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von Mamodo    erstellt: 23.07.2008    letztes Update: 21.10.2008    Geschichte, Romanze / P12 Slash    (fertiggestellt)
Hi ihr Liebe!

Na, genießt ihr das schöne Wetter??? Also ich bekomme ja bei blauem Himmel und viel Sonnenschein immer eine WAHNSINNIGE Lust darauf FFs zu lesen. Na gut, dass selbe gilt auch bei Regen, Schnee und allen anderen Wetterlagen. Ich bin eben süchtig! XD

Hier hab ich für euch das zweite Kapitel meiner kleinen Übersetzung, aber zuvor noch die Reviewantworten, denn so auf so superliebe Reviews muss man doch einfach antworten. *alle Reviewer knuddelt*

*Schwarzleser auch in den Arm nimmt* Keine Sorge, euch hab ich auch lieb!!! ^.~

~Reviewantworten~

@Kotzpastille: Hi meine Süße Jo!!! ^.^ Schön, dass dir die FF gefällt. Da heb ich vor Freude doch benahe wieder ab! *gg* Ja, Percy ist normalerweise nicht unbedingt jemand, den man sich mit Harry vorstellen würde, aber in dieser FF hat er mich echt verzaubert. Cosmic hat unter seine perfekt gepflegte Schale einen Mann mit Charakter gepackt und vor allem in diesem Kapi hier gibt es Stellen, wo ich ihn am liebsten in den Arm nehmen und beschützen möchte.
Zum Arsch wird er hier auf jeden Fall nicht, eher … nein, dass verrate ich nicht! XP Les lieber selbst!!
Hdgsdl Dani

@yukieirito: Hi! XD Eine Gleichgesinnte!!! *bis über beide Ohren grinst* Ich liebe ja beinahe alle Pairings, aber die seltenen oder seltsamen sind immer noch die Besten. Das war auch mit einer meiner Gründe diese FF zu übersetzen. Ich hab im Deutschen bisher so gut wie nichts über die beiden gelesen. Na ja, und diese Story ist einfach Zucker!!!!! Ich hoffe das zweite Kapi gefällt dir so gut, wie das erste.
Gsdlg Mamo

@Imain: Hi! :-D Schön, dass es dir gefällt! Ja, Cosmic hat Percy hier schon echt lieb und sympathisch dargestellt. Ich hab mich in ihren Percy direkt verliebt, obwohl auch ich sonst kein besonders großer Fan von ihm bin. Vor allem in diesem Kapi finde ich ihn einfach zuckersüß! Viel Spaß beim Lesen.
Gsdlg Mamo

@Asuchirel: Hi! ^_^ Es gefällt dir? Das ist schön!!! *strahl* War auch nie ein Percy-Fan, aber hier ist er echt süß! Ich hoffe das zweite Kapi gefällt dir auch.
Gsdlg Mamo

@AuroraSky: Hi meine Süße! ^.^ Hach ja, ich liebe es, wenn Percy Harry seine Prinzessin nennt! Das hat was echt süßes!!! *schmelz* Du hast ihn übrigens echt toll durchschaut!!!! Für ihn ist es einfach leichter, wenn er sich von Harry fern hält. Das wird auch in diesem Kapi klar. Ich hoffe es gefällt dir!!!!
Hdgdl Dani

@GTsubasa16: Hi! XD  Schön, dass es dir gefällt! Dann werde ich mal nicht lange herumbröseln und dich direkt zum neuen Kapi weiterleiten! ^.^
Gsdlg Mamo

@Rirukja: Hi!! ^.^ Das Original ist klasse, nicht? Ich hoffe nur, dass meine Übersetzung ihm gerecht wird, aber den Leuten scheint es zu gefallen, also bin ich zufrieden. Viel Spaß beim zweiten Kapi und sag mir, falls ich es total verhunzt haben sollte! *gg*
Hdl Mamo


So, dass war es. Nun aber zur Story!!!

Teil: 2/4

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Happily Ever After


By Cosmic


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2. Kapitel


-- - --




Die Abschluss-Zeremonie für die Klasse von 1998 war mehr als einfach nur eine Veranstaltung für eine Klasse, die es durch das Hogwarts Bildungs-Programm geschafft hatte. Es war auch eine Feier von Leben und Sieg für jene auf der Seite des Lichts und eine Hommage an all diejenigen, die ihr Leben gegeben hatten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Gleichzeitig, war es eine Zeit zum Betrauern all derjenigen, die gestorben waren. Es war noch nicht genug Zeit vergangen um die Löcher, die sie in den Herzen ihrer Familien und Freunde hinterlassen hatten, zu heilen.

Percy saß auf der Tribüne, getrennt von seinen Eltern und seinen überlebenden Geschwister. Er war von ihnen seit 1996 getrennt, als sie ihm von Voldemorts Aufstieg berichtet hatten. Percy hatte ihnen nicht geglaubt. Er hatte sich stattdessen entschieden dem Minister, Fudge, Glauben zu schenken. Es war ein sicherer Glaube gewesen, wenn er seiner Familie vertraut hätte, hätte es bedeutet, dass die Zaubererwelt einem weiteren Krieg entgegensah und, dass konnte nicht möglich sein, nicht so bald nach dem Letzten.

So, hatte Percy Fudges Seite gewählt.

Es war nicht nur der bevorstehende Krieg gewesen, musste Percy sich selbst eingestehen, wenn er völlig ehrlich war, hatte er um die Wahrheit in den Geschichten seiner Eltern und Geschwister gewusst. Er hatte Harry, ebenfalls vertraut.

Harry.

Dies war der andere Grund, vielleicht der wahre Grund, warum Percy seinen Eltern nicht gefolgt war. Über Harrys Eskapaden in der Schule und seine häufigen Nah-Tod Erfahrungen zu hören sandte Percy jedes Mal in einen entsetzen Rausch. Sein Atem stockte, wenn andere über Harrys Abenteuer erzählten, und er fühlte Tränen in seinen Augen brennt, als er über das Trimagische Turnier und sein schreckliches Ende las.
     
In Harrys fünftem Jahr realisierte Percy, dass es keinen anderen Weg für ihn gab, um Harry Abenteuer zu überleben, als sich völlig von ihm los zu sagen. Auch sich selbst gegenüber zu behaupten, dass es ihn nicht kümmere. Um endlich zu akzeptieren, dass eine Kindheitsankündigung ihn zu heiraten, nichts war, wonach er in seinem Erwachsenendasein leben konnte.

Außerdem hatte er nebenbei auch von Harrys amourösen Abenteuern gehört. Als er und Ron noch miteinander geschrieben hatten, hatte sein jüngerer Bruder von Harrys anhaltender Verliebtheit in Cho Chang berichtet. Nachdem er die Kommunikation mit seiner Familie eingestellt hatte, war er noch in der Lage den neuesten Klatsch und Tratsch durch den Tagespropheten zu erfahren. Es gab Bilder von dem jungen Mann, zu dem Harry sich entwickelt hatte, und Percy hatte die Zeitung von seinen Emotionen überwältigt weggeworfen.

Beifall brachte Percy in die Gegenwart zurück; Hermine Granger hatte gerade eine Rede beendet. An den Standing Ovations gemessen, die sie erhielt, bedauerte Percy es fast nicht zuhört zu haben. Mit einer gewissen Bitterkeit erinnerte sich Percy an seine eigene Graduierung; für seine Rede hatte es keine Standing Ovations gegeben.

"Jetzt haben wir nur noch einen Sprecher." McGonagalls Stimme hallte magisch verstärkt über die Felder rund um Hogwarts. Sie sah erschöpft aus, müde, die Linien auf ihrem Gesicht weit ausgeprägter, als noch vor ein paar Jahren. "Ich übergebe sie alle an Harry Potter."

Dies allein verursacht Standing Ovations, als Harry sich schüchtern auf seinen Weg auf die kleine Bühne machte. Percy konnte seine Augen nicht von ihm lösen.

Der Junge, den er gekannt hatte, war zu einem  jungen Mann geworden. Er war kräftiger geworden, größer geworden, obwohl er immer noch kleiner was, als die meisten seiner männlichen Klassenkameraden. Es schien nichts auszumachen; er füllte die Bühne mit seiner Ausstrahlung und bedankte sich bei dem Publikum mit einem blendenden Lächeln für den Applaus.

"Ich danke Ihnen allen dafür heute hierher gekommen zu sein.", sagte Harry. Seine Stimme schien gerade durch Percy hindurch, direkt in sein Herz zu gehen. Percy erinnerte sich an ein Gespräch um Mitternacht einige Jahre zurück - es war das einzige Mal gewesen, dass er sich erlaubt hatte Harry nahe zu sein. Die Worte, die Harry sagte verblasst langsam, bis Percy nur noch Harrys sanfte Stimme hörte. Sie lullte ihn in Ruhe; ein Gefühl des sich einfach einrollen und schlafen Wollens, während Harrys leise Stimme zu ihm sprach, erfüllte ihn.

Dann war die Luft gefüllt mit einer weiteren Runde der scheinbar nie enden wollenden Beifallsstürme. Harry sandte ein blendendes, breites Grinsen zu dem ekstatischen Publikum und den Blitzes der Pressekameras, während er herunter ging. Percy beobachtet nur Harry. Er wusste, dass kein Bild, magisch oder Muggel, Harry jemals einfangen und ihn so zeigen konnte, wie er wirklich war. Harry war etwas Besonderes. Die Energie, die er ausstrahlte, die Kraft und noch immer diese Demut, von als ob er noch glaubte, er sei ’nur ein weiterer Zauberer’.

Blumen wurden über die Abschlussklasse gestreut und die Familien begannen herunter zu rennen, um ihren Absolventen zu gratulieren. Percy blieb zurück, beobachtete, wie seine Eltern, Ginny, Charlie und George Ron und Harry umarmen gingen. Es gab ihm einen Stich in seinem Herzen, als er George sah. Sein jüngerer Bruder war ruhig und leise, zurück gezogen – nicht mehr wie das Kind, das Percy gekannt hatte. Seit Fred gestorben war, hatte George scheinbar seinen Willen zu leben verloren. Percy hatte durch seine Mutter von Bills und Freds Tod erfahren. Eine schwarze Eule hatte den Brief geliefert.

Bedauern hatte Percy erfüllt, als er die Notiz las - ungeachtet der Entfernung von seiner Familie, wollte er nicht, dass sie tot waren. Und jetzt war auch noch sein ältester Bruder in eine Konfrontation zwischen dem Orden des Phönix und den Todesser getötet worden. Fred hatte bis zur letzten Schlacht überdauert; er starb Harry und George beschützend. Sie waren beide als Helden gestorben, aber das spielte keine große Rolle - sie waren trotzdem tot.

"Percy! Du bist gekommen!"

Percy blickte auf, um sich von erstaunlich grünen Augen betrachtet zu sehen. Für einen Moment war Percy sprachlos; Harry war von Nahem sogar noch schöner.

"Meine Prinzessin."

"Natürlich,", sagt Percy leise, "ich konnte doch euren Abschluss nicht verpassen, oder?"

Harry lächelte ihn sanft an. "Deine Eltern wollen, dass du rüber kommst."

Percy blickte hinter Harry. Eine Vielzahl von Familien mit ihren Absolventen besetzt das Feld, doch Percy konnte dennoch, der Haufen roten Haares sehen, das ein Wahrzeichen seiner Familie war. Er konnte aber ihre Gesichter nicht erkennen; Charlie und Ron standen beide mit dem Rücken zu ihm und verdeckten die Sicht auf die anderen.

"Bist du sicher?", fragte Percy.

"Ich hätte das nicht gesagt, wenn ich mir nicht sicher wäre.", sagte Harry. Er zog an Percy. "Komm mit."

Percy fand sich in Richtung seiner Familie gezogen wieder. Nervosität machte sich in seinem Magen breit; was  der Familie sagen, mit der er seit Jahren nicht mehr gesprochen hatte?

"Schaut wen ich gefunden habe!", sagte Harry, als sie die Gruppe erreichten.

Die Worte ließen sich Percy fragen, ob seine Familie wirklich gewollt hatte, dass er herüber kam. Seine Mutter sah beinahe so aus, als hätte sie ein Gespenst gesehen; ihre Augen weiteten sich und ihr Gesicht verlor alle Farbe.

"Percy!", keuchte sie und warf ihre Arme um Percys dünnen Körper.

Erschüttert von der Liebebekundung seiner Mutter, stand Percy stumme da. Nach ein paar Momenten, entspannte er sich in der Umarmung seiner Mutter; es fühlte sich so gut an wieder einmal gehalten zu werden.

Als Molly sich zurück zog, weinte sie. "Ich habe nicht geglaubt, dass du kommst --"

"Ich würde dies nicht verpassen!", sagte Percy, mit fester Stimme.

Seine Geschwister und sein Vater sahen zaghafter aus, als seine Mutter. Ron schien regelrecht wütend und Percy konnte ihn verstehen - es war Rons Tag zu glänzen und Percy stahl ihm die Aufmerksamkeit. Dies war einer der Gründe, weshalb Percy während der Zeremonie von seiner Familie weg geblieben war.

Plötzlich warf ein junger, blonder Mann seine Arme um Harry. "Wir haben graduiert!", rief er glücklich und breit lächelnd. Der Mann hatte graue Augen und ein spitzes Kinn und auf seiner Brust, war das Slytherin Wappen aufgenäht.

Harry lehnte sich zurück und küsste den anderen Mann, die ganze Zeit breit grinsend.

Percy spürte, wie sein Herz in seine Schuhe sank. Sein Mund fiel leicht auf und er starrte, aus großen Augen, auf Harrys Zuneigungsbekundungen entgegen dem Mann.

Weiterhin lächelnd, wandte sich Harry an Percy. "Percy, ich möchte dir mein Freund vorstellen, Draco Malfoy."

Draco streckte seine Hand aus, um die von Percy zu schütteln. Percy hatte einige vage Erinnerung an das arrogante Gör, das während des Sommers und während des Abendessens auf Hogwarts häufig Thema der Diskussionen zwischen Harry und Ron gewesen war. Dieser Mann schien nichts mit diesem Gör gemein zu haben; auch ähnelte er nicht dem älteren Malfoy, in den Percy am Anfang seiner Zeit im Ministerium einige Male hineingelaufen war. Nein, dieser junge Mann war wunderschön. Und er war Harrys –

"Freund?" Percy wiederholt dumm, nahm Dracos Hand.

Harry nickte glücklich. "Wir sind seit sechs Monaten zusammen.", sagte er.

Percys Augenbrauen hoben sich, während sein Herz fortfuhr durch die Erde hinab zu sinken. Harry hatte einen Freund, einen schönen, reichen, perfekten Freund.

"Jetzt sag mir nicht, du hast ein Problem mit Schwulen.", lächelte Ron ihn, neben Harry zu stehen kommend, spöttisch an.

"Ron --", begann Harry.

"Nein, kannst du sein Gesicht nicht sehen?", fragte Ron auf Percy zeigend. "Er reagiert überheblich und angewidert."

"Ich bin nicht--", protestierte Percy, aber Ron unterbrach ihn.

"Was machst du eigentlich hier?", fragte er wütend. "Du gehörst nicht mehr zu dieser Familie. Du hast es vollkommen klar gestellt, dass es das Ministerium ist, um welches du dich am meisten sorgst, warum gehst du nicht und fickst mit ihnen, anstatt meinen und Harrys Abschluss zu ruinieren?"

Die Wut und der Hass in Rons Stimme ließen Percy einen Schritt zurück machen. Seine Augen zischten von seinem jüngsten Bruder zu Harry, der Dracos Hand hielt. Da war eine Sorgenfalte zwischen Harrys Augenbrauen. Draco schien die plötzliche Spannung nicht zu kümmern.

"Ich - Glückwünsche zu deinem Abschluss, Harry!", sagte Percy. "Und dir auch, Ron!"

Er drehte sich um und verschwand in der Menge, Tränen der Demütigung brannten in seinen Augen. Er weigerte sich sie fallen zu lassen.

-- - --



Harry schlug Ron auf den Kopf. "Musstest du das machen, Schwachkopf?"

"Was? Er war ein Arsch!", meinte Ron und warf seine Hände in der Luft.

"Er wollte uns nur zum Abschluss beglückwünschen!", sagte Harry, sprach nun lauter als zuvor.

"Er war ein homophober Idiot!", erklärte Ron, erhob ebenfalls seine Stimme.

"Ja, kann ich sehen, dass sein Verhalten viel schlimmer war als deines, als ich dir sagte, dass ich schwul bin.", stellte Harry sarkastisch fest.

Ron öffnete den Mund um etwas zu erwidern, entdeckt aber dass er nichts zu sagen hatte, sodass er eher wie ein, seinen Mund öffnender und schließender, gestrandeter Fisch aussah. Immerhin war Rons entsetzte, empörte Reaktion auf die Offenbarung von Harrys Sexualität in ihren beiden Köpfen noch lebendig.

"Alles, was ich will, ist dass du denkst, bevor du sprichst!", sagte Harry den Kopf schüttelnd.

"Ja, gut, Hermine versucht schon seit Jahren mir das beizubringen.", meinte Ron, ziemlich kleinlaut wirkend. Dann fügte er wieder aufgeregt klingend, hinzu, "Aber er hätte nicht her kommen sollen. Das ist unser Tag, und er ist nicht mehr Teil der Familie."

"Ron,", sagte Harry, "ob du nun willst oder nicht, Percy gehört immer noch zur Familie. Wir alle haben  auf den Krieg reagiert – überleg mal, du, ich und Hermine hatten nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken. Percy war nicht der Einzige, der nicht glauben wollte, dass Voldemort zurück war und ehrlich gesagt kann ich das jetzt sehr gut nachvollziehen."

Ron nickte. Harry wusste, dass er mit dem, was er sagte, nicht ganz einverstanden war, aber er würde zumindest versuchen es zu verstehen. Jetzt war nicht die Zeit um dies weiter zu diskutieren; Draco kam von einem Gespräch mit Mrs. Weasley zurück und begann  wieder Harry zu küssen, während Ron losging, um Hermine auf dem Menschen gefüllten Feld zu finden. Der Vorfall mit Percy, wurde für den Moment zumindest, vergessen.

-- - --


Weit entfernt davon das Treffen mit Harry und Ron zu vergessen, saß Percy zuhause auf seinem Bett. Der Raum war dunkel, seine Vorhänge zu gezogen, so dass die Sonne außerhalb der Fenster den Raum nicht erleuchten konnte. Ein alter Teddybär, den Percy schon länger besaß, als er sich erinnern konnte, war seine einzige Gesellschaft. Er hielt ihn ganz nahe, während er gegen Tränen und Trauer ankämpfte.

Schließlich verlor er die Schlacht und die Tränen liefen, begleitet von gequältem Schluchzen, seine Wangen hinunter.

Es war nicht nur die Tränen für Harry; es waren Tränen für seine Familie, die eine, die er verloren hatte. Er hatte sich nicht vor Schmerzen geschützt, indem er sich von seiner Familie distanziert hatte; stattdessen machte es ihn noch verletzlicher - denn nun war niemand mehr da, um ihn zu halten und zu lieben.

Die Arme seiner Mutter hatten sich so gut angefühlt, so liebevoll, so vertraut. Es war, als ob sie nie aufgehört hätte ihn zu lieben, trotz seines Verhaltens - aber sie konnte ihn unmöglich noch lieben nachdem, wie er sich verhalten hatte. Er hatte nicht einmal auf die Eulen mit der Nachricht über den Tod seiner Brüder geantwortet. Zu dieser Zeit hatte er sich selbst eingeredet, dass es ihm egal sei und dass sie an ihrem Tod selber Schuld seinen. Sie hätten es wie er machen können – in sicherer Entfernung vom Krieg für das Ministerium arbeiten. Sie wären dumm gewesen ihr Leben zu riskieren.

Die Tränen brannten sich ihren Weg seine Wangen hinunter und er schmeckte ihr Salz, als  sie seinen Mund erreichten. Er hatte kein Recht jetzt zu trauern; er war zu egoistisch gewesen und jetzt war nichts mehr übrig.

Er hatte sich noch nie so alleine gefühlt.

Er hatte keine Freunde. Er hing nach der Arbeit mit niemandem herum – stattdessen vergrub er sich in der Regel in seiner Arbeit. Er hatte es innerhalb des Ministeriums recht weit gebracht, aber niemand wusste wie es jetzt, da der Krieg zu Ende war, sein würde. Er könnte nicht mehr länger gebraucht werden. Percy wusste dass Harry eine Stelle irgendwo an der Spitze des Ministeriums angeboten worden war; von dort aus konnte er wahrscheinlich entscheiden, Percy innerhalb eines Augenblicks zu feuern.

Doch das war nicht Harry. Nein, Harry war süß und durchweg gut - er hatte sogar glücklich geschienen, Percy bei der Zeremonie zu sehen. Dies ließ Percy sogar noch mehr weinen, denn mit der Erinnerung an Harrys leuchtendes Gesicht kam, unaufgefordert, auch das Gesicht von Draco, in seinem Geist. Die beiden hielten einander und küssten sich.

Wie lange hatte Harry schon gewusst, dass er schwul war? Während Percy noch in Kontakt mit ihnen allen gestanden hatte,  was alles, worüber er jemals gehört hatte, Harrys Interesse an Mädchen gewesen.

Bedauern erfüllte ihn. Er verpasste so viel - und wieder war es nicht nur mit Harry, sondern mit seiner ganzen Familie. Er hatte einen Blick auf Ginny erhaschen können, die so schön geworden war, wie  Percy immer gewusst hatte, dass sie es werden würde. Ron war zu einem jungen Mann geworden, größer als die meisten und sommersprossig wie wenige - und offenbar mit einem Temperament, mit dem nicht zu spaßen war.

Er musste durch seine Tränen lächeln, als er an die Familie dache, die er nicht länger hatte. Dann, am Ende, fiel er in einen  unruhigen Schlaf, seine Wangen noch nass von Tränen.

-- - --


Harry gaffte auf seine beiden besten Freunde. Sie waren noch keine zwei Monate aus der Schule heraus und nun standen sie hier und sagten ihm sie wären –

"Verlobt?", wiederholte er dümmlich, starrte die Beiden an.

"Oh, komm schon, Harry.", sagte Hermine, über ihn die Augen rollend. "Tu nicht so schockiert."

"Aber - wann?", stammelte Harry, die ersten Worte wählend, die ihm in den Sinn kamen.

Ron zuckte mit den Schultern. "Vor dem Endkampf!", erklärte er auf seine Schuhe hinunter blickend und dann zu Hermine lächelnd. "Ich wollte etwas haben, worauf ich mich freuen konnte, wenn alles vorüber war, deshalb bat ich sie mich zu heiraten. Sie hat mir nicht wirklich geglaubt, aber am Ende hat sie ja gesagt."

"Ich dachte zuerst es sei ein Scherz!", sagte Hermione lächelnd.

"Da war ich - ich war in meinem Leben noch nie ernster gewesen - und sie reagiert, als ob ich etwas Komisches gesagt hätte.", meinte Ron.

Harry schüttelte den Kopf, noch ziemlich verstört von der Nachricht. Es war nicht so, dass es wirklich überraschend war – im Grunde hatte die gesamte Schülerschaft von Hogwarts nur darauf gewartet, dass die Beiden zusammen kamen - aber es war so schnell. Sie waren noch nicht einmal zwanzig und sie planten zu heiraten?

Harry fuhr mit der Hand durch seine Haare. "Nun, ich nehme an Glückwünsche sind angebracht?"

Er umarmte Hermine, die ziemlich verzückt aussah für jemanden, der sonst normalerweise nicht sehr mädchenhaft war, und schüttelte Ron die Hand. Letzterer strahlte wie die Sonne.

"Also - wann wollt ihr heiraten?", fragte Harry, wissen, dass wenn er fragt, sie zu sprechen anfangen würden und er nicht mehr viel beitragen musste. Als Hermine erwiderte, dass sie sich über den Tag bisher noch keine wirklichen Gedanken gemacht hatten, ließ Harry seine Gedanken wandern.

Sie wanderten zu Draco, der derzeit die Welt umreiste. Er hatte gewollt, dass Harry ihn begleitete, was dieser jedoch, das Bedürfnis verspürend nach dem Krieg erst einmal sesshaft zu werden, abgelehnt hatte. Er war sich nicht sicher, ob ihre Beziehung die sechs Monate, die Draco sich entschieden hatte herumzureisen, überleben würde - aber Harry hatte das Gefühl, dass sein Leben in diesen Tagen nicht in seinen Händen lag. Es war so lange von einem für es beschlossenen Schicksal bestimmt worden, dass es ihm seltsam vorkam selbst entscheiden zu können, wie er durch sein Leben gehen wollte.

Er blickte auf seine Freunde und fragte sich, ob er jemals so glücklich sein würde, wie sie es zusammen zu sein schienen. Sie leuchteten zusammen, mit Licht und Liebe und allem anderen Kraftvollen, wenn sie einander in die Augen sahen. Harry fiel es schwer sich vorzustellen, wie Draco und er sich so ansahen. Sie hatten Spaß zusammen und sie hatten großartigen Sex, aber es war nicht die eine große Liebe.

Er dachte an Ginny. Er war sich nie ganz sicher gewesen, wie er sie betrachten sollte - er war mit ihr zusammen aufgewachsen, aber als sie älter wurden gab es eine leichte Anziehung zwischen ihnen. Sie hatte versucht miteinander auszugehen, aber am Ende beide entschieden, dass es sich schrecklich falsch anfühlte. Sie hatten sich geküsst, aber es hatte sich nie so angefühlt, wie Harry glaubte, wie es sein sollte.

Seine Beziehung mit Draco hatte versehendlich begonnen. Harry hatte Draco weinend im Mädchenwaschraum gefunden, was dazu geführt hatte den Hass zwischen ihnen noch zu verschlimmern. Harry war nicht sicher, wann und warum es passiert war, aber an einem gewissen Punkt, als sie sich  allein in einem Flur gegenüber gestanden hatten, hatte es damit geendet, dass sie sich stattdessen geküsst hatten. Ihre Beziehung war zu beginn rein körperlich gewesen, aber langsam waren Stücke und Teile der Wände rund um das Herz von Draco weg gebrochen.

So viele Dinge waren geschehen seitdem sie angefangen hatten sich zu treffen, dass Harry sich nicht sicher war, ob er es aufrechterhalten konnte.

So viele Menschen waren gestorben.

Harry spürte, wie jedes Mal, wie sein Herz brach, als er an Bills und Freds Tod dachte. Sie waren viel zu jung gewesen, so wie viele andere; sie hätten nicht sterben sollen. Und sie waren weit davon entfernt die Einzigen zu sein - mehr als die Hälfte der Hogwartsschüler war in den Kämpfen und Unruhen rund um den Krieg getötet oder verletzt worden. Todesserangriffe waren alltägliche Ereignisse gewesen.

Harry nickte zu dem, was Hermine und Ron ihm erzählten. Er hatte sich in den letzten Jahren sehr daran gewöhnt so zu tun, als würde er zuhören. Schließlich entschied Hermine sie sollten ihn alleine lassen und sie gingen. Die Wohnung wurde ruhig und Harry lag auf dem Sofa, beobachten wie die Flammen am Holz im Kamin leckten. Bilder von Menschen, die im Krieg gestorben waren, erschienen in den Flammen und erlaubten Harry nur wenig Ruhe.

-- - --


Harry begann im Ministerium zu arbeiten. Ihm war eine Stelle als hochrangiger Beamter angeboten worden, aber er beschloss den Job von der Pike auf lernen zu wollen, so bekam er einen Job in der Verwaltung des Zaubergamots. Er begann nicht ganz so weit unten, wie es die Meisten wahrscheinlich getan hätten und die Menschen um ihn herum waren mehr als hilfsbereit, wenn es darum ging ihn herum zu führen und sich darum ihm Frühstück und Tee zu bringen, bis dahin ihm über das was geschah auf dem Laufenden zu halten, zu kümmern. Er arbeitete auch nicht Vollzeit, da er sich ausgerechnet hatte, von dem Geld leben zu können, welches seine leiblichen Eltern –die Potters- ihm hinterlassen hatten.

Seine Wohnung in der Nähe von London kostete ihn nicht einmal einen Pfennig - das Ministerium hatte sie ihm als Dank für den Sieg über den Dunklen Lord gegeben. Harry hatte es zuerst nicht akzeptieren wollte, weil er empfand, dass er weit davon entfernt war der einzige zu sein, der zu der Niederlage beigetragen hatte, doch am Ende hatten seine Mutter und sein Vater ihn davon überzeugt sie anzunehmen. Molly hatte sie von Anfang an geliebt und half ihm beim renovieren. Das ließ sich Harry wie Zuhause fühlen.

"Harry, würde es Ihnen etwas ausmachen dies zum Internationalen Büro runter zu bringen?" Harrys Chefin, Andromeda, steckte den Kopf in Harrys Büro. "Es gibt keine freien Eulen."

"Natürlich macht es mir nichts aus!", sagte Harry. Er nahm den Stapel von Papieren und trabte die Treppe zur Etage für internationale Zusammenarbeit hinunter, während er den Papierstapel durchsah, um zu sehen, für wen er war.

Er stoppte für einen Augenblick, als er den Namen sah.

Percy Weasley.

Harry hatte nicht gewusst, dass Percy noch dort arbeitete. Er hätte gedacht Percy sei die Erfolgsleiter weiter hinaufgeklettert und würde nun im Büro des Ministers arbeiten - aber nein, offensichtlich nicht.

Wie alle anderen Teile des Ministeriums, war das Internationale Büro ziemlich chaotisch, mit hin und her fliegenden Eulen und kommenden und gehenden Hexen und Zauberer. Einige begrüßten Harry, während ein paar stoppten und ihn anstarrten, offensichtlich nicht daran gewöhnt den Kriegshelden unter sich arbeiten zu sehen. Peinlich berührt eilte Harry von denjenigen, die starrten, weg.

Percys Büro war nicht schwer zu finden; es war das dritte Büro in einer langen Reihe, mit einem kleinen Schild mit seinem Namen darauf an der Tür.

Harry klopfte an die Tür.

-- - --


Sich müder und abgenutzter fühlend, als er sich jemals in seinem Leben gefühlt hatte, schleppte sich Percy dennoch jeden Tag zur Arbeit. Doch anders als vor dem Abschluss, empfand Percy nun keine Freude, mehr dabei hierher zukommen. Es war keine Freude, es gab keine Herausforderung, die ihn davon abhalten konnte an seine Familie und Harry zu denken.

Er mutmaßte, dass wenn er nicht ein eifriger Vermeider aller Arten von Alkohol gewesen wäre, er mittlerweile ein Trinker gewesen wäre. Er hatte daran gedacht seine Sorgen im Alkohol zu ertränken, aber den Sinn darin nicht sehen können - und seine sensible Seite hatte ihm erzählt, wie viel schlimmer das Gefühl danach sein würde.

So saß er Tag für Tag bei der Arbeit ab, sich fragend, ob dies war, wie sein Leben aussehen sollte. Er hoffe nicht, denn er würde es mit Sicherheit nicht mehr lange aushalten, wenn dem so war. Er fragte sich, wie Glück war, denn er war nicht sicher es jemals gefühlt zu haben. Er war nie wie jeder andere gewesen, hatte nie an denselben Dingen Freude empfunden. Wenn alle über die Witze der Zwillinge gelacht hatten, hatte er nur verspürt dass sie unreif und bedeutungslos waren und wenn sie zu Abend gegessen und alle Geschichten erzählte hatte, hatte er niemals daran teilgenommen, weil er nicht der Meinung gewesen war, seine Geschichten seien gut genug. Seine Eltern sahen ohnehin immer nur seine Geschwister; er wurde nicht bemerkt, außer wenn er etwas Außergewöhnliches tat.

So hatte er sein Bestes versucht außergewöhnlich zu sein. Er war der beste Schüler gewesen, der er sein konnte, wurde beides, ein Vertrauensschüler und Schulsprecher. Seine Eltern hatten ihn bemerkt - aber für den Preis von seinen Geschwistern und Klassenkameraden lächerlich gemacht zu werden.

Nun gab es keinen Grund. Es gab niemanden, der seine Beförderung zum Stellvertreter des Leiters des Internationalen Büros sah, niemanden, der ihm sagte, dass er es gut gemacht hatte. Da war niemand und nichts um das Geld auszugeben, das er verdiente, niemand am Ende eines langen Arbeitstages zum umarmen und küssen.

Er wurde durch ein Klopfen an der Tür aus seinen Gedanken geweckt.

"Herein!", sagte er,  seine Brille zu Recht rückend und hoffend durch den Mangel an Schlaf nicht zu schrecklich auszusehen.

Die Tür öffnete sich und Percy Mund klappte auf.

"Hi Percy!", sagte Harry und trat ein.

-- - --


Percy Zimmer war eher spärlich beleuchtet, dachte Harry, und viel unordentlicher als Harry es, bedenkend was für ein organisierter Schüler Percy immer gewesen war, erwartet hatte. Percy selbst sah unglaublich müde aus, dunkle Ringen unter seinen Augen und er schien zu dünn.

"Harry", sagte Percy, völlig geschockt klingend.

Harry ging weiter in den Raum hinein. "Ja, hallo. Ich habe einige Papiere für dich."

Percy starrte ihn an, als ob er nicht ganz verstände, was er sagte. Sofort berührt, machte Harry einen weiteren Schritt nach vorne.

"Du - du kannst du sie hier hin legen.", sagte Percy, auf den Schreibtisch zeigend.

"Geht es dir gut?" fragte Harry die Papiere ablegend.

Benommen, schaffte es Percy mit den Achseln zu zucken. "Ich habe letzte Nacht nicht gut geschlafen."

Harry hob eine Augenbraue. "Letzte Nacht? Du siehst aus als hättest du seit einem Monat nicht mehr geschlafen, Percy. Ist etwas passieren? "

Wegschauend schüttelte Percy den Kopf. "Ich - es ist nichts. Mach dir keine Sorgen um mich. Ich habe nur-"

Er brach ab und Harry beobachtete, wie Percy versuchte andere Dinge zum ansehen zu finden, als ihn. Schließlich sprach Harry.

"Sie vermissen dich, weist du."

Percy blickte auf, seine Augen seltsam leer. Harry hatte Percy nie so schauen gesehen, allerdings hatte er denselben Blick, während der Krieg getobt hatte, in anderen Augen wahrgenommen.

"Mama und Papa. Sie wollen, dass du anfängst wieder mit ihnen zu reden.", fuhr Harry fort, als er sich auf den Stuhl vor Percys Schreibtisch setzte, während Percy offenbar nicht sprechen konnte. "Mama dachte du kommst zurück, als du zum Abschluss gekommen bist."

"Ich wollte - euch nur gratulieren!", sagte Percy, seine Worte gestelzt und seine Augen auf dem Boden.

"Du hast ihr Herz wieder gebrochen.", sagte Harry, Percy sorgfältig für alle Reaktionen betrachtend. "Es brach das erste Mal, als du aufgehört hast mit uns zu sprechen."

Er sah, das Zucken, das schnell über Percys Gesicht wanderte. Er wunderte sich wie er so einfach in der Lage war Percy zu lesen – letztendlich hatte er nie viel Zeit mit Percy verbracht. Er war meist für sich geblieben, während Harry die meiste Zeit mit  Ron und Ginny gespielte.

Die Person, die vor Harry saß, was allerdings nicht mehr derselbe Percy, den Harry gekannt hatte. Dies war eine defekte Version, ein Stoffpuppe mit der jemand einmal zu viel gespielt hatte. Getragene und alte, müde von der Welt und sich nach einer Pause sehnend; Harry konnte in Percys zusammengesackten Körper viel von sich selbst erkennen.

"Du solltest nach Hause kommen!", stellte Harry fest.

"Sie wollen mich da nicht. Du hast Ron gehört.", sagte Percy, der Selbsthass in seiner Stimme für Harrys Ohren offensichtlich. Er wiederholte, "Sie wollen mich da nicht."

"Ron war nur Ron.", sagte Harry. "Er hat ein schlimmes Temperament und muss noch lernen es zu kontrollieren."

Percy blickte auf, seine Augen plötzlich groß. "Ich war kein Homophober wegen - deiner Beziehung mit Draco, ich schwöre es.", sagte er, schnell sprechend.

Überrascht über den Ausbruch, meinte Harry, "Ich habe nicht wirklich geglaubt, dass du es wärst."

"Ich war nur schockiert, dass es er war. Ich hatte dich vorher nur schlecht über ihn reden hören.", stellte Percy fest, seine Sprechweise immer noch schnell.

Harry zuckte mit den Schultern. "Mach dir keine Sorgen deswegen. Ron hat sich deswegen aufgeregt, nicht ich."

Percy nickte und blickte wieder weg. Er scheint nicht zu wissen, was er sagen sollte. Ein unbehagliches Schweigen breitete sich aus; Harry sah Percy zucken, die Augen wandernd zwischen Harrys Schuhe und überall sonst im Raum umher. Er sah ihm nie in die Augen.

"Sie machen wie üblich ein Abendessen am Freitagabend.", sagte Harry. "Warum leistest du uns nicht Gesellschaft?“

"Ich kann nicht-- Sie können nicht--“

„Sie möchten dich da haben!", sagte Harry. "Ich verspreche es dir, sie möchten dich da haben."

Er stand auf und ging zur Tür. Seine Hand am Türgriff, drehte er sich um und blickte wieder zu Percy. "Unsere Familie hat bereits zwei Mitglieder verloren. Wir brauchen wirklich nicht noch eines zu verlieren."

-- tbc --


So, dass war es für heute. Den nächsten Teil gibt es in einer Woche.
Kann aber sein, dass ic mich ein wenig verspäte, da meine Beta nächsten Mittwoch erst aus dem Urlaub zurück kommt und mir die nächsten Kapis dann geben will.

Ich danke euch schon im Voraus für eure Geduld, wenn es etwas länger dauern sollte. Als Belohnung gibt es für euch alle eine Ausgabe von „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und einen Teddy. *Sachen verteilt*

HEASDL Mamo

R&R?
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