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Geschichte: Fanfiktion
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von daisy
erstellt: 17.04.2008
letztes Update: 11.08.2010
Geschichte, Humor / P18
(abgebrochen)
Hier mal wieder was neues von mir! Einige hatten mich ja gefragt ob es eine Fortsetzung von "Zu stolz" geben wird... Das wird es zwar nicht, aber ich glaube, diejenigen die "Zu stolz" mochten mögen vielleicht auch diese FF! Es geht mal wieder um Tom, den ich mir natürlich nur geborgt hab! ;-)
Das Genre "Humor" ist für mich noch relatives Neuland und diese Story lebt ein bisschen von den Fauxpas die sich Tom so erlaubt... Sieht man ja gleich am ersten Kapitel! Ich hoffe nur es ist erlaubt aus Zeitungen zu zitieren, ich mein das ist zwar nur in diesem Kapitel, aber ich habe auch nichts gefunden, wo darauf hingewiesen wird, dass es verboten sein könnte!
Ansonsten, vielleicht sind die Kapitel am Anfang zu kurz, ich versuche mich zu steigern! :-)
Danke an meine Beta Kati *dich knuddel*
Und dann mal viel Spaß!
Ich hielt gerade die neueste Ausgabe der „Max“ in den Händen. In mir brannte die Wut. So ätzend fand ich das, was ich da lesen musste.
Auf welchen Typ Frau stehst du?
Stand dort in dicken Lettern.
Die darauf folgende Antwort brachte mich fast zum würgen.
Erstens stehe ich auf keinen bestimmten Frauentyp. Blonde, braune oder rote Haare - das ist mir egal. Und zweitens, selbst wenn ich auf einen speziellen Typ Frau stehen würde, wär' ich ja total bescheuert, wenn ich das zugeben würde. Also im Ernst, es muss halt einfach passen. Obwohl, eigentlich doch nicht. Mit langen Beziehungen habe ich es ja momentan eh nicht so, und bei einer Nacht geht's ja nun wirklich nicht um den Charakter. Jeder, der da was anderes erzählt, lügt.
Wie konnte er nur so ein Großkotz sein. Erstens war ich seit knappen 3 Monaten seine Freundin, somit konnte er genau sagen, auf welchen Typ er stand. Ich war blond und hatte braune Augen. Vielleicht eine Durchschnittsfrau, aber dennoch mit Temperament gesegnet. Mir war klar, dass er auf Geheiß des Managements nichts in der Öffentlichkeit sagen durfte und wir wollten es ehrlich gesagt auch nicht öffentlich machen, aber in dem Interview ein bisschen langsamer zu fahren, wäre wohl kaum zu viel verlangt gelesen.
Ich las immer noch ziemlich wütend weiter.
Wie verführst du eine Frau?
Das war ne gute Frage, denn da stand Frau und ich hatte bis jetzt nur mitbekommen, dass er kleine Mädchen aufriss, mal abgesehen von mir selbst.
Die Antwort ließ mich noch mehr brodeln als die erste.
Es wäre eine Lüge, wenn ich sagen würde, dass ich eine bestimmte Masche habe, die immer funktioniert, oder dass ich ein Rezept habe, um Frauen zu verführen. Ich mach' das, wie es grad kommt. Sagt sich natürlich leicht für mich, wenn man bedenkt, dass bei den anderen drei Nullen aus meiner Band gar nichts geht.
Ja, ja, große Sprüche klopfen konnte er. Sowieso, er hatte recht, ein Rezept FRAUEN, und die Betonung lag auf Frauen, zu verführen hatte er nicht, denn wenn er was mitnahm, waren es kleine Groupies, die sich ihm eh an den Hals warfen. Die drei Nullen aus seiner Band, manchmal taten die mir ganz schön Leid, die Sprüche waren teilweise schon grenzwertig. In solchen Situationen, kochte in mir der Gedanke hoch, ob ich mit seinem Zwillingsbruder doch besser gefahren wäre. Bill war so endlos sensibel und zärtlich, dass sich jede Frau glücklich schätzen konnte, einen solchen Freund zu haben. Doch dann fiel mir wieder ein, dass ich auf Herausforderungen stand.
Weiter ging's und es wurde ehrlich auch nicht besser.
Was turnt dich total an?
Ich bin der typische Jäger und Sammler. Ich muss eine Frau erobern. Ich liebe es, wenn sie erst so tun, also wenn sie nicht interessiert wärn.
Ja, das mit dem Jagen und Sammeln konnte ich bestätigen, allerdings befürchtete ich immer noch, dass er das aus Bequemlichkeit getan hatte. Ein leichtes Grinsen kam in mein Gesicht, als ich daran dachte, wie es ihn schier verrückt machte, als ich ihn wieder und wieder abblitzen ließ. Das ging fast die ganzen 6 Monate meines Praktikums so, die ich mit TH verbrachte. Und ja da hatte er so einige Frauen, wobei er am Schluss sehr bewusst versuchte, mich zu provozieren. Er war in der Beziehung einfach leicht zu durchschauen. Aber ganz ehrlich, er hätte mich fast in den Wahnsinn getrieben.
Und was turnt dich total ab?
Ich kam mehr und mehr in Rage, je mehr ich weiter las.
Dirty Talk! Beim Sex sollten Frauen ruhig mal ein bisschen weniger erzählen. Schreien ist in Ordnung ...
Unzählige weibliche Fans wollen mit dir ins Bett. Welche schafft es, welche nicht?
Hmm, also ich würde da jetzt niemanden ausschließen. Ich hab halt nur begrenzt Zeit, der Tag hat ja leider nur 24 Stunden.
Boah wie konnte er nur so was Hirnloses von sich geben? Von wegen nicht auf Dirty Talk stehen! Pahhh. . . Da hatte ich ihn schon total anders erlebt. Und einen auf Mister Lover Lover machen! So gut war der Sex dann ja wohl auch nicht. Zumindest das versuchte ich mir in meiner Wut einzureden. Und wer es mit ihm sonst ins Bett geschafft hatte. Kleine Mädchen mit hohen High Heels, gestylte Haare, kurze Miniröcke mit einem „Ich-will-dich-Blick“.
Hast du dich schon mal verliebt?
Nein, ich war noch nie verliebt. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht an Liebe. Außer an die Liebe für eine Nacht!
Und was war ich dann bitteschön? Ich meinte, nicht zu einer Beziehung stehen ist eines. Aber sagen, ob man mal verliebt war, das andere. Image hin, Image her. Das war zu viel!
In meiner Rage warf ich meine Teetasse um.
„Scheiße.“, schrie ich laut, während ich mir weiter fluchend einen Lappen suchte, um meinen Teerest auf zu wischen. Meine Wangen glühten vor Aufregung.
Hast du schon mal was Dummes wegen einer Frau gemacht?
Da ich noch nie richtig verliebt war, habe ich, glaube ich auch nichts Dummes für eine Frau gemacht.
Auch das war so nicht richtig, ich erinnerte mich mit Schrecken an die Schlägerei, die Tom angezettelt hatte, weil er auf jemanden, der mit mir redete, eifersüchtig war. Das war auch eigentlich ganz süß gewesen, aber nach dem Interview fand ich gar nichts mehr süß.
Ich griff mir mein Handy.
Ich tippte eine SMS an ihn.
Hab grade dein Max Interview gelesen.
Fand ich ganz interessant.
Äußerst charmant und liebenswürdig.
Na warte, wenn du nach Hause kommst!
Und schwups, weg war sie.
Leider meine Wut ganz und gar nicht. Ich hasste ihn. Dafür, dass er immer noch so den Macho raushängen ließ. Und dafür, dass er mir so weh tat, obwohl es ja eigentlich abgesprochen war. Sein Image und das der Band waren ja so wichtig. Einerseits verstand ich das ja auch. Viele seiner Fans waren hoffnungslos in ihn verschossen und jedes Foto mit ihm und einem Mädchen löste heftige Hass-Tiraden aus. Für den Erfolg der Band war es daher von Vorteil, so auszusehen, als sei man noch zu haben. Aber andererseits verletzte es mich immer wieder, solche Sachen lesen zu müssen. Ich war ja auch noch nicht so lange mit diesem Business vertraut. Es sollte ein ganz normales Praktikum werden, ich hätte damals nie damit gerechnet mich zu verlieben. Oder dass ich ausgerechnet bei der Band Tokio Hotel landete.
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