Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
 
»
von Tails    erstellt: 06.11.2008    letztes Update: 14.04.2009    Geschichte, Drama / P12    (abgebrochen)
Ahm-Shere:

Eine Gruppe hat die Pyramide von Ahm-Shere, die Ruhestätte des Skorpionenkönigs und auch von Imhotep, ausgegraben. Ihr Ziel ist Imhotep ins Leben zurück zu holen, um mit seinen Kräften die Welt zu erobern. Durch ein geheimes, verloren geglaubtes Ritual wird er aus der Unterwelt befreit.
Hier beginnt die Geschichte:

Imhotep schlug die Augen auf und blickte sich um. Als er einen der Männer sah, sprach er auf altägyptisch:„Hast du mich ins Leben zurückgeholt?“ Er schien ihn nicht zu verstehen, darum rief er den “Priester“, der das Ritual durchgeführt hatte. Imhotep wiederholte seine Frage. Der Mann verneigte sich und sprach in altägyptisch:„Meister Imhotep. Ich bin Amad und ich habe Euch mit einem geheimen Ritual ins Leben zurück gebracht, damit Ihr Rache an den O’Connells und der Welt nehmen könnt.“ Als Imhotep den Namen O’Connell hörte, verfinsterte sich sein Gesicht. „Die O’Connells haben mir meine Pläne durchkreuzt und das werden sie büßen müssen!“, rief er wütend. „Gebieter, Ihr werdet Eure Rache bekommen.“, versuchte Amad Imhotep zu beruhigen, „Die O’Connells haben eine 18-jährige Tochter namens Susan und sie scheint ihren Eltern viel zu bedeuten. Meine Männer haben sie beobachtet. Sie interessiert sich nicht für Archäologie und ist deshalb nicht gut trainiert. Wir haben gute Chancen sie zu überwältigen.“ Imhotep wurde nun neugierig. „Was hast du für einen Plan?“, fragte er Amad. Er antworte unterwürfig:„Wir entführen sie und bringen sie hierher. Der Rest liegt in Eurer Hand.“ Imhotep überlegte:„Sie könnte meine ultimative Rache an den O’Connells sein. Ich könnte sie als Köder für ihre Eltern benutzen und so die Familie O’Connell töten.“ „Bring sie hier her.“, befahl Imhotep mit einem boshaften Lächeln. Amad verneigte sich vor ihm und befahl seinen Männern nach London, der Heimatstadt der O’Connells, zu reisen, um Imhotep’s Plan durchzuführen.

Zur gleichen Zeit in London:
Rick und Evelyn sind vor kurzem von einer Ausgrabung zu ihren Kindern zurückgekehrt. Ihre Familie bestand aus dem jetzt 26-jährigen Alex, der in China bei einer Ausgrabung dabei war, ihrer 18-jährigen Tochter Susan und ihrer 18-jährigen Patentochter Sarah, die die Tochter von einem guten Freund der Familie stammt. Sarahs leiblichen Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen, als sie 8 Jahre alt war. Zusammen mit Susan zogen sie Sarah wie ihre eigene Tochter groß.

Durch die vielen Geschichten von den Ausgrabungen und ihrer Abenteuer, interessierte sich Sarah immer mehr für die alten Sprachen und die Geschichte. Von Evelyn lernte sie altägyptisch sprechen und schreiben, aber erst nachdem Sarah ihre Mutter wochenlang angebettelt hatte.

Susan interessierte sich nicht für die alten Geschichten. Um genauer zu sein, sie hasste diese Geschichten. Obwohl sie durch diese Ausgrabungen der Wohlstand in die Familie kam. Sie amüsierte sich lieber mit ihren Freunden in Clubs, ging gerne shoppen, reiten, verreisen und so weiter. Ihr waren drei Dinge wichtig: erstens sie hatte ihren Spass, zweitens sie konnte mit ihrem Reichtum angeben und drittens sie war von zu Hause weg, weil sie diese Geschichten auch immer wieder von Sarah zu hören bekam.

Auch an diesem Abend war es nicht anders. Susan machte sich fertig, um mit ihren Freunden die Stadt unsicher zu machen. „Mama, Papa ich geh jetzt. Wird spät werden. Bye!“, rief sie in die oberen Stockwerke. „Susan O’Connell! Wo willst du hin, junge Dame?“, fragte Rick böse, der gerade aus einem der vielen Zimmer der oberen Etagen hinauskam. „In ein paar Clubs, tanzen gehen. Party machen, eben. Außerdem bin ich schon 18. Du kannst mir nichts mehr befehlen!“, antwortete sie genervt. „O doch, dass kann ich! Ich bin dein Vater! Deine Mutter und ich sind nach langer Zeit wieder zu Hause, da kannst du doch mal einen Abend mit uns verbringen oder ist das zu viel verlangt?“, rief Rick sauer. „Ja das ist es. Ihr würdet sowieso nur eure Geschichten von der Ausgrabung erzählen und auf die bin ich nicht scharf. Da ist mir meine Zeit zu schade, um solchen langweiligen Geschichten zu zuhören! Ich geh jetzt! Bye!“, brüllte Susan böse, öffnete die Tür und knallte sie laut zu. Draußen wartete bereits ein Auto, worin ihre Freunde warteten und nachdem sie eingestiegen war, auch gleich los fuhren.

Rick lief hinunter und öffnete die Tür, um seine Tochter aufzuhalten, doch er sah nur noch wie das Auto kurz darauf hinter der Hecke verschwand. Er schloss die Tür und seufzte. „Sie ist weg, nicht wahr?“, fragte Evelyn, die nun in der Eingangshalle stand. „Ja. Sie lässt sich von uns nichts mehr sagen. Vielleicht sind wir einfach nicht oft genug zu Hause, um ihr noch als Autoritätspersonen zu dienen.“, antwortete Rick etwas traurig und seufzte wieder. Evelyn legte ihren Arm um ihn und sagte mit einem traurigen Lächeln:„Ändern können wir es auch nicht mehr. Unsere Kinder werden einfach zu schnell erwachsen.“

In dem Moment kam Sarah aus der Bibliothek mit einem Archäologiebuch in der Hand. „Man. Susan muss immer so laut sein. Da kann man sich gar nicht richtig aufs Lesen konzentrieren.“, meinte sie genervt. „Zum Glück ist sie jetzt weg. Mama, Papa? Könnt ihr mir eure Geschichten von der Ausgrabung erzählen? Ich höre solche Geschichten doch so gerne.“, fragte sie ihre Eltern mit einem bittendem Blick. „Natürlich. Komm mit. Wir erzählen dir unsere Geschichten von dort.“, sagte Evelyn mit einem noch etwas bedrücktem Lächeln und alle gingen in das große Wohnzimmer, wo Sarah gespannt den Erzählungen ihrer Eltern folgte.
 
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.9-7097