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Geschichte: Fanfiktion
/ Prominente
/ Musik
/ Tokio Hotel
/ Musik, Lügen, Leidenschaft
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von daisy
erstellt: 17.04.2008
letztes Update: 11.08.2010
Geschichte, Humor / P18
(abgebrochen)
@ Rockstar: Ich weiß ja nicht, was du als Überfrau bezeichnest, aber Alina ist auf keinem Fall perfekt... Ich glaub sie ist eigentlich so ein typisches Mädchen... Manchmal zickig, manchmal verschmust, manchmal tollpatschig usw... Ich bemühe mich auch euch nicht zu lange auf die nächsten Kapitel warten zu lassen. Ich glaub bis Kapitel 6 oder so hab ich auch vorgeschrieben ;-)
@ Billinlovegirl: Na dann bin ich froh, dass du meine FF so schnell entdeckt hast und ich in den Genuß eines Reviews von dir gekommen bin ;-) Freut mich dass dir das erste Kapitel gefallen hat
@ Engel83: Also eigentlich dachte ich ja es wär eher ne 0-8-15 Geschichte, aber schön wenn du das anders empfindest! :-) Darf ich dich fragen, wofür das 83 in deinem Nick steht? Fürs Geburtsjahr?
@ Feexe: Auf die Idee mit dem Kapitel hat mich ne Freundin gebracht, die sich tierisch über Toms Max Interview aufgeregt hat ;-) Dabei konnte er nicht so wirklich was dafür, das Interview war für nen Report wo es um die Rollen der Frauen ging (Mutter, beste Freundin, Barkeeperin usw) und Tom wurde eben nur zum Thema die Geliebte gefragt.... Jedenfalls bin ich erleichtert dass dir der Teil gefällt :-) Sie wird ihm auf jeden Fall Feuer unterm Hintern machen allerdings erst im nächsten Kapitel *hach ich bin doch gemeint*
@ Patty: Ich hoffe deine Prüfung ist gut gelaufen :-) Schön wenn ich dir den Nachmittag versüßt hab, ich freu mich auf jedenfall dass du wieder mit dabei bist :-)
Danke an alle Kommischreiber für die lieben Worte!
Danke an Kati, meine Betaleserin *knuddel*
So viel Spaß beim neuen Kapitel!
[Rückblende]
Ich war gerade 21 geworden und mitten in meinem BWL-Studium mit Schwerpunkt Management. Im Rahmen meines Studiums musste ich auch ein Praktikum von 6 Monaten in einer Firma mit meinem Schwerpunkt bestehen. Ich hatte mich bei einigen renommierten Firmen beworben und etliche Zusagen, dank der guten Fürsprachen meiner Professoren, erhalten. Und wie BWLer nun mal so sind, hatte ich mir das lukrativste Angebot rausgesucht. Bei einer Firma in Hamburg.
Mir machte es nichts aus, mal von zu Hause raus zukommen und statt eines richtigen Gehalts bekam ich Kost und Logis frei. Ich im schönen Hamburg, ich war so happy. Ich hatte ja keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Auch nicht, als ich meine erste Praktikumswoche absolvierte, die verlief nämlich noch relativ normal. Ich ordnete Akten, machte ein paar Telefonate und ging hier und da den Mitarbeitern zur Hand, wie das nun mal ist, wenn man neu in ner Firma ist und sich noch nicht auskennt. Der Hammer kam erst am 2. Montag, an dem ich dort war. Der Chef rief mich in sein Büro.
„Frau Schulz? Ich habe eine Sonderaufgabe für Sie!“
„Ok!“
„Sie werden in dem Managementteam einer jungen Band mitarbeiten.“
„Oh, das ist ja toll.“ Ich war so froh und gleichzeitig zweifelte ich daran, das schaffen zu können.
„Wir sind der Meinung, dass man am besten Erfahrung durch Praxis sammelt und dadurch, dass dort noch mehrere Manager tätig sind, werden Sie bestimmt viel lernen.“
„Ich danke vielmals für Ihr Vertrauen.“
„Ein Taxi wird Sie heute Mittag abholen und in das Tonstudio der Band bringen, wo Sie erst mal alle Mitarbeiter kennen lernen wollen. Und denken Sie daran, Frau Schulz, unsere Mitarbeiter, also auch Sie, verpflichten sich zu Verschwiegenheit.“
„Das ist doch selbstverständlich.“ Ich lächelte. Diskretion war in vielen Firmen sehr wichtig, dem war ich mir natürlich bewusst.
„Was ist das denn für eine Band?“
„Ich glaube, das werden sie besser selbst herausfinden, Voreingenommenheit ist schlecht in unserem Beruf. Ich kann Ihnen nur so viel sagen, diese Band fällt unter die Kategorie…“ Er räusperte sich. “… Teenieband.“
„Ok, ich werde mein Bestes tun.“
„Davon bin ich überzeugt. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.“
Ich schloss die Tür hinter mir und hätte schreien können. Niemals hätte ich gedacht, dass man mir gleich so viel Verantwortung überträgt. Das war einfach großartig. Man konnte nicht besser Erfahrung sammeln. Ich war so stolz. Ich konnte kaum erwarten, bis das bestellte Taxi kam, um mich endlich an meinen Arbeitsplatz zu bringen. Ein Mitarbeiter unserer Firma begleitete mich.
„Na nervös?“, fragte er mich, als wir endlich in diesem verfickten Taxi saßen.
Ich nickte, ich brachte keinen Ton heraus.
„Keine Angst, die sind alle sehr nett, ich bin sicher, das wird alles wunderbar laufen!“
„Das hoffe ich auch, man, so viel Verantwortung, ich bin ja noch Studentin!“
„Mögen Sie denn Musik?“
„Ja, natürlich!“
„Das wird ein Vorteil für den Job sein. Gibt es eine bestimmte Richtung, die Sie mögen?“
„Nein, ich mag von allem ein bisschen, von Klassik, zu Hardrock, von Rock zu Pop, es gibt überall tolle Stücke!“
„Ja, da haben Sie recht und Sie haben keine Ahnung, zu welcher Band Sie kommen?“
Ich schüttelte den Kopf.
„Wahrscheinlich eine Newcomer Band, die gerade in den Startlöchern steckt!“
Er grinste. Ich war verwundert.
„Sie haben echt keine Ahnung.“
Schon waren wir angekommen.
Wir gingen zur Tür und klingelten. Ein noch relativ junger Mann öffnete uns die Tür. Er mag wohl Mitte 30 gewesen sein.
„Hallo, Sie sind dann wohl unsere neue Praktikantin? Ich bin David.“
Er lächelte mich freundlich an und hielt mir die Hand entgegen.
„Ich bin Alina Schulz.“
„Schön, dich kennen zu lernen, kommt doch erst mal rein, dann zeig ich euch alles.“
Ich war erleichtert, dass der Erste schon mal so nett zu mir war.
Das konnte ja auch nur besser werden.
Wir gingen in ein kleines Büro, wo schon einige Leute auf uns warteten.
Ich wurde allen vorgestellt und alle hatten mich freundlich aufgenommen.
In jeden Aufgabenbereich dürfte ich mal reinschnuppern, versprach mir David.
Dann klärte er mich darüber auf, dass wir die nächsten Wochen nicht in Hamburg arbeiten würden, sondern erst mal mit der Band auf Tour wären. Das machte mich noch stolzer, ich würde also noch etwas von Deutschland zu sehen bekommen, das machte mich erst recht stolz.
Anschließend führte mich David in die Küche, die den gesamten Mitarbeitern zur Verfügung stand. Dadurch, dass die Arbeitszeit manchmal unberechenbar war, waren auch Betten und halt diese Küche für alle zugänglich.
David klärte mich gerade über die Eigenarten des Herdes auf, die Platten wurden nur heiß, wenn man die Knöpfe einmal um 360 Grad drehte, als die Tür aufging und jemand Neues rein kam.
Ein junger Mann, jünger als ich, mit Hip-Hopper-Klamotten und nem Basecap auf dem Kopf, aus dem hinten ein paar Dreads herauskamen.
Irgendwie kam mir dieser Mann bekannt vor. Er lächelte verschmitzt, als er mich sah.
„Hey, ich bin Tom und ich nehme an, du bist die neue Praktikantin?“
„Ja, ich bin Alina, schön, dich kennen zu lernen.“
Tom ging zum Kühlschrank und nahm sich eine Flasche Cola raus.
Im Vorbeigehen meinte er noch:
„Viel Spaß bei uns, wir werden uns wohl noch öfter sehen.“
Verdutzt überlegte ich noch, woher er mir so bekannt vorkam.
David führte mich weiter im Studio umher. Bis ich an einer Wand ein Plakat entdeckte und auf einmal wusste ich, woher ich diesen Mann kannte.
Er war Mitglied der Band Tokio Hotel.
Mein Herz rutschte in die Hose. Das konnte doch nicht wahr sein.
Ich Praktikantin von Deutschlands erfolgreichster Band? Ich kniff mich, um mich davon zu überzeugen, nicht zu träumen.
Kalter Schweiß stand auf meiner Stirn. Mir war klar, dass viele Mädchen in Deutschland mich um diesen Job beneiden würden. Ich hatte Gott sei dank keine Gelegenheit weiter nachzudenken, denn David führte mich weiter in einen Aufnahmeraum, wo alle 4 Jungs saßen und gerade Pause machten. Der schwarzhaarige Junge mit den geschminkten Augen kam direkt auf mich zu und stellte sich mir als Bill vor. Auch Gustav reichte mir freundlich die Hand und hieß mich willkommen.
„Hey ich bin Georg.“, wandte sich mir der Letzte zu.
„Du hast recht, Tom, sie ist echt hübsch!“
Boah, das hatte gesessen. Typisch Mann. Innerlich kochte es. Als ob einer dieser Jungs eine reelle Chance bei mir hätte, ich war schließlich eine erwachsene Frau. Weiter ließ ich mir nichts anmerken, und ich war froh die Jungs den Rest vom Tag nicht sehen zu müssen. So konnte ich mich wenigstens mit den restlichen Leuten des Teams anfreunden.
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