■
Die Berührung
||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
| von LovelySunshine erstellt: 13.09.2008 letztes Update: 28.02.2009 Romanze / P18 | 343 Reviews |
Haii an alle^^
"Luxuria" wurde nicht von mir geschrieben, sondern von nia-ox auf fanfiction.net veröffentlicht. Dies ist die Übersetzung aus dem englischen, wenn ihr das original auf English lesen wollt, hier ist der link: http://www.fanfiction.net/s/4150060/1/Luxuria
Ich hoffe mal das euch die Übersetzung, bzw. die Story gefällt. Viel spaß beim lesen xD
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Die Berührung
Ich saß im geräumigen Wohnzimmer der Cullens, und dachte an das kommende Wochenende. Ich machte Jasper nicht dafür verantwortlich, dass Edward und der Rest der Cullens fort mussten. Jasper hatte viel mehr Kontrolle über seinen Blutdurst, als Edward ihm jemals zutrauen könnte - warum habe ich den so panische Angst mit ihm zwei Tage allein gelassen zu werden? Ich hatte keine Zeit um weiter darüber zugrübeln, denn Edward stand plötzlich hinter mir und schlang seine kalten Arme um meine Taille.
" Wir werden am Sonntagmorgen zurück sein, Bella. Wenn du mich für irgendetwas brauchen wirst, egal was, ruf mich an, Jasper gibt dir sein Handy, okay? "
Er versuchte fröhlich zu klingen, aber die Sorge war auf seinem schönen Gesicht geschrieben, und obwohl ich nicht wollte, dass er abreiste, waren seine Augen gefährlich dunkel. Ich pflasterte mir ein Lächeln ins Gesicht, und hoffte, dass meine lügnerischen Fähigkeiten besser wurden.
" Edward, ich werde okay sein! Ich vertraue Jasper, und jeder sonst auch. Wir werden Jasper-Bella Zeit haben!" Ich lachte, obwohl mein Versuch entspannend zu Lachen, durch meine plötzlich trockene Kehle fehlgeschlagen hatte. Er runzelte die Stirn, und ich konnte mir denken, dass er an das Zurückbleiben dachte, so dass ich schnell fortsetzte und ihn abschnitt. " Ich werde dich dann am Sonntagmorgen sehen, und ich werde euch allen darüber erzählen, okay? Um wie viel Uhr werdet ihr denn zurück sein? " Ich hatte versucht überzeugt zu klingen, aber wegen meiner Nervosität klang es alles eher schäbig. Ich würde eine Liste brauchen, so dass ich anfangen konnte die Stunden abzuzählen, in denen er weg war.
Er lachte und küsste mein Haar. Seine Lippen verweilten dort, während er meinen Geruch einatmete, als ob er sich daran erinnern wollte während er weg war. Zwei Tage dachte ich in meinem Kopf. Nur zwei sehr kurze Tage. " Um 12 Uhr denke ich. Zumindest sollten wir um diese Uhrzeit zurück sein, aber Emmett und Rosalie halten uns normalerweise immer auf, dass ist auch warum wir normalerweise getrennte Jagdreisen unternehmen ..."
Er verlor sich scheinbar in seiner eigenen Welt. Wir saßen und schwiegen für ein paar Minuten, er runzelte die Stirn während er sich konzentrierte. Es beunruhigte mich manchmal, dass er immer weit weg war mit seinen Gedanken während er nachdachte.
" EDWARD! " rief Emmett, und Edward kam aus seinen Träumereien zurück und seine Augen konzentrierten sich auf meine Lippen, bevor er mich küsste und wisperte, dass er bald zu mir zurückkehren würde " Lass jetzt mal Bella in ruhe und komm sofort her! Wir warten schon die ganze Zeit! " Alice stand plötzlich im Türrahmen, und ich realisierte, dass Jasper am ende der Treppe zögerte. Sie lief anmutig zu ihm und umarmte ihn.
" Kümmere dich um sie, Jazz, und ruf Edward an wenn du etwas brauchst.” Sie sagte etwas zu ihm in einem leisen Ton, denn ich nicht hören konnte und er schien sich ein wenig zu entspannen. Ebenso schnell wie sie kam, hatte sie Edward am Arm gepackt und zog ihn mit sich aus der Vordertür raus.
Die Tür schlug zu, und ich starrte sie noch ein paar Sekunden an, bis ich Emmetts Jeep und Edwards Volvo aus der Auffahrt rasen hörte. Mir wurde bewusst, dass Jasper noch hinter mir war, als ich ihn leicht husten hörte. Ich drehte mich um und er lächelte mich zurückhaltend an, wobei er Abstand zu mir hielt.
" Sie werden nicht lange weg sein, Bella.” Er schien auch nervös zu sein, wobei das wahrscheinlich an meiner Nervosität lag, die eine gewisse Wirkung auf ihn hatte. Ich atmete tief ein, lächelte und machte eine Geste Richtung Couch.
" Also Jasper, was werde wir denn heute machen?” Er sah erleichtert aus, dass ich ihn zuerst ansprach. Er kam zur Couch mit menschlicher Geschwindigkeit, jedoch setzte er sich am entgegen gesetzten Ende der Couch um sich von mir so weit wie möglich zu distanzieren." Irgendwelche Pläne? " presste ich nach, und hoffte die physische Lücke die zwischen uns war zu schließen. Er war der einzige von den Cullens mit dem ich am wenigsten Zeit verbrachte, sogar weniger also mit Rosalie. Sie war immer noch schlecht auf mich zu sprechen, selbst wenn wir shoppen waren, bemerkte ich wie kalt sie mich behandelte.
" Er, ehm... Ich weiß nicht ... " sagte er und lachte dabei nervös.” Ich weiß nicht viel über dich ... Also könnten wir ne Zeitlang….ehm reden? Wir können Videos oder etwas anderes gucken? " Er guckte runter auf seine Uhr und ich bemerkte, dass er heute keine lange Ärmel trug. Seine Schrammen waren für mich nicht sichtbar, weil sie nicht unter unmittelbarem Licht waren. Ich freute mich darüber; denn seine Schrammen erinnerten mich an den Angriff von James, als ich daran dachte, strich ich unbewusst über meine eigene Narbe. " Hast du Hunger? Edward hat gesagt, dass du bereits zu Mittag gegessen hast, aber ich bin mir sicher wann du wieder gefüttert werden musst... " Ich duckte mich innerlich an seinem unbeabsichtigten Hieb. Er redete so, als ob ich ein Kaninchen war, um den er sich kümmerte während sein Freund weg war. Ich realisierte etwas, war es Schmerz? Vielleicht ist es das, was ich für ihn war. Wie naiv ich doch war!? Jasper-Bella Zeit mit ihm zu verbringen, spottete ich innerlich. Er kümmerte sich um ein Haustier seines Bruders. Jasper hatte sich ein bisschen näher zu mir bewegt, wahrscheinlich fühlte er, dass ich mir unerwünscht vorkam. " Ich habe keinen Hunger, Danke.” Ich lächelte und er lächelte erleichtert zurück.
" Ich auch nicht. " Er lachte. Ich war nicht sicher, ob er meine Gefühle manipulierte, aber ich lachte mit ihm, froh über seinen Witz. Es kam eine lockere Spannung, und wir fingen an wie alte Freunde zu reden. Zuerst war ich etwas angespannt, aber als die Sekunden vorbei strichen fühlte ich mich sehr wohl in seiner Anwesenheit, wie er in meiner tat. Wir unterhielten uns über viele Sachen und ich war total bezaubert über die Sachen die er mir erzählte, man könnte sogar sagen geblendet. Ich lachte, als er mir Witze über Alice und Edward erzählte. Ich musste total hysterisch lachen, als er mir von Emmetts posing erzählt hat. Es war so einfach mit ihm zu reden - obwohl es noch etwas gab… versuchte er mich zu beeindrucken? Ich dachte daran - versuchte er mich wirklich zu beeindrucken? Aber warum? Das war irgendwie komisch, aber je mehr wir uns unterhielten, ohne das er meine Gefühle manipulierte, desto mehr fand ich, dass er wollte, dass ich von ihm beeindruckt werden sollte.
Plötzlich klingelte Jaspers Handy und ich sprang drei Meter in die Luft und Jasper lachte ziemlich amüsiert darüber.
" Es ist Alice." Ich gab ihm ein Zeihen um dran zu gehen und er klappte das Handy auf und drückte es sich fest ans Ohr. " Hallo, Al. " Er bedeckte das Mundstück.” Eigentlich ist es Edward." Mein Herz hüpfte bei seinem Namen und ich sah Jasper abwartend an. " Ja, ich habe sie gefragt, und nein bin ich nicht - ich war gestern, aber das weißt du.” Er machte eine Pause um Edwards Antwort zu hören. " Sofort nachdem ihr abgereist seid.. Ich bin! " Er klang ein wenig genervt als er fortsetzte." Warum rufst du den überhaupt so früh an? Ihr seid doch erst gerade weg! " Er hörte Edward zu, während ich seine Reaktionen beobachtete. Seine Augen erweiterten sich, und er schaute auf seine Uhr runter. " Edward, es tut mir so leid! Ja, werde ich machen " Alle Spuren von seinem genervten Ton waren weg, ich konnte sagen, dass er echt überrascht war.” Ich schätze, dass wir die Zeit völlig aus den Augen verloren haben. " Er machte augenblicklich Pause.“Unterhalten." Ich schaute jetzt selber auf die Uhr und musste feststellen, dass wir die Zeit wirklich vollkommen aus den Augen verloren haben, denn wir haben schon seit siebeneinhalb Stunden mit einander geredet. Ich machte die Lampe an, die auf dem Seitentisch stand, denn es wurde immer dunkler. Licht sickerte von der Lampe und verlieh dem Raum einen nebeligen rosafarbenen Ton. " Edward, ich werde es das nächste Mal nicht vergessen. Willst du mit ihr sprechen? " Ich blickte hoffnungsvoll auf.. Dann wurden seine Augen dunkel, und sein Ton war barsch. " Oh, nein, noch nicht. Ich sehe.” Ein ärgerliches Summen kam aus dem Sprecher des Telefons und es war offensichtlicher dass ihn Edward machte. " Es war nicht meine Idee! Tja, es gibt kein Grund zu sein... Ich werde es ihr sagen. Tschüss Edward. Sag Alice Ich... " Er hielt plötzlich an und sah sein Handy an.” Muss wohl, ehm… die Verbindung sein….." Sagte er, aber das war eine Lüge, sogar ich konnte das sehen. Ich schaute runter.
" Was wollte er, dass du es mir sagst? " fragte ich ihn etwas beunruhigt. Er schluckte, schaute ebenfalls runter, dann sah er mich an. Bevor er anfing zu sprechen, konnte ich sagen, dass er seine Antwort genau überlegte.
" Er sagte, ich soll dir sagen " er machte eine Pause, offensichtlich suchte er eine Antwort. Ich schaute ihn total verärgert an. Er lächelte mich kurz an und dachte wohl, dass ich es nicht sehen würde, aber ich sah es; und ich war total verwirrt. Was könnte Edward gesagt haben, dass Jasper nicht wollte das ich es wusste?! Und warum fand es Jasper so amüsant?
" Versuch ja nicht mich anzulügen Jasper. Ich bin ein großes Mädchen, egal was er gesagt hat, es kann ja nicht so schlimm sein, denn du machst dich ja darüber lustig! " Ich sagte das ganze durch zusammen gebissene Zähne, denn die Tatsache, dass Edward mit mir nicht gesprochen hatte verletzte mich. Ich wusste, dass Jasper meinen Schmerz fühlte, denn sein Ausdruck wurde weicher und er reichte nach mir instinktiv. Er berührte meinen Arm und was ich fühlte, als seine Haut meine berührte, war wie ein elektrischer Schlag. Ich zuckte zurück so wie Jasper. Wir saßen dort in Schweigen und starrten einander an. Es schien wie eine Ewigkeit und alle Gedanken an Edward waren vergessen. Der elektrische Schlag traf mich wie an diesem einem Tag in der Biologie Stunde wo ich Edward so stark berühren wollte….... Das konnte aber nicht dieselbe Sache mit Jasper sein, oder könnte es? Ich wusste, dass er dasselbe gespürt hatte wie ich, denn er ballte seine Hände zu Fäusten und presste sich diese an seine Seite. Ich begriff, dass er dasselbe Bedürfnis hatte mich zu berühren wie ich ihn.
Jasper brach vorsichtig das Schweigen." Bist du hungrig? " Ich sah ihn gefangen an und dachte eigentlich er würde mir erklären was ich gerade fühlte. Ich merkte, nachdem mich Jasper gefragt hatte, dass ich wirklich Hunger hatte - obwohl ich es vorher nicht bemerkt hatte. Es war dumm, aber es war irgendwie peinlich ihm zu sagen dass ich Hunger hatte.
" Ich kann deine Verlegenheit fühlen.” Er lächelte. " Wir haben Pizza... Willst du dass ich sie warm mache?" Jetzt war ich an der Reihe zu lächeln, denn es war offensichtlich, dass Jasper versuchte ruhig rüber zukommen als er übers Essen sprach, denn er hatte ja keine Ahnung wie man kochte.
" Nein, Jasper, ich mach es selber. Danke. " Ich erhob mich von der Couch, und dachte darüber nach, ob Jasper mir erzählen würde, was Edward mir sagen wollte und warum mich ein elektrischer Schlag durchströmte als ich ihn berührte. Ich war überrascht, als ich in die Küche kam und einen großen Kasten auf dem Tisch sah, dort lag auch ein kleiner Zettel dabei. Ich drehte mich zu Jasper um, der mir gefolgt war.
" Es tut mir Leid... " Er sah verlegen aus, obwohl ich keine Idee hatte warum. " Er war überzeugt, dass ich dich dazu veranlassen würde es zu versuchen… " Er verlor sich, so das ich dachte, dass vielleicht das lesen des Zettels seine Abneigung erklären würde, es mir nicht erzählen zu können.
Ich erkannte das kritzelnde Schreiben von Emmett sofort. Ich lächelte und setzte fort.
Ich lachte, und Jasper sah irgendwie zögerlich aus. Ich setzte fort, überrascht das zu lesen was ich sah.
Er hatte ein großes Smiley-Gesicht und eine Flasche neben seinem Schlusssatz gezeichnet. Ich wandte mich zu Jasper, und guckte ihn amüsiert an. Er guckte mich an " Sorry, Bella. Ich hätte nicht gedacht, dass er es wirklich hier lassen würde... " Seine Stimme sank bis ich nur sein Gemurmel hören konnte" dich manipulieren .... so hartnäckig ... Edward ... würde mich töten... " Ich lachte und er blickte irritiert zu mir. Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. " Ich werde es jetzt zurück in den Keller bringen." Aber Emmett hatte Recht. Die Idee war schon in meinem Kopf.
Ich hatte in meinem Leben immer nur wenig getrunken, denn ich war immer vernünftig - ich musste immer den Elternteil spielen, damals in Renee’s Haus, sie trank - ich nicht, obwohl sie meine Mutter ist. Ich hab mich damals nur einmal gehen lassen, als Renee es nicht gesehen hat. Also, die Idee war schon in meinem Kopf. Vernünftig sein… trinken…oder nicht. Es sind nur zwei Tage, und Emmetts Beschreibung ``verrückt betrunken´´, deutet darauf hin, dass es dort eine menge Alkohol gab…genug um zwei Tage zu überleben, um Edwards Abwesenheit zu vergessen.
" Nein! " Schrie ich, als Jasper den Kasten nahm. " Lass es hier... ich kann Emmetts ``Überraschung´´ später versuchen wollen. " Ich lachte und Jasper lachte mit mir. Er sah mich unter seinen dicken Wimpern an - und ein Zittern durchbohrte mich. Dann ebenso schnell wie es gekommen war, war es verschwunden, und zum ersten Mal an diesem Abend fühlte ich ihn meine Gefühle manipulieren. Ich fühlte mich unbekümmert.
" Bella, es wird dein eigener Untergang sein! Edward könnte es herausfinden... aber ich werde es ihm natürlich nicht erzählen. " Er schien wirklich um mich besorgt zu sein. Dann, mit einem nachteiligen Blick auf seinem Gesicht, bemerkte ich, dass er auf mich starrte und hörte auf meine Gefühle zu manipulieren. Ich fühlte meinen Kummer wieder und auch etwas von dem zittern, das ich gehabt habe, als Jasper mich angesehen hatte, und ich wusste nun was ich tun wollte. Ich könnte unbekümmert sein, ich könnte Spaß haben…und wenn ich gerade ein wenig unter dem Einfluss war, würde die Zeit mit Jasper zu verbringen viel einfacher sein. Ich lies den Zettel von Emmett fallen. Als ich mich umgedreht hatte, hatte Jasper schon die Pizza in den Ofen geschoben und hielt eine Flasche Wodka in seiner Hand.
" Ich trinke es doch nicht pur Jasper!" schrie ich im Schock. Er lachte und schüttelte seinen Kopf.
" Bella, ich werde es mixen. Denkst du wirklich dass ich so verantwortungslos bin? Ich werde dich nicht manipulieren!" Er zwinkerte mir zu. Ich begriff, dass Jasper eine lustige Seite hatte - und das war es. Als er den Alkohol mit einem anderen alkoholfreien Getränk mischte, begriff ich, dass ich keine Angst vor ihm hatte. Eigentlich mochte ich ihn, ein bisschen mehr als ich es eigentlich tun sollte.
"Luxuria" wurde nicht von mir geschrieben, sondern von nia-ox auf fanfiction.net veröffentlicht. Dies ist die Übersetzung aus dem englischen, wenn ihr das original auf English lesen wollt, hier ist der link: http://www.fanfiction.net/s/4150060/1/Luxuria
Ich hoffe mal das euch die Übersetzung, bzw. die Story gefällt. Viel spaß beim lesen xD
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Die Berührung
Ich saß im geräumigen Wohnzimmer der Cullens, und dachte an das kommende Wochenende. Ich machte Jasper nicht dafür verantwortlich, dass Edward und der Rest der Cullens fort mussten. Jasper hatte viel mehr Kontrolle über seinen Blutdurst, als Edward ihm jemals zutrauen könnte - warum habe ich den so panische Angst mit ihm zwei Tage allein gelassen zu werden? Ich hatte keine Zeit um weiter darüber zugrübeln, denn Edward stand plötzlich hinter mir und schlang seine kalten Arme um meine Taille.
" Wir werden am Sonntagmorgen zurück sein, Bella. Wenn du mich für irgendetwas brauchen wirst, egal was, ruf mich an, Jasper gibt dir sein Handy, okay? "
Er versuchte fröhlich zu klingen, aber die Sorge war auf seinem schönen Gesicht geschrieben, und obwohl ich nicht wollte, dass er abreiste, waren seine Augen gefährlich dunkel. Ich pflasterte mir ein Lächeln ins Gesicht, und hoffte, dass meine lügnerischen Fähigkeiten besser wurden.
" Edward, ich werde okay sein! Ich vertraue Jasper, und jeder sonst auch. Wir werden Jasper-Bella Zeit haben!" Ich lachte, obwohl mein Versuch entspannend zu Lachen, durch meine plötzlich trockene Kehle fehlgeschlagen hatte. Er runzelte die Stirn, und ich konnte mir denken, dass er an das Zurückbleiben dachte, so dass ich schnell fortsetzte und ihn abschnitt. " Ich werde dich dann am Sonntagmorgen sehen, und ich werde euch allen darüber erzählen, okay? Um wie viel Uhr werdet ihr denn zurück sein? " Ich hatte versucht überzeugt zu klingen, aber wegen meiner Nervosität klang es alles eher schäbig. Ich würde eine Liste brauchen, so dass ich anfangen konnte die Stunden abzuzählen, in denen er weg war.
Er lachte und küsste mein Haar. Seine Lippen verweilten dort, während er meinen Geruch einatmete, als ob er sich daran erinnern wollte während er weg war. Zwei Tage dachte ich in meinem Kopf. Nur zwei sehr kurze Tage. " Um 12 Uhr denke ich. Zumindest sollten wir um diese Uhrzeit zurück sein, aber Emmett und Rosalie halten uns normalerweise immer auf, dass ist auch warum wir normalerweise getrennte Jagdreisen unternehmen ..."
Er verlor sich scheinbar in seiner eigenen Welt. Wir saßen und schwiegen für ein paar Minuten, er runzelte die Stirn während er sich konzentrierte. Es beunruhigte mich manchmal, dass er immer weit weg war mit seinen Gedanken während er nachdachte.
" EDWARD! " rief Emmett, und Edward kam aus seinen Träumereien zurück und seine Augen konzentrierten sich auf meine Lippen, bevor er mich küsste und wisperte, dass er bald zu mir zurückkehren würde " Lass jetzt mal Bella in ruhe und komm sofort her! Wir warten schon die ganze Zeit! " Alice stand plötzlich im Türrahmen, und ich realisierte, dass Jasper am ende der Treppe zögerte. Sie lief anmutig zu ihm und umarmte ihn.
" Kümmere dich um sie, Jazz, und ruf Edward an wenn du etwas brauchst.” Sie sagte etwas zu ihm in einem leisen Ton, denn ich nicht hören konnte und er schien sich ein wenig zu entspannen. Ebenso schnell wie sie kam, hatte sie Edward am Arm gepackt und zog ihn mit sich aus der Vordertür raus.
Die Tür schlug zu, und ich starrte sie noch ein paar Sekunden an, bis ich Emmetts Jeep und Edwards Volvo aus der Auffahrt rasen hörte. Mir wurde bewusst, dass Jasper noch hinter mir war, als ich ihn leicht husten hörte. Ich drehte mich um und er lächelte mich zurückhaltend an, wobei er Abstand zu mir hielt.
" Sie werden nicht lange weg sein, Bella.” Er schien auch nervös zu sein, wobei das wahrscheinlich an meiner Nervosität lag, die eine gewisse Wirkung auf ihn hatte. Ich atmete tief ein, lächelte und machte eine Geste Richtung Couch.
" Also Jasper, was werde wir denn heute machen?” Er sah erleichtert aus, dass ich ihn zuerst ansprach. Er kam zur Couch mit menschlicher Geschwindigkeit, jedoch setzte er sich am entgegen gesetzten Ende der Couch um sich von mir so weit wie möglich zu distanzieren." Irgendwelche Pläne? " presste ich nach, und hoffte die physische Lücke die zwischen uns war zu schließen. Er war der einzige von den Cullens mit dem ich am wenigsten Zeit verbrachte, sogar weniger also mit Rosalie. Sie war immer noch schlecht auf mich zu sprechen, selbst wenn wir shoppen waren, bemerkte ich wie kalt sie mich behandelte.
" Er, ehm... Ich weiß nicht ... " sagte er und lachte dabei nervös.” Ich weiß nicht viel über dich ... Also könnten wir ne Zeitlang….ehm reden? Wir können Videos oder etwas anderes gucken? " Er guckte runter auf seine Uhr und ich bemerkte, dass er heute keine lange Ärmel trug. Seine Schrammen waren für mich nicht sichtbar, weil sie nicht unter unmittelbarem Licht waren. Ich freute mich darüber; denn seine Schrammen erinnerten mich an den Angriff von James, als ich daran dachte, strich ich unbewusst über meine eigene Narbe. " Hast du Hunger? Edward hat gesagt, dass du bereits zu Mittag gegessen hast, aber ich bin mir sicher wann du wieder gefüttert werden musst... " Ich duckte mich innerlich an seinem unbeabsichtigten Hieb. Er redete so, als ob ich ein Kaninchen war, um den er sich kümmerte während sein Freund weg war. Ich realisierte etwas, war es Schmerz? Vielleicht ist es das, was ich für ihn war. Wie naiv ich doch war!? Jasper-Bella Zeit mit ihm zu verbringen, spottete ich innerlich. Er kümmerte sich um ein Haustier seines Bruders. Jasper hatte sich ein bisschen näher zu mir bewegt, wahrscheinlich fühlte er, dass ich mir unerwünscht vorkam. " Ich habe keinen Hunger, Danke.” Ich lächelte und er lächelte erleichtert zurück.
" Ich auch nicht. " Er lachte. Ich war nicht sicher, ob er meine Gefühle manipulierte, aber ich lachte mit ihm, froh über seinen Witz. Es kam eine lockere Spannung, und wir fingen an wie alte Freunde zu reden. Zuerst war ich etwas angespannt, aber als die Sekunden vorbei strichen fühlte ich mich sehr wohl in seiner Anwesenheit, wie er in meiner tat. Wir unterhielten uns über viele Sachen und ich war total bezaubert über die Sachen die er mir erzählte, man könnte sogar sagen geblendet. Ich lachte, als er mir Witze über Alice und Edward erzählte. Ich musste total hysterisch lachen, als er mir von Emmetts posing erzählt hat. Es war so einfach mit ihm zu reden - obwohl es noch etwas gab… versuchte er mich zu beeindrucken? Ich dachte daran - versuchte er mich wirklich zu beeindrucken? Aber warum? Das war irgendwie komisch, aber je mehr wir uns unterhielten, ohne das er meine Gefühle manipulierte, desto mehr fand ich, dass er wollte, dass ich von ihm beeindruckt werden sollte.
Plötzlich klingelte Jaspers Handy und ich sprang drei Meter in die Luft und Jasper lachte ziemlich amüsiert darüber.
" Es ist Alice." Ich gab ihm ein Zeihen um dran zu gehen und er klappte das Handy auf und drückte es sich fest ans Ohr. " Hallo, Al. " Er bedeckte das Mundstück.” Eigentlich ist es Edward." Mein Herz hüpfte bei seinem Namen und ich sah Jasper abwartend an. " Ja, ich habe sie gefragt, und nein bin ich nicht - ich war gestern, aber das weißt du.” Er machte eine Pause um Edwards Antwort zu hören. " Sofort nachdem ihr abgereist seid.. Ich bin! " Er klang ein wenig genervt als er fortsetzte." Warum rufst du den überhaupt so früh an? Ihr seid doch erst gerade weg! " Er hörte Edward zu, während ich seine Reaktionen beobachtete. Seine Augen erweiterten sich, und er schaute auf seine Uhr runter. " Edward, es tut mir so leid! Ja, werde ich machen " Alle Spuren von seinem genervten Ton waren weg, ich konnte sagen, dass er echt überrascht war.” Ich schätze, dass wir die Zeit völlig aus den Augen verloren haben. " Er machte augenblicklich Pause.“Unterhalten." Ich schaute jetzt selber auf die Uhr und musste feststellen, dass wir die Zeit wirklich vollkommen aus den Augen verloren haben, denn wir haben schon seit siebeneinhalb Stunden mit einander geredet. Ich machte die Lampe an, die auf dem Seitentisch stand, denn es wurde immer dunkler. Licht sickerte von der Lampe und verlieh dem Raum einen nebeligen rosafarbenen Ton. " Edward, ich werde es das nächste Mal nicht vergessen. Willst du mit ihr sprechen? " Ich blickte hoffnungsvoll auf.. Dann wurden seine Augen dunkel, und sein Ton war barsch. " Oh, nein, noch nicht. Ich sehe.” Ein ärgerliches Summen kam aus dem Sprecher des Telefons und es war offensichtlicher dass ihn Edward machte. " Es war nicht meine Idee! Tja, es gibt kein Grund zu sein... Ich werde es ihr sagen. Tschüss Edward. Sag Alice Ich... " Er hielt plötzlich an und sah sein Handy an.” Muss wohl, ehm… die Verbindung sein….." Sagte er, aber das war eine Lüge, sogar ich konnte das sehen. Ich schaute runter.
" Was wollte er, dass du es mir sagst? " fragte ich ihn etwas beunruhigt. Er schluckte, schaute ebenfalls runter, dann sah er mich an. Bevor er anfing zu sprechen, konnte ich sagen, dass er seine Antwort genau überlegte.
" Er sagte, ich soll dir sagen " er machte eine Pause, offensichtlich suchte er eine Antwort. Ich schaute ihn total verärgert an. Er lächelte mich kurz an und dachte wohl, dass ich es nicht sehen würde, aber ich sah es; und ich war total verwirrt. Was könnte Edward gesagt haben, dass Jasper nicht wollte das ich es wusste?! Und warum fand es Jasper so amüsant?
" Versuch ja nicht mich anzulügen Jasper. Ich bin ein großes Mädchen, egal was er gesagt hat, es kann ja nicht so schlimm sein, denn du machst dich ja darüber lustig! " Ich sagte das ganze durch zusammen gebissene Zähne, denn die Tatsache, dass Edward mit mir nicht gesprochen hatte verletzte mich. Ich wusste, dass Jasper meinen Schmerz fühlte, denn sein Ausdruck wurde weicher und er reichte nach mir instinktiv. Er berührte meinen Arm und was ich fühlte, als seine Haut meine berührte, war wie ein elektrischer Schlag. Ich zuckte zurück so wie Jasper. Wir saßen dort in Schweigen und starrten einander an. Es schien wie eine Ewigkeit und alle Gedanken an Edward waren vergessen. Der elektrische Schlag traf mich wie an diesem einem Tag in der Biologie Stunde wo ich Edward so stark berühren wollte….... Das konnte aber nicht dieselbe Sache mit Jasper sein, oder könnte es? Ich wusste, dass er dasselbe gespürt hatte wie ich, denn er ballte seine Hände zu Fäusten und presste sich diese an seine Seite. Ich begriff, dass er dasselbe Bedürfnis hatte mich zu berühren wie ich ihn.
Jasper brach vorsichtig das Schweigen." Bist du hungrig? " Ich sah ihn gefangen an und dachte eigentlich er würde mir erklären was ich gerade fühlte. Ich merkte, nachdem mich Jasper gefragt hatte, dass ich wirklich Hunger hatte - obwohl ich es vorher nicht bemerkt hatte. Es war dumm, aber es war irgendwie peinlich ihm zu sagen dass ich Hunger hatte.
" Ich kann deine Verlegenheit fühlen.” Er lächelte. " Wir haben Pizza... Willst du dass ich sie warm mache?" Jetzt war ich an der Reihe zu lächeln, denn es war offensichtlich, dass Jasper versuchte ruhig rüber zukommen als er übers Essen sprach, denn er hatte ja keine Ahnung wie man kochte.
" Nein, Jasper, ich mach es selber. Danke. " Ich erhob mich von der Couch, und dachte darüber nach, ob Jasper mir erzählen würde, was Edward mir sagen wollte und warum mich ein elektrischer Schlag durchströmte als ich ihn berührte. Ich war überrascht, als ich in die Küche kam und einen großen Kasten auf dem Tisch sah, dort lag auch ein kleiner Zettel dabei. Ich drehte mich zu Jasper um, der mir gefolgt war.
" Es tut mir Leid... " Er sah verlegen aus, obwohl ich keine Idee hatte warum. " Er war überzeugt, dass ich dich dazu veranlassen würde es zu versuchen… " Er verlor sich, so das ich dachte, dass vielleicht das lesen des Zettels seine Abneigung erklären würde, es mir nicht erzählen zu können.
Bella! Ich sehe du hast meine Überraschung gefunden!
Ich erkannte das kritzelnde Schreiben von Emmett sofort. Ich lächelte und setzte fort.
Oder das ist Edward…
Bitte Eddie, nimm die spezielle Überraschung von Bella nicht weg?!
Bitte Eddie, nimm die spezielle Überraschung von Bella nicht weg?!
Ich lachte, und Jasper sah irgendwie zögerlich aus. Ich setzte fort, überrascht das zu lesen was ich sah.
Also Bella, das ist etwas was Jasper und ich geholt haben,
um zu sehen ob wir überhaupt ``verrückt betrunken´´ werden könnten.
Wir konnten nicht - du wirst denken, dass Leben für die Ewigkeit genug ist,
Aber wir können noch nicht einmal betrunken werden!
Tja, du bist mein Lieblingsmensch - also hier für dich.
Nichts mehr zu sagen Bella?…die Idee ist schon in deinem Kopf!
LOTS OF LUV, DEIN LIEBLINGS EMMETT!
um zu sehen ob wir überhaupt ``verrückt betrunken´´ werden könnten.
Wir konnten nicht - du wirst denken, dass Leben für die Ewigkeit genug ist,
Aber wir können noch nicht einmal betrunken werden!
Tja, du bist mein Lieblingsmensch - also hier für dich.
Nichts mehr zu sagen Bella?…die Idee ist schon in deinem Kopf!
LOTS OF LUV, DEIN LIEBLINGS EMMETT!
Er hatte ein großes Smiley-Gesicht und eine Flasche neben seinem Schlusssatz gezeichnet. Ich wandte mich zu Jasper, und guckte ihn amüsiert an. Er guckte mich an " Sorry, Bella. Ich hätte nicht gedacht, dass er es wirklich hier lassen würde... " Seine Stimme sank bis ich nur sein Gemurmel hören konnte" dich manipulieren .... so hartnäckig ... Edward ... würde mich töten... " Ich lachte und er blickte irritiert zu mir. Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. " Ich werde es jetzt zurück in den Keller bringen." Aber Emmett hatte Recht. Die Idee war schon in meinem Kopf.
Ich hatte in meinem Leben immer nur wenig getrunken, denn ich war immer vernünftig - ich musste immer den Elternteil spielen, damals in Renee’s Haus, sie trank - ich nicht, obwohl sie meine Mutter ist. Ich hab mich damals nur einmal gehen lassen, als Renee es nicht gesehen hat. Also, die Idee war schon in meinem Kopf. Vernünftig sein… trinken…oder nicht. Es sind nur zwei Tage, und Emmetts Beschreibung ``verrückt betrunken´´, deutet darauf hin, dass es dort eine menge Alkohol gab…genug um zwei Tage zu überleben, um Edwards Abwesenheit zu vergessen.
" Nein! " Schrie ich, als Jasper den Kasten nahm. " Lass es hier... ich kann Emmetts ``Überraschung´´ später versuchen wollen. " Ich lachte und Jasper lachte mit mir. Er sah mich unter seinen dicken Wimpern an - und ein Zittern durchbohrte mich. Dann ebenso schnell wie es gekommen war, war es verschwunden, und zum ersten Mal an diesem Abend fühlte ich ihn meine Gefühle manipulieren. Ich fühlte mich unbekümmert.
" Bella, es wird dein eigener Untergang sein! Edward könnte es herausfinden... aber ich werde es ihm natürlich nicht erzählen. " Er schien wirklich um mich besorgt zu sein. Dann, mit einem nachteiligen Blick auf seinem Gesicht, bemerkte ich, dass er auf mich starrte und hörte auf meine Gefühle zu manipulieren. Ich fühlte meinen Kummer wieder und auch etwas von dem zittern, das ich gehabt habe, als Jasper mich angesehen hatte, und ich wusste nun was ich tun wollte. Ich könnte unbekümmert sein, ich könnte Spaß haben…und wenn ich gerade ein wenig unter dem Einfluss war, würde die Zeit mit Jasper zu verbringen viel einfacher sein. Ich lies den Zettel von Emmett fallen. Als ich mich umgedreht hatte, hatte Jasper schon die Pizza in den Ofen geschoben und hielt eine Flasche Wodka in seiner Hand.
" Ich trinke es doch nicht pur Jasper!" schrie ich im Schock. Er lachte und schüttelte seinen Kopf.
" Bella, ich werde es mixen. Denkst du wirklich dass ich so verantwortungslos bin? Ich werde dich nicht manipulieren!" Er zwinkerte mir zu. Ich begriff, dass Jasper eine lustige Seite hatte - und das war es. Als er den Alkohol mit einem anderen alkoholfreien Getränk mischte, begriff ich, dass ich keine Angst vor ihm hatte. Eigentlich mochte ich ihn, ein bisschen mehr als ich es eigentlich tun sollte.
|
||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
