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von clia    erstellt: 08.12.2007    letztes Update: 10.12.2007    Geschichte, Allgemein / P16    (fertiggestellt)
Shalimar, Brennan und Jesse standen hinter einem Baum im Park gegenüber der Global In Corporation und beobachteten das Gebäude. Die Vorderseite des Gebäudes war aus Glas und so versuchte Shalimar rein zusehen, indem ihre Augen gelb wurden und die Pupillen die Form der von Katzen angenommen hatten.
„Erinnert mich mal warum wir das hier überhaupt tun.“, bat Brennan sarkastisch.
„Unten sitzt ein Wachmann. Die meiste Anzahl von Wachleuten ist im obersten Stock der Rest ist im Gebäude verteilt.“, sagte Shalimar ohne auf Brennans Äußerung zu reagieren.
Lexa näherte sich den anderen.
„Lex, ich dachte du willst dich mit diesem Typen treffen.“, fragte Jesse überrascht.
„Na ja, ich werde erst euch helfen und sehen ob es sich tatsächlich lohnt. Kommt schon, ich hab nicht viel Zeit.“
Die Vier liefen über die Straße und hielten vor dem Eingang.
„Wie sieht der Plan aus?“ Jesse drehte sich zu den anderen.
„Einfach reingehen und auf den Putz hauen.“ Lexa ging gleich voraus.
„Nein, Lexa!“ Brennan packte sie am Arm. „Es gibt hier sicher auch einen Hintereingang.“ Dabei schaute er vielsagend zu Jesse.
„Kommt sofort.“, grinste dieser und ging nach hinten. Die anderen folgten ihm.
Hinter dem Gebäude waren hohe Müllcontainer. Jesse verschwand hinter einem von ihnen und legte seine Hand auf die Wand. Er atmete aus und entmaterialisierte die Steinwand des Gebäudes.
„Ladys first.“, sagte Brennan. Shalimar und Lexa gingen rein dicht gefolgt von Brennan und zum Schluss kam Jesse.
Im Gebäudes drin befanden sie sich in einem Raum, der mit Regalen voll gestellt war, in denen sich seltsame Kolben, Gläser und Behälter mit verschiedenfarbigen Substanzen befanden.
„Womit beschäftigt sich diese Firma überhaupt?“, fragte Shalimar und roch an einem Behälter, wonach sie sofort das Gesicht verzog.
„Es ist die Tochterfirma der weltweit größten Pharmaindustrie. Sie machen Experimente mit neu hergestellten Medikamenten.“, antwortete Jesse.
Sie gingen zur Tür an der gegenüberliegenden Wand und verließen den Raum.
„Und das sind die Glücklichen Versuchskaninchen.“ Brennan konnte sich diesen Kommentar einfach nicht verkneifen.
Das Labor, in dem sie sich gerade befanden,war mit Käfigen mit verschiedenen Tieren überhäuft. In der Ecke stand ein Computer, den Jesse sofort anvisiert hatte.
„Wie gemein die Menschen doch sind.“, sagte Shalimar und strich mit dem Finger über die Gitter des Käfigs, wo eine Katze mit einem traurigen Blick saß. „Wie kann man nur so was tun.“
„Dadurch werden aber auch viele Menschenleben gerettet. Außerdem sind wir hier nicht als Tierschützer unterwegs.“ Brennan zog Shalimar sanft vom Käfig weg.
„Das Büro von Daniel Korp ist im vierten Stock im rechten Flügel.“, sagte Jesse und ging vom Computer weg.
„Dann los!“ Wieder ging Lexa als erste.
Bis zum Fahrstuhl, der etwas rechts vom Labor war, schafften sie es ohne unerwünschte Vorkommnisse. Als der Fahrstuhl im vierten Stock anhielt, hielten sie sich an Lexa fest und sie machte sich unsichtbar. Die Tür öffnete sich und ihre Tarnung stellte sich als sehr nützlich raus. Direkt vor der Tür standen zwei Wachmänner, die mit Waffen auf den Fahrstuhl zielten. Shalimar ließ Lexa los und mit hohen Sprung und gezielten Tritten setzte sie ihre Gegner außer Gefecht. Aus den Gängen rechts und links vom Fahrstuhl kamen weitere Wachmänner, die das Kampfgeräusch hörten. Sofort schoss Brennen mit Elektrizität in eine Richtung und Lexa schoss mit dem Leser aus ihren Fingern in die andere Richtung. Nachdem die Gegner bezwungen waren, liefen sie nach rechts. Im rechten Flügel des Gebäudes war eine große Tür, die ebenfalls von zwei Männer bewacht wurde. Lexa machte sich und Shalimar unsichtbar und ging zu ihnen. Als sie vor den Wachmännern standen, machte Lexa sie wieder sichtbar und mit einem Schlag in den Nacken schlugen sie sie bewusstlos. Jesse und Brennan kamen sofort angelaufen und Jesse machte sich mit dem Codeschloss vertraut.
„Diese Sicherheitsvorkehrung kenne ich.“, sagte er. „Ich hab so eine bei GSD gesehen. Hinter der Tür sind Leserwaffen, die sofort los ballern, wenn eine Person im Raum ist, die ohne Code reinging. Ich glaub es ist eher ein Job für dich Brennan.“
„Kein Problem.“ Brennan wechselte mit Jesse die Plätze. Er brachte seine Finger in die Nähe des Schlosses und schoss Paar Blitze. Im Schloss knackte etwas und die Tür öffnete sich. Schnell gingen sie rein und die Tür fiel hinter ihnen zu. Sie schauten sich um.
Das Zimmer hatte keine Fenster aber dafür eine Decke aus Glas, wodurch man die vorbeiziehenden Wolken sehen konnte. Gegenüber der Tür war ein großer Schreibtisch mit einem Chefsessel. Auf der Linken Seite stand ein großer Schrank und rechts eine Bar mit zwei Sesseln. Jesse ging zum Schreibtisch und setzte sich in den Sessel.
„Und wo ist der Computer?“, fragte Lexa.
„So gut wie unsichtbar.“ Jesse drückte einen Knopf unterhalb der Tischplatte und aus dem Tisch fuhr die Tastatur raus. Danach machte sich der Schrank auf der linken Seite auf und ein riesiges Bildschirm baute sich gegenüber vom Tisch auf.
„Nicht übel.“, meinte Brennan. „Qualität ganz groß geschrieben.“
„Ja nur so ein aufwendiges Gerät bei einem Pharmaunternehmen ist nicht üblich auch nicht wenn es das größte Unternehmen ist.“, sagte Jesse und seine Finger flogen über der Tastatur. Die anderen warteten gespannt.
„Ist irgendetwas verdächtiges vorhanden?“, fragte Shalimar.
„Na ja ,diese Firma hinterzieht Steuern.“, antwortete Jesse.
„Oh mein Gott, was für ein Für ein Verbrechen! Lasst uns verschwinden.“ Lexa ging zur Tür. Die anderen wollten schon ihren Aufruf folgen als Jesse sie aufhielt.
„Wartet! Seht euch das an. Hier sind Daten über Mutanten vorhanden.“
Die anderen waren sofort hellhörig und schauten auf das riesige Bildschirm.
„Es sind Daten aus GSD. Nur sie wurden so verschlüsselt.“, fuhr Jesse fort.
„Wie ist das möglich. Ich dachte alle GSD Daten wurden gelöscht?“, fragte Brennan.
„Keine Ahnung, aber hier sind noch mehr verschlüsselte Dateien.“, sagte Jesse ohne Aufzusehen.
Er drückte noch ein paar Tasten und ein Video wurde abgespielt. Es zeigte denn Kampf von Shalimar mit dem Wilden, der zum “Werwolf” wurde. Sie konnten den genauen Ablauf sehen und wie sie später über seiner Leiche zusammenbrach. Das Bild stoppte und eine große Schrift erschien mit dem Wort “negativ”.
„Was soll das denn?“ Fragend schaute Shalimar zu ihren Freunden.
„Weiß ich nicht, aber es gibt noch mehr davon.“ Jesse schaltete ein weiteres Video ein. Diesmal konnte man sehen wie Shalimar und Brennan einen Gefangenentransport begleiten, der angegriffen wurde und wie ein Mutant namens Meddox auf Brennan schoss und ihn verletzte. Zum Schuss standen wieder die Worte `negativ´ auf dem Bildschirm. Das nächste Video, was Jesse anmachte, zeigte den Kampf zwischen Brennan und Jesse im Gefängnis als Jesse heftigst von seinem Partner verprügelt wurde. Und wieder die Worte `negativ´ zum Schluss.
„Ein Videotagebuch mit Dolbisuround über euch. Was hat das zu bedeuten?“, fragte Lexa besorgt. „Gibt es noch mehr davon?“
„Ja, noch einen.“, sagte Jesse und schaltete das letzte Video ein.
Dieses zeigte ihre Flucht aus Nexton, das gerade explodierte. Dann zeigte das Video das Getümmel um das zerstörte Gebäude. Und ganz deutlich konnten sie sich sehen. Jesse stand im Kopf einer liege, wo auch ein Arzt daneben stand. Brennan und Shalimar standen etwas abseits. Alle drei hatten verzweifelte Gesichter.
Lexa schaute die drei an und merkte, dass ihre Gesichter ähnlich denen auf dem Video wurden. Sie schaute wieder auf den Bildschirm. Dieser zeigte gerade wie der Arzt nur mit dem Kopf schüttelte und die Decke hochzog über denjenigen, der auf der Liege lag. Jesse klammerte sich an die liege und flüsterte nur “Nein, Nein” und er hatte Tränen in den Augen. Brennan wollte ihn wegbringen doch er musste Shalimar festhalten, die in Tränen ausbrach und schrie “Nein, nicht, Emma!!!” . Die Ärzte brachten den Leichnam weg. Auf dem Weg zum Wagen rutschte ein Arm unter der Decke hervor und ein Ring fiel auf den Asphalt.
Lexa wurde klar was sie gerade gesehen hatten. Es war der Tod von Emma DeLauro, ihrer Vorgängerin. Sie schaute die anderen an. Alle schweigen. Shalimar liefen Tränen über die Wangen. Brennan mit Tränen in den Augen umarmte sie. Jesse biss sich in die Faust und kämpfte mit Tränen. Lexa spürte einen Stich von Eifersucht. Würden die anderen genauso traurig, wenn ihr etwas passieren würde? Sie schaute schnell wieder zum Bildschirm, wo die Worte `positiv´ und Dr. Logen erschien.
„Wir sollten gehen.“, sagte Lexa. Die anderen schwiegen immer noch jedoch folgten ihr nachdem Jesse den Computer wieder versteckt hatte.
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