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von Eorindiel    erstellt: 17.07.2008    letztes Update: 17.07.2008    Geschichte, Allgemein / P6    (fertiggestellt)
WM 2007- ja und?!


Frankfurt am Main, 1.Oktober 2007.
15.000 belagern das Rathaus der Stadt, wo sich die Spielerinnen in das goldene Buch eintragen und ihren verdienten Sieg feiern: 540 Minuten voller Spannung und ohne Gegentore. Wird Frauenfußball nun endlich volends anerkannt?
"Ich glaube, dass die Akzeptanz in Deutschland inzwischen riesengroß geworden ist.", so Nadine Angerer, unangegriffene Torhüterin, in einem Interview der Superillu.
Tatsächlich erreichten Mädchenfußballbereiche eine Zuwachsrate von 85% in den letzten fünf Jahren, wie Frau Ratzeburg in einem Interview von Inforadio erklärte.
Doch wie sind die Stimmen international? Ist ein Sieg für den Anerkennungsgrad des Sports ausschlaggebend?
Scheinbar ja, denn zum Beispiel in der Schweiz muss der Frauenfußball mit ungenügender Akzeptanz kämpfen. Noch nie konnten sich die Schweizerinnen für die Endrunde einer Welt- oder Europameisterschaft qualifizieren. Demzufolge gering ist das entgegengebrachte Interesse. Auch 2003 wurde die amerikanische Frauenfußball-Profiliga WUSA aufgrund mangelnden Erfolges eingestellt.
Würden wir Deutschen ebenfalls kein Wort über Frauenfußball verlieren, wenn wir vergangenes Jahr nicht wieder WM-Sieger geworden wären?
Zumindest die FIFA wirkt als treibende Kraft des Sports weltweit. So werden im Rahmen des finanziellen Unterstützungsprogramms von 250.000 Dollar pro Jahr immerhin 10% ausschließlich für die Förderung des Frauenfußballs eingesetzt.
Heute sind über 30 Millionen Frauen und Mädchen aktive Fußballerinnen- und das mit Erfolg!
So sind zum Beispiel Spielerinnen wie Mia Hamm (USA), Birgit Prinz (Deutschland) und die Brasilianerin Marta fast jedem ein Begriff. Das Potential für noch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung ist also vorhanden.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Frauenfußball global entwickeln wird, denn Deutschland hat in drei Jahren die Chance, den Sport in der öffentlichen Wahrnehmung dauerhaft aus dem Schatten treten zu lassen und sich endgültig als weibliche Mannschaftssportart zu etablieren.



Und wie fandet ihr das erste Essay meines Lebens??? ~.+
 
 
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