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von Lileyx-chan
erstellt: 16.10.2008
letztes Update: 15.06.2009
Geschichte, Abenteuer / P12
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
An alle, die sich hier her verirrt haben erstmal ein Hallo und Willkommen! ^-^
Ich freue mich sehr, dass ich mich doch entschieden hab, das erste Kapitel meiner LXG-FF zu veröffentlichen >//<
Das ist meine allererste (!!!) Fanfiction, welche so gut wie kein Mensch auf Erden je zu Gesicht bekommen hat ^^
Sie dürfte ungefähr... äääh... fünf oder sechs Jahre alt sein.
Ich hatte sie in den Tiefen meines Schreibtisches gefunden uns irgendwann einmal abgetippt. Jetzt ist sie mir wieder ins Gesicht gesprungen und ich habe sie ein wenig „restauriert“...
Ich bitte also um Nachsicht, weil viele Sachen bestimmt unschlüssig sind oder schlecht beschrieben oder...
Na ja, was ich eigentlich sagen wollte: Seid nett zu meinem Baby! >_<
Ansonsten wünsche ich viel Spaß!
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Fangen wir einmal mit Rodney Skinner an:
Der „Unsichtbare Gentleman-Dieb“, wie er sich nannte, hatte nichts besseres zutun, als zwei Monate nach dem Kampf im Genlabor, der über das Wohl der Welt entscheiden sollte und zugunsten der Liga ausfiel, genau dieses noch einmal aufzusuchen.
Mit dem Gedanken im Kopf, dort wird sicher noch etwas zu holen sein! schritt er durch die Eingangstüren. Er kannte dieses Gebäude. Als er das letzte mal hier war hatte er, wie konnte es auch anders sein, die Räume genauer in Augenschein genommen. Er glaubt ein Zimmer mit äußerst wertvollen Chemikalien gesehen zu haben. Vorsichtig und lautlos schlich er durch die leeren Gänge der Gebäuderuine.
Als er vor eben diesem gesuchten Raum stand, bekam er eine Gänsehaut. Er war nur mit einem Mantel und einem Hut bekleidet, um im Notfall schnell abtauchen zu können. Zwar waren die Temperaturen innerhalb des Gebäudes nicht so extrem wie außerhalb, aber sie reichten aus, um den Unsichtbaren frösteln zu lassen. Skinner zog den Kragen von seinem Mantel enger und betrat den Raum.
Er hatte einen Koffer für die Chemikalien dabei, die bei unprofessionellem Transport leicht explodieren konnten. Normalerweise griff er nicht zu solchen Mitteln, aber was war hier schon normal?
Der Unsichtbare packte drei Phiolen mit einer Hand. Nicht das er unter Zeitdruck stand, aber ein Mann von seinem Metier blieb nie lange an einem Ort.
Dann hielt er plötzlich inne ...hatte er Schritte gehört?
Unmöglich!
Nun benutzte Skinner beide Hände um die Chemikalien förmlich in den Koffer zu schaufeln. Er schaute zur Tür.
Nichts. Nur noch acht Phiolen!
Skinner packte drei ein und drehte sich noch einmal um.
Im Eingang, wo vor zwei Sekunden nichts gewesen war, stand eine junge Frau. Vor Schreck lies er ein paar Phiolen fallen. Bei Gott, so etwas war ihm noch nie passiert!
„Vorsicht!“, rief die Frau. „Wenn eine der Flaschen zerbricht, dann ...“
Denn Rest des Satzes konnte Skinner nicht mehr hören. Das Glas zersprang als es auf den Boden traf und die enthaltene Flüssigkeit verdampfte. Augenblicklich stach Skinner ein beißender Geruch in die Nase dann wurde ihm schwarz vor Augen und ihm war als würde er einen unendlich tiefen Abgrund hinunter gezogen.
Skinner öffnete die Augen. Der Kälte und dem Weiß um in herum nach zu urteilen, lag er draußen im Schnee. Doch unter seinem Kopf war etwas warm und weiches. Er sah nach oben und schaute durch eine Brille in die graublauen Augen der Frau. Diese war gerade dabei ihm mit seinem Hut Luft zuzufächeln.
Was für ein außergewöhnlicher erster Auftritt!, dachte er mit einer ordentlichen Portion Selbstironie und richtete sich auf.
Einen Augenblick lang herrschte Stille. Der Gesichtsausdruck der jungen Frau änderte sich von besorgt zu irritiert. Doch sie fing sich schnell wieder.
„Es war wirklich keine gute Idee sich einfach an diesen Chemikalien zu schaffen zu machen...“, meinte sie mit ein wenig Sarkasmus in der Stimme, was nun gar nicht zu ihrem bisherigen Eindruck „Unschuld vom Land“ passte.
Doch dann schlich sie wieder Besorgnis ein. „Geht es ihnen gut? Ist ihnen noch schwindlig?“
„Alles bestens...“, antwortete der Unsichtbare und setzte sich hin. Während dessen nahm er sie unauffällig genauer unter die Lupe: Sie war kaum älter als 20, ihr einer Arm war von Ruß geschwärzt und ihre Brille war in der Mitte verbogen. Er konnte sich auch noch erinnern, dass ihre aschblonden, mittel langen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden waren, jetzt aber lagen sie aber offen auf ihren Schultern.
„Dann ist ja gut.“ Sie reichte ihm den Hut wieder. „Was wollten sie eigentlich in dem Labor?“
Skinner zuckte mit den Schultern. „Ach nur das übliche... ein paar Chemikalien beschaffen, die man später für etwas Geld verhökern kann...“ Obwohl die nahliegenste Gegenfrage gewesen wäre, was sie eigentlich da gewollt hatte, beschloss Skinner mit dieser Frage noch ein wenig zu warten. Stattdessen stellte er eine andere: „Wie haben sie es geschafft einfach so aus dem nichts aufzutauchen?“
Das Mädchen lächelte und ihre Stimme nahm einen verschwörerischen Klang an. „Nun ja... Ganz einfach...“ Sie beugte sich ein stück zu Rodney heran. „Ich bin unsichtbar gewesen!“
Für Skinner läuteten endgültig die Himmelsglocken! Gewesen bedeutete, dass es ein Gegenmittel geben musste. Vorbei waren die Tage, an den er sein eigenes Gesicht nicht mehr sehen konnte.
Plötzlich fragte sie: „Soll ich mich wieder unsichtbar machen?“
„Wie das denn?“
Sie lächelte. „Ich kann durch Konzentration meine Molekularstruktur verändern, sodass meine Zellen denselben Brechungsindex haben, wie Luft.“
„Also gibt es kein Gegenmittel?“
„Nein, tut mir leid!“
Ihm war, als bekäme er ein Schlag ins Gesicht, doch er behielt die Fassung! „Das heißt, dass du dich unsichtbar machen kannst, wenn du willst?“
„Genau so ist es.“
So saßen die Beiden eine Weile still nebeneinander, bis...
“Hörst du das?“, fragte die junge Frau. Skinner lauschte in die Stille: „Ich hör nichts... Moment. Meinst du das seltsames Fiepen?“
„Ja, genau das.“ Das Geräusch wurde immer lauter, bis plötzlich ein mechanischer, fliegender Fisch durch die Eisdecke brach und neben der Frau und Skinner landete. Dieser seufzte: „Bestimmt von Nemo...“
„Von wem?“
„Ist schon gut. Du kennst ihn nicht.“ Skinner nahm den Fisch, öffnete eine Klappe und las leise den Brief der sich darin befand. Dann steckte er den Brief weg und schaute auf: “OK, komm mit, Kleine.“
„Was heißt hier Kleine“
„Ach ja, dein Name?"
Ein seltsames Funkeln war in ihren Augen als sie antwortete. „Cliara Artony, Nummer: D-X098“
„Du hast eine Seriennummer?“
„Ja, ich bin ein...", sie stockte. „Ein Experiment von M aus... deinen Zellen.“ Skinner öffnete den Mund um etwas zu erwidern, doch er beschloss sie später auszufragen. „Kommst du mit?“
„Wohin den?“
„Zum Gruselkabinett... Zur Liga." Er konnte sich ein lachen nicht verkneifen.
„Könntest du mir das erklären?“, fragte Cliara und legte den Kopf schief.
„Mach ich später... Kommst du nun mit?“
Cliara lächelte Skinner an: „Wenn du mir vorher deinen Namen sagst, gerne.“ Er lächelte ebenfalls, was ziemlich sinnlos war, da man ihn eh nicht sehen konnte." Rodney Skinner, zu ihren Diensten! Aber jetzt komm endlich!“
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