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von Kathyana
erstellt: 20.02.2008
letztes Update: 26.02.2008
Kurzgeschichte, Drama, Angst / P6
(fertiggestellt)
Vielen Dank für dein Feedback, Cerveth! :-)
„Ughhh…“ stöhnend begann Nick sich da endlich zu regen und seine Augenlider flackerten.
„Beeil dich, Nick! Aufwachen!!“ herrschte sie ihn an und schüttelte ihn erneut.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah Nick sie wenig später aus wütenden Braunaugen an. „WAS ist?! Ich flieg’ ja schon!“ knurrte er und übernahm Stick, Punsch und Pedale wieder. Sein Atem ging dabei keuchend und kalter Schweiß perlte über seine fahle Haut.
Dankbar registrierte Kate, dass es ihrem Partner gelang, den abschmierenden Helikopter abzufangen und das Trudeln zu beenden. Jetzt musste der Vogel nur noch irgendwo sicher gelandet werden. Ein Blick auf Nick sagte ihr allerdings deutlicher als Worte es vermocht hätten, dass er vielleicht nicht lange genug durchhalten würde.
„Erklär mir, wie man diesen Vogel fliegt“, wies sie ihn an und widmete ihm all ihre Aufmerksamkeit.
Abfällig schnaubte Nick. Kein Fluggerät war so schwer zu fliegen wie ein Drehflügler… andererseits… „Mit dem Stick“, begann er dann, „lenkt man. Vorwärts, links und rechts. Mit dem Punsch“, Nick deutete auf den Hebel neben dem Pilotensitz, der für Kate aussah wie eine Handbremse, „ ändert man die Stellung der Rotorblätter. Neigungswinkel und so.“ Er machte eine Pause und rang keuchend um Atem, ehe er weiter sprach. „Und die Pedale steuern den Heckrotor. Ohne ihn würde der Heli sich nur um die eigene Achse drehen.“ Wieder brach Nick ab. Für einen Moment lang schloss er die Augen, dann öffnete er sie wieder und sah er Kate an, wie er sie noch nie angesehen hatte, während er versuchte ihr ein Lächeln zu schenken, aber es gelang ihm nicht sehr gut.
„Wenn du fliegen musst“, sagte er nach einer Weile, „dann versuch die Pedale parallel zu halten und damit keine größeren Bewegungen zu machen, sonst verlierst du vielleicht die Kontrolle.“
„Nick…“ Kates Stimme war warm und voll von Sorge, „DU fliegst und landest diesen Vogel… ich war nur… neugierig…“
Ein schmales Lächeln huschte über Nicks Gesicht, als sie das sagte. „Na klar…“ murmelte er dann und im selben Augenblick war Kate klar, dass ihr Partner offenbar davon ausging, dass er es nicht schaffte, ihr aber dennoch eine größtmögliche Chance verschaffen wollte zu überleben.
„Das war mein Ernst, Nick“, bekräftigte Kate ihre Worte. „Also bring diesen Vogel am besten schleunigst irgendwo runter…“
Mühsam schmunzelte Nick. „Würd ich ja gern… aber…“ Weiter kam er nicht. Er sank wieder in sich zusammen und der Stick entglitt einmal mehr seinen Fingern.
Na toll, dachte Kate und versuchte sich Nicks Kurzlehrgang möglichst präzise in Erinnerung zu rufen. Dann griff sie sich den Stick auf der Co-Piloten-Seite und tat ihr Möglichstes.
Bevor sie sich allerdings wieder darauf besann, was Nick ihr über die Pedale erzählt hatte, hatte sich der Drehflügler bereits ein paar Duzend mal um die eigene Achse gedreht.
„Nick!“ Ein Versuch war es wert. Vielleicht gelang es ihr ja doch noch einmal, ihn wach zu bekommen. „Nick, komm schon, lass mich jetzt nicht hängen!“ Als er darauf aber nicht reagierte, spähte sie zu seinen Füßen hinüber und war froh, dass er mit beiden von den Pedalen gerutscht war. Beherzt stellte sie ihre eigenen auf die Pedale und tat, was er ihr vorhin gesagt hatte, während sie mit dem Stick bestmöglich lenkte. Dankbar registrierte sie, dass es tatsächlich funktionierte. Den Punsch jedoch rührte sie nicht an. Was genau sie damit bezwecken würde, wenn sie die Neigung der Rotorblätter änderte, davon wusste sie nichts und um es auszuprobieren, war hier zweifelsohne der falsche Ort.
„Ughhh…“ stöhnend begann Nick sich da endlich zu regen und seine Augenlider flackerten.
„Beeil dich, Nick! Aufwachen!!“ herrschte sie ihn an und schüttelte ihn erneut.
Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah Nick sie wenig später aus wütenden Braunaugen an. „WAS ist?! Ich flieg’ ja schon!“ knurrte er und übernahm Stick, Punsch und Pedale wieder. Sein Atem ging dabei keuchend und kalter Schweiß perlte über seine fahle Haut.
Dankbar registrierte Kate, dass es ihrem Partner gelang, den abschmierenden Helikopter abzufangen und das Trudeln zu beenden. Jetzt musste der Vogel nur noch irgendwo sicher gelandet werden. Ein Blick auf Nick sagte ihr allerdings deutlicher als Worte es vermocht hätten, dass er vielleicht nicht lange genug durchhalten würde.
„Erklär mir, wie man diesen Vogel fliegt“, wies sie ihn an und widmete ihm all ihre Aufmerksamkeit.
Abfällig schnaubte Nick. Kein Fluggerät war so schwer zu fliegen wie ein Drehflügler… andererseits… „Mit dem Stick“, begann er dann, „lenkt man. Vorwärts, links und rechts. Mit dem Punsch“, Nick deutete auf den Hebel neben dem Pilotensitz, der für Kate aussah wie eine Handbremse, „ ändert man die Stellung der Rotorblätter. Neigungswinkel und so.“ Er machte eine Pause und rang keuchend um Atem, ehe er weiter sprach. „Und die Pedale steuern den Heckrotor. Ohne ihn würde der Heli sich nur um die eigene Achse drehen.“ Wieder brach Nick ab. Für einen Moment lang schloss er die Augen, dann öffnete er sie wieder und sah er Kate an, wie er sie noch nie angesehen hatte, während er versuchte ihr ein Lächeln zu schenken, aber es gelang ihm nicht sehr gut.
„Wenn du fliegen musst“, sagte er nach einer Weile, „dann versuch die Pedale parallel zu halten und damit keine größeren Bewegungen zu machen, sonst verlierst du vielleicht die Kontrolle.“
„Nick…“ Kates Stimme war warm und voll von Sorge, „DU fliegst und landest diesen Vogel… ich war nur… neugierig…“
Ein schmales Lächeln huschte über Nicks Gesicht, als sie das sagte. „Na klar…“ murmelte er dann und im selben Augenblick war Kate klar, dass ihr Partner offenbar davon ausging, dass er es nicht schaffte, ihr aber dennoch eine größtmögliche Chance verschaffen wollte zu überleben.
„Das war mein Ernst, Nick“, bekräftigte Kate ihre Worte. „Also bring diesen Vogel am besten schleunigst irgendwo runter…“
Mühsam schmunzelte Nick. „Würd ich ja gern… aber…“ Weiter kam er nicht. Er sank wieder in sich zusammen und der Stick entglitt einmal mehr seinen Fingern.
Na toll, dachte Kate und versuchte sich Nicks Kurzlehrgang möglichst präzise in Erinnerung zu rufen. Dann griff sie sich den Stick auf der Co-Piloten-Seite und tat ihr Möglichstes.
Bevor sie sich allerdings wieder darauf besann, was Nick ihr über die Pedale erzählt hatte, hatte sich der Drehflügler bereits ein paar Duzend mal um die eigene Achse gedreht.
„Nick!“ Ein Versuch war es wert. Vielleicht gelang es ihr ja doch noch einmal, ihn wach zu bekommen. „Nick, komm schon, lass mich jetzt nicht hängen!“ Als er darauf aber nicht reagierte, spähte sie zu seinen Füßen hinüber und war froh, dass er mit beiden von den Pedalen gerutscht war. Beherzt stellte sie ihre eigenen auf die Pedale und tat, was er ihr vorhin gesagt hatte, während sie mit dem Stick bestmöglich lenkte. Dankbar registrierte sie, dass es tatsächlich funktionierte. Den Punsch jedoch rührte sie nicht an. Was genau sie damit bezwecken würde, wenn sie die Neigung der Rotorblätter änderte, davon wusste sie nichts und um es auszuprobieren, war hier zweifelsohne der falsche Ort.
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