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Geschichte: Fanfiktion
/ TV-Serien
/ Smallville
/ Vom 5 Uhr Termin zum Heiligabend
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von Pandora02
erstellt: 20.12.2007
letztes Update: 30.12.2007
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(fertiggestellt)
Hi!
Ich wünsche allen Lesern ein zauberhaftes Weihnachtsfest mit euren Lieben!
Am heutigen Heiligabend kommt nur ein kurzes Kapitelchen, aber schon bald wird es weitergehen!
Vielen Dank an Die Schwarze Lady und Xirix fürs Reviewen der ersten Kapitel. Wenn ihr nur halb soviel Spaß beim Lesen habt, wie ich beim Schreiben… *lol*
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Die ersten Aufnahmen gingen überraschend schnell über die Bühne. Clark machte eine gute Figur im Anzug. Die Krawatte allerdings landete schnell auf dem Boden. Es war kein Problem für Clark, korrekt auszusehen. Daher wollte Lex ihn unordentlich, zerzaust, verrucht. Zwei Hemdknöpfe wurden geöffnet, die Haare etwas zerwühlt, und er sollte sich ein paar Mal fest auf die Lippen beißen.
„Stell dir vor, du wurdest gerade wild geküsst.“
Zu Lex großer Überraschung entpuppte Clark sich als ziemlich professionell. Sobald die Kamera auf ihn gerichtet war, straffte er seine Schultern, hielt den Rücken gerade und strahlte eine Selbstsicherheit aus wie ein alter Hase. Er wusste wie man den Kopf hob, wie man einen Augenaufschlag lange genug beibehielt, bis das Bild im Kasten war, wie man subtil und doch vielversprechend lächelte. Er konnte mit der Kamera flirten. Sehr gut. So musste es sein.
Sie machten eine ganze Reihe von Aufnahmen, doch Lex war sich ziemlich sicher, welche die Redaktion auswählen würde. Clark lehnte mit einer Schulter an einer rohen Betonwand. Der Kopf war leicht gesenkt, so dass er durch ein paar dunkle Strähnen hinauf blickte, eine Hand war in der Hosentasche, in der anderen hielt er die zerknüllte Krawatte. Elegant, lässig und ein Hauch Verführung. Perfekt.
„Das war’s. Phantastisch! Du bist wirklich gut, Clark.“ Lex legte seine Ausrüstung beiseite. „Ich hole die Auswahl für die zweite Serie. Hinter dem Paravent hängt ein Bademantel. Den kannst du solange anziehen.“
Clark verschwand hinter dem Paravent, während Lex überlegte, welches Outfit am besten wäre. Sein Model war sexy, soviel war inzwischen klar. Und Lex hatte die Muse gepackt. Das hier würde zweifelsohne die beste der Adventssessions werden! Als Clark zurückkam, blieb Lex der Mund offen stehen. Einen Augenblick sprachlos, musterte er den Jungen langsam von Kopf bis Fuß. Und wieder zurück.
„War der Bademantel nicht da?“, fragte Lex etwas dümmlich.
„Doch. Aber mir ist heiß.“
„Die Scheinwerfer. Verstehe. Letztlich sollst du dich ja eh ausziehen, nicht wahr?“ Lex zwinkerte, um zu kaschieren, dass der Anblick der goldgebräunten Muskeln ihn wie ein Blitzschlag getroffen hatte. Schnell wandte er sich ab und atmete einmal tief durch. Knallrote Boxershorts! Heiligemutterjesus! Zwar auch nicht der letzte Schrei, aber Lex war geneigt, gnädig über diesen Fehltritt hinwegzusehen. Dieser Kent hatte nicht nur ein exquisites Gesicht, sondern auch einen Körper zum Sterben. Der Job wurde immer besser.
„Was hältst du von dieser Lederhose?“
„Hm…“ Clark zögerte. „Die sieht… eng aus.“
„Das soll sie auch. Aber das Leder ist weich, und mit den Schnürungen kann man es gut anpassen. Probier sie mal an. Wenn sie gar nicht zu dir passt oder du dich komplett unwohl fühlst, nehmen wir eine Jeans.“
„Okay.“ Clark nahm das Kleidungsstück und verschwand abermals hinter dem Sichtschutz.
„Vergiss nicht, die Shorts auszuziehen“, rief Lex hinterher. „Die gehen unter so einer Hose gar nicht.“
„Schon dabei!“ rief Clark zurück.
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