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von Bambuspray
erstellt: 27.05.2008
letztes Update: 27.05.2008
Geschichte, Allgemein / P6
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Dramatis Personae:
Ding-Dong : Mönch
Minus: Hofnarr
Gabriel: "Ritter"
Königin...spricht für sich selbst
Lea: Schankmaid
Die Nachtigall: Der böse Räuber
Und noch weitere unwichtige personen
Die Königin steht in der Mitte des Kronsaals, hinter ihr zu beiden Seiten ihre Leibgarde. Gerade kommt Bruder Ding-Dong herein.
DD: ( verneigt sich ) Was immer Eure Majestät wünscht, der Wunsch sei mir Befehl.
Kö: Sehr gut. Etwas anderes erwarte ich von dir auch nicht. Sieh, dort kommt einer deiner zukünftigen Gefährten!
Gabriel kommt herein
G: ( verneigt sich ) Was immer Eure Majestät befiehlt, der Befehl sei so gut wie erfüllt.
Kö: Nun ja, so soll es sein. Doch seht, dort kommt schon der dritte und letzte im Bunde.
Minus kommt hüpfend durch die Tür
M: ( verneigt sich albern ) Was immer Eure Majestät erfüllt, die Erfüllung bringe ich Euch gewiss.
Kö: ( Empört ) Was fällt dir ein! Schweig still! ( Pause, sie sammelt sich ) Ich weiß, dass es zwischen euch in der Vergangenheit vielerlei...Unstimmigkeiten gegeben hat, da der Hass eure Zusammenkünfte begleitete. ( M, DD und G schauen sich böse an ) Ich bitte euch, diesen Hass in der nächsten Zeit zu unterdrücken.
DD: Majestät, verzeiht meine rüde Unterbrechung, doch wie können wir unser gegenseitiges Missfallen unterbinden?
M: Und vor allem, weshalb sollten wir das tun? ( zeigt zuerst auf DD, dann auf G ) Er ist fett, er ist dumm, also sagt mir bitte warum!
G: Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich den beiden Recht geben. Gebt mir den Auftrag! Alleine vermag ich mehr zu erreichen, als mit diesen beiden Gockeln zusammen zuarbeiten!
DD: Ach ja, ein Gockel bin ich also. Da fragt man sich doch, weshalb Ritter Matschbirne, Gott verzeih, sein Hemd verkehrtherum auf dem Leibe trägt!
G: ( sieht an sich herunter, und blickt beschämt zur Seite ) Oh, naja, ein Krieger hat sich mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen, als darauf zu achten, ob er sein Hemd richtig oder falsch herum trägt!
M: Ja, ja, Ritter Matschbirne und Bruder Gockel. Man sieht sie, man hört sie, doch verstehen tut sie keiner!
Kö: (laut) Genug! Ich habe euch nicht hierher rufen lassen, damit ihr euch aufführen könnt wie die letzten Menschen! Während ihr hier euch eure Köpfe einschlagt, wird die arme Ursula womöglich gefoltert, wenn sie nicht sogar schon tot ist!
Alle drei blicken bestürzt zu Boden
M: Majestät, redet ihr etwa von eurer Kammerzofe?
G: Dem hübschen Mädchen mit den Haselnussaugen?
DD: Woher wollt Ihr denn wissen, dass sie Haselnussaugen hat?
G: Oh, wisst Ihr, es sind nicht alle so verstockt wie ihr Mönche, außerdem gibt es auch Männer, die mehr an einer Frau finden als nur das Eine!
DD: Ihr gehört offensichtlich nicht dazu. Und verstockt bin ich schon lange nicht! Wenn...
Kö: (unterbricht DD) Stopp! Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Wenn Ursula stirbt, nur weil ihr euch nicht beherrschen konntet, dann sorge ich persönlich dafür, dass jedem von euch eine gerechte Strafe erteilt wird!
Und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass in diesem Fall keine Rede mehr von Gerechtigkeit sein kann!
DD: Verzeiht unser Benehmen, Eure Majestät. Wir bitten vielmals um Entschuldigung ( alle drei verneigen sich ) Womit können wir euch dienen?
Kö: Ursula ist verschwunden. Ich bin mir sicher, dass sie entführt wurde. Sie war so unbeholfen und naiv, dass sie nie auf die Idee gekommen wäre, sich heimlich davonzustehlen. trotzdem mache ich mir Sorgen, denn obwohl man ihr alles drei mal erklären musste, habe ich sie doch in mein Herz geschlossen. Also findet meine Zofe! Ihr wisst, was euch blüht, solltet ihr versagen.
Als einziger Hinweis dient ein Stück Pergament, das in ihrer Kammer gefunden wurde, wo sie zuletzt gesehen wurde.
M: Aber Eure Majestät! Wie kann dieser Fetzen Pergament uns zu Ursula führen?
Kö: Ich weiß es nicht. Doch es ist die einzige Spur, die ihr bekommen werdet. Also verfolgt sie.
DD: Doch Majestät, mit Verlaub, weshalb gerade wir drei, wir, die wir uns so abgrundtief verachten?
Kö: Vereinen sich Mut, Geist und Selbstvertrauen, so bilden sie eine Kraft, die beinahe unbesiegbar macht - solange sie zusammenhält.
Mit einem Wink entlässt die Königin Ding - Dong, Gabriel und Minus. Sich verneigend gehen die drei rückwärts aus der Halle.
Ding-Dong : Mönch
Minus: Hofnarr
Gabriel: "Ritter"
Königin...spricht für sich selbst
Lea: Schankmaid
Die Nachtigall: Der böse Räuber
Und noch weitere unwichtige personen
Die Königin steht in der Mitte des Kronsaals, hinter ihr zu beiden Seiten ihre Leibgarde. Gerade kommt Bruder Ding-Dong herein.
DD: ( verneigt sich ) Was immer Eure Majestät wünscht, der Wunsch sei mir Befehl.
Kö: Sehr gut. Etwas anderes erwarte ich von dir auch nicht. Sieh, dort kommt einer deiner zukünftigen Gefährten!
Gabriel kommt herein
G: ( verneigt sich ) Was immer Eure Majestät befiehlt, der Befehl sei so gut wie erfüllt.
Kö: Nun ja, so soll es sein. Doch seht, dort kommt schon der dritte und letzte im Bunde.
Minus kommt hüpfend durch die Tür
M: ( verneigt sich albern ) Was immer Eure Majestät erfüllt, die Erfüllung bringe ich Euch gewiss.
Kö: ( Empört ) Was fällt dir ein! Schweig still! ( Pause, sie sammelt sich ) Ich weiß, dass es zwischen euch in der Vergangenheit vielerlei...Unstimmigkeiten gegeben hat, da der Hass eure Zusammenkünfte begleitete. ( M, DD und G schauen sich böse an ) Ich bitte euch, diesen Hass in der nächsten Zeit zu unterdrücken.
DD: Majestät, verzeiht meine rüde Unterbrechung, doch wie können wir unser gegenseitiges Missfallen unterbinden?
M: Und vor allem, weshalb sollten wir das tun? ( zeigt zuerst auf DD, dann auf G ) Er ist fett, er ist dumm, also sagt mir bitte warum!
G: Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich den beiden Recht geben. Gebt mir den Auftrag! Alleine vermag ich mehr zu erreichen, als mit diesen beiden Gockeln zusammen zuarbeiten!
DD: Ach ja, ein Gockel bin ich also. Da fragt man sich doch, weshalb Ritter Matschbirne, Gott verzeih, sein Hemd verkehrtherum auf dem Leibe trägt!
G: ( sieht an sich herunter, und blickt beschämt zur Seite ) Oh, naja, ein Krieger hat sich mit wichtigeren Dingen zu beschäftigen, als darauf zu achten, ob er sein Hemd richtig oder falsch herum trägt!
M: Ja, ja, Ritter Matschbirne und Bruder Gockel. Man sieht sie, man hört sie, doch verstehen tut sie keiner!
Kö: (laut) Genug! Ich habe euch nicht hierher rufen lassen, damit ihr euch aufführen könnt wie die letzten Menschen! Während ihr hier euch eure Köpfe einschlagt, wird die arme Ursula womöglich gefoltert, wenn sie nicht sogar schon tot ist!
Alle drei blicken bestürzt zu Boden
M: Majestät, redet ihr etwa von eurer Kammerzofe?
G: Dem hübschen Mädchen mit den Haselnussaugen?
DD: Woher wollt Ihr denn wissen, dass sie Haselnussaugen hat?
G: Oh, wisst Ihr, es sind nicht alle so verstockt wie ihr Mönche, außerdem gibt es auch Männer, die mehr an einer Frau finden als nur das Eine!
DD: Ihr gehört offensichtlich nicht dazu. Und verstockt bin ich schon lange nicht! Wenn...
Kö: (unterbricht DD) Stopp! Seid ihr von allen guten Geistern verlassen? Wenn Ursula stirbt, nur weil ihr euch nicht beherrschen konntet, dann sorge ich persönlich dafür, dass jedem von euch eine gerechte Strafe erteilt wird!
Und glaubt mir, wenn ich euch sage, dass in diesem Fall keine Rede mehr von Gerechtigkeit sein kann!
DD: Verzeiht unser Benehmen, Eure Majestät. Wir bitten vielmals um Entschuldigung ( alle drei verneigen sich ) Womit können wir euch dienen?
Kö: Ursula ist verschwunden. Ich bin mir sicher, dass sie entführt wurde. Sie war so unbeholfen und naiv, dass sie nie auf die Idee gekommen wäre, sich heimlich davonzustehlen. trotzdem mache ich mir Sorgen, denn obwohl man ihr alles drei mal erklären musste, habe ich sie doch in mein Herz geschlossen. Also findet meine Zofe! Ihr wisst, was euch blüht, solltet ihr versagen.
Als einziger Hinweis dient ein Stück Pergament, das in ihrer Kammer gefunden wurde, wo sie zuletzt gesehen wurde.
M: Aber Eure Majestät! Wie kann dieser Fetzen Pergament uns zu Ursula führen?
Kö: Ich weiß es nicht. Doch es ist die einzige Spur, die ihr bekommen werdet. Also verfolgt sie.
DD: Doch Majestät, mit Verlaub, weshalb gerade wir drei, wir, die wir uns so abgrundtief verachten?
Kö: Vereinen sich Mut, Geist und Selbstvertrauen, so bilden sie eine Kraft, die beinahe unbesiegbar macht - solange sie zusammenhält.
Mit einem Wink entlässt die Königin Ding - Dong, Gabriel und Minus. Sich verneigend gehen die drei rückwärts aus der Halle.
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