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Geschichte: Fanfiktion
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Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Mamodo
erstellt: 23.07.2008
letztes Update: 21.10.2008
Geschichte, Romanze / P12 Slash
(fertiggestellt)
Sorry, Sorry, Sorry, dass es so schrecklich lage gedauert hat!
Ich hoffe der kleine OS, den ich euch hochgeladen hab, hat euch ein wenig über die lange Wartezeit hinweggetröstet!!!!!!
Es tut mir wirklich leid, dass es so lange gedauert hat, aber erst hat meine Beta Dankcookie ihren USB-Stick mit der Geschichte darauf zuhause vergessen, als sie in den Urlaub ist und dann ist sie so krank geworden, dass sie ins Krankenhaus musste.
Und ich wollte einfach nicht die ungebetate Version hochladen.
Naja, hier kommt es nun endlich ... das dritte Kapi!
Mein Dank geht an all meine lieben Reviewer AuroraSky, GTsubasa16, riddelangel, darkcookie *knuddel* (armer Schatz!) und yukieirito
Sorry, dass ich dieses Mal nicht extra auf jeden eurer superlieben Kommis eingehe, aber jetzt bin ich krank. Das nächste Mal antworte ich wieder jeden persönlich!!!!
So, jetzt viel Spaß beim Lesen!!!
Teil: 3/4
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Happily Ever After
By Cosmic
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3. Kapitel
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Harry erwähnte keinem in der Familie gegenüber, dass er Percy eingeladen hatte. Es gab schließlich keinen Grund alle in Aufregung zu versetzen – noch die Hoffnung seiner Mutter zu vergrößern oder Ron sauer zu machen, weil er ihn eingeladen hatte - da er nicht sicher war, dass Percy sich tatsächlich zeigen würde.
Stattdessen schickte er eine Eule aus seinem Amt mit einer kurzen Einladung für Percy sich mit ihm an seiner Wohnung zu treffen, bevor er zum Fuchsbau apparierte, sodass Percy nicht allein kommen müsste. Kurz bevor er die Notiz losschickte, kritzelte er, "Und schlaf noch etwas vor Freitag!"
Er versuchte herauszufinden, was er für Percy empfand. Wie er Ron gesagt hatte, lehnte Harry Percy nicht auf die Weise ab, wie es Ron tat, weil dieser sich entschieden hatte die Geschichte des Ministeriums, dass Voldemort nicht zurück sei, zu glauben. Im Rückblick, war Harry sich nicht sicher, ob, wenn er die Wahl gehabt hätte, er nicht das gleiche getan hätte. Es war eine leichter zu glaubende Wahrheit gewesen.
Trotzdem war er sich nicht sicher, dass er Percy mochte. Obwohl er mit ihm aufgewachsen war, konnte Harry ihn im Gegensatz zu all den anderen Weasley-Kindern nicht als Bruder sehen. Letzten Endes hatte er kaum mit Percy gesprochen; Percy hatte nie daran teilgenommen, wenn sie gespielt hatten und kaum etwas gesagt, wenn die ganze Familie am Esstisch gesessen hatte. Er war nie eine Person gewesen, der man leicht nahe kam, hatte immer alle, einschließlich seiner Familie, eine Armlänge auf Abstand gehalten. Harry wusste nicht, welche Art von Essen Percy mochte oder was sein Blut vor Wut zum kochen brachte. Er wusste nicht, ob Percy jemals verliebt gewesen war und er wusste nicht, was Percys Lieblingsbuch war. Er wusste wirklich überhaupt nichts über ihn.
Freitag kam und Harry war sich gerade Zuhause am anziehen, als die Türklingel schellte. Immer noch seine Robe zuknöpfend öffnete er die Türe, um Percy vorzufinden.
"Uh!", sagte Percy, mit Blick auf Harrys halbangezogenen Zustand. "Bin ich zu früh?"
Er sah so makellos aus, wie Harry sich an ihn von der Schule erinnerte; seine dunklen Roben bis oben hin zugeknöpft, seine Haare im Gegensatz zu Harrys eigenen gepflegt und ordentlich. Es waren noch Ringe unter seinen Augen, aber Percy hatte sich offensichtlich bemüht für seine Familie gut auszusehen.
"Nein, nein, ich bin nur wie gewöhnlich zu spät. Komm rein!", sagte Harry, die Tür weiter öffnend, um Percy hinein zu lassen.
Percy Augen wanderten von Harrys Körper zum Mustern der Wohnung. Harry war keine ordentliche Person und seine Wohnung sah entsprechend aus. Er hatte versucht das Schlimmste aufzuräumen, aber es sah immer noch eher nach einem organisierten Chaos aus.
"Möchtest du etwas zu trinken?", fragte Harry, den Rest seiner Roben zuknöpfend und die Tür hinter Percy schließend.
"N-nein, ich brauch nichts, danke!", meinte Percy. "Schön hast du es hier."
Harry zuckte mit den Schultern. "Es geht."
Er fragte sich, wann Percy begonnen hatte zu stottern. War er nervös? Es war wahrscheinlich, wenn man bedachte, dass er unangemeldet zum Abendessen mit einer Familie kommen würde, mit der er seit Jahren nicht mehr gesprochen hatte.
"Setz dich!", schlug Harry vor. "Ich bin in einer Minute fertig."
Percy tat, wie ihm geheißen; er setzte sich auf die Couch, seine Rücken gerade und die Schultern straff. Seine Augen huschten nervös durch den Raum und er schluckte immer wieder. Angst stand deutlich auf seiner Stirn geschrieben.
Als Harry sich mit der Bürste durch seine Haare gefahren war und ein Paar Schuhe aus seinem Kleiderschrank ausgewählt hatte, kehrte er ins Wohnzimmer zurück und setzte sich auf die Couch. Er schaute zu Percy, der nicht zu Harry sah, sondern in den Kamin starrte.
"Sie werden glücklich sein, dich zu sehen!", sagte Harry nach ein paar Momenten der Stille.
Schließlich blickte Percy ihn an. "Wie kannst du dir so sicher sein? Ich habe seit Jahren nicht mehr mit ihnen gesprochen. "
"Das spielt keine Rolle!", erklärte Harry. "Mama hat nie aufgehört dich zu lieben."
Er versuchte sein Bestes um aufrichtig auszusehen; die Worte, die er Percy sagte waren wahr. Percy' Augen waren immer noch voller Zweifel, und erneut wunderte sich Harry, wie er in der Lage war Percy so leicht zu lesen.
Stille breitete sich aus.
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Percy spürte, wie sein Herz wild in seiner Brust schlug. Der aufrichtige Blick in Harrys Augen, in Verbindung mit dem früheren flüchtigen Blick auf Harrys gut gebauten Körper und die Tatsache, dass er bald die Familie treffen würde, von der er sich selbst seit Jahren distanziert hatte, ließ Schweißperlen Percys Rücken herunter rinnen. Er war überwältigt von Gefühlen, Gefühle der Unzulänglichkeit neben Harry zu stehen, dennoch Leidenschaft für den Mann, der er geworden war und nervöse Ängstlichkeit wegen des bevorstehenden Treffens.
Sein Mund war trocken, und er war nicht in der Lage Wörter zu bilden. Er wollte Harry alles sagen, alles was er gefühlt hatte in den letzten Jahren und jeden Grund hinter jeder dummen Entscheidung, die er getroffen hatte. Er wollte Harry sagen, dass er ihn liebte - ihn auf eine Weise liebte, wie Brüder einander nicht liebten.
Er blieb jedoch stumm, beinahe ängstlich zu atmen, während die Gefühle im Inneren kämpften.
Harry stand auf. Er war nicht ganz so groß wie Percy, aber sichtlich besser gebaut - Percy hatte einen flüchtigen Blick darauf gehabt.
"Wir sollten gehen.", sagte Harry. "Bist du bereit?"
Seine Lippen leckend nickte Percy und stand wackelig auf. Er stand ganz in der Nähe von Harry; er konnte Harrys Aftershave riechen.
Harry platziert eine Hand auf Percys Schulter. "Entspann dich!", sagte er. "Es wird gut gehen."
Sich fragend, ob er so verzweifelt aussah, wie er sich fühlte, brachte Percy nur ein Nicken zustande.
"Vielleicht sollten wir stattdessen das Flonetzwerk benutzen?" grübelte Harry. "Es scheint nicht sicher für dich zu apparieren, wenn du so nervös bist."
"I-ich bin vollkommen in Ordnung.", sagte Percy "Ich werde es schaffen."
Harry schaute zweifelnd. "Wenn du das sagst. Ich möchte nicht, dass du zersplitterst - Mum würde das nicht mögen. "
"Wird schon gehen.", meinte Percy, nahm in dem Versuch seine ausgefransten Nerven zu beruhigen einen tiefen Atemzug.
Ein Moment später, apparierte das Paar aus Harrys Wohnung. Sie landete im Garten außerhalb des Fuchsbaus. Einen Blick auf das schiefe Haus werfend, aus dessen Fenstern sich warmes Licht ergoss, schluckte Percy. Es sah genau so aus, wie er sich daran erinnerte, wenn auch vielleicht ein bisschen älter. Er fragte sich, was er dachte hatte, als er zum letzten Mal aus dem Haus appariert war, nur Wochen nach dem Auszug. Er fragte sich, was er gefühlt hätte, hätte er gewusst, dass er für Jahre nicht mehr zurückkehren würde.
Er spürte Harrys Hand auf seiner Schulter. "Geht es dir gut?"
Percy schloss kurz die Augen, bevor er nickte. "Nur ein - ein bisschen nervös, nehme ich an.", sagte er.
Die Hand auf seiner Schulter verschwand nicht. "Ich verstehe."
Die Hand sank und sie standen in der Stille. Harrys Augen lagen auf dem Haus, bemerkte Percy, aber er schien es nicht wirklich anzusehen. Er schien weit entfernt, verloren in seinen eigenen Gedanken.
Es hätte Stunden sein können, waren aber wahrscheinlich nur wenige Minuten, als Harry sich aus seiner Träumerei schüttelte und Percy den schmalen Pfad hinunter zur Küchentür entlang zog.
Percys Herz schlug wild in seiner Brust.
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"--und dann drehte McBey sich um und fragt: "Welcher Hut? "
Die Bewohner rund um den Tisch brüllten vor Lachen und Ron, der die Geschichte erzählt hatte, nahm einen weiteren Schluck von seinem Getränk. Mrs. Weasley lächelte ihre Kinder liebevoll an. Ron, nahe bei Hermine sitzend, die Finger verschränkt. Ginny auf dem Schoß ihres Freundes sitzend, glücklicher aussehend als Mrs. Weasley sie seit Monat gesehen hatte. Selbst George lächelte ein Wenig; es erwärmt das Herz seiner Mutter dies zu sehen, aber ihr Herz schmerzte, wie immer, wenn sie an die zwei Söhne dachte, die sie verloren hatte.
Sich fühlen, als würde sie in Stücke gerissen, trug sie eine Reihe von Schalen in die Küche. Sie wollte die gute Laune ihrer Kinder nicht verderben; sie verdienten Lächeln und Gelächter. Sie wollte ihren Mann käme noch hause, sodass sie ihre Gefühle teilen könnten, wie sie immer taten.
Sie hörte die Tür sich öffnen und drehte sich um.
"Harry!", stellte sie lächelnd fest. "Du hast es geschafft."
Harry lächelte zurück. "Hi Mum." Dann pausierte er. "Ich -uh, Ich bringe dir - jemanden."
Er bewegte sich in die Küche und Mrs. Weasleys Augen öffneten sich weit. "Percy!"
Die Schalen längst vergessen rannte sie zu ihm. Er war größer als sie, aber es spielte keine Rolle; er war immer noch ihr kleiner Junge. Sie war sich kaum bewusst das sie bereits Tränen weinte, ihn nur haltend, ihm Fragen stellend wie es ihm ging und wiederholend wie froh sie war ihn da zu haben.
Andere drängten in den Raum; sie hatten das glückliche Weinen ihre Mutter gehört. Die Gruppe der jüngeren Weasleys stand starrend in der Türe zur Küche.
Schließlich ging Charlie, der es einmal geschafft hatte zum wöchentlichen Abendessen seiner Eltern zu kommen, hinüber, um seinem jüngeren Bruder eine Umarmung zu geben. Mrs. Weasley stand die beiden beobachtend dahinter, immer noch liefen Tränen über ihre Wangen.
Ihr Sohn - er war endlich nach Hause kommen
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Harry erlaubte es sich selbst zu lächeln, als Charlie zu Percy kam und ihn umarmte, während er ihm sagen, dass er eine ordentliche Tracht Prügel dafür verdiente die Familie so lange verlassen zu haben. Ginny folgte dem Beispiel ihres ältesten Bruders und kam, Dean zurück lassend, als Nächstes zu Percy.
Einer nach dem Anderen begrüßten sie Percy alle zurück in der Familie. Ron und George waren die letzten; Ron schien mit sich im Streit zu liegen, ob er glücklich war oder sauer, während George nur traurig aussah. Harry wusste, was George dachte; er hatte mit George darüber gesprochen. Er wusste, wie sehr George sich gewünscht, dass es sein Zwilling hätte sein können, der statt ihm durch die Tür gekommen wäre.
Mittendrin in allem kam Mr. Weasley zu Hause an. Sein Mund klappte beim Anblick von Percy auf und er nahm ihn, sich scheinbar in Schock befindend, in seine Arme.
Harry beobachtete Percy, der überwältigt schien von der Begrüßung, die seine Familie ihm bereitete. Tränen glänzten in seine Augen, auch wenn Harry bezweifelte, dass Percy es ihnen erlauben würde zu fallen.
Am Ende setzten sie sich zum Abendessen hin.
Es war eine ruhige Angelegenheit; niemand war ganz sicher, wie er sich benehmen sollte. Mrs. Weasley machte viel Aufhebens um Percy und sagte ihm er müsse mehr essen, dass er zu mager sei. Harry sah Ron Percy vorsichtig beäugen, als ob er dächte Percy würde plötzlich seinen Zauberstab ziehen und die Familie verfluchen oder ähnliches. Es hatte keine Umarmungen gegeben, als Ron seinem Bruder erneut `Hallo´ gesagt hatte. Harry war nicht überrascht; Ron war jetzt nicht weniger dickköpfig, als damals, als Harry sich mit ihm angefreundet hatte.
Als das Abendessen beendet war, halfen Harry und Percy Mrs. Weasley beide mit dem Geschirr. Percy schien dankbar dafür, etwas zu tun zu haben; nicht mit der Familie reden zu müssen. Als die Beiden für einen Moment alleine in der Küche waren, sagte Harry Percy dass er sich gut hielt.
„Ich fühle mich - ich fühle mich wie ein Außenseiter. Als gehöre ich nicht hierher.“, sagte Percy, von Harry wegschauend.
„Das war zu erwarten.", sagte Harry. "Aber du hältst dich gut.“
Dann war Mrs. Weasley zurück, damit fortfahrend Percy zu betüddeln, als glaubte sie er sei wieder fünf. Am Ende verabschiedeten sich Harry und Percy.
„Sag den anderen, es war - schön sie zu sehen.", sagte Percy zögerlich.
Mrs. Weasley lächelte und umarmte Percy tränenreich. "Es ist so wunderbar dich wieder zu haben."
Percy klopfte seine Mutter ungeschickt auf den Rücken, obgleich er aussah, als genieße er die Umarmung. "Es war auch großartig dich zu sehen, Mum."
Ein paar Minuten später, gingen Harry und Percy vom Fuchsbau weg. Sie blieb stehen und wandte sich dem Zuhause zu, in welchem sie beide aufgewachsen waren.
"Vielen Dank, dass du mich hierher zurück gebracht hast.", sagte Percy, seine Stimme schwer von zurückgehaltenen Emotionen.
Harry zuckte leicht mit den Schultern, ein kleines Lächeln auf seinen Lippen. "Ich bin froh, dass du gekommen bist. Es war schön Mum wieder lächeln zu sehen. Sie tut dies dieser Tage nicht oft."
Sie standen in Schweigen. Harry stellt fest, dass Percy noch etwas unruhig schien, sagte jedoch nichts dazu. Am Ende apparierten sie weg, jeder zu seiner eigenen Wohnung.
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Ein Jahr später
Percys Schreibtisch war sauber und ordentlich. Jedes Pergament war sortiert und markiert worden, so dass er genau wissen würde, wo er beginnen musste, wenn er nach dem Wochenende zurückkam. Er legte seine Feder in die oberste Schublade – sie war bereits gespitzt, bereit für den Einsatz. Schließlich stand er auf, nahm seine Tasche und ging aus dem Zimmer, die Tür mit einem Zauber verriegelnd.
Wenn einer den Mann, der gerade sein Büro verlassen hatte, mit demselben Mann ein Jahr zuvor verglichen hätte, wäre derjenige wahrscheinlich zu dem Schluss gekommen, dass es sich unmöglich um den gleichen Mann handeln konnte. Der, von vor einem Jahr, hatte ziemlich schlecht gepflegte und recht lange Haare gehabt, dunkle Ringe unter seinen Augen, eine schlechte Körperhaltung und schlecht sitzende Kleidung. Dieser Mann nun war das komplette Gegenteil; sein rotes Haar war gepflegt, nur wenige Zentimeter lang, seine Augen waren klar und hellwach, seinem Rücken war gerade und seine Kleider makellos.
Obendrein neigte dieser Mann dazu weitaus häufiger zu lächeln.
Percy kam Zuhause an, bei dem Gedanken, wie viel besser sein Leben in nur einem einzigen Jahr geworden war, lächelnd.
Die Wohnung war bereits mit dem köstlichen Duft des Abendessens gefüllt; sein Partner war ein großartiger Koch. Das passte Percy ziemlich gut, wenn man bedacht, dass er nicht wirklich gerne kochte.
"Dachte ich’s mir doch, dass ich dich hab reinkommen hören."
Ames O'Keefe steckte seinen Kopf aus der Küche. Sein dunkles Haar fiel sanft in seine Augen und er ließ beim Anblick Percys eine Reihe weißer Zähne aufblitzen.
"Irgendetwas riecht sagenhaft.", meinte Percy, zu Ames hingehend. Ames schlang seine Arme um Percy und küsste ihn gründlich.
"Ja,", sagte Ames, "du."
Percy lachte. "Nein, das glaube ich nicht. Ich denke viel mehr ich brauche eine Dusche."
Ames zuckte mit den Schultern. "Es wird ein paar Minuten dauern, bis das Abendessen fertig ist, also solltest du dich beeilen."
"Ich glaube, das werde ich tun.", sagte Percy. Ames lächelte und gab Percy einen weiteren Kuss, bevor er wieder in die Küche zurückkehrte.
Percy ging ins Schlafzimmer und wählte eine andere Garnitur bequemerer Kleidung, um diese zum Abendessen zu tragen. Im Badezimmer entkleidete er sich und drehte das Wasser auf, erlaubte ihm ihn einzuweichen und ihn zu wärmen.
Ames O'Keefe.
Ein ursprünglich aus Irland stammender Zauberer, der im Ministerium in einer Unterabteilung des Internationalen Büros arbeitete. Sie trafen durch Zufall aufeinander - buchstäblich. Percy, tief in Gedanken, war geradewegs in Ames gelaufen, der einen so hohen Stapel Pergamente getragen hatte, dass er Nichts hatte sehen können. Percy hatte Ames nicht mehr beachtet, als jeden anderen im Büro zu dieser Zeit, aber Ames hatte ihn bemerkt und schon am nächsten Tag hatte Ames `eine Besorgung´ zu machen, die ihn zufälligerweise geradewegs zu Percy führte.
Percy war durch die Aufmerksamkeit, die Ames ihm schenkte, vollkommen verwirrt gewesen und hatte zu den Abendessen, zu welchen Ames ihn aus Gewohnheit immer wieder einzuladen pflegte, nein gesagt.
Am Ende hatte Ames gewonnen - sie waren zu ihrer Verabredung gegangen und es hatte sich zu mehr entwickelt. Offensichtlich.
Seine Haare mit Shampoo einschäumend, seufzte Percy leise.
Ames war bis über beide Ohren in Percy verliebt. Percy könnte es in seinen Augen sehen, in der Art, wie Ames alles verehrte, was er tat. Percy bezweifelte, dass es irgendetwas gab, was Ames für ihn nicht getan hätte. Er hatte Percy durch seine ersten zögerlichen Versuche Sex betreffend geführt; er hatte Percy gelehrt, wie er ihnen beiden, sich selbst und Ames, Genuss bereiten konnte. Und außerhalb der Schlafzimmer machte Ames Dinge wie heute - machte Abendessen für sie beide, reinigte die Wohnung, während Percy nachts lange arbeitete oder hinterließ kleine Notizen hier und da um Percy zum Lächeln zu bringen.
Doch das Feuer fehlte. Die Leidenschaft, die Percy immer für Harry empfunden hatte, auch als beide, Harry und Percy, noch viel zu jung gewesen waren, um es zu verstehen - die Leidenschaft, von welcher Percy sich vorstellte, das sie in Beziehungen zwischen Liebenden existieren sollte.
`Meine Prinzessin.´
`Das ist das Mädchen, das ich heiraten werde.´
Die Worte hallten in seinem Kopf wieder, entfernte Erinnerungen aus vergangenen Jahren. Er konnte immer noch Freds und Georges auf seine Aussage folgendes Lachen hören und er konnte sich immer noch an den Spott erinnern, den er hatte durchleben müssen. Doch egal, wie jung er gewesen war und wie dumm die Worte gewesen waren und egal, wie lustig sie sich für die Ohren seiner Geschwister angehört haben mochten, waren sie doch die Wahrheit gewesen. In seinem Herzen war Harry immer noch der Einzige.
Er hatte es Harry nie gesagt. Im Laufe des Jahres, da er wieder begonnen hatte mit seiner Familie zu sprechen, hatte Percy begonnen Harry wieder häufiger zu sehen - manchmal kam er in Percys Büro und plauderte und ab und an besuchte Harry Percy sogar in seiner Wohnung. Sie wurden wieder Freunde. Es fühlte sich bittersüß an, dachte Percy, da es in gewisser Weise war, wie etwas, was er niemals haben könnte, direkt vor seinen Augen baumeln zu haben. Harry würde ihn niemals als etwas anderes sehen, als einen Adoptivbruder, einen Freund. Harry war mit Draco zusammen und Percy konnte ihm schlecht sagen, dass er den falschen Mann gewählt hatte.
Stattdessen hatte sich Percy mit Ames zufrieden gegeben. Sie führten eine schöne, sichere und liebevolle Beziehung, die gewährleistet, dass Percy nicht für immer allein bleiben musste, nur weil er es Harry niemals würde sagen können. Ames liebte ihn und sie hatten Spaß zusammen. Sie konnten stundenlang reden und der Sex war angenehm.
"Bald fertig?", drang Ames' Stimme durch die Tür zum Bad.
"Ja!", antwortete Percy, verbannte die Gedanken, die beinhalteten, dass seine Beziehung mit Ames alles andere als perfekt sei. "Ich bin in einer Minute draußen."
Doch als er in den Dampf benebelten Spiegel blickte, fragte er sich: Ist das mein Leben?
-- - --
Die Uhr auf dem Nachttisch zeigte zwei dreißig am Morgen an, als Percy durch ein schnelles Klopfen an der Tür geweckt wurde. Blinzelnd und versuchend seinen Kopf klar zu bekommen, schlüpfte er in seine Pantoffel und ging leise aus dem Zimmer, versuchend Ames dabei nicht zu wecken.
Durch das Türloch spähend war Percy überrascht Harry auf der anderen Seite zu sehen. Er öffnete die Tür und starrte auf ihn. Harrys Haare standen zu Berge und er sah verzweifelt aus.
"Harry? Was machst du hier? Was ist geschehen?", fragte er, Harry herein lassend, sofort.
Harry sah unsicher und traurig aus. "Ich - ich brauchte nur ein Freund."
Er plumpste auf die Couch und rang die Hände. Percy setzte sich, besorgt um Harry, in den Sessel - warum sollte er mitten in der Nacht bei ihm auftauchen?
Er bekam seine Antwort sofort. "Draco und ich haben uns getrennt."
Die Welt schien ins Stocken geraten. Harry und Draco, die einander so nah schienen und zusammen so perfekt ausgesehen hatten - sie hatten sich getrennt? Percys Geist füllte sich sofort mit Fragen darüber, wie und warum, aber er sprach sie nicht aus. Harry sah nicht so aus, als könne er es gebrauchen mit Fragen bombardiert zu werden; er brauchte nur einen Freund zum Reden. Vielleicht um zu sagen, was geschehen war, aber nicht unbedingt.
"Es tut mir leid, Harry.", sagte Percy schließlich, als er seine Kräfte gesammelt hatte.
"Braucht es nicht.“, sagte Harry, plötzlich reumütig klingend. "Wir haben seit Monaten nur noch gestritten. Es ist ein Wunder, dass es so lange funktioniert hat. "
"Gestritten? Warum hast du nie etwas gesagt?" Percy fragte, obwohl er die Antwort kannte.
"Ich wollte nicht, dass ihr es wisst. Keiner von euch. Ich habe es auch weder Hermine noch Ron gesagt. Jeder sagt mir immer, dass Draco so eine gute Partie für mich sei und ich – ich nehme an ich wollte euch alle nicht enttäuschen.", stellte Harry fest. "Ich wollte, dass es funktioniert - Ich liebe Draco."
"Als einen Liebhaber oder als Freund?" Percy fragte, bevor er sich selbst zurückhalten konnte.
Harry blickte auf, das erste Mal, seitdem er angekommen war, Percy wirklich in die Augen blickend. "I-ich weiß es nicht." Er zögerte. "Ich glaube nicht, dass unsere Beziehung am Anfang auf Liebe basierte; es war nur das Feuer aus all den Kämpfen, die wir seit sechs Jahren geführt hatten, und dann – nun, es ist nur eine dünne Linie zwischen Liebe und Hass, nehme ich an."
Als Harry verstummte, hörten sie wie Ames sich im Bett herumdrehte. Harrys Augen weiteten sich. Er stand auf und sagte: "Oh, ist Ames hier? Natürlich ist er das - ich hätte nicht hierher kommen sollen, dich so stören. Ich sollte gehen - du brauchst dir meine Probleme nicht anzuhören."
Percy stand eben so schnell wie Harry. Er legte seine Hände auf Harrys Schultern, bevor er Zeit zum Nachdenken hatte; es fühlte sich natürlich an. "Setz dich, Harry. Du störst kein bisschen."
Zögernd setzte Harry sich wieder. Percy legte schnell einem Schweigezauber rund um das Schlafzimmer, so dass Ames von Percys Gespräch mit Harry nicht gestört werden würde. Im Hintergrund seines Geistes sagte eine kleine Stimme zu ihn, `und so, dass Ames dein Gespräch mit Harry nicht stören wird´, aber Percy ignorierte die Stimme scharf.
Percy beschwor etwas Tee aus der Küche und als Harry eine Tasse in seiner Hand hatte, setzte Percy sich wieder hin. Dieses Mal saß er auf der Couch, nur ein paar Meter von Harry entfernt.
"Nun, erzähl mir was heute Abend mit Draco geschehen ist."
Harry zuckte mit den Schultern. "Wir haben uns nur gestritten, wie wir es die ganzen letzten Monate getan haben. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie es begonnen hat - nur dass wir einander plötzlich angeschrieen haben. Am Ende, schrie er: "Wenn alles, was wir tun, kämpfen ist, sollten wir vielleicht nicht zusammen sein." - und ich sagte: "Ja, du hast Recht."“ Er seufzte leise. "Und das war auch schon alles. Ich habe es einfach so beendet. Zwei Jahre zusammen, enden einfach so.“
“Ich wollte nicht nach Hause gehen.“, setzte Harry fort. "Es würde mich nur daran erinnern, was wir zusammen hatten und es könnte mich zurück gehen und sagen lassen, dass wir wieder zusammen sein sollten. Ich möchte das nicht tun - wir würden uns nur binnen einer Woche wieder bekämpfen - wahrscheinlich innerhalb eines Tages. Ich wusste aber nicht wo ich hin sollte; zu Ron und Hermine wollte ich nicht und Mum und Dad würden es sowieso nicht verstehen."
Er brach ab und blickte zu Percy, seine Augen traurig. Percy glaube nicht, dass er jemals etwas Schöneres gesehen hatte.
"Meine Tür steht dir immer offen, Harry!", sagte er aufrichtig.
"Selbst um zwei Uhr dreißig am Morgen?", fragte Harry, ein kleines, trauriges Lächeln auf seinen Lippen.
"Ja, sogar um zwei Uhr dreißig am Morgen.", sagte Percy.
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"Du warst gestern Nacht spät wach." Ames gegossen Percy eine Tasse Tee ein.
"Danke", sagte Percy, die Tasse nehmend. "Ja, Harry ist vorbeigekommen. Er war aufgebracht - er und Draco haben sich getrennt. Er brauchte jemanden zum Reden."
Ames lächelte. "Natürlich. Warum haben sie sich getrennt? Sie schienen gut zusammen zu passen."
Percy zuckte mit den Schultern. "Es scheint, als hätten sie schon eine Weile gestritten, es aber vor allen anderen geheim gehalten."
Ames nickte langsam und nippte an seinem eigenen Tee. "Aber Harrys geht es gut?"
Percy blickte zu Ames, welcher seine Frage ehrlich zu meinen schien. Da war keine Eifersucht; Ames hatte nie irgendwelche Anzeichen von Eifersucht auf Harry oder jemand anderes gezeigt. Stattdessen schien Ames zu glauben, dass alles was Percy tat, richtig war.
"Ja, ich denke schon. Er brauchte nur einen Freund.", sagte Percy. Er schaute nach unten, vorgebend die Zeitung zu lesen, so dass Ames nicht in der Lage war zu sehen, wie erfreut Percy über die Tatsache war, dass Harry zu ihm gekommen war anstatt zu Ron. Es zeigte ein Maß an Vertrauen, auf dass Percy zwischen ihnen beiden nicht zu hoffen gewagt hätte - und es war etwas, das zu sehen Ames verletzen würde, sodass er es verbarg. Er war talentiert darin seine Gedanken und Gefühle zu verstecken; er tat es seitdem er sieben Jahre alt gewesen war.
-- - --
Die Tage vergingen und wurden zu Wochen. Der Herbst kam nach London und wickelte die Stadt in einen grauen, nassen Handschuh, aber Percy bemerkte, dass es ihn nicht groß störte. Seitdem Harry und Draco sich getrennt hatten, hatte Harry begonnen Percy häufiger zu besuchen. Harry und Ames kamen angemessen gut mit einander aus und dann und wann blieb Harry zum Abendessen. Percy versucht die Besuche, bei denen Ames anwesend war auf ein Minimum zu reduzieren, denn er erwischte sich dabei viel zu viel Aufmerksamkeit auf Harry zu richten und Ames darüber zu vergessen.
Die kleine Hoffnung, die er einst hatte, er wäre einmal in der Lage aufzuhören Harry zu lieben, war längst erloschen. Je mehr Zeit Percy mit Harry verbrachte, desto mehr konnte er fühlen wie sein Herz von Liebe und Verehrung übernommen wurde. Er war davon nicht geblendet; er sah Harrys Fehler und Schwächen, aber es spielte keine Rolle. Er liebte alles an Harry.
"Wie in aller Welt bekommst du jemals etwas getan? Jedes Mal, wenn ich komme, bist du am Tagträumen."
Percy blickte auf in die funkelnden grünen Augen und sein Herz setzte einen Takt aus, sowie es immer war, wenn Harry kam.
"Ich bin nicht am Tagträumen.", stellte Percy fest. "Ich denke!"
Harry lachte. "Jep, genau. Über nicht-Arbeits-bezogene Dinge. "
Percy lächelte leicht. "Vielleicht. Was führt dich her?"
"Ich dachte, ich schau mal, ob du gerade abkömmlich für ein Mittagessen bist.", meinte Harry, leicht mit den Achseln zuckend. "Da ist dieses neue chinesische Restaurant nur einen Block entfernt, von dem ich dachte es müsste mal getestet werden."
Percy blickte auf die Uhr an der Wand und war überrascht zu sehen, dass sie bereits auf `Zeit zum Essen´ stand Entgegen Harrys Glauben, hatte er für Stunden hart gearbeitet - er war sogar früh zur Arbeit gekommen. Er hatte nicht den gleichen Bedarf zu essen, wie Harry, aber er würde nie nein dazu sagen Zeit mit ihm zu verbringen.
"Klar!", sagte Percy. "Lassen Sie mich nur meinen Regenschirm holen - ich höre es regnen?"
Harry nickte und murmelte: "Jemand hat da oben mal wieder vergessen das Wasser abzudrehen."
Percy lachte und sein Herz zog sich zusammen, so wie dieses es immer zu tun pflege, wenn Harry ein Gesicht zog oder einfach existierte.
Sie verließen das Ministerium und ging zu dem chinesischen Restaurant von dem Harry gesprochen hatte. Für einen Moment erlaubte Percy es sich selbst sich vorstellen, dass er und Harry zusammen waren und dass jedem Moment Harry Percys Hand in seine nehmen würde. Er stellte sich vor, dass Harry derjenige war, welcher im Bett wartete, wenn er dem Ministerium spät nach Hause kam; stellte sich vor, dass er derjenige war, dem es erlaubt war diese Lippen zu schmecken, niemand sonst.
Es war ein Traum, der nie wahr würde. Es war unmöglich, Harry war nicht für ihn bestimmt und war es noch nie gewesen. Er sollte Harry mit brüderlicher Liebe betrachten, nichts anderem. Er sollte Ames auf die Weise lieben, wie Ames ihn liebte. Ames verdiente einem hingebungsvollen Freund und Geliebten - und Percy verdient es sich auf Ames konzentrieren zu können. Vielleicht, wäre er, wenn er Harry nicht so oft sehen würde, in der Lage die Liebe zu Ames zu finden.
Vielleicht, hätte Percy, wenn Harry nicht länger in seinem Leben existierte, den Frieden, den er brauchte um jemand anderen zu lieben.
Dieses Mittagessen fühlte sich plötzlich bittersüß an. Er und Harry lachten und unterhielten sich, ihr Mittagessen viel länger, als es hätte sein sollen, aber keinen kümmerte es. In seinem Herzen wusste Percy, was es war; eine lange erwartetes Leb Wohl.
So, am Ende, als sie ihre Rechnung bezahlt hatten und auf dem Weg in getrennte Richtungen waren - Harry zu einem Meeting und Percy zurück ins Ministerium – erlaubte Percy sich eine letzte Zuneigungsbekundung zu Harry.
"Tschüss, Harry", sagte er, "und vielen Dank für das Mittagessen."
Harry lächelte. "Wir müssen da bald noch einmal machen."
Percy nickte. Dann lehnte er nach vorn und umarmte Harry. Er fühlte Harry für einen Moment erstarren und er wusste, er tat das Richtige; Harry wollte nicht von ihm berührt werden. Dennoch, verweilte er; er atmete ein, roch Harrys einzigartigen Duft und lagerte ihn in irgendwo seinem Geist ein, zusammen mit all den anderen Dingen, die er über Harry wusste.
"Das ist das Mädchen, das ich heiraten werde."
"Meine Prinzessin."
Dann zog er sich zurück, schenkte Harry ein halbes Lächeln und wandte sich ab.
Obwohl sein Herz brach, wusste er, es war richtig dies zu tun. Es war der einzige Weg, auf dem er jemals frei sein würde.
-- tbc –
*hinter einem Tisch Deckung sucht*
Nicht den Übersetzer hauen, ich kann nichts dafür!!!!! ........ oh, guckt mal, ein rosa Elefant!
*Flucht ergreift*
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