Wenn er schlimme Wörter benutzt, bestrafe ich ihn. Ich wäre kein sehr gutes Vorbild wenn ich ohne gerechtfertigte Strafe mit Flüchen um mich werfen könnte,“ erklärte Draco, der langsam gelangweilt von dem Gespräch wurde. „Also, du bist die Lehrerin?“
Hermione streckte ihre Schultern als sie sich hinunterbeugte, um die Zettel aufzuheben. Überraschenderweise bückte sich Draco auch, um zu helfen. War die Hölle zugefroren?
„Ja, ich bin die Lehrerin für die kleineren Kinder und die Eigentümerin dieser Schuler,“ sagte Hermione mit fester Stimme. „Ich wusste nicht, dass du einen Sohn hast.“
„Naja, jetzt tust du es,“ antwortete Draco herablassend, stand auf und gab ihr die Hälfte der Zettel.
Hermione starrte ihn an, und alte Gefühle des Hasses und der Bitterkeit flossen durch ihre Venen, als er sich auf diese arrogante Weise ausdrückte. Sogar nachdem er den feigen Weg im Krieg gewählt hatte, indem er neutral geblieben war, hielt er seinen Kopf immer noch hoch und ließ selbst die stolzeste Person minderwertig dastehen. Sie ignorierte den intensiven Blick seiner grauen Augen, die markanten Gesichtszüge, die er bekommen hatte und die Art, wie ihm seine blonden Haare leicht in die Augen fielen anstatt zurück gegelt zu sein wie zu der Zeit, als er noch jünger war und die Art….ehm….was wollte sie sagen……ach ja. Er war ein Arschloch.
„Kann ich ihn anmelden oder willst du mich den ganzen Tag einfach nur begaffen?“ riss sie Dracos Stimme aus ihrem Tagtraum.
Hermione blickte finster, knallte den Papierstapel vor ihn hin und reichte ihm eine Feder und ein Tintenfass vom Empfangstisch.
Der kleine Junge in seinen Armen klammerte sich immer noch verzweifelt an seinen Vater.
Sie beobachtete, wie Draco sanft zu ihm sprach.
„Kann ich dich runterlassen, damit ich schreiben kann?“ fragte Draco ihn.
Er schüttelte seinen dunkelblonden Kopf, schniefte und verstärkte seine Umklammerung.
„Weinst du?“ fragte Draco.
Zane nickte und schniefte abermals.
Dracos Schultern sanken vor Ergriffenheit als er sich hinkniete, um seinen Sohn auf seine Füße zu stellen. Draco blieb unten, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein.
„Du hast mir versprochen, dass du nicht weinst,“ sagte Draco ruhig.
Hermione beobachtete, wie der Ex-Slytherin Prinz mit mehr Zärtlichkeit und Liebe zu seinem Sohn sprach, als sie je für möglich gehalten hätte. Es war offensichtlich, dass Malfoy sein Kind liebte.
Als er seinen Sohn auf den Boden gestellt hatte, sah Hermione das Gesicht des kleinen Jungen. Die Ähnlichkeit mit seinem Vater war erstaunlich; und doch war da eine Sanftheit, eine Naivität, eine Unschuld in seinem jungen Gesicht. Seine großen, grauen Augen waren mit Tränen gefüllt, die sich geräuschlos ihren Weg seine Wangen hinab bahnten.
Er war ein hinreißendes Kind mit einem Hauch von Unheil in seinen blaugrauen Augen. Was für ein Jammer, dass er die Ausgeburt von Hades war.
„Lass mich nicht allein, Daddy. Ich hab Angst,“ schluchzte er leise.
Draco streckte seine Hände aus, um die Tränen seines Sohnes wegzuwischen. Er küsste sanft jede seiner Wangen und fuhr mit seinen Fingern durch Zanes Haare. Hermione bewunderte seine Handlungen, als sie wie festgewachsen da stand und stumm beobachtete.
„Was haben wir gesagt, Zane? Was sage ich dir immer?“ fragte Draco und rieb Zanes Schultern.
„Große Jungen haben keine Angst,“ zitierte Zane, während seine Lippe zitterte und seine Brust sich mit hastigen Atemzügen hob und senkte.
„Und bist du ein großer Junge?“
Zane nickte entschlossen und fuhr sich mit dem Handrücken über die Augen.
„Also solltest du keine Angst haben,“ sagte Draco. „Ich werde nur für ein paar Stunden weg sein, und ich werde um genau fünf Uhr hier sein, um dich abzuholen.“
Draco krempelte seinen Ärmel auf und streckte Zane sein Handgelenk entgegen. „Zeig mir auf meiner Uhr, wann es Fünf ist.“
Zane zeigte mit seinem kleinen Finger auf die Uhr, zählte die Zahlen bis zur Fünf, deutete auf die richtige Zahl und schniefte.
Draco nahm seine Uhr ab, die er zu seinem siebzehnten Geburtstag bekommen hatte, und legte sie um Zanes Handgelenk. Sie sah an seinem Arm lächerlich groß aus, doch dies spielte keine Rolle, als Draco das Uhrband so richtete, dass es ihm perfekt passte.
„Jetzt weißt du, wann ich komme und dich hole, okay?“ sagte Draco und küsste seinen Sohn noch einmal. „Du wirst Spaß haben, Kleiner. Das verspreche ich.“
Zane nickte traurig, seine Aufmerksamkeit galt alleine der Uhr an seinem Handgelenkt. Er tätschelte sie beschützend und drückte sie fest an seinen Körper.
Draco stand wieder auf und seine Augen trafen auf Hermiones. Sie starrte ihn merkwürdig an. Es verwirrte ihn.
„Was?“ fragte er schneidend.
Hermione schüttelte den Kopf und zeigte auf die Papiere um ihm zu verstehen zu geben, dass er sie fertig ausfüllen sollte. Sie trat hinter dem Tisch hervor und kniete sich vor Zane nieder, fast genauso wie Malfoy zuvor.
„Hallo, Zane. Mein Name ist Hermione,“ sagte sie freundlich. „Ich werde deine Lehrerin sein.“
Zane starrte sie an, die Uhr immer noch an seine Brust gepresst. Er antwortete nicht.
„Zane, sei nett,“ unterbrach Draco über ihnen, während er den Überfluss an Papierkram ausfüllte. „Sag Hallo.“
„Hallo,“ sagte Zane leise.
„Wie alt bist du, Herzchen?“ fragte Hermione.
Zane hielt vier Finger in die Höhe.
„Weil du schon so früh hier bist, willst du mir nicht helfen, den Unterricht vorzubereiten?“
Zane zuckte wortlos mit den Schultern.
„Rede, Zane,“ sagte Draco und schrieb seinen Namen zum wahrscheinlich siebenten Mal auf ein Formular.
„Ja,“ sagte Zane und blickte zwischen seinem Vater und der hübschen Dame vor ihm hin und her.
„Okay, wir werden die Bauklötze bereit stellen und dann werden wir die Stifte und Blätter für die Kunststunde holen.“
„Was ist die Kunststunde?“ wollte Zane wissen, seine Augen waren fragend geweitet.
Hermione lächelte. „In der Kunststunde kannst du entweder zeichnen, malen oder Skulpturen aus Ton machen. Gefällt dir etwas davon?“
Zane nickte.
„Gut, das ist toll. Du wirst heute viel Spaß haben. Besonders, wenn du dann deine Klassenkameraden kennen lernst,“ sagte Hermione mit einem Lächeln.
Draco beobachtete die beiden bei ihrem Gespräch, während er den bürokratischen Teil der Anmeldung abschloss. Das nervige Mädchen schien gut mit Kindern umgehen zu können, ihre Stimme war beruhigend und freundlich. Sie sprach mit Zane wie mit einem Gleichgestellten und nicht wie mit einem Baby, so wie es Pansy tat. Allein bei dem Gedanken an seine Exfrau wollte Draco sein Frühstück wieder loswerden.
Das Haar der Muggelgeborenen war immer noch ein schreckliches Durcheinander. Verdammte Scheiße, hatte sie noch nie von Conditioner gehört? Ihre besserwisserische, nervige Art überdeckte immer ihre äußerliche Erscheinung, sodass Draco es nie zu Stande gebracht hatte, sie als Mensch, als Frau, zu sehen. Ihre weichen Gesichtszüge und ihre braunen Augen waren einzig und allein auf Zane fixiert, und ihre wunderbaren Lippen lächelten und entspannten sich wieder zu ihrer ursprünglichen Fülle.
Gott, er brauchte Sex.
Sein letztes Stelldichein war mit Pansy im Besenschrank auf Blaise’ Party gewesen: in der Nacht, in der Zane gezeugt worden war. Draco verdiente eine verdammte Medaille dafür, dass er während der Ehe mit der Todesfee abstinent geblieben war. Vier Jahre….er war ein verdammter Mönch.
Er war so verzweifelt, dass er Granger ansah, als ob sie attraktiv wäre….HA!
Hermione stand auf, und irgendwie hielt sie plötzlich Zanes Hand in der ihren. Zanes Schüchternheit schien langsam zu verebben, als er neugierig zu der Hexe aufblickte.
„Er ist wirklich klug für sein Alter,“ sagte Hermione und blickte Draco direkt an. „Wenn er dir nicht so ähnlich sehen würde, würde ich mich fragen, wer seine Eltern sind.“
Und da war die Bemerkung, die ihn daran erinnerte, dass sie ein bescheuertes Weib war.
„Das verletzt mich, Granger. Wirklich. Kann ich dich jetzt bezahlen und mit meinem Tag vorwärts kommen? Ich kann nur so viel von deiner Anwesenheit ertragen,“ antwortete Draco trocken.
„Das monatliche Schulgeld beträgt 80 Galleonen. Du kannst entweder am Ende oder am Anfang des Monats zahlen,“ gab Hermione zurück.
„Ich zahl es jetzt,“ sagte Draco, griff in seine Businessrobe und zog ein kleines Scheckbuch heraus. „Nehmt ihr auch Gringotts-Scheine?“
Hermione nickte und beobachtete Draco, der das Pendant zu einem Muggelscheck unterzeichnete. Er stellte es für 200 Galleonen aus.
„Das sollte für zwei Monate reichen,“ sagte Draco und gab ihr den Schein. „Und ein bisschen was extra um sicher zu gehen, dass er die beste Ausbildung erhält.“
„Wir lassen uns nicht bestechen,“ sagte Hermione und starrte auf den Schein in ihrer Hand. Heilige Mutter Maria, 200 Galleonen?!
„Sieh es als eine Spende,“ konterte Draco. Er kniete sich vor seinen Sohn und küsste seine Stirn. „Ich seh dich um Fünf, Zane. Sei brav.“
Zane nickte und umarmte seinen Vater, bevor er seine Hand wieder in Hermines legte. „Miss Hernime…“
„Hermione,“ korrigierte Draco, der Name fühlte sich fremd auf seiner Zunge an.
„Miss Hermione hat gesagt ich kann helfen, die Kunststunde vorzubereiten. Und ich werde dir ein Bild malen, Daddy,“ erklärte Zane.
Draco lächelte und stand auf. „Ich kann’s nicht erwarten, es zu sehen, Kumpel,“ sagte er und wandte sich zum Gehen. „Au revoir.“
„Adieu, Daddy!“
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Hermione blickte den kleinen Jungen an, der ihre Hand umklammerte, als sein Vater das Gebäude verließ. „Du sprichst Französisch?“
Zane zuckte mit den Schultern. Er war noch nicht alt genug um zu begreifen, dass er eine Fremdsprache beherrschte.
Hermione kam nicht umhin, neugierig zu sein….unglaublich neugierig…..was diesen kleinen Jungen betraf; und seinen bösartigen Vater. Wo war Malfoy all die Jahre gewesen? Mit wem hatte er ein Kind und warum war er zurück in England? Wann war er so liebevoll geworden (auch wenn er es nur zu der Frucht seiner Lenden war)?
Und wann zur Hölle hatte er seine Vorurteile überwältigt und seinen geliebten Sohn einer Muggelgeborenen überlassen, die er leidenschaftlich hasste?
„Ist der Hottie weg?“ fragte Donny, die aus dem Hinterzimmer kam und Hermione aus ihren Gedanken riss.
„Was ist ein Hottie?“ fragte Zane.
Hermione schenkte Donny einen strengen Blick. „Es ist nichts, Zane. Komm mit, bereiten wir die Kunststunde vor, und dann kannst du deine Klassenkameraden kennen lernen, wenn sie hier sind.“
„Werden da Mädchen sein?“ fragte Zane, seine Stirn war leicht gerunzelt.
„Ja, es gibt zwei Jungen und zwei Mädchen in deiner Klasse,“ erklärte Hermione.
„Bäh,“ antwortete Zane. „Mädchen sind doof.“
Hermione hörte Donny hinter sich vor Lachen schnauben.
„Das ist nicht nett, Schatz. Die zwei kleinen Mädchen in deiner Klasse sind sehr, sehr nett,“ sagte Hermione. „Die zwei Jungen sind auch nett.“
Zane zuckte mit den Schultern und folgte ihr in den Raum. Seine Hand fühlte sich so klein in ihrer an. Sie arbeitete täglich mit kleinen Kindern, aber Zane war anders. Sie empfand etwas für das Kind. Sein Vater liebte ihn abgöttisch, das war offensichtlich, doch der kleine Junge hatte trotzdem einen Hauch von Unsicherheit, der ihn umgab. Als ob er, vielleicht, abgewiesen worden wäre…
Trotz des Wissens, wer ihn gezeugt hatte, erschien er als ein wirklich süßes Kind. Vielleicht war er gar nicht Malfoys Kind. Wer hätte gedacht, dass das Frettchen so einen unschuldigen Nachkommen zu Stande bringen würde?
„Tut mir Leid,“ sagte Zane leise, als sie ihm zeigte, wo die Stifte waren.
„Was denn?“ fragte Hermione.
„Ich hab gesagt, Mädchen sind doof,“ sagte Zane, seine Augen waren weit, er hatte seinen typischen kindlichen Blick. „Es ist gemein, das zu sagen und Daddy sagt ich soll zu niemandem gemein sein.“
„Dein Vater hat dir das gesagt?“ fragte Hermione, über alle Maßen überrascht.
Zane nickte. „Du bist ein Mädchen und du bist nicht doof. Du bist nett.“
Hermione lächelte und tätschelte seine Hand, als sie die Zettel und Pergamente bereit legten. „Ich finde dich auch nett, Zane.“
Zane strahlte und streichelte die Uhr an seinem Handgelenk. Er würde Miss Hernime mögen. Sie war nett, und sie lächelte ihn so hübsch an. Ihr Name war kompliziert, aber das war egal.
Vielleicht war die Schule ja doch nicht so schlecht….
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so, das wars auch schon wieder....
übrigens: der titel des kapitels kommt von dem song "Breathe In" von Frou Frou.
kommis bitte! :)
bis nächsten samstag!
glg sabs
eine woche is rum, also gibts das neue kapitel! :)
ich bemüh mich, jeden samstag ein neues chap zu posten, kann aber leider nichts versprechen...das real life kann mir da jeder zeit einen strich durch die rechnung machen ^^
ich muss sagen, ich bin echt überrascht,wie gut die story ankommt.....14 kommis und 35 favoriteneinträge, und das schon nach nur einem kapitel ^^
DANKE an: Dibbii, Franzilein92, Yoshiko, Claire Fraser, nachtdrude, Lufa, Maggie, Phebe, Violinchen, -dracoM-, Skairdycat, darkJeanne, AnonymerDracoFan und SunChild!
achja, eine sache noch:
verzeiht mir das wort "hottie" bitte ^^ das hab ich nicht übersetzt, da das wort öfter fällt und ich nicht jedes mal "sahneschnittchen" oder sowas schreiben will....das klingt so komisch....also hab ichs einfach beim original belassen....ich hoff das is okay ^^
so...und jetzt viel spaß beim neuen kapitel! :)
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Chapter 2: Go Press the Dissonance
Das Bimmeln von Glocken, die über dem Türrahmen angebracht waren, erklang, als Hermione „Das Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“ betrat.
Ein sanftes Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie ins Hinterzimmer des kleinen, Cottage-ähnlichen Gebäudes ging. Sie hatte endlich ihre eigene Schule eröffnet, etwas, wofür sie Ewigkeiten gespart hatte, nachdem sie ihren Abschluss in Hogwarts gemacht hatte. Da Voldemort am Ende ihres siebenten Schuljahres besiegt worden war, befand Hermione es nicht für nötig, ihre Ausbildung abzubrechen. Der Dunkle Lord hatte ein großartiges Timing.
Sie sperrte den Raum auf, der als Büro diente und ging hinein, nur um Donny schon mit einem Becher Kaffee in der Hand auf sie wartend vorzufinden.
Donatella Miller war Hermiones Assistentin seit die Schule vor drei Jahren zum ersten Mal geöffnet hatte. Donatella, die von ihren Schülern und allen anderen nur Donny genannt wurde, war eine quirlige und sehr süße Person, die Hermione über die Jahre, die sie gemeinsam gearbeitet hatten, ziemlich ans Herz gewachsen war.
„Guten Morgen, Hermione,“ sagte sie fröhlich. „Ich hab dir auf dem Weg hierher einen Becher Kaffee geholt.“
Hermione stellte ihre Tasche ab und nahm hinter ihrem Schreibtisch Platz. „Danke, Donny. Ich wüsste nicht, was ich ohne dich machen würde.“
Donny lächelte und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. „Du bist heute später dran als sonst.“
Hermione zuckte mit den Schultern und blies etwas von dem Dampf weg, der aus dem Styroporbecher in ihrer Hand strömte. „Harry und Ron haben gedacht, dass ein Weckruf um fünf Uhr Früh eine tolle Idee wäre. Sie sind um diese unmenschliche Zeit in meine Wohnung gestürmt und haben angefangen, davon zu faseln, dass das Quidditch Training anfängt und Rons Team es diese Saison endlich bis zur Meisterschaft schafft.“
„Die Cannons haben wirklich eine ziemliche Chance in dieser Saison,“ sinnierte Donny. „Aber ich verwette trotzdem mein gesamtes Geld auf Puddlemere United.“
Hermione grinste wissend. „Diese unbeugsame Unerstützung von Puddlemere hat nicht zufällig etwas damit zu tun, dass du in einen gewissen schottischen Hüter verknallt bist, oder?“
Donnys Wangen färbten sich rosa und sie lächelte zurückhaltend „Ich kann immer noch nicht glauben, dass du mit ihm zur Schule gegangen bist! Allmächtiger Gott! Was hätte ich dafür gegeben um im selben Turm zu schlafen wie Oliver Wood!“
Hermione lachte und schüttelte den Kopf. Donny war ein kleines Bündel aus breit gefächerten Charaktereigenschaften. Sie war ruhig, aber eigensinnig; klein, aber taff; und bei allem unglaublich optimistisch. Sie konnte Hermione auch so sehr zum Lachen bringen, dass sich Tränen in ihren Augen bildeten.
„Also, gestern hab ich mit Jameson und Carly an ihrem Einmaleins gearbeitet, und sie haben sich beide echt toll geschlagen,“ erzählte Donny Hermione, als sich die beiden in eine mehr geschäftsmäßige Verfassung versetzten.
Hermione war dafür verantwortlich, mit den jüngeren Kindern, von drei bis sechs Jahren, zu arbeiten. Donny arbeitete mit den älteren Kindern. Da ziemlich viele magische Familien ihre Kinder nicht in Schulen stecken, sondern lieber zuhause unterrichten wollten, war „Das Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“ nicht sehr gefragt und schaffte es gerade mal so, sich zu erhalten.
Sie kämpfte mit einem inneren Seufzen während sie Donny zuhörte, die ihr erzählte, dass zwei ihrer Schüler nicht miteinander auskamen.
Hermione musste sich nur um vier Schüler kümmern, und Donny unterrichtete nur fünf. Mit so einer kleinen Teilnehmerzahl mussten beide hart arbeiten um sicher zu gehen, dass die Schule geöffnet blieb, und sogar dann mussten sie ab und zu etwas von ihrem Gehalt abziehen um die Rechnungen und die Miete zu bezahlen.
„Wir haben gestern eine neue Lieferung von Bauklötzen bekommen,“ sagte Donny, während sie ein paar Zettel in ihrem Schoß durchsah. „Von den wirklich farbenfrohen für die Babies.“
„Ich wünschte, du würdest meine Schüler nicht Babies nennen,“ lachte Hermione. „Ich verbringe jeden Tag mindestens zehn Minuten damit, sie zu überzeugen, dass sie große Jungen und große Mädchen sind. Andernfalls würden sie sich nur weiter wie Babies benehmen und ich muss mich dann mit ihren Trotzanfällen herumschlagen.“
Donny grinste und zuckte mit den Schultern. „Manchmal würde ich töten um mit den Babies arbeiten zu können, und nicht mit den rotznäsigen Fratzen mit denen ich mich rumschlagen muss. Die werden manchmal so verdammt frech, dass ich mir wünsche, die Prügelstrafe wäre erlaubt.“
„Du bist diejenige, die sich auf die Halbwüchsigen spezialisiert hat, Donny,“ lächelte Hermione. „Ich liebe es, mit der Kleinkindergruppe zu arbeiten. Die sind solche Engel.“
Donny rollte mit den Augen. „Angeberin,“ murmelte sie.
Hermione grinste und hörte das Bimmeln der Glocken, das die Ankunft der Schüler signalisierte.
Sie blickte zur Uhr, die an der Wand hing, und runzelte die Stirn. Es war noch zu früh dafür, dass Schüler ankamen. Normalerweise kam das erste Kind um acht Uhr Früh, und es war erst halb acht.
Donnys Kopf blockierte das kleine Fenster, von dem aus man in den Eingangsbereich der kleinen Schule blicken konnte, als sie nachschaute, wer gekommen war.
Hermione zog ihren Stundenplan für den Tag hervor, in dem Wissen, dass Donny sich um den Besucher kümmern würde.
„Heilige Makrele,“ hauchte Donny, ihr brünetter Kopf schaute genauer durch das kleine Fenster. „Hottie Alarm.“
Hermione kicherte und tauchte ihre Feder in das Tintenfass, um ihre Pläne für den Tag aufzulisten.
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„Aber ich will bei dir bleiben, Daddy,“ schmollte Zane.
Draco blickte auf seinen Sohn hinunter, der langsam neben ihm ging, und dessen kleine Hand Dracos große hielt. Sie gingen durch die ruhige Straße in Hogsmeade, die zu der kleinen Schule führte, über die Draco im Tagespropheten gelesen hatte.
„Du musst in die Schule gehen, Zane,“ sagte Draco. „Willst du denn keine neuen Dinge lernen?“
„Ich kann schon das Aphlabet…“
„Alphabet,“ korrigierte Draco.
„Ja, und ich kann schon von eins bis hundert zählen!“, bettelte Zane. „Ich will bei dir bleiben.“
Draco drückte die Hand seines Sohnes und lächelte traurig. „Tut mir Leid, Kumpel.“
„Warum kann ich nicht bei Gamma und Gampa bleiben?“, fragte er.
„Grandma und Grandpa sind auch der Meinung, dass du in die Schule gehen sollst,“ erklärte Draco. „Willst du keine Freunde finden?“
„Du bist mein Freund, Daddy,“ sagte Zane stur.
Zane wusste immer, was er sagen musste, um Draco das Herz zu zerreißen. Das Kind war durch und durch Slytherin, manipulativ und listig.
Die Schule befand sich am Rand von Hogsmeade, weit weg von allem anderen in einer abgeschiedenen Ecke des magischen Dorfes.
Das Gebäude sah eher wie ein kleines Wohnhaus aus und nicht wie eine Schule, doch das Schild, auf dem „Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“ stand, belegte, dass es sehr wohl eine Schule war.
„Bitte, Daddy?“ bettelte Zane noch einmal, als er die Schule mit geweiteten Augen betrachtete. „Ich will nicht, dass du arbeiten gehst und mich hier ganz alleine lässt!“
„Du wirst nicht alleine sein, Zane. Du wirst Klassenkameraden und einen Lehrer haben,“ antwortete Draco, als er die Tür der Schule öffnete.
Zane versuchte, sich zu wehren, indem er seine Fersen in den Boden grub, doch Draco hob ihn rasch auf und trug ihn.
„Nicht fair. Du bist stärker als ich,“ sagte Zane traurig.
Draco sah sich im kleinen Eingangs- und Wartebereich der Schule um, der vollkommen ausgestorben zu sein schien.
„Niemand ist da, Daddy. Gehen wir nachhause,“ sagte Zane schnell hoffnungsvoll.
Draco lachte sanft und verstrubbelte Zanes Haare. „Hier kommt jemand, also sei höflich, Zane.“
Als Antwort vergrub Zane sein Gesicht in der Schulter seines Vaters.
„Hallo!“ Eine kleine, aufgeweckte, brünette Frau schlenderte aus dem Hinterzimmer. „Willkommen im „Erziehungscenter für kleine Hexen und Zauberer“! Mein Name ist Donny Miller.“
Sie hielt Draco die Hand hin. „Ich bin Draco Malfoy,“ stellte sich Draco vor. „Ich wollte meinen Sohn in der Schule anmelden.“
„Wunderbar!“ sagte Donny enthusiastisch. „Wie ist dein Name, Süßer?“
Zane vergrub seinen Kopf tiefer in die Schulter seines Vaters.
„Er ist ein bisschen schüchtern,“ erklärte Draco lahm. „Und er ist böse, weil ich ihn zur Schule schicke. Zane, warum sagst du nicht Hallo?“
Zane grummelte als Antwort, hob aber nicht den Kopf.
Donny lächelte. „Schön, dich kennen zu lernen, Zane. Du musst hier nicht schüchtern sein. Jeder ist supernett und wir alle wollen deine Freunde sein.“
Draco hielt sich davon ab, mit den Augen zu rollen.
„Sie haben Glück, Mr. Malfoy, weil wir das gesamte Jahr über neue Schüler aufnehmen, und alles, was Sie tun müssen, ist, ein bisschen Papierkram auszufüllen und mit der Lehrerin für die kleineren Kinder zu reden.“
„Klingt toll,“ sagte Draco. „Kann das heute passieren oder muss ich noch mal wiederkommen?“
„Wir können das alles heute Morgen erledigen, und Zane kann heute schon anfangen. Lassen Sie mich kurz Miss Hermione holen.“
Draco nickte abwesend, und als Donny davonging, wurden seine Augen weit. Hat sie gerade Miss Hermione gesagt?
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„Hermione, er hat ein kleines Baby, also wird er nicht in meiner Klasse sein,“ sagte Donny, als sie zurück in das kleine Büro ging.
„Wie alt?“ fragte Hermione und blickte von ihrem Stundenplan auf, an dem sie gearbeitet hatte.
„Weiß nicht, vielleicht drei oder vier Jahre. Aber verdammte Scheiße, Hermione, der Vater ist ein echtes Sahneschnittchen, und weißt du was? Kein Ehering,“ sagte sie mit Sing-Sang Stimme.
Hermione lachte und schüttelte den Kopf, eine Handlung, die sie in Donnys Gegenwart oft vollführte. „Er will seinen Sohn anmelden?“
„Jap, und er wartet gerade darauf, mit dir zu reden, also geh jetzt. Vergiss nicht zu flirten, Hermione,“ sagte Donny ernst. „Wir müssen dir einen Mann besorgen, und dieser Hengst da draußen ist ein Meter weiß-ich-wie-viel achtzig voll purer maskuliner, männlicher Männlichkeit.“
„Ja, ich werde mit dem Vater eines Schülers flirten. Brillanter Plan, Don. Einfach brillant,“ spottete Hermione und applaudierte.
„Ich wär total hinter ihm her, wenn er mein Typ wäre. Aber ich kann mir nicht vorstellen, mit einem Typen zusammen zu sein, der schöner ist als ich,“ sagte Donny mit einem kleinen Lächeln. „Außerdem, wie soll ich mir Oliver Wood angeln, wenn ich anderen Typen nachlaufe?“
Hermione rollte mit den Augen.
Donny lächelte breit und zwinkerte. „Ich werd mal den Unterricht vorbereiten. Viel Spaß mit dem heißen Daddy!“
Hermione schüttelte abermals den Kopf und verließ mit einem Stapel an Papierkram für den Elternteil des neuen Schülers das Büro. In dem Moment, als sie in den Eingangs- und Wartebereich trat, fiel der Papierstapel zu Boden und ihr Mund klappte auf.
„Malfoy?“
Draco blickte sie an und schüttelte leicht den Kopf. „Wunderbar,“ murmelte er. Er hatte Donny richtig verstanden. Die wuschelköpfige Nervensäge, allgemein bekannt als Hermione Granger, würde sich fünf Tage in der Woche um seinen Sohn kümmern. Absolut wunderbar.
„Was tust du hier?“ fragte sie auf äußerst unprofessionelle Weise.
„Ich bin der verdammte Rauchfangkehrer. Was zur Hölle denkst du denn, das ich hier mache?“ konterte er.
Eine gedämpfte Stimme kam von dem kleinen Kind in seinen Armen. „Zwei schlimme Wörter, Daddy.“
„Tut mir Leid, Kumpel. Was ist die Bestrafung?“ fragte Draco, ignorierte Hermiones Sprachlosigkeit und wandte sich seinem Sohn zu, der seinen Kopf vor Schüchternheit und Missmut immer noch verborgen hatte.
„Ehmm….zwei Minuten Auszeit zuhause,“ kam Zanes erstickte Antwort.
„In Ordnung,“ sagte Draco und küsste das unordentliche dunkelblonde Haar seines Sohnes.
„Er darf dich bestrafen?“ fragte Hermione, ihr Gehirn und ihr Mund trugen einen geistigen Wettstreit darüber aus, wer zuerst dran war, bevor sie etwas sagte.
„Ja. Wenn er schlimme Wörter benutzt, bestrafe ich ihn. Ich wäre kein sehr gutes Vorbild wenn ich ohne gerechtfertigte Strafe mit Flüchen um mich werfen könnte,“ erklärte Draco, der langsam gelangweilt von dem Gespräch wurde. „Also, du bist die Lehrerin?“
Hermione streckte ihre Schultern als sie sich hinunterbeugte, um die Zettel aufzuheben. Überraschenderweise bückte sich Draco auch, um zu helfen. War die Hölle zugefroren?
„Ja, ich bin die Lehrerin für die kleineren Kinder und die Eigentümerin dieser Schuler,“ sagte Hermione mit fester Stimme. „Ich wusste nicht, dass du einen Sohn hast.“
„Naja, jetzt tust du es,“ antwortete Draco herablassend, stand auf und gab ihr die Hälfte der Zettel.
Hermione starrte ihn an, und alte Gefühle des Hasses und der Bitterkeit flossen durch ihre Venen, als er sich auf diese arrogante Weise ausdrückte. Sogar nachdem er den feigen Weg im Krieg gewählt hatte, indem er neutral geblieben war, hielt er seinen Kopf immer noch hoch und ließ selbst die stolzeste Person minderwertig dastehen. Sie ignorierte den intensiven Blick seiner grauen Augen, die markanten Gesichtszüge, die er bekommen hatte und die Art, wie ihm seine blonden Haare leicht in die Augen fielen anstatt zurück gegelt zu sein wie zu der Zeit, als er noch jünger war und die Art….ehm….was wollte sie sagen……ach ja. Er war ein Arschloch.
„Kann ich ihn anmelden oder willst du mich den ganzen Tag einfach nur begaffen?“ riss sie Dracos Stimme aus ihrem Tagtraum.
Hermione blickte finster, knallte den Papierstapel vor ihn hin und reichte ihm eine Feder und ein Tintenfass vom Empfangstisch.
Der kleine Junge in seinen Armen klammerte sich immer noch verzweifelt an seinen Vater.
Sie beobachtete, wie Draco sanft zu ihm sprach.
„Kann ich dich runterlassen, damit ich schreiben kann?“ fragte Draco ihn.
Er schüttelte seinen dunkelblonden Kopf, schniefte und verstärkte seine Umklammerung.
„Weinst du?“ fragte Draco.
Zane nickte und schniefte abermals.
Dracos Schultern sanken vor Ergriffenheit als er sich hinkniete, um seinen Sohn auf seine Füße zu stellen. Draco blieb unten, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein.
„Du hast mir versprochen, dass du nicht weinst,“ sagte Draco ruhig.
Hermione beobachtete, wie der Ex-Slytherin Prinz mit mehr Zärtlichkeit und Liebe zu seinem Sohn sprach, als sie je für möglich gehalten hätte. Es war offensichtlich, dass Malfoy sein Kind liebte.
Als er seinen Sohn auf den Boden gestellt hatte, sah Hermione das Gesicht des kleinen Jungen. Die Ähnlichkeit mit seinem Vater war erstaunlich; und doch war da eine Sanftheit, eine Naivität, eine Unschuld in seinem jungen Gesicht. Seine großen, grauen Augen waren mit Tränen gefüllt, die sich geräuschlos ihren Weg seine Wangen hinab bahnten.
Er war ein hinreißendes Kind mit einem Hauch von Unheil in seinen blaugrauen Augen. Was für ein Jammer, dass er die Ausgeburt von Hades war.
„Lass mich nicht allein, Daddy. Ich hab Angst,“ schluchzte er leise.
Draco streckte seine Hände aus, um die Tränen seines Sohnes wegzuwischen. Er küsste sanft jede seiner Wangen und fuhr mit seinen Fingern durch Zanes Haare. Hermione bewunderte seine Handlungen, als sie wie festgewachsen da stand und stumm beobachtete.
„Was haben wir gesagt, Zane? Was sage ich dir immer?“ fragte Draco und rieb Zanes Schultern.
„Große Jungen haben keine Angst,“ zitierte Zane, während seine Lippe zitterte und seine Brust sich mit hastigen Atemzügen hob und senkte.
„Und bist du ein großer Junge?“
Zane nickte entschlossen und fuhr sich mit dem Handrücken über die Augen.
„Also solltest du keine Angst haben,“ sagte Draco. „Ich werde nur für ein paar Stunden weg sein, und ich werde um genau fünf Uhr hier sein, um dich abzuholen.“
Draco krempelte seinen Ärmel auf und streckte Zane sein Handgelenk entgegen. „Zeig mir auf meiner Uhr, wann es Fünf ist.“
Zane zeigte mit seinem kleinen Finger auf die Uhr, zählte die Zahlen bis zur Fünf, deutete auf die richtige Zahl und schniefte.
Draco nahm seine Uhr ab, die er zu seinem siebzehnten Geburtstag bekommen hatte, und legte sie um Zanes Handgelenk. Sie sah an seinem Arm lächerlich groß aus, doch dies spielte keine Rolle, als Draco das Uhrband so richtete, dass es ihm perfekt passte.
„Jetzt weißt du, wann ich komme und dich hole, okay?“ sagte Draco und küsste seinen Sohn noch einmal. „Du wirst Spaß haben, Kleiner. Das verspreche ich.“
Zane nickte traurig, seine Aufmerksamkeit galt alleine der Uhr an seinem Handgelenkt. Er tätschelte sie beschützend und drückte sie fest an seinen Körper.
Draco stand wieder auf und seine Augen trafen auf Hermiones. Sie starrte ihn merkwürdig an. Es verwirrte ihn.
„Was?“ fragte er schneidend.
Hermione schüttelte den Kopf und zeigte auf die Papiere um ihm zu verstehen zu geben, dass er sie fertig ausfüllen sollte. Sie trat hinter dem Tisch hervor und kniete sich vor Zane nieder, fast genauso wie Malfoy zuvor.
„Hallo, Zane. Mein Name ist Hermione,“ sagte sie freundlich. „Ich werde deine Lehrerin sein.“
Zane starrte sie an, die Uhr immer noch an seine Brust gepresst. Er antwortete nicht.
„Zane, sei nett,“ unterbrach Draco über ihnen, während er den Überfluss an Papierkram ausfüllte. „Sag Hallo.“
„Hallo,“ sagte Zane leise.
„Wie alt bist du, Herzchen?“ fragte Hermione.
Zane hielt vier Finger in die Höhe.
„Weil du schon so früh hier bist, willst du mir nicht helfen, den Unterricht vorzubereiten?“
Zane zuckte wortlos mit den Schultern.
„Rede, Zane,“ sagte Draco und schrieb seinen Namen zum wahrscheinlich siebenten Mal auf ein Formular.
„Ja,“ sagte Zane und blickte zwischen seinem Vater und der hübschen Dame vor ihm hin und her.
„Okay, wir werden die Bauklötze bereit stellen und dann werden wir die Stifte und Blätter für die Kunststunde holen.“
„Was ist die Kunststunde?“ wollte Zane wissen, seine Augen waren fragend geweitet.
Hermione lächelte. „In der Kunststunde kannst du entweder zeichnen, malen oder Skulpturen aus Ton machen. Gefällt dir etwas davon?“
Zane nickte.
„Gut, das ist toll. Du wirst heute viel Spaß haben. Besonders, wenn du dann deine Klassenkameraden kennen lernst,“ sagte Hermione mit einem Lächeln.
Draco beobachtete die beiden bei ihrem Gespräch, während er den bürokratischen Teil der Anmeldung abschloss. Das nervige Mädchen schien gut mit Kindern umgehen zu können, ihre Stimme war beruhigend und freundlich. Sie sprach mit Zane wie mit einem Gleichgestellten und nicht wie mit einem Baby, so wie es Pansy tat. Allein bei dem Gedanken an seine Exfrau wollte Draco sein Frühstück wieder loswerden.
Das Haar der Muggelgeborenen war immer noch ein schreckliches Durcheinander. Verdammte Scheiße, hatte sie noch nie von Conditioner gehört? Ihre besserwisserische, nervige Art überdeckte immer ihre äußerliche Erscheinung, sodass Draco es nie zu Stande gebracht hatte, sie als Mensch, als Frau, zu sehen. Ihre weichen Gesichtszüge und ihre braunen Augen waren einzig und allein auf Zane fixiert, und ihre wunderbaren Lippen lächelten und entspannten sich wieder zu ihrer ursprünglichen Fülle.
Gott, er brauchte Sex.
Sein letztes Stelldichein war mit Pansy im Besenschrank auf Blaise’ Party gewesen: in der Nacht, in der Zane gezeugt worden war. Draco verdiente eine verdammte Medaille dafür, dass er während der Ehe mit der Todesfee abstinent geblieben war. Vier Jahre….er war ein verdammter Mönch.
Er war so verzweifelt, dass er Granger ansah, als ob sie attraktiv wäre….HA!
Hermione stand auf, und irgendwie hielt sie plötzlich Zanes Hand in der ihren. Zanes Schüchternheit schien langsam zu verebben, als er neugierig zu der Hexe aufblickte.
„Er ist wirklich klug für sein Alter,“ sagte Hermione und blickte Draco direkt an. „Wenn er dir nicht so ähnlich sehen würde, würde ich mich fragen, wer seine Eltern sind.“
Und da war die Bemerkung, die ihn daran erinnerte, dass sie ein bescheuertes Weib war.
„Das verletzt mich, Granger. Wirklich. Kann ich dich jetzt bezahlen und mit meinem Tag vorwärts kommen? Ich kann nur so viel von deiner Anwesenheit ertragen,“ antwortete Draco trocken.
„Das monatliche Schulgeld beträgt 80 Galleonen. Du kannst entweder am Ende oder am Anfang des Monats zahlen,“ gab Hermione zurück.
„Ich zahl es jetzt,“ sagte Draco, griff in seine Businessrobe und zog ein kleines Scheckbuch heraus. „Nehmt ihr auch Gringotts-Scheine?“
Hermione nickte und beobachtete Draco, der das Pendant zu einem Muggelscheck unterzeichnete. Er stellte es für 200 Galleonen aus.
„Das sollte für zwei Monate reichen,“ sagte Draco und gab ihr den Schein. „Und ein bisschen was extra um sicher zu gehen, dass er die beste Ausbildung erhält.“
„Wir lassen uns nicht bestechen,“ sagte Hermione und starrte auf den Schein in ihrer Hand. Heilige Mutter Maria, 200 Galleonen?!
„Sieh es als eine Spende,“ konterte Draco. Er kniete sich vor seinen Sohn und küsste seine Stirn. „Ich seh dich um Fünf, Zane. Sei brav.“
Zane nickte und umarmte seinen Vater, bevor er seine Hand wieder in Hermines legte. „Miss Hernime…“
„Hermione,“ korrigierte Draco, der Name fühlte sich fremd auf seiner Zunge an.
„Miss Hermione hat gesagt ich kann helfen, die Kunststunde vorzubereiten. Und ich werde dir ein Bild malen, Daddy,“ erklärte Zane.
Draco lächelte und stand auf. „Ich kann’s nicht erwarten, es zu sehen, Kumpel,“ sagte er und wandte sich zum Gehen. „Au revoir.“
„Adieu, Daddy!“
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Hermione blickte den kleinen Jungen an, der ihre Hand umklammerte, als sein Vater das Gebäude verließ. „Du sprichst Französisch?“
Zane zuckte mit den Schultern. Er war noch nicht alt genug um zu begreifen, dass er eine Fremdsprache beherrschte.
Hermione kam nicht umhin, neugierig zu sein….unglaublich neugierig…..was diesen kleinen Jungen betraf; und seinen bösartigen Vater. Wo war Malfoy all die Jahre gewesen? Mit wem hatte er ein Kind und warum war er zurück in England? Wann war er so liebevoll geworden (auch wenn er es nur zu der Frucht seiner Lenden war)?
Und wann zur Hölle hatte er seine Vorurteile überwältigt und seinen geliebten Sohn einer Muggelgeborenen überlassen, die er leidenschaftlich hasste?
„Ist der Hottie weg?“ fragte Donny, die aus dem Hinterzimmer kam und Hermione aus ihren Gedanken riss.
„Was ist ein Hottie?“ fragte Zane.
Hermione schenkte Donny einen strengen Blick. „Es ist nichts, Zane. Komm mit, bereiten wir die Kunststunde vor, und dann kannst du deine Klassenkameraden kennen lernen, wenn sie hier sind.“
„Werden da Mädchen sein?“ fragte Zane, seine Stirn war leicht gerunzelt.
„Ja, es gibt zwei Jungen und zwei Mädchen in deiner Klasse,“ erklärte Hermione.
„Bäh,“ antwortete Zane. „Mädchen sind doof.“
Hermione hörte Donny hinter sich vor Lachen schnauben.
„Das ist nicht nett, Schatz. Die zwei kleinen Mädchen in deiner Klasse sind sehr, sehr nett,“ sagte Hermione. „Die zwei Jungen sind auch nett.“
Zane zuckte mit den Schultern und folgte ihr in den Raum. Seine Hand fühlte sich so klein in ihrer an. Sie arbeitete täglich mit kleinen Kindern, aber Zane war anders. Sie empfand etwas für das Kind. Sein Vater liebte ihn abgöttisch, das war offensichtlich, doch der kleine Junge hatte trotzdem einen Hauch von Unsicherheit, der ihn umgab. Als ob er, vielleicht, abgewiesen worden wäre…
Trotz des Wissens, wer ihn gezeugt hatte, erschien er als ein wirklich süßes Kind. Vielleicht war er gar nicht Malfoys Kind. Wer hätte gedacht, dass das Frettchen so einen unschuldigen Nachkommen zu Stande bringen würde?
„Tut mir Leid,“ sagte Zane leise, als sie ihm zeigte, wo die Stifte waren.
„Was denn?“ fragte Hermione.
„Ich hab gesagt, Mädchen sind doof,“ sagte Zane, seine Augen waren weit, er hatte seinen typischen kindlichen Blick. „Es ist gemein, das zu sagen und Daddy sagt ich soll zu niemandem gemein sein.“
„Dein Vater hat dir das gesagt?“ fragte Hermione, über alle Maßen überrascht.
Zane nickte. „Du bist ein Mädchen und du bist nicht doof. Du bist nett.“
Hermione lächelte und tätschelte seine Hand, als sie die Zettel und Pergamente bereit legten. „Ich finde dich auch nett, Zane.“
Zane strahlte und streichelte die Uhr an seinem Handgelenk. Er würde Miss Hernime mögen. Sie war nett, und sie lächelte ihn so hübsch an. Ihr Name war kompliziert, aber das war egal.
Vielleicht war die Schule ja doch nicht so schlecht….
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so, das wars auch schon wieder....
übrigens: der titel des kapitels kommt von dem song "Breathe In" von Frou Frou.
kommis bitte! :)
bis nächsten samstag!
glg sabs
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