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von jack-kate-fan
erstellt: 23.07.2008
letztes Update: 23.07.2008
Songfic, Allgemein / P12
(fertiggestellt)
Ich liebe dieses Paring und wollte schon lange wieder über die zwei Süssen schreiben! Viel Spass!!!
°~°Vergangene Nacht°~°
Kate rannte orientierungslos im Dschungel herum. Obwohl ihre Lungen brannten, sie kaum mehr atmen konnte, rannte sie weiter; So weit wie möglich!
Ich will weg von hier!
Doch es scheint egal wohin ich lauf,
das mit Dir hört nicht auf,
sag mir wann hört das auf!
Erst als sie nur noch ihre schmerzenden Beine spürte, liess sich auf einen grossen Stein fallen, weinend schlang sie ihre Arme um die Knie. Warum?, fragte sie sich und schluchzte leise. Warum tat er ihr das an?
Ich liege hier und zähl die Tage,
wie viele noch kommen, ich weiß es nich'.
In ihren Gedanken war sie längst bei Jack. Letzte Nacht mit ihm; es war so toll gewesen, so leidenschaftlich. Tränen rannen ihr über die Wangen, eine Strähne fiel ihr ins Gesicht. Doch es hätte nicht passieren dürfen, niemals.
Was hast Du mit mir gemacht?
Warum tust du mir das an?
Was soll ich noch ändern?
Ich komm nur wieder bei Dir an.
Wütend wischte sich Kate die Tränen aus den Augen. Was hatte sie getan?, fragte sie sich. Warum konnte sie ihm nicht widerstehen? Es war doch viel zu gefährlich. Sie war viel zu gefährlich!
Mühsam rappelte sie sich hoch.
Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was Du mit mir machst.
Ich krieg' Dich nich' aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!
Sie musste sich von Jack fern halten. Es ging nicht anders!
Wieder brannten ihr Tränen in den Augen. Verzweifelt versuchte Kate sie zurückzuhalten, doch es gelang ihr nicht.
Nie mehr würde sie seinen Duft einatmen können, nie wieder würde sie sein lachen hören, nie wieder...
Kate wollte davonlaufen, wollte von den Gefühlen wegrennen, doch ihre Beine versagten ihr den Dienst. Ihre weichen Knie knickten ein, sie fiel auf den Boden. Schluchzend begrub sie ihr Gesicht in den Händen. Krampfhaft versuchte sie den Schmerz herunterzuschlucken, der ihr durch alle Glieder fuhr.
Gab es denn keine andre Lösung?
Es fällt mir schwer das zu kapier'n,
doch irgendwie wird es schon gehen.
Alles würde sich verändern, wenn ich Dich nich' mehr wiederseh'.
Was sollte ich tun?
Tausende Gedanken schossen ihr durch den Kopf, aber keine gab ihr wirklich eine Antwort. Kate hob ihren Kopf und starrte mit leeren, ausdruckslosen Augen in den Dschungel.
Ich will weg von hier!
Doch ich weiß egal wohin ich lauf,
das mit Dir hört nich' auf.
Sag mir wann hört das auf!
Verzweifelt stand sie auf, wischte mit ihrem Ärmel übers Gesicht. Langsam ging sie weiter in den Dschungel, ohne auch nur auf die Umgebung zu achten. Sie hatte sich längst verirrt, das war ihr klar. Doch sie fühlte nichts, sie sorgte sich nicht, sie hatte keine Angst: Nur die Leere war da.
Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Hab keine Ahnung was Du mit mir machst.
Ich krieg' Dich nich' aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!
Eine Leere, die unerträglich war.
Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg' Dich nich' aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!
Mit vorsichtigen Schritten tastete sie sich vorwärts. Es war immer noch dunkel. Der Mond wurde von Wolken verdeckt.
Sie würde Jack nie wieder sehen! Diese Worte gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Wie ein Fluch brannten sich die Wörter in ihr Hirn ein. Sie wollte Jack nicht gefährden, sie wollte nicht, dass sich das Geschehene wiederholte. Sie wollte nicht noch einmal töten! Doch es würde sich alles wiederholen. Sie war gefährlich!
Ich, ich, ich, oh ich, kann nich' mehr, ich kann nich' mehr!
„Kate?“
Eine vertraute Stimme riss sie aus den Gedanken. Schlagartig blickte sie sich um und erkannte das wunderschöne Gesicht, dass sie verfolgte: Jack!
Und ich kämpf mich durch die Nacht.
Bin unter Tränen wieder aufgewacht.
Ich krieg' Dich nich' aus meinem Kopf und dabei muss ich doch!
Aus riesigen Augen schaute sie ihm zu, wie er langsam auf sie zukam. Kate wollte das nicht, sie wollte weg. Doch sie blieb stehen, nicht ein einziger Schritt machte sie rückwärts. Zitternd bemerkte sie, wie er seine Arme um ihren Körper schlang und sie in den Arm nahm.
„Ist ja gut!“, flüsterte er ihr ins Ohr.
Nein, war es nicht. Sie war gefährlich und er war da!
Ihre Gefühle fuhren Achterbahn. Sie wollte Jack wegstossen, doch sie brach es nicht übers Herz.
Jack liess sie los und schaute ihr tief in die Augen. „Lauf nicht vor deinen Gefühlen fort, Kate.“, sagte er sanft. „Lass die Vergangenheit ruhen!“
Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn und hob sie hoch.
Kate wollte sich wehren. Das durfte nicht passieren!
„Aber..“
Sie brach ab, als ihr Jack den Finger auf die Lippen legte. „Es wird sich nicht wiederholen!“, sagte er überzeugend und trug sie zurück zum Strand. Vorsichtig legte er sie auf die Decke, jene im Sand lag.
Kate wusste nicht, was sie tun sollte. Klar, Jack konnte sie einigermassen beruhigen. Aber hatte er wirklich Recht? Sie wusste es nicht, sie wusste es nicht, und das machte ihr Angst.
Jack berührte sie sanft an den Schultern, ein warmes Gefühl breitete sich aus. Sie konnte ihm nicht widerstehen, alles drehte sich. Jack küsste ihr den Hals. Warum tat er das?, fragte sie sich. Sie durfte nicht, nein, sie durfte sich nicht.
Und doch tat sie es.
„Wollen wir dort weiterfahren, wo wir aufgehört haben?“ Jack lächelte sie an.
Warum sah er nur so gut aus? Sie musste plötzlich grinsen. Vorsichtig drehte sie sich zu ihm um. Alle Sorgen waren vergessen. Das Einzige, was jetzt zählte war, dass er hier war. Er und sie ganz alleine.
„Auf eigene Gefahr!“, warnte sie JAck, zog ihn zu sich herunter, damit sie ihn küssen konnte. Auf einmal waren ihre Ängste verschwunden. Jack würde sie niemals etwas antun können, er war viel zu süss!
Ich krieg' Dich nich' aus meinem Kopf!
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Danke fürs Lesen! Ihr seit toll!
Der Originaltitel dieses Liedes, wäre eigentlich DURCH DIE NACHT und wird von SILBERMOND gesungen ;-)
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