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Geschichte: Fanfiktion
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/ Wie ein Engel~ Wenn Liebe dich rettet
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von Twentyone
erstellt: 25.02.2008
letztes Update: 25.03.2008
Geschichte, Romanze / P18
(fertiggestellt)
Lob und Kirtik, Morddrohungen aber auch Heiratsanträge^^ sind in Form eines Reviews umbedingt gewollt^^ Also bitte, bitte...
Dann mal genug von mir und Story ab *gg*
~*~
Der Wecker klingelte unerbittlich. Es war 7 Uhr, viel zu früh für Mia. Sie quälte sich aus dem Bett und erschrak selbst vor dem was sie in dem kleinen Spiegel, der eine ganze Badezimmerwand beanspruchte, erblickte. Ihre dunkel braunen langen, Haare standen wirr in alle Richtungen, ihre Veilchen blauen Augen waren blutunterlaufen von dem wenigen Schlaf, den sie in der letzten Nacht bekommen hatte. Sie sah zum fürchten aus.
Mia Reuther war vor 3 Monaten 19 Jahre alt geworden, und bis vor wenigen Tagen hatte sie in einem verschlafenen Dorf in Bayern, Kolbermoor, gewohnt.
Vor 3 Jahren hatte sie angefangen die Tage zu zählen bis sie endlich gehen konnte. Jetzt war es soweit. Kolbermoor lag Kilometer weit hinter ihr, nur ihre Angst war mitgekommen, verfolgte und quälte sie jede Nacht, so dass sie selten viel Schlaf fand.
Jetzt fluteten die ersten Sonnenstrahlen die kleinen Zimmer ihrer Wohnung und vertrieben die Schatten der Vergangenheit. Heute würde sicher wieder ein sonniger Tag werden, und ein anstrengender. Mias erster Arbeitstag, als Praktikantin bei der Jugendzeitschrift Bravo, würde sicher kein Zuckerschlecken sein.
Lieber hätte sie bei einer anderen Zeitung gearbeitet. Eine mit weniger Publikumsverkehr, eine kleinere unbekannte. Doch jammern half nichts. Sie brauchte den Job, als Vorbereitung für ihr Studium und für die Miete. Die Alternative wäre gewesen in Kolbermoor zu bleiben, etwas das überhaupt nicht zur Debatte stand.
Sie beeilte sich, draußen mittlerweile war es viertel vor acht, schlug ihr schon eine leicht erdrückende Hitze entgegen. Oh wie Mia den Sommer hasste, wenn doch schon Winter wäre.
Die nächste U Bahn Station war nah an der Wohnung gelesen. Nun ja relativ nah, 10 Minuten, näher hatte sie sich nicht leisten können.
Die 19Jährige schaffte es gerade noch rechzeitig. Die U Bahn, ein neueres Modell noch frisch gestrichen und ohne Graffitis kam gerade auf der schmierigen Haltestelle zum stehen. Innen war es schon überfüllt, viele Leute standen, die Sitzplätze schienen gänzlich belegt.
“Ey Süße kannst dich auch auf meinen Schoß setzen..” Der junge Mann grinste sie frech an und winkte sie zu sich. Mia wurde augenblicklich rot, stammelte und lief davon, so schnell sie konnte in das nächste Abteil. Lachen verfolgte sie und das Mädchen begann zu zittern. Sie zwang sich ruhig zu atmen, beruhigte sich aber erst sehr langsam.
Sie hasste sich selbst dafür, das sie zugelassen hatte, das eine kleine Anmache sie so aus der Ruhe brachte. Ihre Hände waren schweißnass. Die Menschen um sie herum kamen ihr wie eine erdrückende Mauer, die ihr die Luft abdrückte, vor. Wie sie solche Ansammlungen hasste. Und wie sehr sie sich über sich selbst ärgerte, weil sie sich einfach nicht in den Griff bekam. Endlich wurde ihre Haltestelle angesagt, sie konnte aussteigen, Gott sei Dank.
Auf dem kleinen Fußweg zum Bürogebäude der Bravo wurde sie langsam immer nervöser. Die U Bahn hatte sie überstanden, jetzt war die Arbeit dran. Wer wusste schon was sie da erwartete? Mia war in den letzten drei Jahren immer gut in der Schule gewesen. Abitur mit 1,5, das war nicht schlecht. Dafür versagte sie bei allem zwischenmenschlichen gänzlich. Am liebsten wäre sie jetzt wieder zu Hause in ihrer kleinen Wohnung, den Tag einfach hinter sich lassend. Doch das ging jetzt nicht. Im Bett verkrochen hatte sie sich lange genug, sie war hier im ihr Leben in die Hand zu nehmen. “Alles wird gut...”, flüsterte sie sich aufmuntert zu bevor sie die große Eingangstür öffnete und sich im Foyer anmeldete.
“Verdammt!” Das Telefonklingeln riss Anis Ferchichi an diesem Morgen um 11 Uhr aus dem Schlaf, viel zu früh für ihn, hatte er doch bis um 4 Uhr noch am Lap Top gezockt.
“Alter spinnst du? Was gibt’s?” , meldete er sich.
“Ja, ja.. Bin schon unterwegs. Soll die Bravo halt warten.”
Anis, oder Bushido, wie sein Künstlername war, machte sich fluchend auf den Weg in sein Badezimmer. Eigentlich hatte er keine Zeit mehr, hatte er doch schon vor einer halben Stunde da sein sollen. Das scheiß Interview hatte er ja völlig vergessen. Wie konnte man auch einen Termin um diese verfickte Uhrzeit machen? Ohne duschen ging es trotzdem nicht, sollte die Bravo doch warten. Gut das er nackt schlief, so sparte er sich wenigstens das ausziehen.
“Schon wieder geblitzt” Heute schien nicht sein Tag zu sein. Erst verschlafen, dann in der Dusche ausgerutscht und jetzt geblitzt. Wie viel Punkte fehlten eigentlich noch bis sein Führerschein weg war?
Anis fluchte als er auf das Ergebnis seiner Rechnung kam “Könnte verdammt knapp werden. Scheiße. Alles wegen diesem scheiß Termin, ich bring Danny um.”
Endlich auf dem Bravo Parkplatz angekommen war er schon gut anderthalb Stunden zu spät und hastete ohne nach links und rechts zu schauen hinein in das große Gebäude.
Plötzlich prallte er gegen etwas und hätte beinahe das Gleichgewicht verloren.
“Verdammt bist du blind? Kannst du nicht aufpassen!”
Mia jonglierte ein paar Kartons von einem Büro, durch die große Eingangshalle, in ein anderes Büro hinein. Sie war wirklich froh über ihre Aufgabe. Sie war leicht zu erledigen, und vor allem hatte sie wenig mit Menschen zutun. Am besten wäre es sie könnte den ganzen Tag Kartons tragen. Leider waren nicht mehr viel übrig. Höchstens noch eine halbe Stunde war sie mit dieser Aufgabe beschäftigt. Trotzdem hatte sich ihre Anspannung schon ein wenig gelöst. “Siehst du wird doch alles.”, ermunterte sie sich selbst. Auf einmal viel sie nach hinten, die Kartons drückten ihr kurz die Luft ab , als ein paar von ihnen auf ihr landeten.
“Verdammt bist du blind? Kannst du nicht aufpassen.” ,hörte sie.
Starr vor Schreck stammelte sie eine Entschuldigung. Anspannung und Nervosität kehrten sofort zurück. Ihr Herz raste, oh wie hatte sie nur so blind sein können?
Anis sah auf den Boden, die junge Frau, die ihn umgelaufen hatte oder war es doch seine Schuld gewesen?
Sie lag auf den Boden, hatte dabei ein bisschen Ähnlichkeit mit einem Käfer auf dem Rücken. Kartons hatte sie auf sich und neben sich verteilt. Oh das hatte ihr bestimmt mehr weh getan als ihm mit. Was ihn erschreckte war der panische Ausdruck, mit dem sie ihn an sah. Seine harschen Worte taten ihm Leid, er hatte sie nicht in Panik versetzen wollen. War wohl heute wirklich nicht sein Tag.
“Tuuu- ut mir wirklich sehr Leid. E-Entschuldigen sie.”
“Kein Problem. Komm ich helfe dir.”
“Da- danke nicht nötig.”
Mia traute sich nicht ihn anzusehen, sie zitterte noch immer wegen der kurzen Berührung als sie ineinander rein gelaufen waren. So nah war ihr schon lange keiner mehr gekommen. Tränen sammelten sich in ihren Augen, die Panik kroch wie ein Gift in ihrem Körper hoch. Sie musste sich beruhigen, nur kein Panikanfall. Sie stand auf, ignorierte die Hand, die der Rapper ihr hingehalten hatte, vielleicht hatte Mia sie auch gar nicht gesehen.
“Tut mir wirklich Leid.” ,schaffte sie es dieses mal ohne zu stottern sagen.
“Ist ja nichts passiert.” , wollte er sich ein wenig beruhigen. Anis musterte sie. Das Mädchen war hübsch, trotz diesem Ausdruck in ihren Augen. Sie guckte ein bisschen wie ein panisches Reh, es rührte ihn irgendwie. Er schüttelte den Kopf um seine Gedanken los zu werden. Von Frauen hatte er im Moment genug, egal wie hübsch sie waren und egal wie sie guckten.
“Naja ich muss dann, bin spät dran.” Er grinste und zwinkerte ihr zu.
Mia riskierte einen Blick. Als er davon ging, die hübsche Silber geflieste Treppe hinauf zu den Räumen in denen die Interviews statt fanden, erkannte sie wen sie da überhaupt umgelaufen hatte. “Oh Gott… Nur nicht darüber nachdenken. Einfach weiter arbeiten.”
~*~
Uuuuuund? *Ängstlich schau* Ich bin ja vom ersten Chap nicht sooo begeistert, fand das 2. und 3. leichter zu schreiben.
Wie findet ihrs?
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