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von Das Phantom    erstellt: 11.08.2008    letztes Update: 11.08.2008    Geschichte, Allgemein / P12    (abgebrochen)
Prolog
Der Wind strich über das Gras im Vorgarten. Mit einem leisen Plop erschienen drei Menschen auf dem Rasen. Die Gestalten wirkten komisch. Sie trugen lange Umhänge, die über den Boden streichen und alle drei trugen Spitzhüte. ,,Die Oper war wirklich schön.“ meinte der jüngste. ,,Da hast du recht, Leon. Die Muggel können einiges im Schauspielbereich.“ stimmte Monsieur Dupont zu. Leise klopfte Madame Dupont an der Tür der weißen Villa. Wie aus dem nichts hörten sie eine Stimme:,, Aus Asche wird Flamme und aus Flamme Asche.“. ,,Der Phönix!“  antwortete Leon Dupont. Die Tür löste sich auf und die Familie trat ein. Im Flur stand eine ältere Frau. Sie hatte ihr graues Haar zu einem Knoten gebunden und trug einen Schotten gemusterten Morgenrock. ,,Ah, guten Abend Henry, guten Abend Schwesterchen, Leon.“ begrüßte die Dame sie. ,,Tantchen, du bist noch wach?“ fragte Leon verwundert. Augustine meinte:,, War gerade auf den Weg ins Bett.“. ,,Wir wollten noch etwas trinken, möchtest du ein bisschen Kaffee?“ fragte Louise. ,,Nein Schwesterchen, ich bin Müde. Gute Nacht.“. Tante Augustine ging die Treppe hoch, während Leon mit seinen Eltern in die geräumige Bibliothek ging. Sie setzten sich in die großen Sessel und begannen Angeregte Diskussionen über Theater und Muggel. Die Fenster waren weit geöffnet und ab und an strich eine Sommerbrise herein.
Es war später am Abend, als mit einem leisen Plopp fünf Männer erschienen. Sie trugen lange schwarze Umhänge und ihre Gesichter waren mit Masken verhüllt. Sie gingen zur Eingangstür. Einer von ihnen klopfte mit dem Zauberstab gegen die Tür. ,,Woher kommt die Margarethe?“ fragte die leise Stimme. ,,Margarethe?“ fragte eine raue Stimme. ,,Eine Blume, du Dummkopf! Du hättest in Kräuterkunde besser aufpassen sollen, Macnair!“ sagte eine schnarrende Stimme. ,,Jetzt ist aber gut, Lucius! Jetzt ist nicht die Zeit um über Schulnoten zu reden! Was ist das Passwort?“ fragte eine ordinäre klingende Stimme. Lucius flüsterte:,, In der Natur.“, doch nichts geschah. ,,Genug der Höflichkeit!“ grunzte Macnair. Er zog seinen Zauberstab und rief:,, EXPULSO!!!!!“. Die Tür wurde aus den Angeln gesprengt. ,,Morsmordre!“ rief die ordinäre Stimme. Am Himmel erschien ein Zeichen. Ein grüner Totenkopf aus dessen Mund eine Schlange kroch. ,,Rein jetzt!“ befahl Lucius. Die fünf Todesser stürmten in den Flur und wurden von den drei Duponts mit gezückten Zauberstäben erwartet. ,,Aber, aber begrüßt man so seine Verwanten?“ fragte Lucius. ,,Ich würde sagen, wenn sie widerliche Todesser sind, ja!“ sagte Louise. Henry fragte:,, Wer ist dann da bei dir, Malfoy?“. Die Todesser wedelten mit ihren Zauberstäben über die Maske , die sich darauf hin in Rauch auflösten. ,,Walden Macnair, Amycus Carrow, Igor Karkaroff und Nazissa Malfoy. Was wollt ihr?“ sagte Henry.  ,,Was wir wollen?“ kicherte Amycus, ,,Wir wollen euch töten. Ihr wisst zu viel“. ,,Versucht es!“ grinste Henry, ,,Stupor!“. Der Zauber jagte direkt in die Todessergruppe und sprengte sie auseinander. ,,Weck deine Tante auf und sag ihr das die Todesser hier sind. Wir sind in Gefahr!“ rief Louise und lies einen Feuerstrahl auf Amycus los. Dieser rettete sich mit einem Hechtsprung zur Seite. Die Vorhänge fingen Feuer. Leon rannte die Treppe hoch und feuerte auf jeder zweiten Stufe einen Schockzauber hinab. Keiner jedoch traf. ,,Der Junge haut ab!“ grunzte Macnair. Geschmeidig schlängelte sich Narzissa Malfoy zwischen den Duellanten hindurch. Leon stand in der zweiten Etage und blickte auf die Kämpfenden hinab. Sein Vater duellierte sich mit Lucius Malfoy und Karkaroff. Seine Mutter hatte es mit Amycus und Macnair aufgenommen. Narzissa Malfoy war jetzt die halbe Treppe hoch gelaufen. Ein roter Lichtblitz sauste knapp an seinem Ohr vorbei. Leon zielte auf Mrs. Malfoy und rief:,, Expelliarmus!“. Der grüne Lichtblitz entwaffnete jedoch nicht Narzissa Malfoy, sondern wurde abgelenkt und traf seine Mutter. Ihr flog der Zauberstab in hohem Bogen aus der Hand und traf Lucius im Auge. Narzissa Malfoy versuchte ihn mit einem Fesselfluch einzufangen, doch der Zauber verfehlte ihn und traf nur die Wand. Schnell rannte Leon in das Zimmer seiner Tante. Augustine Muriel lag in ihrem Bett und schlief. ,,Tante Augustine! Wach auf Tante Augustine!“ rief Leon und rüttelte an ihrer Schulter. ,,Was ist Leon? Was ist los?“ fragte Augustine müde. ,,Todesser sind im Haus! Wir müssen Hilfe rufen!“ keuchte Leon. Tante Augustine zog sich ihren Morgenrock an und griff nach ihrem Zauberstab, der auf dem Nachttisch lag. Sie öffnete eine Schublade und zog einen Brief heraus. ,,Todesser, Rue de noir 23. Wir brauchen Hilfe.“ sagte sie zu dem Brief und ging zum Kamin. Mit dem Zauberstab entfachte sie ein Feuer im Kamin. Leon warf ein Häufchen Flohpulver in die Flammen und sagte:,, Zaubereiminesterium. Aurorenbüros.“. Augustine warf den Brief in die Flammen. ,,Wir müssen jetzt deinen Eltern helfen!“ erklärte Augustine und rannte auf den Flur. Leon folgte ihr. Im Flur hatte sich die Lage drastisch geändert. Da, wo vorhin noch ein Fenster gewesen war, prangte jetzt ein Macnair förmiges Loch. Narzissa Malfoy lag ohnmächtig auf dem Boden. Ein Rinnsal Blut lief aus ihrem Mundwinkel. Unten, in der ersten Etage lagen Leon´s Eltern. Sie waren gefesselt und geknebelt. Vor ihnen standen Amycus und Lucius. Beide richteten die Zauberstäbe auf die Wehrlosen. ,,Finger Weg von meiner Schwester!“ rief Augustine und machte eine peitschende Bewegung mit ihrem Zauberstab, ,,Crucio!“. Lucius Malfoy schrei auf. Der Folterfluch hatte ihn direkt im Gesicht getroffen. Amycus blickte verzweifelt zwischen dem schreiendem und der Frau auf der Treppe hin und her. ,,Levicorpus!“ rief Leon und lies Amycus an den Fußgelenken, Kopf über in der Luft schweben. Für einen kurzen Moment schien die Lage gerettet, doch was für ein Irrglaube! Leon spürte plötzlich, wie ihm ein Zauberstab in den Rücken gedrückt wurde. ,,Machen sie sich bereit zu sterben!“ flüsterte Karkaroff. ,,Augustine!“ schrie Leon. Seine Tante drehte sich um und erstarrte in ihrer Bewegung. ,,Sorgen sie dafür das meine Kumpanen wieder bei Bewusstsein sind!“ befahl Karkaroff. Augustine beugte sich über Lucius und sagte:,, Enervate.“. ,,Jetzt Amycus!“. ,,Finite“. Mit einem rumpeln landete der Todesser auf dem Boden. Lucius zielte mit seinem Zauberstab auf Augustine. ,,Und du, Junge, wo ist Macnair und wo ist meine Frau?“ fragte Lucius. ,,Sie liegt hier und Macnair ist aus dem Fenster gefallen.“ erklärte Leon. Augustine  zielte auf die Überreste des Vorhangs, welche noch immer vor sich hin schmorten. ,,Incendio!“ schrie sie und aus der Zauberstabspitze brach ein Flammenschwall heraus. Alles fing Feuer. Die Wände, die Vorhänge und die Möbel. Leon schubste Karkaroff die Treppe hinunter und der Zauberer landete in den Flammen. Der hochgewachsene Zauberer brannte. Er brannte lichterloh! Augustine versuchte die Fesseln von Louise und Henry aufzureißen, doch es ging nicht. Die Todesser störte das Feuer freilich wenig. Die Malfoys und Amycus versuchten Leon zu töten, doch die Flüche verfehlten ihn immer. Feuer und Qualm machten es immer schwerer sich zu duellieren. Als Amycus die verzweifelten Versuche von Augustine sah, jagte er ihr einen Schockzauber auf den Hals. Leon begann zu husten. ,,Tante!“ rief er verzweifelt. Narzissa schrie:,, Expelliarmus!“. Der Zauber traf Leon in den Rücken. Sein Zauberstab wirbelte durch die Luft und landete im Feuer. Lucius und Amycus stellten sich hinter Leons Eltern. Wie aus einem Munde sagten sie: Avada Kedavera!“. Ein Schrei kam von draußen. ,,Das Haus brennt!“ rief eine Stimme von draußen. ,,WEG HIER UND NEHMT KARKAROFF MIT!“ brüllte Amycus. Sie dissaperierten in der gleichen Sekunde, in der die Auroren in das Haus eindrangen.
 
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