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Geschichte: Fanfiktion
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von Missy01
erstellt: 07.09.2008
letztes Update: 11.08.2011
Geschichte, Romanze / P18
(pausiert, keine anonymen Reviews)
Die Dunkelheit in der sie sich befand war allumfassend. Sie beherrschte ihr Gemüt und umhüllte ihre Seele. Doch nicht nur Dunkelheit, sondern auch Leere. Eine Leere die schwerer wog als die höchsten Gebirge der Erde und drohte sie unbarmherzig zu erdrücken.
Eisern bekämpfte sie die bleierne Schwere die auf ihren Lider lag und blinzelte durch feine Spalten, die erahnen ließen wo einst ihre Augen ihren Platz fanden.
Doch ein Schleier, geknüpft aus Tränen und Leid, vernebelte ihr die Sicht und machten es ihr schier unmöglich ihre Umgebung wahrzunehmen.
In diesem Zustand dämmerte sie erschöpft dahin, gebettet auf einer Unterlage so hart und kalt wie Stein.
Die Zeit verstrich unbeachtet, und alles was sie hinterließ war der Eindruck, dass sie vollkommen an Bedeutung verloren hatte. Sie war sich nicht bewusst ob Minuten, Stunden oder gar Tage vergangen waren, seit sie nun vor sich hin vegetierte. Jegliches Gefühl für sich und ihre Umgebung war bereits verloren.
So gnadenlos es das Schicksal mit der jungen Frau meinte, so gnadenlos fanden nun auch Bilder, den Weg zurück in ihren Geist. Grausame Bilder, die bei weitem ihre Vorstellungskraft überstiegen, spiegelten nun die schrecklichsten Erlebnisse ihres bisherigen Lebens wieder. Sie war sich sich nicht bewusst ob es Wahrheit oder Traum war, denn sie konnte sich nicht daran erinnern was mit ihr geschehen war. Hatte sie es verdrängt? Hatte sie es vergessen? Oder war sie schon immer hier gewesen, hier in diesem dunklen Loch, tief unter der Erde.
Gefangen in einem Taumel aus Schmerz und Benommenheit, wurde sie durch einen festen Stoß in die Welt zurückgerufen.
So schmerzhaft wie ein Sturz von der höchst gelegenen Klippe, so schmerzhaft wurde ihr Körper wieder auf den harten Boden zurück in die Realität, geschleudert.
Erneut fühlte sie einen starken Schmerz der sie in die Rippen traf.
Als hätte sie nie zuvor den Klang ihrer eigenen Stimme wahrgenommen, so fremd kam ihr der merkwürdige Ton vor, als sie, erfüllt von einem durchdringenden Schmerz, laut aufstöhnte.
"Bist du nun endlich wach, dreckiges Schlammblut?! Wurde ja auch Zeit. All deine kleinen Gefährten sind schon längst wieder bei Bewusstsein. Dachte schon du währst hinüber – wäre zu Schade gewesen."
Die höhnende Stimme eines fremden Mannes drang polternd zu ihren Ohren, woraufhin sie angestrengt in die Finsternis blinzelte.
Schwächlich rappelte sie sich auf und das Erste, was sie wahrnahm, war der Gestank von Blut, Dreck und Exkrementen. Ein Gestank der automatisch einen Würgereiz in ihr erweckte. Ohne jegliche Notiz von dem Fremden genommen zu haben, übergab sie sich in einem warmen Schwall direkt vor seine Füße.
"Ihr Weiber widert mich an! Nichts als Scherereien hat man mit euch! Und an wem bleibt der Dreck wieder hängen? An mir!" knurrte die fremde Stimme.
Sie spürte noch wie man sie am Haar packte und sie unsanft durch die Schwärze des Raumes schleuderte.
Mit einem lauten Scheppern prallte sie gegen ein Gitter und sank kraftlos zurück in die Knie. Doch viel Zeit zum erholen blieb ihr nicht, denn im nächsten Moment spürte sie eine eisige Flüssigkeit, die erbarmungslos über ihren Körper geschüttet wurde.
Reflexartig stieß sie einen schrillen Schrei aus und spürte wie ihre Glieder wieder mit neuem Leben erweckt wurden.
"Mach schon, steh auf und wasch dich ein wenig! Oben warten Besucher", zischte die grobe Stimme und sie spürte erneut, wie sein Fuß den Weg in ihre Rippen fand.
"Aaahh…" Ihr Keuchen war schmerzverzerrt. "Wo… wo bin ich? Was…was ist passiert?", stammelte die junge Frau benommen und mit gesenktem Kopf.
Der Mann lachte laut auf mit seiner krächzenden Stimme. "Willkommen im Zwinger, ich hoffe du genießt deinen Aufenthalt. Gleich werden ein paar Herren hier durch geführt, also setz dein süßestes Sonntagslächeln auf!"
Mit diesen Worten hörte sie wie das Gitter ihrer Zelle mit einem lauten Scheppern ins Schloss fiel.
Langsam kehrten ihre Sinne zu ihr zurück. Sie war gerade dabei sich das kalte Wasser aus dem Gesicht zu wischen, als Geräusche wie Wimmern, Weinen und Husten in ihr Gehör drangen – sie war nicht allein.
Die Schritte des Mannes waren bereits in den tiefen der des Gewölbes verhallt, als die junge Frau es wagte den Kopf zu heben. Ängstlich blickte sie durch die schweren Eisengitter hinaus in einen langen, spärlich beleuchteten Flur. Doch was sie dort sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
Eine Zelle neben der anderen, aufgereiht wie in einem schäbigen Tierheim aus der Muggelwelt, doch in den Zellen befanden sich keine Tiere, nein, anhand von zusammengekauerten Schatten konnte die junge Hexe deutlich erkennen, dass Menschen waren, die in ihren trostlosen Käfigen vor sich hin vegetierten.
"Hallo…? Hallo, wer ist denn da?" Ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.
Es dauerte nicht lange und eine Stimme, welche aus der Zelle gegenüber zu kommen schien, drang zu ihr herüber.
"Hermine? Hermine bist du das?" sagte eine flüsternde Stimme, die allem Anschein nach von einem Mädchen ausging.
Der Name, der soeben genannt wurde kam ihr fremd vor. Sie konnte sich an nichts erinnern, auch nicht an ihren eigenen Namen.
"Wer ist da?", rief die junge Hexe, die scheinbar auf den Namen Hermine zu hören schien.
"Ich bin es, Ginny, Hermine wie froh ich bin, dass du wohl auf bist, ich dachte schon du hättest es nicht … geschafft." Die letzten Worte ihrer Gesprächspartnerin klangen tränenerstickt.
Ginny… der Name kam ihr ebenso unbekannt vor, wie Hermine, der scheinbar ihr eigener war.
"Ich, ich kann mich an nichts mehr erinnern, nicht einmal mehr an meinen eigenen Namen. Was ist passiert? Wieso sind wir hier?", flüsterte Hermine.
"DU KANNST DICH NICHT MEHR ERINNERN?! HERMINE! DER KAMPF, DIE SCHLACHT IN HOGWARTS! WIR WURDEN ALLE GEFANGEN GENOMMEN UND HARRY… UND RON…", rief Ginny mit verzerrter Stimme, doch sie konnte nicht weitersprechen, denn sie wurden von der groben Stimme des fremden Mannes unterbrochen, der Hermine bereits so unsanft geweckt hatte.
"RUHE!!! WIE OFT SOLL ICH EUCH NOCH SAGEN, DASS IHR DIE KLAPPE HALTEN SOLLT!", schrie seine gemeine Stimme in die Dunkelheit des steinernen Gefängnisses. "Wenn eure Zungen nicht so wertvoll wären, würde ich sie euch rausschneiden!"
Hermine schluckte hart und trat wortlos einige Schritte zurück in die schützenden Schatten ihres Verlieses.
"Und jetzt seid Still und lächelt!", sagte die krächzende Stimme erneut und Hermine konnte noch hören, wie ein weiteres paar Schritte durch den Flur hallte.
"Mr.…Mr. Greyback –", zischte die Stimme des Mannes plötzlich mit einer unbekannten Freundlichkeit, "was suchen sie heute?"
"Es ist Vollmond, ich brauche etwas zum jagen. Vorzugsweise Sportlich und schnell, ich spiele gerne mit meiner Beute, bevor ich sie zerfleische", knurrte eine dunkle Stimme, die an das entfernte Heulen eines Wolfes erinnerte.
Diese Stimme durchzog den Körper der jungen Hexe wie ein eisiger Schauer. Reflexartig kauerte sie sich in die hinterste Ecke ihrer Zelle.
"Oh, ich glaube ich habe genau das Richtige für sie."
Hermine, konnte noch erkennen wie zwei Männer achtlos an ihrem Käfig vorbei liefen.
"Angelina Johnson, Quidditschspielerin aus Gryffindor. Zart wie eine Gazelle", pries die krächzende Stimme.
Ein zustimmendes Knurren war zu vernehmen und es folgte ein schepperndes Geräusch. Eine Zellentür öffnete sich, gefolgt von lautem, markerschütterndem Geschrei einer junger Frau, die nun durch den langen Flur gezerrt wurde.
Hermine presste sich mit aller Gewalt die Hände auf die Ohren, als Tränen in ihre Augen schossen.
Noch lange hallten die Schreie der jungen Frau durch die steinernen Hallen und jegliche Laute, auch wenn sie noch so leise waren, waren verstummt. Es erweckte sogar den Eindruck, dass die Insassen der schmutzigen Gefängnisse aufgehört hatten zu atmen.
Doch nur wenige Momente nachdem ihre Schreie schlagartig verstummt waren, war der Wärter erneut zu hören. diesmal jedoch begleitet von zwei weiteren Herren.
ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
Oh oh, wo ist Hermine da nur gelandet, und was passiert nun mit ihr?? Wer ist dieser dubiose Wärter??? und wer sind seine beiden neuen Begleiter???
Fragen über Fragen... ein paar werden schon im zweiten Teil des ersten Kaps beantwortet.
schreibt mir was ihr von der FF haltet und ob es sich für mich lohnt sie weiterhin on zu stellen...
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