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von cenerentola    erstellt: 23.06.2008    letztes Update: 08.08.2009    Geschichte, Romanze / P16    (abgebrochen)
Kapitel 3 ( Bellas Sicht )
Danke für die lieben reviews.
Tja an Bellas Charakter in der Story muss man sich erst mal gewöhnen aber ich persönlich finds gut.


„Nun, was denkst du?“ fragte mich Edward als wir sein Apartment betraten.„Die Inneneinrichtung ist wirklich gut! Hast du das alles allein zusammengestellt?“ fragte ich, unfähig ein anderes Thema anzuschlagen.
„Es gefällt dir also?“ sagte Edward, „witzig das du fragst, ich habe tatsächlich alles selbst gemacht! Es ist wirklich mein Lieblings Apartment.“ und ließ den Blick durch die Wohnung schweifen.
Wir gingen ins Wohnzimmer und ich machte es mir auf der großen schwarzen Couch bequem. Edward reichte mir ein Glas Wein. Den ganzen Abend über stellte er mir fragen, versuchte herauszufinden wer ich war.
Nun ich wusste was er wollte und so empfand ich diesen ganzen Smalltalk als reine Zeitverschwendung. Außerdem würde er von mir sowieso nicht das bekommen was er wollte. Ich schwor mir schon vor einiger Zeit, das ich mich nie wieder auf solche Playboys einlassen würde, geschweige denn ihren Hosen zu nahe zukommen. Ganz egal wie charmant, hübsch und reich sie waren. Den ganzen Abend lang hielt ich meine Deckung aufrecht und blockte jeden Annäherungsversuch ab. Auch das ich mich in seinem Apartment befand schüchterte mich nicht ein.
Bis jetzt wusste er noch nicht einmal meinen Namen. Gott, ich bin so gut. Aber leicht war es trotzdem nicht.
Irgendwie fühlte ich mich aber doch schuldig. Er erzählte mir seine ganze Lebensgeschichte, ausgenommen zu persönliche Dinge, und ich schwieg einfach.
`Bella, er ist ein Playboy, was würde es bringen ihm alles von mir zu erzählen, nachdem er sich am morgen danach sowieso nicht daran erinnern wird` rief ich mir immer wieder ins Gedächtnis.
„Noch etwas Wein?“ fragte er und riss mich so aus meinen Gedanken.„ J-Ja!“ Mir fiel auf das ich bereits viel mehr getrunken hatte als er. Ich musste etwas tun um diesen `Griechischen Gott` aus meinen Gedanken zu vertreiben.
Ich warf einen Blick auf meine Uhr und stellte fest, das es bereits 02.30 Uhr morgens war. War ich wirklich schon so lange hier?
„Nun- Also danke für den Abend aber ich muss jetzt gehen! Es ist schon spät!“ sagte ich, zum zweiten Mal an diesem Abend.

Edwards Sicht


Sie tat es schon wieder! Sie versuchte mich zu verlassen. Die ganze Nacht über hatte ich versucht etwas über sie zu erfahren, herauszufinden wer sie war, aber ich lief gegen eine Wand.
Sie war die hübscheste Frau die ich je getroffen hatte, und ich kannte noch nicht einmal ihren Namen.
In der kurzen Zeit die wir miteinander verbrachten, wurde mir klar, das ich mehr von ihr wollte. Mehr als jemals etwas anderes zuvor. Ich konnte sie nicht einfach gehen lassen.
„Hey, bin ich denn so langweilig? Findest du mich so unattraktiv, das du mir noch nicht mal sagen willst wie du heißt und dich aus dem Staub machen?“ fragte ich etwas verletzt.
Sie sah mich an und sagte „ Nein, es – es ist nur schon ziemlich spät und ich...“ aber ich schnitt ihr das Wort ab.
„ Dann bleib bei mir heute Nacht!“ Ich sah sie an wie sie mit sich selbst kämpfte. Ich wusste sofort wie sie sich entschieden hatte, als ihre Augen auf blitzen.
„Also gut, ich denke ich habe etwas Spaß verdient!“antwortete sie, als sie auf mich zu kam und ihre zierlichen Arme um meinen Nacken schlang.
Ah, es fühlte sich so richtig an.

Bellas Sicht

Ich weiß, ich sollte mich von Männern wie Edward fernhalten. Aber komm schon, es war nur ein One Night Stand. Ich brauchte dringend etwas Spaß. Was kann den schon schlimmes passieren?!
Edward hob mich hoch und ging mit mir in sein Schlafzimmer.
Er legte mich behutsam auf sein Bett und wir begannen uns zu küssen.
Am Anfang langsam und zärtlich, doch dann wuchs der Drang nach mehr, und der Kuss wurde fordernder.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ließen wir voneinander ab und schnappten beide nach Luft.
„Du bist so wunderschön“ hauchte Edward „ich will dich so sehr!“ und streichelte mein Gesicht.
„Ja, sicher!“ sagte ich, bevor ich anfing ihm sein Shirt auszuziehen und er sich einen Weg meinen Nacken entlang küsste.
Stürmisch zogen wir uns gegenseitig die Kleider aus. Gott, er hatte einen großartigen Körper.
„Edward“ stöhnte ich, als wir uns vereinten. Wir wussten genau was der andere brauchte.
Es war „Wundervoll“ sagte Edward. Und genau das dachte ich auch.

Edwards Sicht

„Gott, das war fantastisch“ sagte ich, als ich zu der wunderschönen Unbekannten hinüber sah. „Bitte, sag mir deinen Namen!“
Ihr Gesichtsausdruck wurde kalt.
„Du muss das nicht tun. Ich weiß es ist nur ein One Night Stand! Ich werde nichts sagen, also bemüh dich nicht die Stille mit Worten zu füllen. Ich verspreche dir am Morgen werde ich gehen. Du wirst mich nicht wiedersehen!“ antwortete sie und drehte sich zur Seite.
Was war los? Warum verhielt sie sich so? Sie blockt mich ab! Merkte sie denn gar nicht wie sehr ich mich nach ihr sehnte?
„ Nein, ich will dich aber wiedersehen!“ versuchte ich sie zu überzeugen.
„Biiiitttteee Edward, ich wollte es genauso wie du. Es besteht kein Grund dich gut mit mir zu stellen! Können wir jetzt bitte aufhören darüber zu reden? Es ist früh am Morgen und ich brauche wirklich etwas Schlaf.“
Ich sah hinüber auf die Uhr. Es war 06.00 Uhr morgens. Ich schloss meine Augen und fiel sofort in einen leichten Schlaf.
Eine Stunde später wachte ich auf. Vorsichtig stieg ich aus dem Bett um die schlafende Schönheit neben mir nicht zu wecken. Dann schnappte ich mir ein paar Klamotten, schrieb eine kurze Nachricht für den schlafenden Engel den ich so sehr begehrte und verließ das Apartment für ein Meeting auf der anderen Seite der Stadt.

Bellas Sicht

Habe ein Meeting in der Stadt
Frühstück ist in der Küche, bedien dich
Die letzte Nacht war fantastisch und bitte hinterlass mir deinen Namen und deine Nummer
Ich werde anrufen!
Edward
PS: Geld für`s Taxi liegt in der Küche ich hoffe es reicht
Hah, er konnte mir noch nicht mal ins Gesicht sehen heute Morgen und er hatte mir Geld hingelegt als sei ich eine x-beliebige H.....! Hatte er mir denn heute Nacht nicht zugehört?
Ich warf den Zettel in den Mülleimer und ging zu Telefon.
„Hallo?“
„ Alice ich bins Bella“
„Bella, wo warst du gestern auf einmal?“„Ehm, bitte Alice frag nicht. Könntest du mich vom VAMPIR abholen. Ich warte unten auf der Strasse.“
„VAMPIR. Sicher das mach ich. Was tust du denn da?“
„Alice ich sagte bitte frag nicht. Komm mich einfach nur abholen, ja?!“
„ Bin schon unterwegs!“
Ich hing den Hörer auf und ging durch die Wohnung in Richtung Eingangstür. Als ich durch die Küche kam sah ich das Geld auf der Anrichte liegen. WOW, so viel, was denkt er denn wo ich wohne?
Ich öffnete die Tür und verlies schnurstracks das Gebäude. Das Personal unten am VAMPIR bemerkte mich nicht einmal als ich aus dem Apartment ihres Chefs kam. Sie waren wohl schon daran gewöhnt. Das war noch ein Beweis dafür, was für eine Art Mann Edward ist.
„So, erzählst du mir jetzt was gestern Abend passiert ist?“ fragte Alice, als sie mich zu meiner Wohnung fuhr.
„Nein!“
„Tja, du hattest wohl ne Menge Spaß wenn du jetzt erst gehst! Wirst du ihn wiedersehen?“ fragte sie.
„Nein, es war nur ein One Night Stand. Ich werde ihn nicht mehr wiedersehen!“
Die letzte Nacht mit Edward war großartig und ich wünschte alles wäre Wahr gewesen, das er mich so sehr wollte, aber ich wusste, mit Edward zusammen zu sein wäre unmöglich.
Er hatte schon zu viele Frauen und es hätte zu weh getan mit ihm zusammen zu sein. Nicht das ich das wirklich wollte.
„Wie liefen die Dinge mit Jasper?“ fragte ich nun Alice und versuchte das Thema zu wechseln.
„Ah, erwähn ihn nicht. Die ganze Nacht habe ich versucht seine Aufmerksamkeit zu ergattern, aber er war zu sehr damit beschäftigt in Jakkie`s Ausschnitt zu glotzen.“ sagte sie angewidert.
„Jakkie? Wer ist das?“
„Woher soll ich das wissen. Sie kam herüber, sagte ihren Namen und hatte Jasper an der Angel. Am Ende ging ich allein nach Hause, da du dich ja mit einem Unbekannten aus dem Staub gemacht hast. Du glückliche“

Ich hätte nicht das Wort glücklich benutzt für das, was ich als nächstes heraus fand.
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