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Geschichte: Fanfiktion
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von summer89
erstellt: 20.05.2008
letztes Update: 23.04.2012
Geschichte, Drama / P16
(in Arbeit)
Wir hatten solange Tür an Tür gewohnt und waren doch nur gute Freunde. Wir waren zwar fast jeden Tag zusammen, aber als wir dann an die Uni gingen waren für mich die Partys und die coolen Jungs wichtiger als mein langjähriger Kumpl. Er war uncool und galt als Streber, ich hab zwar trotzdem mit ihm geredet aber wir machten kaum mehr was zusammen. Nach der Uni verliefen sich unsere Wege und ich habe 3 Jahre nichts mehr von ihm gehört, bis zum heutigen Tag. Mit weichen Knien und kalten Händen betrat ich das Büro der BAU, meiner neuen Arbeitsstelle. Es herrschte ein wenig Hektik, doch ein junger Mann, mit schwarzen Haaren und Anzug kam lächelnd auf mich zu „Sie müssen Detektiv Carry Brown sein, Aaron Hotchner!“ Ich nickte und schüttelte ihm ebenfalls die Hand. Er wies mich an in den Besprechungsraum zu gehen und kurz zu warten. Der Raum war groß, in der Mitte stand ein großer Tisch, an den Wänden hingen verschiedene Fotos, die einen von Opfern, die anderen von den Tätern. Ich setze mich auf einen Stuhl und lies meinen Blick weiter schweifen als plötzlich die Tür aufging, ich drehte mich um und traute meinen Augen kaum. „Spencer?!“
„Carry?“ ich kam auf Spencer zu und umarmte ihn, dass war ja ein Ding jetzt hatten wir uns solange nicht mehr gesehen und plötzlich steht er vor mir. Er hatte sich ein wenig verändert, aber sehr zum positiven musste ich sagen, er sah richtig gut aus. „Das ist ja eine Überraschung was machst du denn hier?“ lachte Ried und hielt immer noch meine Hand, so als könne er es nicht fassen das ich tatsächlich vor ihm stand „Ich bin jetzt..“ bevor ich meinen Satz beenden konnte, ging die Tür erneut auf und mehrere Leute kamen herein, darunter auch Aaron Hotchner, Ried und ich setzten uns und lauschten Hotchners Worten.
„Also, das hier ist Detektiv Keen, sie gehört ab heute zu unserem Team und ich hoffe wir werden uns alle gut verstehen!“
„Wow ich kann es noch gar nicht glauben, dass wir jetzt wieder zusammen arbeiten, so wie in alten Zeiten!“ lachte Reid während wir uns einen Kaffee gönnten.
„Boa wie kannst du das nur trinken?“ fragte ich mit angewiderten Gesichtsausdruck, während ich ihn beobachtete wie er eine halbe Dose Zucker in seine Tasse goss.
„Ja das frag ich ihn auch immer!“ stieß jetzt auch Morgan zu uns, holte sich eine Tasse und goss sich Kaffee ein.
„Ach das ist super zum wach werden, dass glaubt ihr gar nicht!“ antwortete der junge mit einem überlegenen Gesichtsausdruck, genüsslich nahm er einen Schluck
„Ja wir glauben es nicht!“ antworteten Morgan und ich wie aus einem Munde, schauten uns kurz an und prusteten los.
Reid schaute uns nur kopfschüttelnd an „Ihr seit blöd, alle beide.“ Mit diesen Worten drehte er sich um und ging
„Hey Spencer wo willst du hin, so war das doch gar nicht gemeint!“ rief ich ihm nach und bekam gleich ein schlechtes Gewissen „Ach ich muss doch nur noch ein paar Akten abarbeiten!“ lachte er und verschwand.
„Sag mal kennt ihr euch eigentlich schon länger, Reid und du?“ fragte Derek während wir langsam unsere Kaffees tranken
„Ja, seit wir Kinder waren, irgendwann haben wir uns dann aber aus den Augen verloren!“ antwortete ich und dachte zurück an die Zeit als ich mich immer weiter von Spencer abgekapselt hatte und es gab mir einen Stich. Reid hatte mir aber nicht den Eindruck gemacht, als würde er mir das immer noch übel nehmen und doch wollte ich meinen Fehler wieder gut machen, am besten so schnell wie möglich.
„Hey am Samstag geht das ganze Team Abends weg, ich hoffe du bist dann auch dabei!“ unterbrach Morgan meine Erinnerungen ich nickte und lächelte „Natürlich, schließlich will ich endlich mal wieder so richtig tanzen!“
„Du tanzt? Ich liebe tanzen!“ antwortete Morgan verblüfft, ich nickte und stellte meine Tasse in den Geschirrspüler. „Dann bin ich ja mal gespannt, du ich muss kurz zu Reid wir sehen uns ja später!“ verabschiedete ich mich und verschwand dann ebenfalls aus der Küche. Reid saß mit seiner Brille hinter einem kleinen Stapel Akten, ich musste bei diesem Anblick schmunzeln, so hatte ich ihn schon sooo lange nicht mehr gesehen. „Hey!“ unterbrach ich seine Arbeit und setzte mich auf die Kante seines Schreibtisches. Er nahm die Brille ab und sah mich freundlich und fragend an „Was hältst du davon wenn wir heute irgendwas zusammen machen!“
„Hm hört sich gut an, heut gibt es im 66 eine Vorlesung „The people minds!“ antwortete Reid und sah mich fragend an
„Ok, und falls es langweilig werden sollte, dann gibt es wenigstens einen super tollen Kaffee und tolle Muffins!“ lachte ich und ging zurück an meinen Schreibtisch.
Mein Schreibtisch stand dem von Reid gegenüber und Morgans stand links davon. Schon jetzt fühlte ich mich hier so richtig wohl. Morgan lächelte mir zu als ich aufstand und mir einen Kaffee holte, „Na willst du auch einen?“ rief ich ihm zu und verschwand dann in der Küche.
“Ah hallo, Special Agent Hotchner!“ grüßte ich meinen Vorgesetzten. „Nennen sie mich einfach Hotch!“, winkte er ab und reichte mir drei Tassen, ich sah ihn fragend an „Ich weiß doch das unsere Jungs da draußen einen größeren Kaffeeverbrauch, als ein Kaffeehaus haben.“ Er verabschiedete sich noch von mir und ging dann zurück in sein Büro.
Ein schwarzer Kaffee für Derek, ein Kaffee mit Zucker oder eher Zucker mit Kaffee für Reid und ein schwarzer für mich, jetzt musste ich nur noch versuchen sie alle vorsichtig rauszubringen.
Vorsichtig stellte ich die drei Tassen auf Dereks Tisch ab und reichte ihm seine Tasse „Wow das ist ja mal ein Service, da könnte man sich glatt dran gewöhnen!“ Mit zwei Tassen war es wesentlich leichter zu gehen, ich brachte Reid seinen und ging dann zu meinem Platz. Genüsslich nahm ich einen Schluck von meinem Kaffee und tat es den beiden somit gleich, doch ihnen schien das Koffeingetränk nicht so zu schmecken.
“Boa, das ist ja kein Kaffee das ist ja Zuckersirup, boa!“ rief Derek und war von seinem Platz aufgesprungen. Reid blieb ganz locker „Na dann schätz ich mal das ich deinen „Ich-weck-tote-auf-Kaffee habe. Hier nimm!“ die beiden tauschten die Tassen und waren sofort wieder zufrieden.
Obwohl heute nichts besonderes los war, verging die Zeit wie im Fluge und schon verabschiedeten sich JJ, Garcia und Hotch in den Feierabend. Derek musste noch ein paar alte Akten bearbeiten, Reid schrieb noch seinen Bericht und ich, ich hatte im Moment eigentlich überhaupt nichts zu tun.
„Mann bin ich verspannt!“ stöhnte Reid und streckte sich das seine Knochen knackten, dabei sah er mich mit seinem, mir alt zu bekannten, Hundeblick an.
Ich stand auf und fing an ihn zu massieren und er war wirklich mehr als verspannt, für uns war dieser Körperliche Kontakt nichts besonderes, früher hatten wir uns oft gegenseitig massiert und hatten meist weniger an.
Ich hatte ihn gut 20 Minuten massiert als plötzlich Derek mit seinem Stuhl angerollt kam und sich neben Reid gesellte „ich bin auch ganz schrecklich verspannt!“ jammerte er und sah mich mit großen Augen an, Reid schmunzelte über seinen Kollegen und ich wollte gerade etwas erwidern als plötzlich mein Handy klingelte.
„Ja? Hallo, hallo?? Was??! Es ist aus?“ wütend beendete ich das Gespräch und lass mich auf meinen Stuhl fallen, meine Hände zittern vor Wut.
„Hey alles in Ordnung?“ fragt Derek mit besorgtem Gesichtsausdruck. „ja alles ok, schon gut!“
Als wir im Cafe ankamen waren schon ein paar Leute da, wir setzen uns an einen kleinen Tisch in der dritten Reihe und bestellten uns je einen großen Cappuccino und einen Muffin.
Kurz vor acht kam der Autor auf die Bühne, er erinnerte eher an den Karneval in Rio als einen ernstzunehmenden Schriftsteller. Er trug zu seinem gelben Sakko und seiner neongrünen Schlaghose einen Pinken Zylinder und rote Schuhe. Also als Clown hätte er auf jeden Fall den ersten Platz belegt. Ich verkniff mir das Lachen und auch Spencer kämpfte mit einem Lachanfall, wir schlürften unsere Cafes und unterhielten uns über die Vergangenheit. Mit jedem Wort fragte ich mich selbst, wie ich es die ganze Zeit nur ohne ihn ausgehalten hatte.
Die Vorlesung war ein Flop und wir machten uns noch den ganzen Heimweg darüber lustig und fragten uns wie blöd man sein musste dieses Buch zu kaufen. Aber vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass wir jeden Tag mit der Psyche der Menschen zu tun hatten und darum nicht an das glaubten was er da schrieb.
Reid brachte mich noch nach Hause, meine Einladung auf einen Kaffee hoch zu kommen lehnte er jedoch dankend ab, verabschiedete sich mit einem Kuss auf die Wange und verschwand dann in der Nacht!
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