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von Red September
erstellt: 01.09.2008
letztes Update: 27.08.2010
Geschichte, Romanze / P18
(abgebrochen)
Tut mir leid wenn ich euch verwirrt hab!!
***
Immer und zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Situation, unter allen Himmeln und in jedem Alter,
in allen Kulturen und in jeder Epoche hat jeder Mensch Gefühle.
(H. Böhme)
Schweigend saß sie eine Weile auf dem Stuhl und rührte sich nicht. Sie lauschte den Hupkonzerten auf der Straße, dem Hundegebell, den Rufen und Schreien der Menschen, die auf der Straße unterwegs waren.
Schließlich seufzte sie, zog das lila Jackett enger um ihren schlanken Körper und schob den Stuhl zurück.
Mit kleinen Schritten trat sie ans Fenster, schloss es und sah hinaus.
All zuviel war nicht mehr los auf der breiten Straße, die Geräusche mussten also von wo anders kommen.
Auch egal. Sie lehnte ihren Kopf gegen die Scheibe und beobachtete einen älteren Mann, der seinen struppigen Hund spazieren führte. Der Hund war nicht angeleint und trapste etliche Meter vor seinem Herrchen über den Gehweg und hielt an jeder, der überfüllten Mülltonnen. Wieso rief er seinen Hund nicht zurück? Was, wenn jemand etwas giftiges weggeworfen hatte und der kleine Hund es zu fassen bekam? Warum scherte es den Mann nicht?
Als der Mann in eine Seitengasse abbog, erkannte sie, dass Mann und Hund gar nicht zusammen gehörten.
Ein streunender Straßenköter. Es tat ihr Leid, überschwemmte sie mit Trauer und sie wendete den Blick ab, beobachtete stattdessen die Atemtröpfchen, die sie an der dreckigen Fensterscheibe hinterließ.
Langsam zog sie feine Linien in den kondensierenden Dampf und schrieb abwesend irgendwelche Wörter an die kalte Scheibe. Ihr dünner Finger formte ein paar Kreise, etliche Herzchen und dann das Erkennungszeichen des Batmans…die kleine Fledermaus.
Sie seufzte erneut und ließ sich zu Boden sinken.
Jessy hatte genug. Sie war mit den Nerven am Ende.
An diesem Tag war mehr passiert, als in ihrem ganzen Leben.
Sie hatte diesen unglaublichen Mann kennen gelernt und es sah nicht so aus, als wollte er sie töten, aber was konnte man über ihn denn schon sagen.
Wieder stiegen ihr die Tränen in die Augen.
Sie wollte nach Hause. Sie war müde, hatte Angst und wollte einfach nur nach Hause.
Ihr war es egal, ob sie dort alleine war, ihr war es egal, dass niemand sie vermissen würde.
Wobei…sicherlich war ihr Verschwinden in den Nachrichten gebracht worden.
Der Joker kam seit zwei Wochen täglich in den Nachrichten.
Er brachte das Chaos in die Stadt und scheinbar konnte niemand ihn aufhalten. Es war ihr egal, dass er sie festhielt.
Warum hatte er sie mitgenommen?
Diese Frage ließ sie nicht mehr los.
Was hatte er denn davon? War sie denn nichts als eine Last für ihn? Natürlich war sie das, sie behinderte ihn.
Sie hielt ihn von seiner Arbeit ab.
Sie grinste.
Arbeit. Haha. Guter Witz.
Er war ein Irrer, ein Freak, ein Killer.
Sie wusste nicht, was er mit ihr vorhatte und sie wollte es auch nicht wissen. Nicht einmal erahnen konnte sie, was in dem Gehirn eines Irren vor sich gehen mochte.
Aber er war verdammt freundlich zu ihr!
Und genau das machte sie so nervös. Es war so unnatürlich.
Was hatte sie sich nur dabei gedacht, auf diese blöde Spendengala zu gehen.
Sie verfluchte sich dafür.
Wer weiß wie lange er sie hier gefangen halten würde.
Nichts als das Kleid an ihrem Körper hatte sie mehr.
Ihre Handtasche war irgendwo verloren gegangen, fiel ihr gerade auf. Also waren auch Handy, Ausweis und Geldbörse weg. Toll.
Es frustrierte sie.
Sie war auf ihn angewiesen und sie hasste es, auf andere angewiesen zu sein. Sie war gerne selbständig und tat alles für sich alleine, aber ohne den Joker war sie jetzt aufgeschmissen.
Sollte er sie vor die Tür setzten, bedeute das…ja, was? Ihren Tod?
Womöglich…
Wenn man an das Gesindel denkt, dass sich hier herumtrieb.
Aber eigentlich konnte sie auch an einem Haus klingeln und fragen, ob sie kurz telefonieren dürfte. Ein Anruf bei der Polizei und sie wäre gerettet.
Hm…
Wie gesagt, wenn er sie vor die Tür setzen würde.
Sie hatte Angst davor selbstständig zu fliehen. Er würde sie überall finden, das wusste sie.
„Ach egal…“, flüsterte sie und gähnte.
Sie schloss die Augen und unterdrückte ein weiteres Gähnen.
Ihr war immer noch kalt.
Ohne einen weiteren Gedanken stand sie auf und wankte zu der Tür, hinter der sich das Bett versteckte. Sie stieß diese Tür auf und ließ sich auf das weiche Bett fallen.
Es war ein schönes, weiches, nach Waschmittel duftendes Bett mit dickem Bettbezug.
Kaum hatte sie die warme Decke über sich gezogen, wurde sie sich bewusst, wie müde sie wirklich war.
Das Gesicht des Jokers erschien vor ihrem inneren Auge.
Noch immer hatte sie die ganze Situation nicht so ganz wahrgenommen.
Er hatte ihr nichts getan, warum sollte sie Angst vor ihm haben…
Ihr fielen die Augen zu und bald darauf wiesen ihre gleichmäßigen Atemzüge daraufhin, dass sie eingeschlafen war.
Eine Bewegung ließ sie aufwachen.
Jemand rüttelte sanft an ihrer Schulter.
Sie schüttelte die Hand ab und drehte sich auf die andere Seite.
„Lass mich schlafen…“, nuschelte sie und kuschelte sich tiefer in die Kissen.
Aufdringlich tätschelte die Hand nun ihre Wange und dachte gar nicht dran, sie in Ruhe zu lassen.
Jessy öffnete genervt ein Auge und zuckte erschrocken zurück. Mit einem Schrei schlug sie die Decke beiseite, fuhr hoch, verhedderte sich und fiel zu Boden. Hektisch krabbelte sie auf dem Boden herum und versuchte die Situation einzuschätzen.
Ebenfalls erschrocken sprang auch der Joker auf.
„Nananana...wir wollen doch nicht jeglichen Rahmen sprengen...“, rief er.
Entsetzt starrte Jessy den Mann über ihr an, als wäre er eine Kuh auf zwei Beinen mit einem Schnabel und drei Hörnern.
„Oh Gott.“, keuchte sie und versuchte ihr Zittern zu verstecken. Endlich konnte sie klar denken. Nein, sie war nicht tot und ebenfalls nein, keine menschenfressenden Clowns verfolgten sie. Der Joker hatte sie aufgeweckt, sie entführt und sie saß in seinem Häuschen fest, das war’s. Auch nicht viel besser.
Verdutzt hielt eben dieser ihr die Hand hin und half ihr beim Aufstehen.
„Da hab ich dich dann wohl erschreckt.“, stellte er fest und fing an zu lachen. Jessy warf ihm einen ärgerlichen Blick zu und atmete tief ein.
Langsam ließen die Nachwirkungen des Schocks nach und ihre Wangen wurden knallrot vor Scham.
Immer noch kichernd, bedeute der Joker ihr wieder Platz zu nehmen und ließ sich neben sie aufs Bett sinken.
„Ich hab hier was für dich.“, verkündete er stolz und hielt eine gut riechende, zusammengequetschte und eingedellte Pappschachtel in die Luft.
Chinesische Nudeln.
Überrascht nahm sie ihm die Schachtel aus der Hand und öffnete sie zögernd. Hunger.
Bei dem Anblick der Nudeln und des gedünsteten Gemüses lief ihr das Wasser im Mund zusammen.
Ich darf das nicht essen, warnte sie sich selbst, es könnte vergiftet sein, ich darf das nicht essen! Ich – ach scheiß drauf.
„Wieso tun Sie das?“, fragte sie mit vollem Mund und sah ihm in die Augen.
Er zuckte mit den Schultern und sah auf seine bunt geringelten Socken. Fast, als wäre er schüchtern.
„Sie sind verrückt.“, stellte sie fest und zuckte zusammen, als er sie plötzlich verächtliche ansah.
„Ich bin nicht verrückt... Nein bin ich nicht! Bin ich nicht.“, sagte er tonlos und fuhr sich enttäuscht mit der Zunge über die Lippen.
Jessy sah betroffen auf ihre dampfenden Nudeln und bereute ihre Worte.
Sie hatte ihn verletzt, das konnte sie in seinen Augen sehen und es tat ihr Leid.
Also beschloss sie, den Mund zu halten und brav aufzuessen.
Mit einem Schlag lag nun etwas Bedrückendes in der Luft und trübte die Stimmung.
Keiner sagte etwas und dann stand der Joker auf und ließ sie alleine.
Alleine mit ihrem schlechten Gewissen.
Es tat ihr wirklich Leid.
Irgendwo piepste wieder eines dieser Geräte.
Sie konnte verstehen, warum es für ihn so schlimm war, als verrückt zu gelten.
Aber was war er denn sonst?
War ein Mensch nicht verrückt, wenn er andere umbrachte, Banken ausraubte und Geiseln nahm? Als was konnte man so einen Menschen denn sonst bezeichnen?
Trotzdem tat es ihr Leid.
Sie beschloss, zu ihm zu gehen und sich zu entschuldigen.
…
Eine Minute später saß sie immer noch auf dem Bett.
„Na los Jessy, steh auf.“, flüsterte sie, blieb aber weiterhin sitzen.
Sie konnte nicht. Sie hatte Angst. Angst vor was?
Aufgebracht legte sie die leere Schachtel beiseite, wischte sich über den Mund und stand auf.
Stockend ging sie zur Tür und legte ihre Hand auf die Klinke.
Sie zögerte.
Auf der anderen Seite war kein Laut mehr zu hören. Kein Piepen, kein Tippen, kein Schmatzen.
Vorsichtig öffnete sie die Tür und spähte in die Küche.
Keiner da.
Sie öffnete die Tür ganz und lief quer durch den Raum zur anderen Tür, als unvermittelt etwas krachte und der Laut eines Schusses an den Wänden widerhallte.
Reflexartig ging sie in die Knie und kroch erschrocken unter den Tisch.
Was zur Hölle war passiert? Was war da los?
„Komm raus du mieses Schwein!“, brüllte eine tiefe Stimme mit ausländischem Akzent.
Wieder krachte etwas und eine ganze Serie von Schüssen ertönte.
Sie kauerte sich noch mehr zusammen und zog die Knie an sich. Ihr Herz raste.
Wer war das und was wollte er?
Laute Schritte ließen sie erschrocken zusammenzucken.
Sie näherten sich der Küchentür.
Oh Gott! Was tun? Wohin??!
Mit einem Satz war sie unter dem Tisch hervor und hinter dem Schreibtisch mit den vielen Hightechgegenständen verschwunden.
Ihr Blick irrte hektisch über den Schreibtisch, suchte nach einer Waffe, nach irgendwas womit sie sich verteidigen konnte.
Da! Ein Revolver.
Unter einem Gewirr von Kabeln lugte eine kleine Pistole hervor. Mit zittrigen Fingern grapschte sie danach und umschloss den kalten Stahl mit ihren, aus Gummi bestehenden Händen.
Nie zuvor hatte sie eine Waffe in der Hand gehalten.
Die Schritte näherten sich, ein Fenster wurde eingeworfen und die Männer warfen weiterhin mit irgendwelchen unflätigen Begriffen um sich.
Gott sei Dank wusste sie, wie man eine Pistole entsicherte.
Vorsichtig zog sie an der Rückseite der Waffe und hörte erleichtert das metallische Klicken.
Während sie die Waffe hob und auf die Tür zielte, wurde diese aufgerissen und zwei finster dreinblickende Männer stürmten herein.
Ihre dunkle Haut ließ erkennen, dass sie Mexikaner waren. Mexikaner mit verdammt schlechter Laune.
„Wo bist du, du abscheuliches Arschloch!“, brüllte der eine und warf den Küchentisch um, unter dem sie sich kurz zuvor noch versteckt hatte.
Sie hatten Jessy noch nicht entdeckt.
Mucksmäuschenstill kauerte sie hinter dem Schreibtisch und betete, dass man sie nicht bemerken möge. Betete, dass der Joker kommen würde. Betete, dass er sie rettete.
Als der grausame Blick des hinteren Mannes ihren ängstlichen erwiderte, krachte diesem plötzlich ein Stuhl auf den Kopf und er brach zusammen.
Der Joker lachte hysterisch auf und wich dem zweiten Kerl aus, der mit einem Messer auf ihn losging.
„Was, äh, hab ich euch denn getan? Was habt ihr gegen den lieben Clown?“, zischte der Joker und fiel zu Boden, als ein Fausthieb ihn zwischen den Schulterblättern traf.
Ein dritter Mann erschien im Türrahmen und hob grinsend eine Waffe.
Stöhnend richtete sich der Joker wieder auf, doch ein nächster Tritt traf ihn in die Rippen.
„Du kleiner Wichser hast unseren Kumpel erschossen!“
„Ich, äh, kenne keinen Kumpel.“, grinste der Joker und rutschte zurück.
„Halt’s Maul!“, wurde er angeschnauzt und ein weiter Schlag gegen den Kopf ließ ihn nach vorne zucken.
„Nicht gleich auf den Kopf! Das verwirrt das Opfer!“, keuchte er und bekam einen erneuten Tritt vor die Brust.
„Siehst du!“, lallte er und stand schwankend auf.
Der Mann zielte mit der Pistole auf ihn.
Jessys Augen weiteten sich vor Schreck. Sie würden ihn doch nicht erschießen?
„Na komm schon. Drück doch ab. Mach doch.“, wisperte der Joker und lachte höhnisch.
Der Mann entsicherte die Waffe und schoss einschüchternd in die Wand. Doch, würden sie.
Jessy hob zitternd die Pistole.
Sie kniff die Augen zusammen und schoss in dem Moment, als auch der Mann schoss.
Sie traf ihn ins Bein, während der Joker sich duckte und die Kugel ihn verfehlte.
Brüllend vor Wut und Schmerz brach der Kerl zusammen.
Sein Komplize fuhr herum und erblickte Jessy.
Ängstlich ließ sie den Revolver fallen und kroch zurück, bis sie an die Wand stieß.
Der Joker lachte selbstsicher.
„Wen haben wir denn da?“, fragte der Mann und fuhr sich durch die Haare.
Er kam näher.
Das Mädchen stand zitternd auf und drückte sich noch enger an die Wand.
Als der Mann sich auf sie warf, erwachte sie aus ihrer Starre.
„Lass mich los!“, kreischte sie und zerkratze ihm das Gesicht, doch er brachte sie mit einem einzigen, harten Faustschlag zu Boden.
Keuchend blieb sie liegen. Der Schmerz durchzuckte sie in wellenartigen Strömen.
Ihre linke Wange wurde taub.
Endlich konnte sie wieder klar sehen und rappelte sich auf. Schnell umfassten ihre Finger den Revolver.
Die beiden übrigen Männer waren auf den Joker losgegangen, der sich lachend wehrte und ein Messer zückte.
„Habt ihr denn gar kein Benehmen? Man schlägt doch keine Frauen!“, tadelte er und rammte es dem einen in die Schulter, während der andere wüste Beleidigungen ausspie und sich umdrehte, als Jessy ihm mit der Waffe auf den Kopf schlug.
„Was willst du kleines Miststück?!“, knurrte er und packte sie an beiden Händen.
Er riss ihr die Waffe aus der Hand und drückte sie ihr an die Stirn.
Entsetzt erstarrte sie und riss die Augen auf.
„Was willst du bei dem Joker, Kleine? Warum hilfst du ihm?! Er bringt unschuldige Leute um! Wir sind die Guten!“, schrie er verzweifelt.
„Jajaja.“, seufzte der Joker und stieß die Leiche des zweiten Mannes beiseite.
„Du hast natürlich noch keiner Menschenseele etwas zu Leide getan, mein kleines, äh, Engelchen. Du bist die reine Unschuld in Person, schon klar. Wenn du so sündenlos bist, dann eine Frage…“
Mit einem Satz war er bei ihm und hielt ihm, mit der Zunge schnalzend, die blutige Klinge unter die Nase.
„Was suchst du hier, wenn nicht Gewalt und Tod?“
Der Mann erwiderte den irren Blick ohne mit der Wimper zu zucken.
„Wenn du mich erstechen willst, stirbt deine kleine Freundin hier.“, wisperte er und lächelte boshaft.
Der Joker warf ihr einen abschätzenden Blick zu und hob dann gleichgültig die Schultern.
„Meinetwegen, was schert sie mich denn?“, antwortete er grinsend.
Jessy zuckte innerlich zusammen.
Was hatte er gesagt? Es war ihm egal?
Sie unterdrückte einen heiseren Schrei.
Diese Männer waren nur wegen ihm gekommen. Wollten anscheinend einen alten Freund rächen. Einen Clown, der ebenso wie die anderen, nutzlosen Clowns erschossen worden war, damit der Joker das ganze gestohlene Geld für sich alleine hatte.
Und nun sollte sie das Opfer werden?
Sie, die gar nichts damit zu tun hatte?
Es enttäuschte sie, dass es dem Joker egal war, wenn sie starb.
Jessy senkte den Blick und wartete auf den tödlichen Schuss.
Doch der blieb vorerst aus.
„W-Was?“, stammelte der Mann und schielte ängstlich auf das zweischneidige Messer an seiner Kehle. Er überlegte krampfhaft ob der Joker bluffte, doch es schien nicht der Fall zu sein.
Der Joker fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und öffnete den Mund.
„Ganz recht…es ist mir egal. Irgendwann muss jeder sterben. Was ist denn so schlimm daran? Wenn du sie unbedingt erschießen willst, steh ich dir nicht im Weg, mein Freund. Nur zu. Dieses billige Flittchen hat es nicht besser verdient.“
Zitternd wanderte die Pistolenmündung weiter nach unten, zielte auf ihr laut pochendes Herz und sie war sich sicher, dass es alle Anwesenden hören konnten.
Unsicher starrte der verängstigte Mann auf die Pistole in seinen schweißnassen Händen.
Was wollte er denn hier, wenn er Angst vor dem Joker hatte?
Und das hatte er, er hatte höllische Angst und der Joker wusste das.
„Na, was ist denn?“, lästerte dieser und streckte wieder seine Zunge raus.
Er umtänzelte den Mann und hauchte ihm leise etwas Unverständliches ins Ohr.
Ihr Herz raste immer schneller. Sie spürte kalten Schweiß auf ihrer Stirn und das unangenehme Drücken der Pistole auf ihrer Brust ermutigte sie auch nicht gerade.
Sie lag dem Mann in den Armen und der schien einer Panik nahe zu sein.
Menschen die in Panik gerieten, waren undurchschaubar.
Die Angst schnürte ihr die Kehle zu.
Warum stichelte der Joker weiter auf den Mann ein? Was bezweckte er? Wollte er wirklich, dass er sie erschoss? Das billige Flittchen.
Sie schloss die Augen.
Die Pistole bohrte sich tiefer in ihr Fleisch und dann ertönte der ohrenbetäubende Schuss.
***
erstmal ein herzliches Dankeschön an alle Leser :-*
und danke, dass ihr mir Ratschläge gebt, wie ich mich und diese story noch verbessern kann!! find ich super!
also wiederholt viel spaß beim lesen und immer schön komisch bleiben :D
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