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Geschichte: Freie Arbeiten
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gering|normal|groß|sehr groß
von kallinchen
erstellt: 03.02.2008
letztes Update: 17.03.2010
Geschichte, Romanze / P12
(fertiggestellt)
Seufzend rollte Vicky den Bürostuhl zurück, streckte sich kurz und stand auf.
„Ich bin dann jetzt weg“, sagte sie zu ihrer Kollegin und griff nach ihrer Jacke. Diese nickte.
„Schönes Wochenende. Bis Montag.“
„Danke, dir auch. Bis dann.“
Während Vicky die Treppen hinablief, überlegte sie, was sie dieses Wochenende wohl tun würde. Viel Auswahl hatte sie ohnehin nicht. Wahrscheinlich würde sie mit Lea auf den Spielplatz gehen, dann käme die Kleine an die frische Luft und hätte etwas Gesellschaft. Unten angelangt befreite sie ihr Fahrrad vom Schloss und fuhr nach Hause.
„Hallo?“
Vicky betrat die Wohnung ihrer Eltern. Es war verdächtig still.
„Hallo?“, rief sie erneut und erhielt wieder keine Antwort. Ihr Vater war bestimmt noch nicht Zuhause, aber ihre Mutter hätte hier sein sollen. Sie warf einen Blick ins Wohnzimmer, aber dort war niemand. Auch ihr ehemaliges Zimmer war verwaist. In der Küche fand sie auf dem Tisch einen Zettel. Ihre Mutter war einkaufen und hatte Lea mitgenommen. Wenn sie wollte, könnte sie sich gerne etwas vom Mittagessen warm machen. Vicky seufzte. Eigentlich hätte sie nach Hause gewollt, aber nun musste sie auf ihre Mutter warten. Sie ging zum Kühlschrank und sah nach, was es zum Essen gegeben hatte. Gulasch mit Kartoffeln. Sie holte die beiden Töpfe heraus und richtete sich etwas auf einem Teller an, den sie dann in die Mikrowelle schob.
Gegen vier Uhr hörte Vicky, wie die Tür aufgeschlossen wurde.
„Meine Güte, ihr müsst ja einen regelrechten Großeinkauf gestartet haben“, meinte sie, als ihre Mutter und Lea die Wohnung betraten. Beate warf ihrer Tochter einen flüchtigen Blick zu.
„Dein Vater hatte heute frei, da haben wir die Gelegenheit genutzt, neue Möbel zu kaufen“, erklärte sie knapp.
„Möbel? Ihr habt einfach mal eben so Möbel gekauft?“
Sie nahm Lea auf den Arm, da die Kleine ihr die Arme entgegenstreckte.
„Ja, Möbel. Wir brauchen mal was neues.“
Vicky verdrehte die Augen.
„Ich bräuchte auch mal was neues“, murmelte sie dann zu sich selbst, Beate hatte sie aber trotzdem gehört.
„Du bist selber Schuld, dass es so gekommen ist. Sei froh, dass ich die Kleine tagsüber nehme, sonst müsstest du auch noch Geld für eine Tagesstätte aufbringen“, fauchte sie sofort.
„Ja, schon gut. Wir gehen jetzt. Sehen uns dann ja Montag.“
Vicky griff nach ihrer Tasche und verließ die Wohnung. Im Treppenhaus begegnete sie ihrem Vater, der das erste Paket nach oben schleppte.
„Hey, Spatz. Du gehst schon wieder?“
Volker stellte das Paket ab. Seine Tochter sah ihn traurig an.
„Mama und ich sind wieder aneinander geraten. Ist ja auch egal. Lea und ich gehen jetzt nach Hause, nicht wahr?“
Sie lächelte ihre kleine Tochter an, die leicht nickte. Sie war müde von dem Einkauf.
„Wir sehen uns vielleicht Montag. Bis dann.“
Volker sah seiner Tochter seufzend nach. Leicht hatte sie es in den letzten Jahren bestimmt nicht gehabt.
Als Vicky und Lea nach Hause kamen, nahm Vicky sich Zeit und setzte sich zu ihrer Tochter. Da Lea geschafft war von dem Tag, malten sie nur zusammen. Zum Spielen hatte Lea keine Lust. Nach einiger Zeit verlor sie auch daran den Spaß. Vicky badete sie noch, dann gab es Abendessen. Danach ging es ins Bett. Kurz darauf war Lea eingeschlafen. Vicky ging zurück ins Wohnzimmer. Sie zappte noch eine Weile im Fernsehprogramm umher, aber es lief nichts interessantes. Schließlich ging auch sie ins Bett. Lea war ganz bestimmt wieder früh wach.
„Ich bin dann jetzt weg“, sagte sie zu ihrer Kollegin und griff nach ihrer Jacke. Diese nickte.
„Schönes Wochenende. Bis Montag.“
„Danke, dir auch. Bis dann.“
Während Vicky die Treppen hinablief, überlegte sie, was sie dieses Wochenende wohl tun würde. Viel Auswahl hatte sie ohnehin nicht. Wahrscheinlich würde sie mit Lea auf den Spielplatz gehen, dann käme die Kleine an die frische Luft und hätte etwas Gesellschaft. Unten angelangt befreite sie ihr Fahrrad vom Schloss und fuhr nach Hause.
„Hallo?“
Vicky betrat die Wohnung ihrer Eltern. Es war verdächtig still.
„Hallo?“, rief sie erneut und erhielt wieder keine Antwort. Ihr Vater war bestimmt noch nicht Zuhause, aber ihre Mutter hätte hier sein sollen. Sie warf einen Blick ins Wohnzimmer, aber dort war niemand. Auch ihr ehemaliges Zimmer war verwaist. In der Küche fand sie auf dem Tisch einen Zettel. Ihre Mutter war einkaufen und hatte Lea mitgenommen. Wenn sie wollte, könnte sie sich gerne etwas vom Mittagessen warm machen. Vicky seufzte. Eigentlich hätte sie nach Hause gewollt, aber nun musste sie auf ihre Mutter warten. Sie ging zum Kühlschrank und sah nach, was es zum Essen gegeben hatte. Gulasch mit Kartoffeln. Sie holte die beiden Töpfe heraus und richtete sich etwas auf einem Teller an, den sie dann in die Mikrowelle schob.
Gegen vier Uhr hörte Vicky, wie die Tür aufgeschlossen wurde.
„Meine Güte, ihr müsst ja einen regelrechten Großeinkauf gestartet haben“, meinte sie, als ihre Mutter und Lea die Wohnung betraten. Beate warf ihrer Tochter einen flüchtigen Blick zu.
„Dein Vater hatte heute frei, da haben wir die Gelegenheit genutzt, neue Möbel zu kaufen“, erklärte sie knapp.
„Möbel? Ihr habt einfach mal eben so Möbel gekauft?“
Sie nahm Lea auf den Arm, da die Kleine ihr die Arme entgegenstreckte.
„Ja, Möbel. Wir brauchen mal was neues.“
Vicky verdrehte die Augen.
„Ich bräuchte auch mal was neues“, murmelte sie dann zu sich selbst, Beate hatte sie aber trotzdem gehört.
„Du bist selber Schuld, dass es so gekommen ist. Sei froh, dass ich die Kleine tagsüber nehme, sonst müsstest du auch noch Geld für eine Tagesstätte aufbringen“, fauchte sie sofort.
„Ja, schon gut. Wir gehen jetzt. Sehen uns dann ja Montag.“
Vicky griff nach ihrer Tasche und verließ die Wohnung. Im Treppenhaus begegnete sie ihrem Vater, der das erste Paket nach oben schleppte.
„Hey, Spatz. Du gehst schon wieder?“
Volker stellte das Paket ab. Seine Tochter sah ihn traurig an.
„Mama und ich sind wieder aneinander geraten. Ist ja auch egal. Lea und ich gehen jetzt nach Hause, nicht wahr?“
Sie lächelte ihre kleine Tochter an, die leicht nickte. Sie war müde von dem Einkauf.
„Wir sehen uns vielleicht Montag. Bis dann.“
Volker sah seiner Tochter seufzend nach. Leicht hatte sie es in den letzten Jahren bestimmt nicht gehabt.
Als Vicky und Lea nach Hause kamen, nahm Vicky sich Zeit und setzte sich zu ihrer Tochter. Da Lea geschafft war von dem Tag, malten sie nur zusammen. Zum Spielen hatte Lea keine Lust. Nach einiger Zeit verlor sie auch daran den Spaß. Vicky badete sie noch, dann gab es Abendessen. Danach ging es ins Bett. Kurz darauf war Lea eingeschlafen. Vicky ging zurück ins Wohnzimmer. Sie zappte noch eine Weile im Fernsehprogramm umher, aber es lief nichts interessantes. Schließlich ging auch sie ins Bett. Lea war ganz bestimmt wieder früh wach.
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