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von soccerinnen    erstellt: 20.05.2008    letztes Update: 10.03.2011    Geschichte, Drama / P18 Slash    (fertiggestellt)
Hallo :)
So, was machen zwei durchgeknallte Mädels, wenn ihnen langweilig ist?
Genau- einen neuen Account einrichten und eine FF mit zwei geilen Fußballern schreiben :P
Wir, also Kathi307 und Steding, haben uns also an die Arbeit gemacht...
Kathi hat dabei den Philipp übernommen, ich (also zwangsläufig Steding^^) den Marcell.

Wir hoffen, dass euch das erste Kapitel schon mal gefällt, wir haben uns extra viel mühe gegeben :)
Über Reviews freuen wir uns natürlich- da wir zwei Leute sind sogar doppelt so dolle^^

Jetzt erstmal viel Spaß beim lesen

Liebe Grüße,
Kathi und Steding
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Disclaimer: Leider gehört keine der Personen uns... *seufzt* Alles frei erfunden... (wer weiß^^ *grins*) Ach und Geld gibt’s dafür auch keins...
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Nervös starrte Marcell auf die Tür vor sich. Was ihn wohl erwartete? Er spürte die Hand des Trainers auf seiner Schulter. „Die werden dich nicht fressen... Also rein in die gute Stube!“ Endlich bewegte der Abwehrspieler sich vorwärts und schob sich schließlich in die Kabine. Unsicher blieb er erneut stehen und wartete darauf, was als nächstes passieren würde. Einige hatten ihn bereits bemerkt und musterte ihn nun neugierig, was nicht gerade dazu beitrug, dass Marcell sich sicherer fühlte. Um auch die Aufmerksamkeit der andren zu erhalten, meldete Hitzfeld sich zu Wort. „Ruhe mal eben! Das ist Marcell Jansen. Er wird ab jetzt unsere Abwehr verstärken.“ Nicken. Das ein oder andere „Hallo.“ War das ein gutes Zeichen, oder eher ein schlechtes? Er hob kurz die Hand. „Hi...“ Er hatte so leise gesprochen, dass ihn wohl kaum jemand verstanden hatte. Aber endlich näherten sich zwei Bekannte Gesichter. Lukas und Basti traten auf Marcell zu und ehe der sich versah, zogen sie ihn nacheinander in eine Umarmung. „Hey Großer! Nicht so schüchtern. Die beißen nicht...“ „Na, da bin ich ja beruhigt.“ Er schaffte es zu lächeln, immerhin. Sein Blick schweifte durch die Kabine. Sie war so riesig im Gegensatz zu der in Gladbach. Der Trainer zeigte ihm schnell, welcher in Zukunft sein Spind sein würde, ehe er ihn mit hinaus auf den Platz bat.


Philipp saß gerade vor seinem Spind und wühlte in seiner Tasche, als die Tür aufging und Hitzfeld gefolgt von Marcell Jansen hereinkam. Der Trainer stellte ihn kurz vor. Wenn der Münchener ehrlich war, dann wirkte Marcell ein bisschen nervös auf ihn. Na ja, wirklich verwundert war er da nicht. Wenn man das erste Mal bei einem neuen Verein auftaucht, dann war man eben aufgeregt. Philipp war es ja kaum anders ergangen, als er an Stuttgart ausgeliehen wurde.
Basti und Lukas stürzten sich direkt auf ihn. ‚Typisch!’ Philipp konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie alle kannten sich ja schon von der Nationalmannschaft, aber der kleine Verteidiger hatte es für besser empfunden, Marcell erst später willkommen zu heißen, wenn es etwas ruhiger war. 
Es blieb ihm auch gar nichts anderes übrig, denn Hitzfeld und der Lange verließen die Kabine auch direkt wieder.
Deshalb konzentrierte sich Philipp auch jetzt erstmal wieder darauf seine Schuhe in dem ganzen Wirrwarr zu finden. „Wo sind denn diese verdammten Dinger?“, fluchte er und merkte gar nicht, dass Basti und Poldi sich direkt neben ihn gesetzt hatten.
„Meinst du die hier?“ Lukas lachte und hielt ihm seine Schuhe vor die Nase.
Ein bisschen verärgert schnappte Philipp sich seine Treter und zog sie an. Dann legte Basti seinen Arm um die Schulter des Verteidigers. „Sag mal, Fips. Hast du eigentlich Schiss, dass Marcell dir jetzt deine Position wegschnappt?“, fragte er mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
Philipp konnte jedoch nur den Kopf darüber schütteln. „Sorry, aber im Moment hab ich echt andere Probleme…“ Schnell stand er auf und ging zur Tür, die zum Trainingsplatz führte. ‚Und zwar mit Timo!’, dachte er stumm. Um aber trotzdem nicht in Erklärungsnot zu geraten, verschwand Philipp lieber schnell nach draußen.
Wo auch schon Ottmar auf ihn wartete. „Gut, dass du kommst! Ich muss mal mit dir reden…“ Verwundert blickte der Jüngere zu seinem Trainer auf. Es gab Momente da hasste er seine Körpergröße und dieser war eindeutig einer davon. „Was gibt’s denn?“
Zusammen gingen sie ein Stück weiter zum Platz. „Ich möchte, dass du dich ein bisschen um Marcell kümmerst. Du kannst ihm ein bisschen helfen, sich hier zurecht zu finden. Ich mein, ihr kennt euch ja schon ein wenig aus der Nationalmannschaft, da dürfte das doch wohl kein Problem sein, oder?“ Hitzfeld zog die Augenbraue hoch.
„Ne, ist kein Problem.“, murmelte Philipp und wollte weiter gehen, aber der Trainer hielt ihn zurück.
„Es soll keinen Stunk geben, nur weil ihr zwei die gleiche Position spielt, deswegen hab ich gerade dich ausgewählt.“


Marcell war froh, nicht der einzige zu sein, der heute zum ersten Training auf dem Platz stand. Gut, Toni und Ribery waren noch nicht da, aber auch Miro wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt- was ihm gar nicht mal so unrecht war... Als endlich jeder sein Foto hatte und Hitzfeld ein paar Worte gesagt hatte, durfte der Abwehrspieler erstmal aus dem Rampenlicht. Klar ärgerte ihn die Erkältung die ihn hinderte ebenfalls in Trikot und kurzer Hose auf den Rasen zu kommen, aber vielleicht war es auch ganz gut so. Erstmal umschauen. Sehen, wie hier alles so lief. Die Mitspieler. Trainer. Er ließ sich etwas abseits auf einer Stufe zum Gebäude nieder und blinzelte zu seinen jetzigen Mannschaftskollegen herüber. Immer noch konnte er es kaum fassen. FC Bayern- das war nicht irgendein Verein. Allein wenn er sich die Namen der Spieler ins Gedächtnis rief, war da eine gewisse Ehrfurcht. Und jetzt sollte er bald neben ihnen spielen. Mit ihnen. Das war einfach so... unglaublich. Er war froh darüber, dass er zumindest die Leute aus der deutschen Nationalmannschaft kannte. Basti und Lukas hatten ihn ja gleich in der Kabine begrüßt, Miro dann auf dem Platz, Oliver ebenfalls. Nur einer fehlte noch. Marcell suchte nach ihm und als er ihn fand, schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht. Philipp versuchte gerade beim Basketball den ehemaligen Bremer an einem Korb zu hindern. Tja, ganz der Kämpfer, wie immer... Das würde schwer werden, wenn sie um den Platz auf der gleichen Position werben würden. Aber es gab ja noch andere Möglichkeiten, wie Klinsmann es bereits gezeigt hatte.


Das erste Training nach der Sommerpause. Anstrengend. Mehr konnte man da beim besten Willen nicht zu sagen. Aber was hatte Philipp auch erwartet? Schließlich will die Mannschaft Meisterschaft, DFB-Pokal und Uefa-Cup gewinnen. Und dazu braucht man eben fitte Spieler. Hitzfeld schloss das Training mit einem Basketballspiel ab. Wieder so eine Situation, wo Philipp gerne etwas größer wäre. Miro hatte ihm gerade den Ball abgenommen und war nun auf dem Weg zum Korb. Kämpferisch wie der Verteidiger war, sprintete er hinterher. Aber irgendwie konnte er nicht genau das abrufen, was er wollte. Vor seinem inneren Auge tauchte immer wieder Timo auf. Wie sie sich das letzte Mal stritten. Es war ziemlich heftig. Noch nie zuvor hatte sich Philipp so mit jemandem gezofft.
Und schon war der Ball im Korb. ‚Mist!’ Philipp ärgerte sich, während Miro nur freudestrahlend mit Basti abklatschte. Danach pfiff Hitzfeld auch ab. Er sagte noch ein paar abschließende Worte und entließ dann die Mannschaft in die Kabine.

Der schrille Ton riss Marcell aus seinen Gedanken und er erhob sich, um den Heimweg anzutreten. Morgen musste er nochmal zum Mannschaftsarzt, der ihm dann hoffentlich das OK gab, um auch am Training teil zu nehmen. Hoffentlich lief es so, wie er es sich vorstellte. Einige der Spieler waren mittlerweile bei ihm angekommen und gingen in Richtung Kabine, andere mussten sich am aufräumen betätigen und liefen, die Arme voll mit Matten, Stangen und Hütchen, auf den Geräteraum zu. Gerade als Marcell sich umdrehen und das Gelände verlassen wollte, spürte er eine Hand auf der Schulter, die ihn zurückhielt.

Auf dem Weg zur Umkleide sah Philipp Marcell, der sich gerade in Bewegung setzte. So richtig hatte der Münchener den Langen ja noch nicht begrüßt und, da Ottmar ihn ja zum Babysitter verdonnert hatte, wollte er das jetzt nachholen. Der Ex-Gladbacher drehte sich um, als Philipp ihm eine Hand auf die Schulter legte. „Hey Marcell! Schön, dass du hier bist…“ Er zog den Langen in eine freundschaftliche Umarmung. „Und wie gefällt’s dir hier so?“


„Naja, es ist.... ungewohnt. Und so anders als in Gladbach... Ich hab euch heute nur zugeguckt und bin schon ins Schwitzen gekommen... Mal sehen, ob ich das erste Training überhaupt überlebe...“ Etwas niedergeschlagen sah er zu Boden. War es wirklich die richtige Entscheidung gewesen? Umso mehr Marcell darüber nachdachte, umso weniger war er sich da sicher. Er trat unsicher von einem Fuß auf den anderen. Irgendwie war es ihm peinlich, das er vor Philipp solche Zweifel hegte und da der Ältere nichts sagte, befürchtete er schon, das dieser sich über ihn lustig machen würde.


Philipp lächelte und schlug dem Größeren sanft gegen den Oberarm. "Das schaffst du schon! Und wenn du irgendwie Hilfe oder so brauchst, du hast ja meine Telefonnummer." Verlegen schaute Marcell wieder auf. Sein Gesichtsaudruck verwandelte sich aber sogleich in ein dankbares Lächeln, als Philipp ihm herzlich zuzwinkerte.


Marcell schaut ihn noch einen Moment an, ehe er sich ebenfalls auf den Weg macht. Als sich ihre Wege trennten- Kabine und Parkplatz- rief er ihm ein „Danke“ hinterher, ehe der Abwehrspieler sich in seinen Wagen setzte. Erleichtert ließ er einen Seufzer über seine Lippen kommen. Der erste Tag war überstanden. Also die Presse. Das war meist das schlimmste. Er startete den Motor und fuhr langsam um die Kurve, vom Vereinsgelände hinunter auf die Straße. Er musste einen Moment überlegen, ehe er wusste, wo es als nächstes lang ging. Gut, drei vier Tage und dann würde er auch das auf Anhieb wissen.
Zu Hause angekommen schloss er seine Wohnung auf. Noch stand alles in der Gegend herum, ohne Sinn und Verstand. Aber er hatte ja jetzt den ganzen Nachmittag lang Zeit. Zum zweiten Training wollte er nicht fahren, mit trainieren durfte er eh nicht.
Und so machte er sich an die Arbeit.
 
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