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Geschichte: Freie Arbeiten
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von CmdGabriel
erstellt: 20.06.2008
letztes Update: 13.08.2009
Geschichte, Allgemein / P12
(abgebrochen, keine anonymen Reviews)
1. Einleitung
Der eine oder andere von Euch hat vielleicht den „Brief an Peter“ gelesen. Der Brief ist eine kleine Hilfe, mit dem Ziel gute Geschichten zu schreiben. Die Tipps sind aber mehr struktureller Natur, denn eine konkrete Anleitung, wie man nun eine Geschichte schreibt.
Es haben mich verschiedene Mails erreicht mit der Anfrage, ob es denn auch etwas konkreter geht – ja, es geht auch etwas konkreter.
Auf der anderen Seite ist die Verfassung eines Sachtextes über das Schreiben eine ziemlich umfangreiche Aufgabe und ich bin sicher nicht der Richtige das zu tun – aber auf der anderen Seite: Warum nicht mal drüber nachdenken.
Beim Schreiben ist das wie mit vielen anderen Fertigkeiten: Zu Beginn sollte man die Regeln lernen und dann – auf dem Weg zur echten Meisterschaft – die Regeln brechen.
Wer die Regeln bricht, ohne sie zu kennen, schreibt oft lächerliche Texte.
Dann kursieren da noch die ganzen 10-Schritte-zum-erfolgreichen-Schreiben Bücher. Schauen wir kurz rein, was für Ratschläge, die uns geben:
„Ein Autor beobachtet die Menschen und zeichnet deren Erfahrungen und Gefühle auf.“
„Ein Autor macht die Welt menschlicher, indem er seine eigenen Wort verwendet.“
„Schreibe mindestens 250 Wort am Tag.“
„Schreibe nur dann, wenn du dich nicht länger zurückhalten kannst.“
„Ein guter Eindruck der Umgebung ist wichtig, um die Wurzel der Geschichte zu verstehen.“
„Ein Autor hat Orte, Zeiten, Personen und viele andere Dinge in seiner Werkzeugkiste – der Ort ist nur ein Werkzeug und spielt nicht immer eine Rolle.“
„Du musst das Ende deiner Geschichte kennen, um sie zu schreiben.“
„Wenn du vom Ende deiner Geschichte nicht selbst überrascht bist, ist sie langweilig.“
Hallo, wo sind wir hier? Bei „Denk positiv und alle Wünsche gehen in Erfüllung!“ oder bei „Deutschland sucht den nächsten Kasper!“?
Zum einen sind viele Tipps mehr als widersprüchlich und zum anderen kommen einige der Rezepte völlig ohne sinnvoll Begründung. Die Tipps erinnern an die unzähligen Erziehungsbücher von unzähligen Experten, deren einzige Qualifikation die eigenen Kinder sind und welche die eigenen Erfahrungen unzulässig verallgemeinern.
Eines ist sicher klar: die Autoren sind nicht einer Meinung.
Und so ist auch dieser Beitrag zu verstehen: Lass uns diskutieren, Für und Wider besprechen und lasst uns alle an der Diskussion wachsen.
Derzeit habe ich folgende Kapitel im Sinn:
- Perspektive
- Stimme
- Thema
- Ort und Umgebung
- Akteure
- Beschreibung und Detaillierung
- Benutzung von Sprache
- Dialog
- Beginn
- Ende
- Titel
- Das nächste Stück
- Recherche
- Rechtschreibung
Reviews und Feedback ist erwünscht. Ich packe mal ein paar Übungsaufgaben in den Text. Bitte schickt mir eure Musterlösungen zu.
Der eine oder andere von Euch hat vielleicht den „Brief an Peter“ gelesen. Der Brief ist eine kleine Hilfe, mit dem Ziel gute Geschichten zu schreiben. Die Tipps sind aber mehr struktureller Natur, denn eine konkrete Anleitung, wie man nun eine Geschichte schreibt.
Es haben mich verschiedene Mails erreicht mit der Anfrage, ob es denn auch etwas konkreter geht – ja, es geht auch etwas konkreter.
Auf der anderen Seite ist die Verfassung eines Sachtextes über das Schreiben eine ziemlich umfangreiche Aufgabe und ich bin sicher nicht der Richtige das zu tun – aber auf der anderen Seite: Warum nicht mal drüber nachdenken.
Beim Schreiben ist das wie mit vielen anderen Fertigkeiten: Zu Beginn sollte man die Regeln lernen und dann – auf dem Weg zur echten Meisterschaft – die Regeln brechen.
Wer die Regeln bricht, ohne sie zu kennen, schreibt oft lächerliche Texte.
Dann kursieren da noch die ganzen 10-Schritte-zum-erfolgreichen-Schreiben Bücher. Schauen wir kurz rein, was für Ratschläge, die uns geben:
„Ein Autor beobachtet die Menschen und zeichnet deren Erfahrungen und Gefühle auf.“
„Ein Autor macht die Welt menschlicher, indem er seine eigenen Wort verwendet.“
„Schreibe mindestens 250 Wort am Tag.“
„Schreibe nur dann, wenn du dich nicht länger zurückhalten kannst.“
„Ein guter Eindruck der Umgebung ist wichtig, um die Wurzel der Geschichte zu verstehen.“
„Ein Autor hat Orte, Zeiten, Personen und viele andere Dinge in seiner Werkzeugkiste – der Ort ist nur ein Werkzeug und spielt nicht immer eine Rolle.“
„Du musst das Ende deiner Geschichte kennen, um sie zu schreiben.“
„Wenn du vom Ende deiner Geschichte nicht selbst überrascht bist, ist sie langweilig.“
Hallo, wo sind wir hier? Bei „Denk positiv und alle Wünsche gehen in Erfüllung!“ oder bei „Deutschland sucht den nächsten Kasper!“?
Zum einen sind viele Tipps mehr als widersprüchlich und zum anderen kommen einige der Rezepte völlig ohne sinnvoll Begründung. Die Tipps erinnern an die unzähligen Erziehungsbücher von unzähligen Experten, deren einzige Qualifikation die eigenen Kinder sind und welche die eigenen Erfahrungen unzulässig verallgemeinern.
Eines ist sicher klar: die Autoren sind nicht einer Meinung.
Und so ist auch dieser Beitrag zu verstehen: Lass uns diskutieren, Für und Wider besprechen und lasst uns alle an der Diskussion wachsen.
Derzeit habe ich folgende Kapitel im Sinn:
- Perspektive
- Stimme
- Thema
- Ort und Umgebung
- Akteure
- Beschreibung und Detaillierung
- Benutzung von Sprache
- Dialog
- Beginn
- Ende
- Titel
- Das nächste Stück
- Recherche
- Rechtschreibung
Reviews und Feedback ist erwünscht. Ich packe mal ein paar Übungsaufgaben in den Text. Bitte schickt mir eure Musterlösungen zu.
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