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/ Cuando el espacio se funda - Wenn die Welten verschmelzen
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von me and myself
erstellt: 26.11.2008
letztes Update: 20.03.2010
Geschichte, Allgemein / P16
(fertiggestellt)
@ funky-star93
schön!
Dankeschön strahl*
@ lucy ann
lily ist einsam….. aber das wird sich hoffentlich bald ändern… sie ruft ja auch ihren vater an weil sie einsam ist und ihn vermisst… tut mir leid, wenn das zu schlecht raus kommt… und das essen mit der familie, jnaj awar ja uch nicht gerade sehr harmonisch ;O)
@ anna
ich sage danke für das nette kommi, schön, wenn es dir gefällt *strahl*
nando/lee *seufz* die beiden sind echt ziemlich unkooperativ…. Leider aber ich arbeite daran… ehrlich,…
@ maxistern
na schaun wir mal obs ne tolle story wird *g* ich muss mich ja selber überraschen lassen…
@ markigirl89
nach und nach werden wir einen einblick in lilys gefühls und lebenswelt bekommen… *g*
nandos auftritt folgt dann, lass mich scharf nachdenken nächsten kapitel *g*
einiges? Joah ich denke das könnte hinkommen ;o)
jaaa alcanzado de l pasado ist sehr unkooperativ vielleicht kommt in den nächsten tagen was, bei der story läuft es zur zeit einfach besser… und ich hoffe, dass das ein wenig entschädigt…
hey mathe klausur geschaft? *beifall klatsch* das ist immer super!
@ masa771
ja, bei der geschichte geht es in der tat sehr langsam los, aber alles andere erscheint mir nicht wirklich sinnvoll…. X)
danke!
@ mi mejor
stimmt, wir kennen das ja schon ein wenig *g*
ich weiß, dass du es weißt… (^^,) du bist ja auch la mejor!
Ich verwende deine spanischen elemente -__-° ich hab mir das ja von deiner story abgeschaut,… *g* mag es da nicht mal weiter gehen? *klimper* ich mag doch soooo gerne mal was von nando lesen… *meinen dackelblick aufsetz*
Du willst den butler der alonsos? Kannst du haben, heute brauch ich nur den chauffeur,..
Naja ich sag hat mal dass es blonde spanieri gibt *g*
Oh ja lily kann ganz schön, die krallen ausfahren *hehe*
Jaaa ich hab mir deinen kosenamen vorschlag voll eingenähnt *schäm* und du weißt ja nr. 2 folgt auch irgendwann ;o)
Claudio weiß halt wie er sein etochter zu nehmen hat (^^,)
Schön, dass es dir gefällt, du weißt ja wenn es la mejor gefällt, dann wird sich auch der vize damit arrangieren *g*
Kapitel 3 – Erster Schultag und schwieriger Start.
„Dios mio, no“, Lily sah sich entsetzt im Spiegel an. Sie steckte in der grün-roten Schuluniform ihrer neuen Schule und strich sich mit gekräuselter Nase über den knielangen Rock.
„Du siehst wirklich hübsch aus“, Adriana besah sich das Spiegelbild ihrer Tochter und lächelte versonnen.
„Ich seh’ aus wie so ne verwöhnte höhere Tochter“, Liliana wandte sich zu ihrer Mutter um. „Muss ich das allen ernstes anziehen?“
„Du weißt, doch dass es an der St. Sebastian etwas strenger zu geht als an deiner alten Schule, außerdem sind durch die Schuluniformen alle gleich, ….“
„Ja, klar“, Lily rollte mit den Augen „Ich werde nie so sein wie die, und vor allem will ich nie so sein wie die“, mit einem finsteren Blick schnappte sich die braunhaarige Spanierin ihren Schulrucksack und schulterte ihn.
„Lily, ich flehe dich an, bitte benimm dich!“
„Hast du Angst, das ich deine neue tolle Herzeigefamilie in Misskredit bringe, oder wie?“, Adriana seufzte, seit sie hier her gezogen waren fand sie einfach keinen Zugang mehr zu ihrer Tochter. Lily war wie eine Auster, die völlig zu gemacht hatte. Wie ein Sprengsatz, der ständig zu explodieren drohte.
„Wegen Samstag,…“, versuchte es Adriana mit einem anderen Thema.
„Wie oft noch? Ich werde nicht da sein, gleich am Freitag nach der Schule werde ich zu papá fahren, du hast ja selbst gesagt, dass ich das darf!“, Lily bemühte sich um ihren trotzigsten Blick, auch wenn es ihr innerlich weh tat so gemein zu ihrer Mutter zu sein, konnte sie es nicht ändern. Sie fühlte sich hier so unglaublich deplaziert, da nütze es auch nichts, dass sich Carlos und Nieves wirklich Mühe gaben, sie einzubinden, im Gegenteil. Je netter die beiden waren, desto biestiger wurde sie.
„Aber du kommst Sonntagabend, wieder, ja?“, wirkliche Besorgnis schwang in der Stimme ihrer Mutter mit. Adriana traute ihrer Tochter durchaus zu, dass sie aus einer Trotzreaktion heraus, einfach bei ihrem Vater bleiben würde. Sie wusste, dass sie in Lilys Augen an allem Schuld war. Sie war es die einen neuen Lebenspartner hatte. Sie war es auch gewesen, von der die Scheidung aus gegangen war.
„Keine Sorge, ich halte mich an die Abmachung, ich werde ein gute Tochter sein“, und mit einem letzen vernichtenden Blick lief sie an ihrer Mutter vorbei aus dem Zimmer.
In der großen Halle wartete bereits Nieves auf sie, ebenfalls mit der Schuluniform, der Privatschule, die sie die nächsten vier Jahre besuchen würden. Nur dass Carlos Tochter dort schon den Kindergarten, die Volksschule und auch die Unterstufe des Gymnasiums besucht hatte.
Lily folgte der blonden Spanierin stumm nach draußen, zu einem dunklen Wagen, von dem sie genau wusste, dass er sie von nun an jeden Tag zu Schule bringen wurde, denn Bus fuhr hier natürlich niemand.
Die beiden Mädchen kletterten nacheinander auf die Rückbank des Wagens und sahen in das freundliche Gesicht von Raoul, dem Chauffeur Señor Alonsos.
„Na, aufgeregt?“, fragte er an die beiden gewandt.
„Ungemein“, murmelte Liliana so leise, dass sie niemand hören konnte und rollte mit den Augen.
Sie war hier definitiv in der Hölle.
In einer luxuriösen Hölle, in der alle Menschen freundlich waren.
Die nicht ganz halbstündige Fahrt verging schnell und schweigend, Raoul sprach erst wieder als er den Wagen auf den Schulhof der Privatschule lenkte.
„Ich hohl euch dann um zwei ab“, die beiden Mädchen nickten und stiegen wieder aus dem Wagen.
St. Sebastian, war wie alles was Liliana bisher hier gesehen hatte mehr als imposant, ein riesiges begrüntes Areal mit mehreren Backsteingebäuden.
„Nieveeeeeeeeees“, mit einem ohrenbetäubenden Schrei kam ein schwarzhaariges Mädchen auf Nieves und Lily zugelaufen und schloss die blonde Spanierin überschwänglich in die Arme.
„Alina!“, das Gesicht von Carlos Tochter erhellte sich und Liliana konnte sie das erste Mal, seit sie hier angekommen war ehrlich lächeln sehen.
„Du bist sicher Lily, hey“, die Schwarzhaarige streckte Adrianas Tochter ihre rechte Hand entgegen, die sie zögerlich ergriff.
/Wieder ein perfekter, hübscher, freundlicher Mensch/, dachte Lily bei sich und kam sich unweigerlich wie in dem Film die Frauen von Stepford vor.
Sie folgte den beiden Freundinnen stumm, die sich angeregt unterhielten und immer wieder auflachten.
Liliana war einfach nur froh, als sie endlich in ihrem Klassenzimmer saß, überall schnatterten und unterhielten sich ihre zukünftigen Schulkollegen. Lily musterte alle und versuchte sich ein Bild davon zu machen, was wohl die nächsten Tage auf sie zu kommen würde.
Wenigstens konnte der Unterricht nicht so viel anders sein als an ihrer alten Schule.
Lehrplan, war immerhin Lehrplan.
Lehrplan, war immerhin Lehrplan.
Sie wollte einfach nur lernen.
Das ihr vorrangiges Ziel.
Freunde konnte sie auch noch später finden.
OOOoooOOO
Die Tage vergingen, und somit rückte, Lilys herbeigewünschtes Etappenziel, das Wochenende bei ihrem Vater, immer näher.
Die Schule schaffte es immerhin sie vom Grübeln abzuhalten, wenn sie nicht den Stoff wiederholte, oder auf ihrem Skizzeblock herummalte, erkundete sie Tolosa.
Objektiv gesehen war es ein schönes Städtchen wie es sich an die Berge schmiegte. Die alten Häuser der Innenstadt, die schönen alten Brücken, die über den Fluss führten. Meist saß sie stundenlang am Ufer und malte vor sich hin.
Malte all das was sie vermisste und bei jeder Zeichnung fühlte sie sich etwas besser.
Mit einem letzen Blick auf das Wasser, packte sie ihren Zeichenblock ein und machte sich auf den Weg zum Nachmittagsunterreicht.
Immerhin hatte sie es durchsetzen können, dass sie den Bus nach San Sebastián nehmen durfte und nicht auf den Chauffeur der Familie angewiesen war.
Nur noch morgen, dann würde es endlich nach Fuenlabrada gehen, sie war schon so schrecklich gespannt. Ihr Vater hatte ihr schon erzählt, dass er ein kleines Häuschen gekauft hatte, und dass es auch mit dem Verkauf seiner Bilder gar nicht so schlecht klappte.
Als sie in die Hauptstraße einbog, sah sie gerade den Bus einfahren, also beschleunigte sie ihre Schritte und erreichte ihn noch gerade rechtzeitig. Schwer atmend ließ sie sich auf die Rückbank fallen und schnaufte erst einmal durch.
„Ouch“
„Oh, tut mir leid“, entschuldigend sah Lily auf und lief rosa an als sie bemerkte dass sie den Jungen auf dem Sitz vor ihr, mit ihrem Schulrucksack fast k.o geschlagen hätte.
„Ist ja noch alles dran,“ der Junge lächelte. Erst jetzt viel Liliana auf, dass er ebenfalls die Schuluniform ihrer Privatschule trug.
„Du gehst nach St. Sebastian?“, fragte sie leise, da sie es einfach vermisste sich mit jemandem zu unterhalten und wenn es jemand wildfremdes in einem Bus war.
„Offensichtlich, oder?“, der Junge deutete auf das Emblem seines grünen Jacketts.
„Gut, die Frage war dämlich“, Lily biss sich auf die Unterlippe.
„Eher obsolet“, wieder lächelte der Junge und begann in seinem Rucksack zu kramen.
„Bonze“, murmelte Liliana leise.
„Wie hast du mich gerade genannt?“, der Junge hielt in der Bewegung inne und wandte sich erneut zu ihr um, diesmal war das Lächeln verschwunden, sein Blick war ernst.
„Bonze“, wiederholte Lily ruhig und sah ihren Vordermann geradeheraus an.
„Und was genau berechtigt dich dazu mich so zu nennen? Immerhin gehen wir an die selbe Schule und außer der Tatsache dass wir beide nach St. Sebastian gehen, weißt du nichts über mich,….“
„Und genau so soll es auch bleiben, …“, die Spanierin sah demonstrativ aus dem Fenster. Wieso hatte sie auch geglaubt sie müsse Small Talk führen? Mit einem gemurmelten „Ihr seid ja doch alle gleich“, Liliana sank tiefer in ihren Sitz.
„Wir? Wir was bitte?“, nun saß der braunhaarige Junge völlig aufrecht auf seinem Sitz und sah sie durchdringend an.
„Bonzen!“, kam die genuschelte Antwort. Wieso konnte sie nicht einfach den Mund halten, wieso musste sie immer den Konflikt suchen?
„Und was genau macht mich in deinen Augen bitte zu einer Bonze?“
„Deine bonzig, überhebliche Art, ihr glaubt doch alle dass ihr was Besseres seid, dass euch die Welt gehört,…“
„…Hörst du dir eigentlich zu wenn du sprichst? Ich mein, du gehst in dieselbe Schule und dennoch bin ich die Bonze und du….“, er schien zu überlegen. „… lass mich raten: Das missverstandene kleine arme, reiche Mädchen?“
„Was fällt dir eigentlich ein?“, nun war es Lily die aufrecht in ihrem Sitz saß „Du weißt nichts über mich, nichts, also wage es nicht mich so zu nennen, ….“, doch der Junge musterte sie nur abschätzig und unterbrach sie erneut.
„… aber du mich schon, oder wie? Du kannst nicht einfach über Leute urteilen und ihnen selbst ein Urteil verbieten. Leute nach der Schule, in die sie gehen, zu beurteilen ist nicht nur kindisch, sondern auch lächerlich. Leute wie du können austeilen, aber nicht einstecken,…“
„… und ob ich einstecken kann, du hast keine Ahnung was ich in meinem Leben schon alles einstecken musste, …“, Lily spürte wie ihr die Tränen kamen. Was bildete sich dieser arrogante Kerl eigentlich ein? Er hatte sicher nicht sein ganzes Leben aufgeben müssen, er hatte nicht seine Freunde aufgegeben und musste nun in zwei Welten zu Recht kommen. Wütend packte sie ihren Rucksack und stapfte so aufrecht wie möglich zur Tür, da der Bus bereits in die Haltestelle einfuhr.
Der Junge sah ihr sprachlos nach.
Das hatte er nicht gewollt.
Das hatte er wirklich großartig hinbekommen.
Er gab sich einen Ruck und lief Liliana nach, die schon fast das Schulportal erreicht hatte.
„Hey, jetzt warte doch,…“, doch Lily beschleunigte ihre Schritte noch mehr und atmete erst auf, als sie ihren Klassenraum erreicht hatte.
Sie wollte nur noch dass der Tag vorbeiging. Sie wollte nur noch, dass es morgen wurde.
Freitag.
Sie wollte nur noch zu ihrem Vater
Weg aus dieser Umgebung.
Weg aus Tolosa.
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