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Geschichte: Fanfiktion
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/ The past never let you go
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von faithiana
erstellt: 06.05.2008
letztes Update: 06.05.2008
Geschichte, Allgemein / P18 Slash
(abgebrochen)
“WAS soll ich tun?” Clay war der Schock deutlich anzusehen. “Bitte Clay! Es ist unheimlich wichtig!“ flehte ich ihn an, „Ich muss wissen ob Hiead und diese Lyla von einer Kolonie kommen.“ „Sehr interessant“, entgegnete Clay und schob sich die Brille zu Recht, „Wieso interessiert dich das denn so?“
Mit einem „Danke Clay, hast was bei mir gut!“, rannte ich aus dem Zimmer. Verwundert schaute er mir nach.
[Lyla’s P.O.V.]
“Ich dachte auf unserer Kolonie sind die Strassen endlos aber diese Gänge sind ja noch viel schlimmer.“
Hiead lachte helmisch und öffnete dann die Tür vor uns. „Das ist der Erholungsraum“ erklärte er mir während wir einen Kieselweg langgingen. Ich hatte so etwas noch nie gesehen, dem entsprechend war mein Blick. Auf unserer Kolonie gab es, auf jeden Fall dort wo wir gewohnt hatten, nur Hochhäuser und Asphalt.
„Ich war am Anfang auch so geschockt!“, sagte Hiead bevor ein lautes „Hallo!“ durch den Raum schallte. Zero war hineingestürzt und hatte sich zwischen uns gedrängt.
[Zero’s P.O.V.]
Ich musste unbedingt herausfinden was zwischen den beiden war.
„Ihr scheint euch ja zu kennen.“ Fragte ich mit gespielter Freundlichkeit, doch Hiead entgegnete eiskalt: „Was dagegen?“. Wie ich es hasste wenn er so mit mir sprach, trotzdem versuchte ich freundlich zu bleiben: „Ähm...nein. Woher kennt ihr euch denn?“ „Was geht dich das an?“. Diesmal kam der kalte Schauer von Lyla. So langsam wurde ich sauer und schrie schon fast: „Kann mir vielleicht auch jemand normal antworten?“ Hiead packte mich am Arm und zog mich etwas von Lyla weg. Sie rief uns noch hinterher: „Ich geh ein Stück spazieren, damit ihr in Ruhe reden könnt!“ Mit den Worten drehte sie sich weg und ging. Ihr Tonfall gefiel mir irgendwie nicht, doch weiter konnte ich nicht denken, da ich schon Hiead’s Lippen auf den meinen spürte und reflexartig ich die Augen schloss.
Als er sich wieder von mir löste sagte er, mir über die Wange streichend und mit wunderschön sanfter Stimme: „Du wirst doch nicht etwa auf sie eifersüchtig sein? Mach dir keine Sorgen mein Schatz.“ Seine Art beruhigte mich sehr. „Erzählst Du mir bitte woher Du sie kennst?“ fragte ich. „Wenn es dich so interessiert und Du dann ruhig bist.“, entgegnete er, „Wir kommen von der selben Kolonie und waren in der Schule ab und zu mal zusammen.“ Obwohl es mir schwer fiel, versuchte ich ihm zu glauben. „Achso“, kam nur als Antwort von mir. Hiead strich mir über die Lippen. „Mach dir keine Gedanken!“, sagte er, doch noch bevor ich antworten konnte, liebkosten seine Lippen wieder die meinen.
Seine Küsse waren unheimlich fordernd, deshalb machten sie mich auch immer aufs Neue verrückt. Ich sollte wirklich nicht soviel nachdenken, was hatte ich auf für Vorstellungen. Ich wusste doch das Hiead MICH liebte.
Augen wie Vulkanglut schauten in die meinen, zogen mich in ihren Bann, als er mir sagte: „Ich muss Lyla suchen. Sie kennt sich nicht aus und ich will ihr G.O.A. zeigen.“
Ich fiel aus den Träumen in die mich seine Rubine geschickt hatten. „Aber ich dachte...“. Weiter kam ich nicht, denn Hiead war schon, mir einen flüchtigen Kuss aufhauchend, verschwunden. „Wir sehen uns später!“, bekam ich noch zu hören.
Das war gemein. Ich würde den Tag lieber mit ihm verbringen. Ich seufzte leise. Naja egal. Wenn es meinen Schatz glücklich machte, dann akzeptierte ich es halt.
Ich ging aus dem Erholungsraum um ein bisschen spazieren zu gehen.
[Lyla’s P.O.V.]
Hiead kam wieder zu mir gelaufen. „Na? Alles geklärt?“, sagte ich, schon etwas sarkastisch, „Was hast Du denn mit dem Kleinkind?“ „Für einsame Nächte!“, entgegnete der Weißhaarige mit einem selbstsicheren Lächeln. „Verstehe!“ entgegnete ich mit einen leichten Schmunzeln.
Wir setzten uns auf die wunderschöne grüne Wiese. Alles duftete angenehm und sah so lebhaft aus. Etwas sehr ungewohntes für mich. Ich hielt noch ein paar Minuten inne, staunend über das was auf vielen Kolonien so etwas Normales war, wie bei uns Schmutz und Blut auf den Strassen.
Ich drehte mich etwas auf die Seite um Hiead etwas zu fragen, doch ich bemerkte das er seine Augen geschlossen hatte und sein Atem ganz sanft war. Wecken wollte ich ihn nicht, deshalb legte ich mich einfach nur etwas näher an den Körper des Weißhaarigen um seine Nähe spüren zu können, beobachtete ihn einfach nur. Er wirkte so friedlich, wie ein gefallener Engel. Ich glaubte nicht dass er noch etwas von dem Engel der Kindheit und dessen Unschuld in sich trug. Selbst im Schlaf war sein Blick nicht mehr so warm wie er früher einmal war.
Er hatte sich sehr verändert, wirklich viel gelernt, wir beide hatten das. Nach so vielen Jahren auch kein Wunder. Wie er mit allen umsprang, dieses Eiskalte. So war er nie zu mir gewesen. Jeder war anders mit der Vergangenheit umgegangen. Ich hatte ein geradezu feuriges Temperament entwickelt. Hiead hatte das alles sehr kühl gegenüber anderen Menschen gemacht. Nach dem Krieg, der Lügen, Intrigen, Verrat, und Mord mit sich brachte, konnte keiner von uns so genannten „Schattenkindern“ mehr Vertrauen in die Menschen haben! Ich schloss meine Augen und versuchte mich zu erinnern.
[Dream]
Alles ist so dunkel, ich habe Angst. Ich sehe nur Blut um mich herum...und Hände. Hände die mich berühren, mich zerreißen. Bitte hört auf! Jede Berührung schmerzt wie Feuer. Es wird auf einmal heller, ich erkenne etwas. Ich sehe gleißendes Licht und auf einmal ist alles still. Nur eine Hand streckt sich mir entgegen... sie gehört einem kleinen weißhaarigen Jungen. Er ist voll Blut doch lächelt er und hilft mir auf die dürren Beine. Kaum lässt der Junge meine Hand los packt mich jemand von hinten und reißt mich wieder ins Dunkel. Ich versuche zu schreien doch bleibe ich stumm. Der Grund meiner Schweigsamkeit, ein Messer das meine Kehle durchtrennt. Ich entferne mich immer mehr von dem Jungen, hinter dem nun auch jemand auftaucht. Ich will ihn warnen, doch schon fällt sein lebloser Körper zu Boden. Auch der meine wird schwerer, ich bekomme keine Luft mehr...spüre wie sich meine Lunge mit Blut füllt. Alles wird wieder dunkler doch bevor es zu Ende ist dreht man mich um...ich schaue in vertraute Augen und erschrecke: „Sky?“
[Dream Ende]
Ich schrecke etwas hoch, doch beruhigte ich mich gleich wieder durch einen leichten Schauer der ein Kuss in den Nacken, bei mir auslöste.
Ich musste, ohne es gemerkt zu haben, auf den Rücken gedreht haben. Vorsichtig wollte ich mich umdrehen, doch Hiead legte seine Hand auf mein Schulterblatt. Als er merkte wie ich mich wieder entspannte, fuhr er mit den Küssen fort. Ich spürte wie er ganz vorsichtig unter mein T-Shirt fasste, doch auf einmal inne hielt. Ich konnte mir vorstellen was los war.
„Schon gut. Du weißt doch das du mir nicht weh tust!“, beruhigte ich ihn. Er schob mein Shirt etwas hoch und gab mir einen sanften Kuss auf den Rücken. „Hier kann Jack dir nichts tun“, entgegnete er, „kleine Shadow!“ Ich drehte mich um und zog ihn in meine Arme. Ich spürte dass die Erinnerungen in ihm hochkamen und er sich unwohl fühlte. „Mach dir keine Sorge, Silence. Irgendwann werden wir ihn finden“, mein Blick verfinsterte sich, „und dann wird Sky für alles bezahlen, das er uns angetan hat.“
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