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Geschichte: Freie Arbeiten
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von kallinchen
erstellt: 03.02.2008
letztes Update: 17.03.2010
Geschichte, Romanze / P12
(fertiggestellt)
Vicky saß auf der Bank, immer ein Auge auf Lea, während sie in einer Zeitschrift blätterte. Zum Glück war es heute schon wärmer als die Woche über. Langsam aber sicher ging es auf den Sommer zu. Bei einem Blick auf die Uhr stellte sie fest, dass sie nicht mehr allzu lang bleiben konnten. Sie musste noch einkaufen. Da sie Lea mitnehmen musste, wollte sie das nicht auf den letzten Drücker erledigen. Aber eine Viertelstunde konnte sie Lea ruhig noch gönnen. Sie blätterte weiter in der Zeitschrift. Im Grunde interessierte sie der Inhalt der Klatschpresse recht wenig, aber da sie Lea im Auge behalten wollte, war das Lesen eines Buches unmöglich.
*
Vicky hatte Lea in den Einkaufswagen verfrachtet und lief nun durch den Supermarkt. Besonders koordiniert ging sie dabei nicht vor, weshalb sie einige Wege doppelt machte, aber das störte sie wenig. Grübelnd stand sie vor dem Kühlregal und überlegte, ob sie sich wohl ein Päckchen Frischkäse gönnen sollte.
„Vicky?“
Sie zuckte erschrocken zusammen und drehte sich um.
„Tatsächlich. Wer hätte das gedacht.“
Vicky war nicht in der Lage, etwas zu sagen. Sie konnte Magnus einfach nur sprachlos anstarren.
„Mensch, du hast dich fast gar nicht verändert. Wie geht es dir?“
Ihm hatte es anscheinend nicht die Sprache verschlagen.
„Ganz gut“, antwortete sie zögerlich. Magnus hatte sich verändert. Die Jahre in Kalifornien hatten ihre Spuren hinterlassen. Er sah mit der gebräunten Haut und den hellblonden Haare noch besser aus als damals, als er nach Amerika gegangen war, um dort zu studieren.
„Ich glaub, das letzte Mal hab ich dich auf eurem Abschlussball gesehen. Das ist jetzt auch schon fast vier Jahre her.“
„Ja, allerdings“, murmelte sie und warf einen nervösen Blick auf Lea, doch die saß ruhig im Wagen und begutachtete die Leute, die an ihr vorbeiliefen.
„Vicky?“
Sie schreckte auf.
„Was? Äh, ja. Natürlich.“
„Hast du nicht Lust, was mit mir trinken zu gehen.“
Sie setzte ein gekünsteltes Lächeln auf.
„Im Prinzip schon, nur muss ich noch einkaufen, alles nach Hause schleppen und...“
„Ich kann dich auch eben rumfahren“, bot er ihr prompt an.
„Ich... ich weiß nicht. Ich bin nicht allein hier“, wandte sie ein. Magnus´ Grinsen wurde augenblicklich schwächer.
„Ach so, du bist mit deinem Freund hier.“
Vicky lachte verlegen.
„Nicht direkt. Eher mit meiner Tochter.“
Jetzt war Magnus doch sprachlos. Er brauchte einen Moment bis er sich wieder gefangen hatte.
„Du hast eine Tochter?“, hakte er dann nach. Sie nickte nur und ging zu ihrem Einkaufswagen.
„Das ist Lea“, sagte sie dann leise.
„Hi Lea, ich bin Magnus.“
„Hallo“, erwiderte das kleine Mädchen verschüchtert und sah ihn mit großen Augen an.
„Darf ich euch dann beide einladen?“
Vicky zögerte immer noch. Magnus sah sie eindringlich an.
„Bitte.“
„Okay“, stimmte sie schlussendlich zu.
*
Vicky hatte Lea in den Einkaufswagen verfrachtet und lief nun durch den Supermarkt. Besonders koordiniert ging sie dabei nicht vor, weshalb sie einige Wege doppelt machte, aber das störte sie wenig. Grübelnd stand sie vor dem Kühlregal und überlegte, ob sie sich wohl ein Päckchen Frischkäse gönnen sollte.
„Vicky?“
Sie zuckte erschrocken zusammen und drehte sich um.
„Tatsächlich. Wer hätte das gedacht.“
Vicky war nicht in der Lage, etwas zu sagen. Sie konnte Magnus einfach nur sprachlos anstarren.
„Mensch, du hast dich fast gar nicht verändert. Wie geht es dir?“
Ihm hatte es anscheinend nicht die Sprache verschlagen.
„Ganz gut“, antwortete sie zögerlich. Magnus hatte sich verändert. Die Jahre in Kalifornien hatten ihre Spuren hinterlassen. Er sah mit der gebräunten Haut und den hellblonden Haare noch besser aus als damals, als er nach Amerika gegangen war, um dort zu studieren.
„Ich glaub, das letzte Mal hab ich dich auf eurem Abschlussball gesehen. Das ist jetzt auch schon fast vier Jahre her.“
„Ja, allerdings“, murmelte sie und warf einen nervösen Blick auf Lea, doch die saß ruhig im Wagen und begutachtete die Leute, die an ihr vorbeiliefen.
„Vicky?“
Sie schreckte auf.
„Was? Äh, ja. Natürlich.“
„Hast du nicht Lust, was mit mir trinken zu gehen.“
Sie setzte ein gekünsteltes Lächeln auf.
„Im Prinzip schon, nur muss ich noch einkaufen, alles nach Hause schleppen und...“
„Ich kann dich auch eben rumfahren“, bot er ihr prompt an.
„Ich... ich weiß nicht. Ich bin nicht allein hier“, wandte sie ein. Magnus´ Grinsen wurde augenblicklich schwächer.
„Ach so, du bist mit deinem Freund hier.“
Vicky lachte verlegen.
„Nicht direkt. Eher mit meiner Tochter.“
Jetzt war Magnus doch sprachlos. Er brauchte einen Moment bis er sich wieder gefangen hatte.
„Du hast eine Tochter?“, hakte er dann nach. Sie nickte nur und ging zu ihrem Einkaufswagen.
„Das ist Lea“, sagte sie dann leise.
„Hi Lea, ich bin Magnus.“
„Hallo“, erwiderte das kleine Mädchen verschüchtert und sah ihn mit großen Augen an.
„Darf ich euch dann beide einladen?“
Vicky zögerte immer noch. Magnus sah sie eindringlich an.
„Bitte.“
„Okay“, stimmte sie schlussendlich zu.
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