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Geschichte: Fanfiktion
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von Missy01
erstellt: 07.09.2008
letztes Update: 11.08.2011
Geschichte, Romanze / P18
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
hätte selbst nicht gedacht das ich mich wieder so schnell zurück melde mit dieser Story, aber ich muss sagen … ich bin einfach überwältigt – sprachlos ... Danke ^^ Ich hab mich sooooo sehr darüber gefreut das die Story doch so viel anklang findet *knuddelt euch alle gaaanz doll für die lieben Kommis*
Bei soviel Resonanz muss ich mich doch auch Sputen und euch schnell mit mehr versorgen ^^
Sorry wenn ich jetzt noch nicht direkt auf eure Kommis eingehe, aber ich bin grad ein wenig im Stress und ich verspreche, dass nächste mal wirds besser ^^ *Stellt einen großen Teller Kekse hin*
So ich wünsche euch gaaanz viel Spaß beim lesen und vergesst mir nicht ein kleines Review da zu lassen ^^
gaaanz liebe Grüße, vielen, vielen Dank und ganz dolle Knuddler
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Kapitel 2 – Böses Erwachen – Teil 2
"Mr. Malfoy, welch' eine Ehre sie wieder begrüßen zu dürfen. Sind sie hier um ihre Sammlung noch ein wenig zu erweitern?", krächzte die grobe Stimme des Wärters.
"Nein Filch, heute nicht. Ich bin nur hier um Severus zu begleiten. Endlich habe ich es geschafft, ihn davon zu überzeugen, welchen Spaß man mit diesen kleinen Biestern haben kann", antwortete eine arrogant klingende Stimme.
"Severus, schön dich zu sehen, wie geht es dir?", richtete nun Filch das Wort mit einem ungewohnt schleimigen Unterton, an seinen anderen Begleiter.
"Den Umständen entsprechend, wie immer viel beschäftigt", erwiderte nun eine dunkle Stimme mit angewidertem Klang. "Welch schäbiger Ort, hier unten stinkt es ja so widerlich, wie in einer Kloake!"
Filch antwortete nicht, stattdessen lenkte er mit leicht beleidigter Stimme ein. "Und womit kann ich dienen, Snape?"
"Mit etwas Weiblichem natürlich", zischte die dunkle Stimme schroff.
"Nun, du kommst spät! Viele sind schon ausgesucht. Gib mir irgendeinen Anhaltspunkt, damit ich dir etwas bieten kann. Hast du vielleicht eine bevorzugte Haarfarbe? Oder brauchst du nur jemanden, um deine Tränke zu testen?"
"Rot", erwiderte Snape knapp und ignorierte seine zweite Frage.
"Rot… oh da hast du aber Glück, da hab ich etwas ganz besonderes für dich, mein Lieber." Mit diesen Worten hörte Hermine wie sich die Schritte der drei Männer in die Richtung ihrer Zelle bewegten. Verängstigt zog sie die Knie unter ihr Kinn und schielte zwischen den dreckigen Haarsträhnen hindurch, die ihr nass ins Gesicht fielen.
Nun sah sie die drei Männer. Einer mit langem, platinblonden Haar, einer mit schulterlangem, schwarzen und der widerliche Wärter mit seinen fettigen, grauen Strähnen, dass ihm weit bis über die Schultern hing.
Alle drei hatten ihr den Rücken zugedreht und starrten nun in den Käfig hinein, indem sich das Mädchen namens Ginny befand.
Das Mädchen schrie laut auf, als Filch hinein schlurfte und sie in den erhellten Flur zog.
Sie hatte tatsächlich rotes Haar; so leuchtend rot, dass es selbst durch die dicke Dreckschicht hindurch schimmerte.
"Bloß keine Weasley!", knurrte der schwarzhaarige Mann, wendete sich angewidert von ihr ab und für einen immens kurzen Moment huschten die tiefschwarzen Augen des Mannes durch Hermines Zelle. Ihre Blicke kreuzten sich nur für den Bruchteil einer Sekunde, doch es genügte um Hermine einen gewaltigen Blitz durch den Körper zu jagen. Sofort senkte sie wieder ihren Blick, doch das unangenehme Gefühl seiner eindringlichen Augen bohrte sich tief in ihr Innerstes.
"Es tut mir leid Severus, aber eine andere Rothaarige, außer diese hier, habe ich nicht mehr. Aber ich hätte noch rothaarige Jungs."
Der schwarzhaarige Zauberer antwortete nicht, einzig ein boshafter Blick wechselte den Besitzer. "Was ist mit der da?" Er nickte in Richtung von Hermines Zelle.
"Mit der? Oh ich weiß nicht ob sie noch in einem einwandfreien Zustand ist. Ist heute erst wieder aufgewacht."
"Das wundert mich nicht bei diesem Gestank", warf der platinblonde Mann dazwischen.
"Hol sie!", befahl Snape schroff.
"Die hat keine roten Haare.", krächzte Filch.
"Ich bin flexibel und jetzt HOL SIE!", knurrte die dunkle Stimme mit Nachdruck.
Hermine zuckte heftig zusammen, als sie bemerkte das sie gemeint war.
"Na schön, dann schließe ich diese eben wieder weg." Filch schüttelte das rothaarige Mädchen.
"Nein, ich glaube ich nehme sie. Eine Weasley fehlt mir noch in der Sammlung", sagte der blonde Mann.
"Bitte, Mr. Malfoy, sie kennen meinen Vater von früher aus dem Ministerium, bitte", flehte Ginny.
"Eben drum." Die Stimme des blonden Zauberers klang hämisch und das Mädchen schrie laut auf, als Malfoy sie an sich zog.
Hermine konnte nicht hinsehen; sie wollte nicht hinsehen.
Doch das bekannte scheppernde Geräusch ihrer Gitter bereitete sie darauf vor, dass das drohende Unheil nicht lange auf sich warten ließ.
Unsanft wurde sie am Oberarm gepackt und in die Höhe gezogen. Ihre Beine drohten zu versagen, doch Filch schleifte sie gnadenlos hinaus in den spärlich beleuchteten Flur. Nun stand sie direkt vor dem schwarzhaarigen Mann und erneut spürte sie seinen unangenehm eindringlichen Blick auf sich ruhen.
"Meine Güte Filch, deine Gäste sind sowas von dreckig, dass man nicht einmal in der Lage ist zu erkennen, wer unter all dem Schmutz steckt", sagte Malfoy.
Doch der schwarzhaarige Zauberer streckte nur unbeeindruckt seine, in einen schwarzen Lederhandschuh gehüllte Hand aus und umfasste mit festem Griff ihr Kinn. Bestimmend hob er es an; erzwang sich ihren Blick und ein Gefühl, als würde er direkt in ihre Seele sehen, breitete sich in ihr aus.
"Ich nehm' sie", sagte er nur knapp und ließ ihren Kopf wieder in die Tiefe sinken.
"Aber ich kann dir nicht sagen, ob ihr Hirn noch richtig in Takt ist. Sie erinnert sich scheinbar an nichts mehr", erwiderte Filch, als wolle er auf Nummer sicher gehen, dass es im Nachhinein keine unangenehmen Reklamationen gab.
"Solange da unten noch alles in Takt ist, stört das Severus recht wenig." Grob packte der blonde Mann unter den dreckstarrenden Lumpen, den Hermine am Körper trug und umfasste ihre Scham. Hermine zuckte zusammen, schrie und zappelte so weit es ihr möglich war.
"Danke Malfoy, noch bin ich in der Lage für mich selbst zu sprechen", erwiderte Snape gelassen.
"Oh natürlich. Da unten ist alles noch in Takt. Wurden selbstverständlich untersucht bevor sie hierher gebracht wurden. Alles unversehrte Ware", krächzte Filch.
"Ich bin milde beeindruckt, Filch. Sehen wir nun zu, dass wir schleunigst aus diesem Loch herauskommen. Ich bin dieser Einrichtung überdrüssig", antwortete nun der Zauberer namens Snape mit dunkler Stimme.
Eine kalte Hand legte sich ihr in den Nacken und bugsierte sie in Richtung Ausgang. Ginny wehrte sich so sehr es ihre Kräfte noch zuließen, und auch etwas tief in Hermine befahl ihr sich zu wehren, doch sie war einfach zu erschöpft. Eigentlich konnte sie insgeheim darüber froh sein das nicht Greyback sie ausgesucht hatte.
Ginny war unermüdlich, sie erweckte den Eindruck eines gefangenen Tieres, wie sie die ganze Zeit über gegen Malfoy ankämpfte. Doch ein fester Schlag von dem blonden Zauberer, der sie fest im Gesicht traf, brach ihren Widerstand.
Ohne weitere Zwischenfälle schleppte sich Hermine den Gang entlang. Ab und zu huschte ihr Blick in die Zellen, die ihren Weg säumten. Viele davon waren bereits leer, doch vereinzelt waren noch immer Gestalten darin zu erkennen, die Zusammengekauert in den Ecken hockten. Die Meisten hatten ihre Augen abgewandt, doch die Wenigen, die ihr Gesicht nicht abgewandt hatten, erkannte Hermine nicht.
Endlich gelangten sie an eine schwere Eisentür. Als diese geöffnet wurde musste die junge Hexe die Augen zusammen kneifen, denn das Licht was sich dahinter verbarg blendete und schmerzte sie.
Sie wurde von Filch in den grellen Raum gestossen, sie fiel, und mit einem dumpfen Geräusch, schlug sie hart auf den Boden auf.
Noch immer war sie Benommen, doch abrupt schreckte sie auf, als schrille Schreie in ihr Ohr drangen – Ginas Schreie. Als sie ihren Kopf in Richtung der Lautstärke drehte, konnte sie erkennen wie Malfoy vor dem rothaarigen Mädchen kniete und irgendetwas mit ihr anstellte, dass sie nicht erkennen konnte. Doch als der Geruch von verbranntem Fleisch in ihre Nase drang, musste sie schockiert feststellen, dass Ginnys Schreie und jener Geruch ein und den selben Ursprung hatten, offenbar war Malfoy gerade dabei ihr etwas in die Haut einzubrennen.
"Lasst sie in Ruhe!", rief sie kraftlos und ihr Blick wanderte zu dem schwarzhaarigen Zauberer. Doch dieser hatte sich nicht von ihrem Ruf aus der Ruhe bringen lassen, stattdessen betrachtete er nur gelangweilt seine ordentlich gestutzten Fingernägel.
"Halt die Klappe! Du bist als Nächste dran", schnarrte Filch gehässig.
Seine Worte sollten tatsächlich keine leere Drohung bleiben, denn nur kurz nachdem die Schreie der rothaarigen Hexe verklungen waren, spürte Hermine wie sie grob im Genick gepackt wurde. Snape zog sie unsanft hoch und schleuderte sie auf einen Stuhl.
"Bitte nicht…", stammelte Hermine fast tonlos, doch niemand schenkte ihren Worten Beachtung, stattdessen packte sie Filch an ihren Armen und verschränkte diese hinter ihrem Rücken.
"Was habt ihr vor? Bitte lasst mich in Ruhe, ich habe euch doch gar nichts getan. Bitte!", flehte sie mit Tränen in den Augen, doch der schwarzhaarige Zauberer veränderte keinen Zug seiner versteinerten Mimik.
Mit einer Maske aus Gefühllosigkeit und Gleichgültigkeit, packte er ihr Bein, spreizte ihren Schenkel ab, und legte ihn in einen dafür vorgesehenen, schalenförmigen Beinhalter.
Die junge Hexe wäre am liebsten vor Scham im Erdboden versunken, als der schwarzhaarige Zauberer einen unverhüllten Blick unter ihr Hemdchen werfen konnte.
Wie reissende Bäche überzogen ihre Tränen ihre zarten Wangen und säuberten ihre Haut an jenen Stellen von Schmutz und Staub. Doch auch ihr Weinen sollte ihren ehemaligen Professor nicht davon abhalten sein Vorhaben auszuführen. Mit einem süffisanten Grinsen auf den Lippen kniete er sich vor sie, und drückte die glühende Spitze seines langen schwarzen Zauberstabes in die zarte, weiche Haut ihres Innenschenkels.
Ein markerschütternder Schrei entfuhr ihrer Kehle und ein entsetzlicher Schmerz durchfuhr ihren Körper. Sie warf ihren Kopf in den Nacken, biss die Zähne zusammen und versuchte sich mit Leibeskräften zu wehren. Vergebens. Gegen jene körperliche Überlegenheit war ihr Widerstand aussichtslos.
Nur wenige Momente später drang abermals der Geruch von verbranntem Fleisch in ihre Nase, und als sie realisierte, dass es ihr eigenes Fleisch war dessen Geruch sie soeben wahrnahm, wurde ihr schwarz vor Augen und sie wurde erlöst, von einer anhaltenden Bewusstlosigkeit.
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Um Himmelswillen, die arme Hermine, wie wird das wohl weitergehen.... Ö.Ö
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