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von DelFina18    erstellt: 10.05.2008    letztes Update: 15.08.2008    Geschichte, Romanze, Familie / P12    (fertiggestellt)
@ kia-chan: Nun, Urlaub macht die egtl net... ^^" Wird man noch sehen... Sie hatte nen guten Grund, die Kinder 'wegzugeben' (Und das ist nicht, weil Ashton son Satansbraten is XDDD Das is er übrigens auch nur bei Zelos, nuja, vielleicht noch ein wenig bei Sebastian... Aber egtl macht er das Ganze nur, weil er Zelos net mag, ka, warum XDDD)
Jo, kann mir vorstellen, dass kleine Kinder manchmal echt nur Unsinn im Kopf haben... Aber i-wie muss man ihnen ja verzeihen, ne? ^^
Ich muss allerdings zugeben, dass ich nur wenig Erfahrung mit kleinen Kindern hab, ich hab nur ne sehr viel ältere Schwester und bin deswegen eher als Einzelkind aufgewachsen... Die einzige Erfahrung mit kleinen Kindern hatt ich egtl (abgesehen vom Kindergarten und so XD) nur durch die Tageskinder meiner Mutter... Und ja, das war manchmal anstrengend... ^^" Aber die ham egtl net so viel Unsinn gemacht... Glaub ich... ^^"

@ Yami221: Hehe, ja, ich weiß, dass ich Zelos ziemlich ärger, aber das muss einfach sein XD Und ich werd ihn noch sehr viel mehr ärgern bzw. Ashton XD
Und deine Bitte hab ich ja jetzt erfüllt ^^

~°~°~°~°~°~°~°~°~°~Kapitel 4: Philosophisches Geschwafel~°~°~°~°~°~°~°~°~°~


Sheena fragte sich, ob sie es vielleicht wirklich etwas zu weit getrieben hatte. Wahrscheinlich hatte Zelos wirklich keine gute Nacht gehabt.
Sie wusste natürlich, dass es wohl wirklich Ashton gewesen war, der die Schnüre in Zelos’ Zimmer gespannt hatte, aber er war immer noch ein Kind, da machte man solche Späße nun mal. Aber sie selbst hätte Zelos’ nicht auch noch ärgern sollen… Konnte sie nicht einmal nett zu ihm sein? Immerhin schien er sich zusammenzureißen und spielte nicht die ganze Zeit den Casanova, da konnte sie es doch wohl auch mal schaffen, freundlich zu ihm zu sein, oder nicht?
Sie sah ihn ja sowieso nur noch eine Woche, dann würde er aus ihrem Leben verschwinden. Also konnte sie sich diese Woche auch noch mal Mühe geben und ihn etwas besser behandeln.
Entschlossen, sich bei ihm für ihr Verhalten zu entschuldigen, begab sie sich auf die Suche nach ihm. Leider hatte sie keine Ahnung, wo er sich befinden könnte. Vielleicht war es besser, Sebastian zu fragen, wo sich Zelos früher zurückgezogen hatte, wenn er wütend oder eingeschnappt war.
Also ging sie zurück zum Spielplatz, wo Sebastian gerade alles einpackte, um wieder zurück zur Villa zu gehen.
„Sebastian, wo ist Zelos früher immer hin gegangen, wenn er wütend war?“, fragte sie den Butler.
„Zum Kanal. Kein Ort für einen Adelsjungen, aber er hatte es ihm seit jeher angetan“, antwortete Sebastian.
Sheena nickte und bedankte sich. Sie wusste, wo der Kanal war. (Da weißt du mehr als ich XD Ich denke nur, der ist in der Nähe von der Kanalisation… Macht ja auch irgendwie Sinn, ne? XD)
Als sie beim Kanal ankam, beobachtete sie, wie Zelos kleine Steine in das dreckige Wasser warf, das in die Kanalisation floss. Er schien sie nicht bemerkt zu haben, also machte Sheena durch ein Räuspern auf sich aufmerksam.
Zelos sah sie kurz an und wandte sich dann wieder ab, als er sie erkannte.
„Zelos, es tut mir Leid. Ich habe es zu weit getrieben…“, entschuldigte sich Sheena.
Aber Zelos reagierte nicht. Er starrte nur auf das Wasser. Er hatte sogar aufgehört, Steine in den Kanal zu werfen.
„Nun sag endlich was!“, forderte Sheena leicht verärgert.
„Denkst du, es gibt ein Leben nach dem Tod?“
Sheena blinzelte verwirrt. „Was?“ Was sollte diese Frage denn jetzt?
„Und wenn es das gibt… wie sieht es aus? Ist es dem ersten Leben ähnlich? Erlebt man ähnliche Situationen noch einmal? Trifft man womöglich die gleichen Personen?“, fragte Zelos ohne sie anzusehen.
„I-Ich weiß es nicht…“, sagte Sheena. Was sollte das Ganze auf einmal?! Warum stellte er solche komischen Fragen?! Konnte er nicht einfach wütend sein?! Damit konnte Sheena noch eher umgehen.
Zelos seufzte. „Manchmal wünschte ich, ich könnte in die Zukunft sehen…“
„Ich denke, das wünscht sich jeder irgendwann einmal. Aber es ist gut, dass man es nicht kann. Manche Leute würden dadurch zu selbstbewusst werden – oder zu pessimistisch. In jedem Fall würde man sich nicht mehr so verhalten, wie man es getan hätte, bevor man in die Zukunft gesehen hat; folglich würde das, was man gesehen hat, also gar nicht eintreffen“, meinte Sheena. Wenn er ihr schon mit so philosophischen Fragen kam, bitteschön. Dann würde sie eben auch philosophieren.
„Das stimmt nicht. Egal, was man sieht, man handelt immer so, dass das Gesehene auch eintritt. Es ist Schicksal…“, widersprach Zelos nachdenklich.
„Schicksal? Meiner Meinung nach existiert dieses Wort nur, damit gewisse Leute behaupten können, sie hätten nicht anders handeln können. Schicksal ist etwas für Feiglinge, die nicht zu ihren Handlungen und Entscheidungen stehen können. Dagegen erfordert es viel mehr Mut, zu akzeptieren, dass man hätte anders handeln können, wenn man gewollt hätte“, erwiderte Sheena. Warum unterhielt sie sich überhaupt mit Zelos über so etwas? Hatte er ihr jetzt eigentlich verziehen oder nicht? Der Kerl war heute echt merkwürdig drauf. Vielleicht war das ja doch nicht der echte Zelos vor ihr…
„Freier Wille ist eine Illusion, Sheena. Wir sind Marionetten und wer auch immer die absolute Macht über uns hat, er spielt ein ziemlich verrücktes Spiel mit uns. Wir sind wie Schachfiguren auf einem Schachbrett, wir werden bewegt, wie der Spieler es will. Wir haben keinerlei Macht. Unser Schicksal steht von vornherein fest. Unser Status, unsere Rasse, alles, was wir einmal erleben… Nehmen wir uns beide doch mal als Beispiel. Ich bin der Auserwählte von Tethe’alla. Ich war es schon immer und ich werde es auch immer bleiben. Es stand von vornherein fest, dass dies meine Rolle ist. Dein Schicksal ist es, eine Beschwörerin zu sein und Pakte mit den Elementargeistern zu formen.“
Sheena zog eine Augenbraue nach oben. Was zum Teufel war los mit dem Kerl?! Warum laberte er auf einmal so ein Zeug?! „Zelos, was redest du da?“
Aber der Rothaarige beachtete sie nicht weiter. „Heißt es nicht, das Leben sei ein Spiel? Und in der Tat, das ist es! Aber wir können es nicht kontrollieren, wir sind nicht die Spieler, wir sind die Figuren… Wir haben keinen freien Willen… Aber was ist, wenn wir aus dem Spiel verschwinden? Landen wir dann in einem anderen Spiel, wo wir ebenfalls Regeln unterworfen sind? Können wir denn niemals frei sein? Aber was bedeutet Freiheit eigentlich? Gibt es wahre Freiheit überhaupt?“
„Zelos, bist du dir sicher, dass es dir gut geht?“, fragte Sheena besorgt und fühlte seine Stirn. Sie war total heiß und nass – er hatte Fieber. Das erklärte Einiges.
„Sheena… Warum tut mir das Schicksal so etwas an? Warum hasst mich die Person, die ich am meisten liebe so sehr?“
Sheena ging davon aus, dass er von einem seiner Groupies redete. „Was weiß ich. Du gehörst ins Bett, Zelos, du bist krank.“
„Sheena… Warum bloß? Warum? Warum hasst du mich so sehr, wo ich dich doch so sehr liebe?“ Zelos umarmte Sheena.
Sheena stand wie versteinert da. Hatte er ihr gerade seine Liebe gestanden?
Zelos nahm Sheenas Gesicht in seine Hände und sah ihr tief in die Augen. Im nächsten Moment küsste er sie.
Wenn es Sheena möglich gewesen wäre, hätte sie sich wohl noch mehr angespannt, so erschrocken wie sie war. Aber sie war auch so schon wie zur Salzsäule erstarrt und wusste nicht, was sie tun sollte. Das fand sie merkwürdig, normal hätte sie ihn einfach nur weggestoßen und das wär’s gewesen. Aber jetzt war Sheena einfach zu perplex, um zu reagieren und ein Teil in ihr schien das Ganze sogar zu genießen.
Sie war so verwirrt, sie wusste nicht einmal mehr, wo oben und unten war.
Auf einmal merkte sie, wie sie sich entspannte. Sie schloss die Augen und wollte Zelos’ Kuss gerade erwidern – ob nun gewollt oder nicht wusste sie in diesem Moment nicht –, als Zelos sich auch schon von ihr löste.
„Tut mir Leid, ich… ich dachte nur… Ich wollte dich nur einmal geküsst haben, bevor ich dich nie wieder sehe…“, murmelte Zelos. Dann drehte er sich um. „Ich gehe jetzt besser wieder zurück nach Hause. Ich kann Sebastian nicht so lange mit dem kleinen Satansbraten allein lassen.“ Im nächsten Moment war er auch schon verschwunden und Sheena stand allein beim Kanal.
Verwirrt lehnte sie sich an die Wand, die zu ihrem Glück hinter ihr war und rutschte sie langsam hinab, bis sie auf dem Boden saß.
Was zum Teufel hatte das Ganze zu bedeuten? Was war mit Zelos los? Kam das wirklich alles nur durch das Fieber oder hatte er alles ernst gemeint? Und selbst wenn es sein Ernst gewesen war, was interessierte sie das? Sie wollte ihn nie wieder sehen, sie… nun, sie hasste ihn nicht, aber… er ging ihr auf die Nerven. Seine ganze Art brachte sie auf die Palme. Wie er sich für unwiderstehlich hielt und mit jedem weiblichen Wesen flirtete, das nicht bei drei auf den Bäumen war, wie er die ganze Zeit jammerte, wenn er in einer unangenehmen und anstrengenden Situation war… Aber was sie am meisten an ihm aufregte, war, dass sie ihn trotz allem nicht hassen konnte. Es ging einfach nicht… Abgesehen davon hatte er sich in letzter Zeit ganz anders verhalten. Viel erwachsener und verantwortungsvoller… Zwar benahm er sich in Ashtons Nähe immer noch wie ein kleines Kind, aber er hatte immerhin nicht mehr mit anderen Mädchen geflirtet, seit sie da war.
Vielleicht war sein Liebesgeständnis also doch nicht nur leeres Geschwafel…
Sheena seufzte. Was war bloß los mit ihr? Warum interessierte es sie, ob Zelos sie wirklich liebte oder nicht? Er war für sie doch nicht mehr als ein… nun, in gewisser Weise Freund… Und nach dieser Woche würde sie ihn nie wieder sehen… Vermutlich… Wenn er sich wirklich an die Abmachung hielt. Aber daran zweifelte sie eigentlich nicht.
Sie zog es inzwischen schon viel eher in Erwägung, dass sie ihn nach der Woche doch noch wieder sehen wollte. Und wenn sie es sich recht überlegte… Warum denn nicht? Ihre Bedingung war vielleicht doch ein wenig zu hart und inzwischen fragte sie sich, wie sie überhaupt auf die Idee gekommen war.
Zelos mochte ihr ja manchmal auf die Nerven gehen, aber da war er nicht der Einzige. Und den anderen Nervensägen hatte Sheena ja auch keine solchen Bedingungen gestellt.
Dies wäre also ein Grund gewesen, ihre Bedingung doch noch wieder zu ändern. Andererseits… würde sich Zelos dann vielleicht nicht mehr so viel Mühe geben, ihr seine Liebe zu beweisen – wenn das Ganze nicht nur vom Fieber ausging.
Aber warum wollte sie überhaupt, dass Zelos ihr bewies, dass er sie liebte? Es würde an ihren Gefühlen für ihn – nicht vorhandenen Gefühlen besser gesagt – nichts ändern.
Sheena schüttelte den Kopf. Es war unglaublich, wie er sie durch diesen einen kleinen Kuss so verwirren konnte! Es war nichts weiter, es bedeutete ihr nichts, also sollte sie langsam aufhören, sich irgendwelche Gedanken zu machen! Und ihre Bedingung würde sie auch nicht ändern. Sie würde das jetzt durchziehen.
Sie stand auf. Es wurde Zeit, dass sie wieder zu Zelos’ Villa zurückging. Bei dem Gedanken daran, Zelos gleich wieder sehen zu müssen, blieb sie allerdings unentschlossen stehen. Wie sollte sie sich ihm gegenüber verhalten? Sie konnte mit Sicherheit nicht mehr so mit ihm umgehen wie sonst. Und er würde sie vermutlich auch anders behandeln… Vielleicht sollte sie erst einmal versuchen, ihm aus dem Weg zu gehen. Er sollte sich sowieso besser ins Bett legen und dann konnte sich Sebastian um ihn kümmern.
Perfekter Plan.
Während Sheena ins Adelsviertel ging, fragte sie sich, warum Zelos überhaupt Fieber hatte. Hatte er sich eine Erkältung eingefangen oder was war los?
Nun, letztendlich interessierte es sie auch nicht wirklich. Zumindest redete sie sich das ein.

°~°~°~°~°


Soo... Endlich hab ich dieses Kap fertig... Ist zwar etwas kürzer, als geplant, aber mir fiel nichts mehr ein, was ich noch zu Sheenas Gedanken schreiben könnte...
Ehrlich gesagt gefällt mir dieses Kap net so gut... Der Philosophie-Teil gefällt mir zwar i-wie gut (fiel mir auch am leichtesten zu schreiben XDDD Dabei war das net mal geplant) und die Sheelos-Szene natürlich auch, aber der Rest.... Nuja...
Ich hoffe, dass es euch wenigstens gefällt ^^
Wann das nächste Kap kommt, kann ich noch net sagen, zuerst ist ja wieder die andere Geschichte dran...
Jedenfalls habe ich noch viel vor mit dem armen Zelos XDDD Der muss noch einiges durchstehen *fies grins*
Außerdem kann ich mal wieder sagen, dass diese Geschichte länger wird, als ich gedacht hätte... Aber da ich für jeden Tag ja schon fast 2 Kaps geschrieben habe und nach der Woche auch noch ein wenig kommt... Mmh... Wenn ich so rechne, dürftens.... 18 Kaps insgesamt werden... Plus die fünf Kaps, die man bei mir immer einrechnen muss, da ich mehr als geplant schreibe XDDD
Also schon noch ein wenig... Aber mal sehen. Ich kann mich auch irren, wäre auch nichts Neues.

Nun... Reviewt doch bitte, wenn ihr das Kap gelesen habt ^^ Ihr wisst ja, wie motivierend das sein kann ^^
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