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Geschichte: Fanfiktion
/ Crossover
/ Crossover
/ The Sailor Wrecking Crew
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von Shaithan
erstellt: 31.12.2007
letztes Update: 05.03.2008
Geschichte, Humor / P18
(abgebrochen)
Ein Ranma ½ und Sailor Moon Crossover.
Disclaimer: Ranma ½, Sailor Moon und Q gehören nicht mir, sondern den rechtehaltenden Verlagen / Firmen / Personen.
Die zweite Geschichte, die ich aus der ursprünglichen Idee der NGE Elseworld Story entwickle. Diese Geschichte befasst sich mit den Folgen des Verschwindens von Sailor Jupiter und Sailor Venus, dem Auftauchen neuer Sailor Senshi und neuen Gegnern. Und sie handelt von den Problemen der neuen Senshi und den Problemen, welche die Senshi und die Nerima Wrecking Crew miteinander haben.
Ach ja, ich verwende das Wort Singularity im Sinne von Schwarzes Loch. Sailor Black Hole klingt einfach bescheuert. Und ich habe Singularity, zu deutsch Einzigartigkeit oder Singularität, auch schon als Bezeichnung für schwarze Löcher gelesen.
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Kapitel 1
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Neue Kräfte, neue Feinde, neue Alliierte
Okinawa
Ryoga Hibiki war glücklich. Heute morgen hatte ihn ein komischer Füller mit Herzchen drauf am Kopf getroffen. Da der verlorene Junge richtungstechnisch sowieso völlig neben der Spur lief, nahm er an, dass dieser von jemandem nach ihm geworfen worden war. Dabei ignorierte er die Tatsache, dass im Umkreis von 50 Kilometern keine Menschenseele wohnte. Er fand zwar, dass der Pen scheusslich aussah, Herzchen gehörten seiner Ansicht nach nicht an einen Füller, trotzdem nahm er ihn. So konnte er Ranma eine Herausforderung schreiben. Als er Papier hervorholte veränderte sich der Füller. Erstens wurde er einfarbig gelb. Die Herzchen verschwanden, nur das grosse am oberen Ende blieb. Dieses begann rot zu pulsieren. Dann tauchten auf dem Pen Schriftzeichen auf. Ryoga war nicht sonderlich verwundert. Wer es schaffte von einer Insel auf eine andere zu kommen OHNE Wasser zu überqueren, den verwunderte nichts so schnell. Ryoga schaute die Schriftzeichen an. „Nanu, Englisch?“ fragte er sich, als der die Worte las. „Was zur Hölle soll das heissen? Solar Crystal Power make up!“ fragte er und hielt den Pen dabei in der Hand.
Plötzlich hüllte ihn goldenes, gleissendes Licht ein. Als Ryoga wieder aus dem Licht trat, trug er hochhackige orangene Stiefel, einen Rock, einen ziemlich knappes Teil, welches ihn an einen Badeanzug erinnerte, nur mit mehr Rüschen und kurzen Ärmeln. Dazu kam eine glühende Lanze und eine Brosche die zwischen seinen Brüsten ruhte. Wie es das Schicksal so wollte, ging in diesem Moment ein Sturzregen über Ryoga nieder. Und zu seiner grossen Freude verwandelte er sich nicht in ein Ferkel. Zwar verwandelte er sich jetzt in eine Frau, was nur unwesentlich besser war, aber kein Ferkel mehr zu sein, war auch nicht zu verachten. Probeweise schwang er die Lanze. Wie von selbst formten sich die Worte „Plasma Strike!“ Als Reaktion schoss eine recht grosse Kugel aus Plasma aus der Spitze hervor und flog los. Nach 20 Metern schlug sie ein. Ryoga liess noch mehrere Schläge los und merkte bald, dass die Kugeln zwar ordentlich knallten, aber leider nicht lenkbar waren. „Perfekt gegen stationäre Ziele, aber nicht für den Kampf Mann gegen Mann zu gebrauchen. Zu langsam sind sie für so einen Kampf auch noch.“ Murmelte er.
Weitere Worte schossen in seinen Geist. „Solar Light!“ führte dazu, dass an der Spitze der Lanze eine Miniatursonne aufflammte. Sie spendete Licht, war aber kalt. „Solar Heatwave!“ liess eine Hitzewelle von der Lanze ausgehen, welche zu Dürre in Ryogas unmittelbarer Umgebung führte. Und „Fireball!“ sowie „Meteor!“ liessen recht schnelle, mittelgrosse (Meteor, mittlerer Schaden) und lenkbare, sehr schnelle, kleine (Fireball, geringer Schaden, schnell abzufeuern, man musste nur „Serial Fire!“ sagen, dann kamen die von alleine, „Stop Fire!“ beendete das ganze) Feuerkugeln entstehen. Ryoga testete danach etwas anderes. „Shi Shi Hokodan!“ liess eine grosse Kugel aus Depressionen entstehen. Und auch Bakusai Tenketsu funktionierte immer noch. „Ranma, bereite dich auf dein Ende vor. Jetzt wirst du bezahlen, für das was du mir angetan hast. Die Rache ist mein!“ rief er dabei aus. Dann fiel ihm siedendheiss etwas ein. Erstens hatte er keine Ahnung wo und wann er war. Und zweitens, wie sollte er nach Nerima kommen. Und drittens, wie machte er die Verwandlung wieder rückgängig.
Sein Pen half ihm. Ein Hologramm blitzte auf, welches ihm seine derzeitige Position zeigte. Die Worte „Solar Power fade away!“ liessen ihn sich zurück verwandeln. Und der Pen liess im Holo die Worte „Das Herz zeigt den Weg.“ aufblitzen. Gleichzeitig drehte er sich wie eine Kompassnadel. Nur zeigte diese Nadel auf Ranma Saotome. Ryoga packte seine Sachen zusammen und lief los. Als er an einen Bach kam, beschloss er die ganze Sache nochmal zu testen. Vorsichtig trat er ins Wasser. Um gleich darauf euphorisch im Bach umherzuspringen. „Nie mehr P-chan! Endlich kann ich Akane unter die Augen treten. Endlich bin ich diesen Fluch los!“ rief er dabei jubelnd aus.
Danach rannte er in Richtung Ranma los, sein Kompass führte ihn. Dabei gab es insgesamt 20 Zusammenstösse mit Autos. Pluto erwartete jedesmal, dass er sterben würde, doch Ryoga lief einfach weiter, als wäre nichts geschehen. „Als würde er aus Kruppstahl bestehen.“ murmelte sie vor sich hin.
Am Abend baute Ryoga ein Campinglager auf, sein Pen informierte ihn, dass er drei Viertel des Weges geschafft hätte. Ryoga steckte ihn weg und begann sich Essen zuzubereiten.
Plötzlich hörte er ein miauen. Eine kleine orangerot getigerte Katze sass im Gebüsch. Sie sah recht verhungert aus. „Komm her, ich tu dir nichts.“ sagte der verlorene Junge. Dabei hielt er der Katze ein Stückchen Fleisch hin. „Danke.“ sagte diese. Ryoga traute seinen Ohren nicht. „Ähm, Miau?“ fragte die Katze. „OK, der Füller und das ganze in ein Mädchen verwandeln geht in Ordnung. Aber ne sprechende Katze ist zuviel des Guten.“ meinte Ryoga und fiel in Ohnmacht. Die Katze musterte ihn. Dabei fiel ihr Blick auf seine Tasche. Der Pen war nicht zu übersehen. Sie tippte ihn an. „Statusbericht.“ befahl sie. „Träger des Pens der Senshi der Sonne gefunden. Ryoga Hibiki hat den Pen in Besitz genommen.“ erschien als Hologramm in der Luft. „Ah, ich habe meinen Schützling gefunden.“ meinte die Katze daraufhin. Sie begann Ryoga anzustossen. Dieser regte sich schon bald. „Ich hab aber echt wirr geträumt.“ sagte er, während er sich aufrichtete. „Sprechende Katzen und ein Füller, der mich in ein Mädchen verwandelt.“ redete er weiter. „Ich bin ein Kater, aber alles andere stimmt.“ entgegnete der Kater von der Seite. „Und werd ja nicht wieder ohnmächtig.“ befahl er. „Aha und was machst du, wenn ich umkippe?“ fragte Ryoga daraufhin abwesend. „Ich kratze dich.“ entgegnete der Kater. „Wenn du keine Krallen aus Ki oder Spezialstählen, Diamanten oder ähnlichem hast, kannst du mich kratzen bis deine Krallen abgewetzt sind. Ich merke davon nichts.“ kam es nun wieder abwesend von Ryoga. Der Kater schaute ihn an. Ryoga sah nicht aus, als ob er einen Witz gemacht hätte. „Wie ist das möglich?“ fragte er schliesslich. „Bakusai Tenketsu.“ Entgegnete Ryoga knapp. „Die Technik der Bruchstelle, verbunden mit der Technik der eisernen Haut.“ Stellte der Kater fest. „Jup.“ Bestätigte Ryoga immer noch recht verwirrt. „Was willst du überhaupt von mir?“ fragte er den Kater. „Nun, ich bin Ares, ein Mondkater. Ich soll dir helfen, mit deinen neuen Kräften umzugehen zu lernen und dich dabei unterstützen rechtschaffen zu sein. Die Schwachen beschützen und das Böse bekämpfen. Sowas halt.“ Erklärte der Kater. „Aha. Und kannst du mir auch helfen, Ranma zu besiegen? Ihn für all das bezahlen zu lassen, was er mir angetan hat?“ wollte Ryoga wissen. „Warte kurz. Schau mir bitte in die Augen.“ Entgegnete Ares. „Mind Melt.“ murmelte er und betrat Ryogas Erinnerungen. Sah die ständigen Niederlagen. Sah das Leben auf der Strasse. Oder besser im Wald. Sah wie Ryoga wegen Ranmas Unachtsamkeit verflucht wurde. Sah Ranmas Spott Ryoga gegenüber. Sah alte Freundschaft. Sah das Ranma Ryoga scheinbar am meisten vertraute. Sah, wie Ryoga sich in Akane verliebte, sich ihr nur als Ferkel nähern konnte und wie er sich dafür hasste. Sah wie Ranma Ryoga das Essen in der Schule stahl. Sah die Rivalität, die dieser Kampf ums Essen auslöste. Sah die Reise zum Duell, sah die Enttäuschung Ryogas als er endlich ankam und Ranma verschwunden war.
Der Kater blinzelte. „Ich denke, dass du Ranma falsch einschätzt. Ich denke, er würde dir immer zu Hilfe kommen. Und ich weiss einiges über sein Leben. Du hast ein paradiesisches Leben gehabt, im Vergleich zu einigen Episoden in seinem Leben. Das Neko ken Training. Der Spott seines Vaters, weil er sich in ein schwaches Mädchen verwandelt. Die Falle in der er mit seinen Verlobten sitzt. Er kann keine wählen ohne die anderen zu entehren. Etwas was er nicht auf seine Kappe nehmen möchte. Dann die täglichen Kämpfe mit den anderen Rivalen. Seine Verlobte, die ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit zusammenschlägt. Wo er sich nicht wehren kann, weil es ehrlos ist jemand schwächeren zu schlagen. Und vieles anderes.“ erzählte er. Ryoga blieb sitzen und verdaute die gehörten Informationen. „Habe ich Ranma wirklich so unrecht getan?“ fragte er leise. Ares hob eine Tatze und tippte Ryoga aufs Knie. „Du hast dich geirrt, deine Wut hat dich geblendet, aber du bist auf dem rechten Weg. Denn du bist bereit Fehler anzuerkennen. Ich schlage vor, du versöhnst dich mit Ranma. Er wird dir ein Freund sein. Sicher, er ist schwierig, aber auch loyal. Und er ist einer von 2 weiteren Männern auf dem Planeten, der das kennt, was dir widerfährt. Die Verwandlung in ein Mädchen. Lass die Vergangenheit hinter dir.“ meinte der Kater. „Es wird das beste sein.“ entgegnete Ryoga.
Dann kümmerte er sich um das Essen und bereitete seinem Kater und sich eine 5-Minuten-Terrine zu. Danach legten er und Ares sich schlafen.
Nerima
Ranma hatte einen schlechten Tag gehabt. Fast die komplette Nerima Wrecking Crew hatte ihn angegriffen. Wenn er richtig gezählt hatte, waren nur Kodachi und Ryoga nicht am Kampf beteiligt gewesen. Was gut war, zumindest Ryoga hätte ihm einige Probleme bereitet. Was ihn beunruhigte, war, dass Nabiki keine Wetten angenommen hatte. Sonst war sie immer zugegen, wenn die Crew mal wieder entfesselt war. Heute aber nicht. Das hatte ihn so abgelenkt, dass er von Shampoo fast in ein Love Hotel geschleift worden wäre, Ukyo ihn fast zum Altar gezerrt hätte und das Akane ihn in einen niedrigen Erdorbit schlug. Wieder unten angekommen durfte er sich von Akane eine Tirade über seine Untreue und seine ständigen Versuche sie zu hintergehen anhören. Ihm platzte der Kragen. Dieses Machoweib wollte nie seinen Standpunkt hören. Seine Entschuldigungen tat sie als Lügen ab. Er verpasste Akane eine Ohrfeige. Einen schnellen Schlag mit dem Handrücken. „Pass mal auf, Akane.“ fing er an. Eis glitzerte regelrecht in seiner Stimme. Akane, die sich schon für die Ohrfeige hatte rächen wollen, erstarrte. So wie Ranma sie anstarrte, würde der Versuch ihn zu strafen in weiteren schmerzhaften Ohrfeigen resultieren. „Ich habe genug. Genug von dir. Deiner Dummheit. Deiner Unfähigkeit. Deiner Ungerechtigkeit. Ich habe genug von deiner selbstgerechten Art. Ich verachte deine Art und Weise, deinen Zorn auf Shampoo, Ukyo und Kodachi an mir auszulassen, weil ich mich nicht wehre und sie zu stark für dich sind. Wach auf. Akane Tendo ist nicht der Nabel der Welt. Sie ist nicht die beste Kämpferin von Nerima. Sie ist nur ein dummes Mädchen, das denkt, alle müssten es wie Porzellan behandeln. Ich sage es nur einmal. Deine Art und Weise habe ich lange genug toleriert. Ich habe genug. Ich verstosse dich. Unsere Verlobung ist hiermit beendet. Ich will dich nicht wieder sehen. Und komm nicht mal auf den Gedanken, deinen Vater einzuspannen. Er will es zwar nicht wahrhaben, aber durch deinen wiederholten Bruch des Gastrechtes bist du entehrt. Und da unsere Verlobung auf Ehre basierte, bist du ausgeschieden. Verschwinde.“ Das letzte Wort hatte Ranma gebrüllt.
Akane rannte davon. Ranma hatte sie gezwungen, der Wahrheit ins hässliche Gesicht zu schauen. Etwas, das sie seit Jahren vermied. Seit dem Tod ihrer Mutter lebte sie in einer Traumwelt, in der sie schön und stark war. Und jetzt zwang dieser Kerl sie, diese schöne Welt zu verlassen. Weinend und schreiend versteckte sie sich unter einer Brücke. „Ranma du Schwein. Wie kannst du es wagen. Du hast kein Recht dich zu verteidigen, wenn mein gerechter Zorn auf dich kommt.“ Brüllte sie in den grauen Himmel. Akane war endgültig übergeschnappt. Leises Klatschen war zu hören. „Du möchtest Rache an diesem Ranma?“ fragte ein Mann mit silbernen Haaren und einer roten Mondsichel auf der Stirn. Er trug einen langen schwarzen Ledermantel, hohe Lederstiefel, Lederhosen und ein schwarzes Hemd. „JA! Ich werde ihn zerschmettern. Er hat es gewagt, mich zu verspotten und mich als unwert hinzustellen! Das soll er bereuen.“ Grollte Akane. „Dann komm mit mir und du erhältst deine Chance auf Rache. Das Red Moon Empire kann talentierte und fähige Kämpfer immer gebrauchen.“ meinte der Mann schmeichelnd. „Ja, ich folge ihnen.“ entgegnete Akane. Der Mann streckte seine Hand aus, Akane ergriff diese und der Mann teleportierte beide fort.
Ranma machte unterdessen Kuno fertig und prügelte ihm etwas Verstand ein. Dann machte er ihn endgültig lächerlich. Vor Kunos Augen verwandelte er sich in die Göttin mit dem Zopf. „Na, immer noch scharf auf mich?“ fragte er fies grinsend und präsentierte seine Oberweite. Kuno kam zum ersten Mal seit langem zu einer richtigen Erkenntnis. „NEIN!“ schrie er und rannte weg. Sein ohnehin kaputter Verstand zerbrach weiter. „Das darf nicht wahr sein. Saotome ist das Mädchen mit dem Zopf. Er hat mich immer nur verspottet. Ich will Rache.“ rief er aus. Eine Frau in roten Lederklamotten und mit schwarzen Haaren näherte sich ihm. Auf ihrer Stirn prangte das Emblem des roten Mondes. „Unterstütze das Red Moon Empire und die Rache ist dein!“ bot sie an. Kuno sagte sofort zu.
Shampoo verprügelte unterdessen Happosai. Im Eifer des Gefechts hatte dieser sie begrapscht. Ukyo nahm sich Direx Kuno vor. Als die beiden Mädchen fertig waren, wurden die beiden Männer ins Krankenhaus gebracht. Und dort sofort in die Psychiatrie gesteckt. Zwangsjacke, Sedativa, das ganze Programm. 4 Pfleger kümmerten sich um Happosai, der immer schwächer wurde. Seit er keine Frauen mehr sah, verschwand seine Kraft zusehends.
Auch Direx Kuno wurde behandelt. Mit Elektroschocks (Wurde früher wirklich zur Behandlung psychischer Erkrankungen gemacht - Anm. d. A.) versuchten die Ärzte seinen Wahn zu brechen. Nicht sonderlich erfolgreich.
Beide Männer dürsteten nach Rache. Und auch sie wurden vom Red Moon Empire angeworben.
Unterdessen lag Ranma auf dem Dach der Tendos. Soun lag heulend auf seinem Futon. Ranma hatte, mit Unterstützung Nabikis, seine Entlobung rechtskräftig gemacht. Es hatte ihn zwar 50000 Yen gekostet, dass Nabiki ihm half, aber so hatte es kaum Geschrei gegeben, denn Nabiki hatte ihren Vater gezwungen, Ranma vollständig anzuhören. Hatte teilweise noch eigene Anmerkungen gemacht. Kurz und gut, Soun brach zusammen und musste einsehen, dass er keine Chance hatte. Und er musste einsehen, wie schlecht er Ranma behandelt hatte. Dass dieser nicht das ganze Verlobungsarrangement über den Haufen warf, war eine beispiellose Grosszügigkeit von Ranma. (In Fakt hatte Nabiki ihm erklärt, dass das Arrangement ihm helfen könnte ein Problem namens ‚Shampoo oder Ukyo heiraten‘ auf Abstand zu halten. Dieser Rat hatte ihn nochmal 5000 Yen gekostet, war sein Geld aber wirklich wert.)
Ranma überlegte. Sicher, Nabiki hatte ihn ganz schön bluten lassen, dafür ihm zu helfen, aber er hatte das Gefühl, dass sie ihm auch viel mehr Geld hätte abknöpfen können. Mindestens das 4-fache. Er beschloss sich noch einmal ordentlich zu bedanken. Er beugte sich zu Nabikis Fenster runter und klopfte an. Nabiki öffnete. „Ja, Saotome?“ fragte sie. Weiter kam sie nicht, denn in diesem Augenblick traf sie ein Pen an der Stirn. Ranma bekam einen an den Hinterkopf. Beide streckten die Hand aus und fingen den Pen, der sie jeweils getroffen hatte. Nabiki winkte Ranma ins Zimmer. „Wo kamen die denn her?“ fragten sie gleichzeitig. „Sieht komisch aus, das Ding.“ meinte Ranma. Auch Nabiki fand die Stifte seltsam. Lauter aufgemalte Herzen und ein grosses Kristallherz am oberen Ende. Während sie die Stifte in Händen hielten, begann die sich zu verändern. Ranmas Pen wurde schwarzweiss kariert und das Herz begann blau zu pulsieren. Nabikis Stift wurde schwarz. Das Herz pulsierte in einem freundlichem Gelb. Dann erschienen Worte auf den Pens. „Nemesis Star Power make up!“ stand auf Ranmas, „Singularity Star Power make up!“ auf Nabikis Pen. Neugierig sprachen sie die Worte aus. Ein schwarzweisses Leuchten umgab Ranma. Als es verblasste hatte er schwarze Lederstiefel, lose schlackernde Schneetarnhosen, eine Flakjacke in schneetarn, ein schwarzweiss kariertes Hemd und einen schwarzen und einen weissen knöchellangen Lederhandschuh an. Er hielt ein Schwert mit einer eingravierten Waage in Händen. Auf seiner Brust lag der herzförmige Kristall eingebettet in eine Fassung aus Platin und Gold.
Nabiki war in einem Kokon aus absoluter Schwärze verschwunden. Als der Kokon verschwand, konnte man Nabiki sehen. Sie hatte schwarze, kniehohe, enganliegende Stiefel, einen schwarzen Rock und einen schwarzen Badeanzug mit Ärmeln und Rüschen an. Auf der Brust trug sie einen herzförmigen Kristall. Er pulsierte gelb. In der Hand hielt sie einen Morgenstern. „Das ist seltsam!“ stellten beide gleichzeitig fest. „Was soll das ganze überhaupt?“ fragte Nabiki rhetorisch. Ranma gab keine Antwort. Er hätte sich sowieso nichts denken können. Auf Ranmas Pen blitzten Worte auf. „Sucht eure Anweiser.“ stand dort. „Und wie finden wir die?“ fragte Nabiki nachdem Ranma die Anweisung vorgelesen hatte. Anstatt das etwas auf den Pens erschien, drehte sich Ranmas Pen. Dann stoppte er und zeigte in Richtung Nabikis Fenster. Da die ganze Sache die beiden neugierig gemacht hatte, folgten sie dem Pen. Zuerst kletterte Ranma nach draussen, dann half er Nabiki raus. Damit das finden der Anweiser schneller von statten gehen könnte, nahm Ranma Nabiki huckepack. Dann sprang er in grossen Sprüngen davon.
Unterdessen im Anwesen der Kunos.
Kodachi war mal wieder dabei neue Drogen zusammenzumixen und von ‚ihrem‘ Ranma-sama zu träumen. Seit einiger Zeit arbeitete sie an einem neuen Plan, Ranma zu verführen. Sie hatte beschlossen, diesmal subtil vorzugehen. Fürs erste würde sie ihn davon überzeugen, sich mit ihr zu treffen. Nach reiflicher Überlegung entschied sie sich dagegen, ihn zu erpressen. Statt dessen würde sie ihn bitten, sich einfach mal so mit ihr zu treffen. Wenn sie Ranma nicht mit Hinterlist, Heimtücke, Erpressung und Drogen herumbekommen konnte, würde sie es halt auf die nette Art und Weise versuchen. Ausserdem sagte ihr etwas, dass es so für sie einfacher wäre, mit Ranma zusammenzubleiben. Und es wäre auf jeden Fall weniger gesundheitsschädlich für ihren Ranma. Denn unter ihren Drogen litt einiges, unter anderem die Männlichkeit.
Während sie so vor sich hin träumte, traf sie etwas am Hinterkopf. Sie drehte sich um und sah einen Füller auf dem Boden liegen. Dieser schimmerte in allen Regenbogenfarben. Oben drauf war ein Herz, welches grün schimmerte. Kodachi hob ihn auf. „Quasar Star Power make up!“ befahl sie. Ein Wirbel aus Farben umgab sie. Dann trat sie aus dem Wirbel heraus. Sie hatte nun ein paar in Regenbogenfarben schillernde Stiefel, einen kurzen schwarzen Rock, einen weissen Body mit Schulterstücken und kurzen Ärmeln sowie bis zu den Ellenbogen reichende, wie Perlmutt schimmernde, Handschuhe. Auf ihrer Brust ruhte nun der herzförmige Kristall. In der Hand hielt sie ein Gewehr. Es sah einer Kalaschnikow ähnlich. Als Kodachi probeweise abdrückte, schoss ein Strahl grünen Lichts aus der Mündung der Waffe und es roch nach Ozon. Da sie auf nichts besonderes gezielt hatte, schlug der Stahl in eine Wand ein und setzte diese in Brand. Glücklicherweise gingen die Sprinkler sofort an und löschten den Brand. Kodachi war unterdessen erschrocken zurückgewichen. Der Pen in ihrer Hand liess Worte vor ihr in der Luft aufblitzen. „Suche deinen Anweiser.“ stand da. Dann drehte sich der Pen und zeigte in Richtung des Anweisers. Kodachi folgte der Richtung.
Nach einer Weile kam sie in bekannte Gefilde. „Die Furinkan High School?“ fragte sie laut. Von der Seite kamen zwei weitere Gestalten an. Diese fragten das gleiche. Plötzlich ertönten 3 Stimmen. „Kommt bitte auf den Hof. “Neugierig folgten Ranma, Nabiki und Kodachi den Stimmen. Im Hof sassen 3 Katzen. Ranma schrie auf „Katzen!“ und rannte davon. Das war mehr als er ertragen konnte. Nabiki rannte hinterher und nach einer Weile erreichte sie Ranma. „Komm mit!“ befahl sie in ihrem besten Ice Queen Tonfall. Ranma kam wieder zu Sinnen. Etwas in seinem Hinterkopf warnte ihn, dass zwar Katzen nahe waren, aber eine verärgerte Nabiki näher. Und das reichte um seine Furcht vor Katzen fürs erste in Schach zu halten.
Ranma folgte Nabiki also zurück zum Schulhof. Dort wartete Kodachi noch. Die 3 Katzen sassen immer noch da. Ranma hielt sich die Augen zu und hoffte das Beste. „Wieso ist Nemesis Knight davongelaufen?“ ertönte eine Ranma unbekannte Stimme. Ranma riss die Hände herunter. „Hat eine der K K Ka Ka Katzen gesprochen?“ fragte er sehr verwundert. „Ja.“ bestätigte Nabiki knapp. „Und wieso können die sprechen?“ fragte Ranma weiter. Der grosse, schwarze Kater in der Mitte übernahm das Reden. „Wir sind Mondkatzen. Ich bin Atlas, das sind Eos“ er deute auf eine zierliche weisse Katze mit einigen braunen Fellzeichnungen „und Athena.“ Er deutete auf eine einfarbig schwarzblaue Katze. Atlas sah einem Kartäuserkater ähnlich, der jahrelang ein beschauliches Leben gehabt hatte. Mit anderen Worten er war gross, kräftig und augenscheinlich recht schwer. „Aha. Und was wollt ihr von uns?“ fragte Nabiki weiter. Ranma und Kodachi waren zu der stillen Übereinkunft gekommen, Nabiki reden zu lassen. Denn beide gaben unumwunden zu, dass es in einer Situation, wie der, in der sie waren, das beste wäre Nabiki reden zu lassen.
„Wir sind die Anweiser für die 3 neuen Sailor Senshi und den Teilzeitkrieger / die Teilzeitsenshi. Eigentlich sind wir 4, aber Ares muss seinen Schützling irgendwo in der Pampa suchen. Der scheint sich komplett verlaufen zu haben.“ entgegnete Atlas. „Klingt nach Ryoga.“ konnte Ranma sich nicht verkneifen zu sagen. Nabiki kommentierte das nicht. Kodachi war noch dabei herauszufinden ob sie in letzter Zeit irgendwelche ihrer Drogen an sich ausprobiert hatte. Sprechende Katzen erinnerten sie an ihren Versuch LSD herzustellen, um ihren Bruder ruhig zu stellen. ‚Das war übel.‘ dachte sie schaudernd, als sie sich an die Episode erinnerte. Atlas fuhr unterdessen fort. „Ich bin der Anweiser für Sailor Nemesis oder Nemesis Knight, kommt auf die Wassertemperatur an. Eos ist die Anweiserin für Sailor Singularity. Und Athena ist die Anweiserin für Sailor Quasar.“ erklärte er den frischgebackenen Senshi. Dann ging er zu Ranma, Eos zu Nabiki und Athena zu Kodachi. „Also, wir werden euch jetzt erstmal eure Angriffe erklären. Wenn ihr irgendwelche schon vorhandenen Kampffähigkeiten habt, verstärkt die Sailormagie diese.“ erklärte Atlas weiter. Dann bedeutete er Ranma ihm zu folgen.
„Du hast ein Problem mit Katzen.“ stellte Atlas sachlich fest. Ranma nickte und tat sein bestes um nicht wegzulaufen. „Ich sollte es zumindest teilweise beheben können. Schau mir fest in die Augen.“ fuhr der Kater fort. Ranma tat wie ihm geheissen. „Mind Melt.“ murmelte der Kater. Einmal in Ranmas Geist begann er die Schreckensbilder von Katzen durch positive Erinnerungen an Katzen abzuschwächen. Er erinnerte Ranma an die Freude, als er eine Katze und ihre Jungen hatte spielen sehen. An die Freude die es ihm bereitet hatte, die Kätzchen zu streicheln. Wie schön er es gefunden hatte, wenn die kleinen Tiere an ihm hochgekrabbelt waren. Er erinnerte ihn an den grossen, alten, einäugigen Kater, welcher ihm gegen einen wütenden Pitbull geholfen hatte. In Fakt hatte der Kater den Pitbull in einen Dornenbusch gejagt. Und der 4-jährige Ranma fand das lustig. Vor allem als der Sieger ankam und sich von Ranma am Bauch kraulen liess. Atlas erinnerte Ranma daran, dass sein auf Ki basiernder Hauptangriff den Namen einer Katze trug. Als er die Verbindung schliesslich beendete, war Ranmas Furcht vor Katzen zwar noch da, aber jetzt verspürte er nur noch in Gegenwart vieler oder verärgerter Katzen Angst. Bei einzelnen Katzen war nur noch ein leichtes Unbehagen zu spüren. „Ich hoffe das hat geholfen. Und ich denke, bald kannst du dich Katzen wieder so nähern, wie vor diesem verfluchten Training.“ meinte der Kater hoffnungsvoll. „Ja, mir geht es besser. Danke.“ entgegnete Ranma erfreut. „So, dann können wir jetzt sicher mit dem Training anfangen.“ kam es nun wieder von Atlas. „Ja, ich bin bereit.“ erwiderte Ranma. „Gut. Deine Angriffe sind ‚Balance Sword Attack‘ ein Schwertangriff. Danach kommt ‚Soulcurser‘ ein Spruch der böse Seelen vernichtet. ‚Justify‘ zeigt dir an, ob eine Seele gut oder böse, rein oder korrupt, ignorant oder gütig, Schwache schützend und ihre Macht weise nutzend oder Schwache vernichtend und ihre Macht zum eigenen Vorteil nutzend ist. ‚Nemesis Strike‘ ist ein Angriff, der sein Ziel verfolgt, es ist eine Kugel aus reiner Magie. Er vernichtet das Ziel mit gegensätzlicher Magie. Denn eines musst du über Sailor Nemesis, also dich wissen. Nemesis stellt die Balance zu den 9 anderen Senshi und den Kräften des Bösen dar. Sailor Nemesis / Nemesis Knight hat immer dafür gekämpft, dass eine Balance erhalten blieb, damit sowohl die Mächte des Lichts, als auch die der Finsternis nicht übermächtig wurden. Denn, was sowohl die Black Moon als auch die Silver Empire Herrscher übersahen, war, dass ohne Balance Anarchie entstand. Anarchie, die zum Untergang des Siegers in der Schlacht Gut gegen Böse geführt hat. Und dann begann alles wieder von vorn. Deshalb haben die beiden Seiten im geheimen einen Krieger für die Balance geschaffen, der verhindern soll, dass die beiden Seiten einander zerstören, bei dem Versuch die andere zu zerstören. Nemesis ist auch der / die Mächtigste im Sailor Team. Nichteinmal die Mondprinzessin kann ihn stoppen. Auch die anderen mächtigen Freunde und Feinde des Silbermondes haben keine Chance, wenn Nemesis sein Urteil fällt. Es wurde bisher aber erst 2 mal nötig. Einmal wurde der Black Moon Clan schwer dezimiert, weil er die Balance empfindlich gestört hatte, kurz darauf das Silver Empire, weil es die Chance nutzen wollte, um den Black Moon Clan auszulöschen. Danach waren beide Seiten so geschwächt, dass Nemesis Ruhe fand. Und jetzt ist wieder der Krieger der Balance von nöten.“ erklärte der Kater Ranma. Dieser verdaute langsam aber sicher die ganzen Informationen. „Aha.“ meinte er schliesslich. „Ja. Dann gibt es noch die Attacke ‚Shades Strike‘ die einen Pfeil aus Schatten auf böse Wesen loslässt. ‚Light Strike‘ wird gegen die Guten eingesetzt. ‚Shadow Teleport‘ teleportiert dich durch die Schatten, ‚Light Teleport‘ von Licht zu Licht.“ erklärte der Kater weiterhin. „Gut, ich soll also die Schwachen beschützen und verhindern, dass die Guten und Bösen zu viel Macht erhalten.“ fasste Ranma seinen Auftrag zusammen. „Ja. So ist es. Der Fall des Golden Empire kam zustande, weil alle Bewohner ständig von aller Aggression geläutert wurden. Einige wurden mit der Zeit resistent. Und sie erkannten, das Zufriedenheit ja was feines ist, aber nicht um den Preis des eigenen Ichs. Sie revoltierten, stürmten den Palast der Kaiserin, holten diese aus ihrem Schlafgemach und richteten sie auf dem Dach ihres Palastes hin. Ihre Tochter, die kaum ein Jahr alt war und die letzte war, die kaiserliches Blut in sich hatte, warfen sie vom Dach. Dann übernahmen die Revolutionäre das Imperium, weil sie aber keine Ahnung vom regieren hatten, ging dieses bald nach dem Ende der Dauerhirnwäsche in einem Bürgerkrieg unter.“ erzählte der Kater. Ranma war erstaunt. „Mit anderen Worten, um den totalen Sieg über das Böse zu erringen musste das Goldreich selber böse Methoden anwenden?“ fragte Ranma sehr verwundert. „Ja, das kann man so sagen. Um das Böse vollständig auszumerzen, muss man es aus den Köpfen löschen und dazu in die Persönlichkeit eines Menschen eingreifen. Ein Eingriff, der als sehr böse gilt. Man nimmt schliesslich einem Individuum seine Eigenständigkeit und seine Individualität. Und wenn das nicht böse ist, weiss ich auch nicht weiter.“ entgegnete der Kater. „Stimmt.“ entgegnete Ranma. Dann begann er einige Attacken zu üben und testete seine Kampffähigkeiten.
Unterdessen wurde Nabiki von Eos eingewiesen. „Du bist die Senshi der Vernichtung. Deine Angriffe sind ‚Devouring Darkness‘ damit ziehst du einen Feind in eine Parallelldimension, aus der es kein Entrinnen gibt. Mit ‚Imprisoning Darkness‘ kannst du einen Feind in einen Käfig aus Dunkelheit sperren. Dort kanst du ihn aber auch wieder herauslassen. ‚Singularity Strike‘ tötet einen Gegner sofort. ‚Cloaking Darkness‘ erschafft ein Tarnfeld um dich und alle Personen im Umkreis von 10 Metern. Perfekt für Stealthangriffe. Leider kann man getarnt nicht angreifen. Zum Angreifen muss der Angreifer den Tarnschutz aufgeben. Aber 2 Sekunden nach dem Angriff ist man wieder getarnt. Wenn man getarnt getroffen wird, versagt der Tarnschirm ebenfalls kurzzeitig. Und solange man getroffen wird, kann man sich nicht wieder tarnen. ‚Event Horizon Shield‘ schützt bis zu einem gewissen Ausmass vor Angriffen jeglicher Art, aber einige kommen durch, abgeschwächt zwar, aber trotzdem und der Schild hält nicht ewig. Trotzdem ist der Schild auch recht hilfreich. Er lenkt nämlich Angriffe in einem gewissen Gebiet auf sich. Sehr nützlich um Kameraden zu schützen.“ erklärte Eos ihrem Schützling. Nabiki begann ohne ein Wort zu üben.
Kodachi lauschte unterdessen Athena. „Du bist die Senshi der Strahlung. Das ist deine Waffe. Dein mächtigster Angriff heisst ‚Gamma Beam‘ Dieser führt zur Zerstörung der Erde und allen Lebens auf ihr. Diesen solltest du nur einsetzen, wenn es absolut keine anderen Optionen gibt, das heisst, wenn alle anderen Senshi tot sind. Und du allein nicht mehr gewinnen kannst, weil die Truppen des Bösen zu weit verteilt sind. ‚Ravaging Radiation‘ verstrahlt ein Gebiet mit einem Radius von etwa 300 Metern. Alles, was sich innerhalb dieses Radiuses aufhält, stirbt. ‚Gamma Strike‘ feuert einen Strahlungsblitz auf Feinde, der die meisten töten sollte. ‚Blinding Lights‘ lässt kurzzeitig ein gleissend helles Licht aufleuchten, welches alle, die es sehen blendet. ‚Quasar Strike‘ und ‚Pulsar Strike‘ sind Angriffe, die ihre Ziele suchen und nahestende Gegner ebenfalls beschädigen. Mit deiner Waffe kannst du ‚Alpha Strikes‘ und ‚Beta Strikes‘ loslassen. Die sind nicht so mächtig, wie ‚Gamma Strike‘ sind aber schneller abzufeuern. ‚Core Meltdown‘ feuert einen vernichtenden Energieblitz ab. Leider ist er unlenkbar und zerstört alles, was er trifft.“ führte die Katze aus.
Kodachi feuerte einige Attacken ab, um ein Gefühl für diese zu bekommen. Dann sprach Athena wieder. „Fähigkeiten, die du vor deiner Transformation hattest, werden durch die Senshimagie verstärkt. Stärke steigt, Agilität verbessert sich und so weiter.“ führte die Katze aus. Kodachi war hocherfreut. „Kann ich dass auch ohne meine Senshiform beibehalten?“ fragte sie neugierig. „Leider nein.“ Entgegnete Athena. „Naja, man kann halt nicht alles haben.“ entgegnete Kodachi enttäuscht. „Wie viele Sailor Senshi gibt es überhaupt?“ fragte Kodachi weiter. „Zur Zeit gibt es 9 Senshi des Sonnensystems, von denen 2 verschwunden sind. Bleiben 7 Senshi. Dann gibt es noch in anderen Systemen Sailor Senshi. Die haben aber wenig bis garnichts mit der Erde zu tun. Sie passen nur auf ihre Systeme auf. Und dann gibt es euch. Ihr seid 4. Sailor Solaris, der zur Zeit ausserhalb von Tokio campt. Sailor Singularity und Nemesis Knight sind mit dir hier erschienen. Nemesis Knight und Sailor Nemesis sind übrigens ein und die selbe Person. Kodachi überlegte kurz und fragte schliesslich „Wie kann das sein. Niemand kann sich von einem Mann in eine Frau verwandeln und umgekehrt.“ Nach kurzer Überlegeung setzte sie hinzu „Zumindest nicht ohne chirurgische Eingriffe. Und die kann man nicht beliebig oft wiederholen.“ Athena schaute sie unverwandt an. „Das stimmt schon. Aber Nemesis ist verflucht. Er verwandelt sich bei Kontakt mit kaltem Wasser in ein Mädchen und bei Kontakt mit warmen Wasser zurück.“ erklärte Athena ihrem Schützling. „Interessant.“ sagte Kodachi und ging wieder zu den beiden anderen. Athena folgte ihr.
Als Kodachi sich den beiden anderen näherte ging ein Platzregen nieder. Ranma verwandelte sich. Und Sailor Nemesis fluchte lausig. Denn anstatt in seinem Kriegeroutfit stand Nemesis nun in einem Senshikostüm in Schneetarn da. Und natürlich betonte dieses ihre Kurven. Schliesslich grollte Ranma „Irgendjemand muss eine ziemliche Freude daran haben, mich leiden zu sehen.“ Nabiki lächelte ein wenig. „Siehs positiv, Ranma. Die Magie hätte auch deinen Fluch dauerhaft auf dir fixieren können.“ sagte sie dabei. „Ok, das wäre schlimm gewesen. Dauernd vom alten Perversen und Kuno-Baka begrapscht zu werden ist ein Alptraumszenario.“ gab Ranma zu. Dann verwandelten sich die 3 Teenager zurück. „Nemesis Power fade away.“ „Singularity Power fade away.“ „Quasar Power fade away.“ Dann standen Ranma-chan, Nabiki und Kodachi da. Diese zog aus verschiedenen Ereignissen ihre Schlüsse. Und aus den Worten Athenas vor ein paar Minuten. „Ranma-sama?“ fragte sie. „Ja, Kodachi, was gibt es?“ fragte der Angesprochene zurück. „Wie lange verwandelt ihr euch schon in ein Mädchen?“ fragte die schwarze Rose. „Seit meinem 16. Geburtstag. Seit Pops mich mit zu den Jusenkyoquellen geschleift hat.“ entgegnete Ranma verwundert. Er hatte verschiedene Theorien über Kodachis plötzliche Klarheit im Denken, aber keine Option gefiel ihm. Die nächste Frage holte ihn aus allen Wolken. „Weiss mein dementer Bruder davon?“ kam es von Kodachi. „Ja, er weiss es. Er hat es heute erfahren. Und er hat es gar nicht gut aufgenommen.“ erwiderte Ranma. Bei der Erinnerung an das Ereignis musste er unwillkürlich grinsen. Kunos Gesichtsausdruck war absolut unbezahlbar gewesen. „Hm, mein wahnsinniger Bruder hat sich heute nämlich nicht zu Hause blicken lassen. Genau so wenig wie mein idiotischer Vater. Beide sind verschwunden. Aber bei Vater weiss ich wenigstens was zuerst passiert ist, ihn hat man in die Psychiatrie verfrachtet. Aber dort ist er aus einer Isolierzelle mit Kameraüberwachung verschwunden. Die Leute dort stehen vor einem Rätsel. Und der einzige andere Bewohner der Anstalt, der auch verschwunden ist, ist Happosai.“ erzählte Kodachi. „Komisch, Akane ist auch verschwunden. Nachdem ich ihr eine Ohrfeige verpasst hab und versucht habe ihre Traumwelt zu zerstören, ist sie verschwunden.“ kam es nun von Ranma. „Interessante Koinzidenz.“ warf Nabiki jetzt ein. „So viel ich weiss, wurden Direx Kuno und Happosai von Ukyo und Xian Pu zusammengeschlagen. Happosai, weil er Xian Pu begrapscht hat und der Direx, weil er Ukyo eine Glatze verpassen wollte.“ führte sie aus. Kodachi bedachte das. „Akane und mein Bruder werden brutal aus ihren Traumwelten geholt und Vater und Happosai werden wegen ihres üblichen Vorgehens hart gestraft. Ich denke, dass die 4 Rache wollen und sich deshalb mit irgendjemandem verbündet haben, der ihnen diese Rache ermöglicht.“ erklärte sie schliesslich. Ranma gab seinen Senf dazu. „Was ist dann mit Mousse? Wenn der einen Fehler macht, wird der die Schuld auf mich schieben und ebenfalls Rache wollen.“ machte er seine Befürchtungen kund.
Unterdessen im Nekohanten. Mousse hatte mal wieder Ku Lon umarmt anstatt Xian Pu. Cologne war sauer, schlug ihm mit ihrem Stab auf den Kopf und wiess ihn zurecht. Vor Wut darüber, dass er Shampoo wieder nicht zu einem Date hatte einladen können, warf er ein paar seiner Waffen durch den Hinterhof. Eine erwischte eine frisch eingetroffene Ladung seltener Kräuter. Die Gläschen zersprangen und die Kräuter verteilten sich. Ku Lon kam mit einem Glas Wasser an und goss dieses auf Mousse. Dann steckte sie ihn in einen Käfig und drohte „Mach noch einmal was kaputt oder versuche noch einmal dich Xian Pu zu nähern, dann wirst du zu Ente süß-sauer verarbeitet. Sie hat dich abgewiesen. Ihr zukünftiger Bräutigam hat dich mehrfach besiegt. Akzeptiere deine Niederlage oder stirb. Eine andere Wahl hast du nicht.“ sagte Ku Lon kalt. Mousse ewige Jagd nach Xian Pu ging ihr inzwischen gehörig auf die Nerven. Zuerst hatte sie gedacht, Mousse würde Ranma eifersüchtig machen, aber das war nicht geschehen. Ranma empfand den liebestollen Mousse nur als lästig, nicht als Rivalen. Deshalb beschloss Ku Lon ihn aus dem Rennen zu werfen. Sie hätte es sowieso nicht erlaubt, dass die beiden zusammenkämen, Mousses Kurzsichtigkeit würde sich an seine Kinder vererben und wenn sie ebenso schusslig waren wie er, wäre das ein Verlust für das Dorf. Die Matriarchinnen bezeichneten es zwar als das Fortkommen der besten, aber in Fakt war es Eugenik. Auch ein Grund, warum Ku Lon Ranma in den Clan bringen wollte. Einen so talentierten und mächtigen Martial Artist im Clan zu haben, bedeutete starke Nachkommen.
Unterdessen quakte Mousse sein Leid. Vor ihm erschien eine in eine rote Lederkluft, wie sie Biker trugen, gewandete Frau. Sie hatte das Emblem des roten Mondes auf der Stirn. Sie nahm etwas warmes Wasser aus dem Hahn und übergoss Mousse damit. Da der keine Brille aufhatte und deshalb nicht erkannte, dass da eine Frau vor ihm stand, dachte sich nichts dabei, dass er nach seiner Rückverwandlung nackt war. Die Frau schaute ihn an. „Du möchtest die Frau, die du liebst, für dich gewinnen? Und deinen Rivalen zerschmettern?“ fragte die Frau grinsend. Mousse nickte enthusiastisch. „Und ich will Rache an der alten Affenmumie.“ Setzte er hinzu. „Das kann ich dir bieten. Dazu musst du nur dem Red Moon Empire ebenfalls einen Dienst tun.“ Bot sie an. Mousse nickte. „Was auch immer es ist, ich werde es tun, Für Xian Pu ist mir nichts zu schwer.“ meinte er fest. „Dann komm mit mir.“ sagte die Frau und reichte Mousse die Hand. Dieser ergriff sie und gemeinsam teleportierten sie fort.
Wieder auf dem Hof der Furinkanschule. Nabiki hatte sich hingesetzt und überlegte. „Deine Ausführungen sind wahrscheinlich, Saotome. Aber wenn etwas passieren sollte, so ist es wahrscheinlich, dass es schon passiert ist. Wir sollten uns eher Sorgen machen, wer die 4. Senshi ist und wer Kuno, Kuno – baka, Akane und Happosai entführt hat. Wenn ich alles , was die Katzen gesagt haben, richtig interpretiere, dann ist Ryoga die 4. Senshi. Dann wird das Problem bestehen, dass er Rache zu nehmen versuchen könnte. Und wenn die Aussagen der Katzen stimmen, hast du nur in deiner Senshiform eine Chance gegen ihn. Er wird kein Problem haben, dich in seiner Senshiform anzugreifen. Und wenn es dazu kommt, hast du mit einiger Wahrscheinlichkeit keine Chance gegen ihn. Unverwandelt. Verwandelt stehen die Chancen dann gegen ihn.“ Führte Nabiki ihre Überlegungen aus. Atlas nutzte diesen Moment um sich einzuschalten. „Ares, der Anweiser Ryogas, wird sich auch darum kümmern, dass Ryoga mit dir auskommt, Ranma.“ erklärte er. Ranma seufzte erleichtert auf. Er mochte die Kämpfe gegen Ryoga zwar, schliesslich war der einer der wenigen, die es mit ihm aufnehmen konnten, aber wenn er mit Ryoga zusammenkämpfen sollte, so konnte er es nicht gebrauchen, wenn dieser immer noch einen Groll gegen ihn hegte. „Morgen wird Sailor Solaris eintreffen. Dann könnt ihr den Senshi in Juuban helfen.
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Ok, das ist Kapitel 1.
Naja, ich schreib jetzt fleissig an Kapitel 2.
Darin kommt ein erster Angriff des Imperiums des Roten Mondes oder Fleischmondimperiums vor. Ein dritter Name ist Blutmondimperium oder halt Red Moon Empire. Das zur Begrifflichkeit des ersten neuen Feindes. Ich werde noch ein paar Charaktere aus Ranma ½ in die Fänge des Red Moon Empire treiben, einige freiwillig, andere gezwungen.
Das zweite Kapitel heisst ‚Freund oder Feind?‘
Ich schrieb nochmal kurz die neue Verteilung auf
Ranma = Nemesis Knight / Sailor Nemesis, Anweiser Atlas (der Titan, der den Himmel trägt)
Nabiki = Sailor Singularity, Anweiser Eos (griechische Göttin der Morgenröte)
Kodachi =. Sailor Quasar, Anweiser Athena (griechische Göttin u.a. Weisheit und Athen)
Ryoga = Sailor Solaris, Anweiser Ares (griechischer Kriegsgott)
Das Goldreich habe ich als ein Utopia, welches vor dem Silberreich bestand eingeführt. Es basierte auf Gedankenkontrolle und Gehirnwäsche. Auch wenn diese mit den besten Absichten ausgeführt wurden. Das Goldreich herrschte etwa bis 1000 Jahre vor dem Aufstieg des Silberreiches.
Es gab übrigens noch vor dem Goldreich ein Reich, das Platinreich. Eine brutale Diktatur eines patriarchalischen Imperators und seiner Söhne. Es endete etwa 12000 Jahre vor Beginn des Silberreiches. Es bestand fast 15000 Jahre lang. Seine Kriegswissenschaft war beispiellos, seine Armeen gross und grausam. Und seine Spezialeinheiten waren grauenerregend. Finsterste Magie stand den Magiern des Reiches zur Verfügung. Behaltet das Platinreich in Erinnerung, es wird eine Rolle erhalten. Und sie wird schrecklich sein. Das Reich war böse bis dahinaus und seine Erben streben danach zu alter Grösse zurückzukehren. Und sollte es ihnen gelingen, so wird ein Zeitalter der Finsternis eingeläutet werden. Und dieses Mal werden sich die Eroberer nicht auf die Erde beschränken.
Ich danke meiner Bekannten Mellie fürs Betalesen.
Ich werde diese Geschichte auf ranma.de, animexx.de, fanfiktion.de und fanfiction.net veröffentlichen. Jeweils unter dem Namen Shaithan.
Des weiteren danke ich folgenden Bands für inspirierende und zum Weiterschreiben motivierende Musik.
Atrocity, Bal Sagoth, In Extremo, Weena Morloch, Samsas Traum, Feindflug, Goethes Erben, Slayer, Megadeth, Darkthrone, Dimmu Borgir, Finntroll, Rammstein, Welle: Erdball, Grave Digger und Savatage.
Und wer bis hierher durchgehalten hat, könnte sich doch bitte ein kleines Review aus den Fingern saugen. Es wäre erfreulich.
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