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von Hide and Seek
erstellt: 08.10.2008
letztes Update: 08.10.2008
Geschichte, Drama / P16
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Sharedan-Hospital, Coruscant
Es war wieder ein dieser Nächte, die nur aus Piepstönen bestanden, aus dem sanften Blubbern der Kolto-Tänke und den grünen Streifen, die über verchromte Monitore flimmerten. Esha lief durch die trostlosen Gänge, die sich vor ihren Augen ins Endlose streckten und an den Rändern verschwammen. Sie schien nicht von der Stelle zu kommen, aber sie wusste, eigentlich waren die Gänge gar nicht so lang, sie war nur müde, schon wieder. An der Wand tauchte er schwarzer Fleck auf, der langsam näher kam. Endlich, der Kaffa-Automat, den sie häufiger benutzte als irgendjemand sonst. Ihre rechte Hand fand die richtigen Knöpfe schon wie einprogrammiert und drei Sekunden später floss der dunkle Kaffa in einen Plastikbecher, den Esha – wieder mit der Rechten – nahm und sofort hinunterstürzte. Heiß, pur und ohne Süßungsmittel, wie immer. Der Kaffa half, aber nur kurz. Sie hatte schon soviel davon getrunken in den letzten Tagen, ihr Blut schien schon aus diesem Zeug zu bestehen. Sie wusste, sie musste wie eine Tote aussehen, aber daran war jetzt nichts zu ändern. Die junge Frau hastete weiter, dunkle Schatten unter trüben Augen, die Haut bleich und kein Glanz in den aschefarbenen Haaren. Ihr ganzer linker Arm war eine Prothese, die auch sofort als solche erkennbar war. Theoretisch hätte sie sie unter langen Ärmeln und einem Handschuh verbergen können, aber sie trug den perfektfunktionierenden falschen Arm sowieso nur bei der Arbeit.
Sie kam an einem Fenster vorbei, aus dem es trotz der späten Stunde hell strahlte, von den zahlreichen Neonschildern und riesigen Info-Bilschirmen in den Straßen der Stadt. Dies hier war Coruscant, die Stadt, die niemals schlief. Esha würdigte die atemberaubende Aussicht mit keinem Blick. Weiter! Dr. Heshow hatte heute Nachtschicht, er konnte immer Hilfe gebrauchen. Wo war er noch mal?
Esha versuchte sich zu erinnern, aber alles drehte sich in ihrem Kopf. Der Kaffa hatte nichts genutzt. Schatten tanzten vor ihren Augen, ihre Knie zitterten. Verzweifelte Schmerzensschreie gellten durch ihren Kop, egal wie oft sie ihn schüttelte, die Erinnerungen holten sie ein. Sie wimmerte leise, als ihre Beine einknickten und sie auf die kalten Fliesen fiel. Keinen Wimpernschlag später war Esha auch schon in einen unruhigen, von Albträumen durchzuckten Schlag gefallen.
Es war wieder ein dieser Nächte, die nur aus Piepstönen bestanden, aus dem sanften Blubbern der Kolto-Tänke und den grünen Streifen, die über verchromte Monitore flimmerten. Esha lief durch die trostlosen Gänge, die sich vor ihren Augen ins Endlose streckten und an den Rändern verschwammen. Sie schien nicht von der Stelle zu kommen, aber sie wusste, eigentlich waren die Gänge gar nicht so lang, sie war nur müde, schon wieder. An der Wand tauchte er schwarzer Fleck auf, der langsam näher kam. Endlich, der Kaffa-Automat, den sie häufiger benutzte als irgendjemand sonst. Ihre rechte Hand fand die richtigen Knöpfe schon wie einprogrammiert und drei Sekunden später floss der dunkle Kaffa in einen Plastikbecher, den Esha – wieder mit der Rechten – nahm und sofort hinunterstürzte. Heiß, pur und ohne Süßungsmittel, wie immer. Der Kaffa half, aber nur kurz. Sie hatte schon soviel davon getrunken in den letzten Tagen, ihr Blut schien schon aus diesem Zeug zu bestehen. Sie wusste, sie musste wie eine Tote aussehen, aber daran war jetzt nichts zu ändern. Die junge Frau hastete weiter, dunkle Schatten unter trüben Augen, die Haut bleich und kein Glanz in den aschefarbenen Haaren. Ihr ganzer linker Arm war eine Prothese, die auch sofort als solche erkennbar war. Theoretisch hätte sie sie unter langen Ärmeln und einem Handschuh verbergen können, aber sie trug den perfektfunktionierenden falschen Arm sowieso nur bei der Arbeit.
Sie kam an einem Fenster vorbei, aus dem es trotz der späten Stunde hell strahlte, von den zahlreichen Neonschildern und riesigen Info-Bilschirmen in den Straßen der Stadt. Dies hier war Coruscant, die Stadt, die niemals schlief. Esha würdigte die atemberaubende Aussicht mit keinem Blick. Weiter! Dr. Heshow hatte heute Nachtschicht, er konnte immer Hilfe gebrauchen. Wo war er noch mal?
Esha versuchte sich zu erinnern, aber alles drehte sich in ihrem Kopf. Der Kaffa hatte nichts genutzt. Schatten tanzten vor ihren Augen, ihre Knie zitterten. Verzweifelte Schmerzensschreie gellten durch ihren Kop, egal wie oft sie ihn schüttelte, die Erinnerungen holten sie ein. Sie wimmerte leise, als ihre Beine einknickten und sie auf die kalten Fliesen fiel. Keinen Wimpernschlag später war Esha auch schon in einen unruhigen, von Albträumen durchzuckten Schlag gefallen.
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